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(hl). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierten die Aussteller Produkte und Neuheiten rund um die Themenbereiche Digitalfunk, Alarmierung und EDV. Das FWNetz stellt dieses Themengebiete in mehreren Teilen vor:

Am Stand von Kenwood war nichts zum Thema Digitalfunk zu sehen. Jedoch zeigte das Unternehmen verschiedene Geräte aus dem Betriebsfunk-Bereich. Kenwood konfiguriert Anwendungen für kleine und große Betriebe je nach Bedarf.

Spezielle Stühle für Leitstellen zeigten die Unternehmen centro-design und StolComfort. Interessantes Detail am Rande: centro-design bietet mit dem 24/7 Service Kit an, Gasfeder, Fußkreuz und Rollen komplett zu liefern. Der Austausch der defekten Teile erfolgt durch den Kunden selbst. Das ist schneller als auf den Außendienst zu warten.

Das Unternehmen EIS3 aus Österreich zeigte sein Lagekartenführungssystem. Die Webanwendung unterstützt intuitiv und einfach – mit der „3-Click-Methode“ – den Nutzer. Der Anwender benötigt lediglich bei der Erfassung und Änderung von Einsatzdaten die Tastatur. Mit der Maus bewegt sich der Helfer über die Lagekarten, die beispielsweise auf GoogleMaps basieren. Einfach und ohne Installation kann der Nutzer Fahrzeuge und andere Hinweise auf der Karte platzieren. Die Anwender benötigen nur einen Internetzugang. Somit ist auch mit Geräten, wie beispielsweise Notebook, Handy oder Tablet-PC, der Einsatz vor Ort zu bewältigen. Die Einsatzleitung im Hintergrund und die Kräfte an der Einsatzstelle sehen und agieren mit einheitlichen Informationen. Eine Lagekarte steht damit allen zuständigen Kräften via Internet zur Verfügung und ist nicht nur für Kräfte an einem bestimmten Ort sichtbar.

GCD Systeme GmbH aus Erlangen (by) führte das R@ven BlueLight vor: Das ist ein Multibedienteil für den BOS-Bereich. Das Gerät führt Funk, Telefon, Blaulicht oder Navigationsgerät auf einem Touchdisplay zusammen. Gleichzeitig sind diese Funktionen über das Display bedienbar. Der Funkteil ist sowohl für den gleichzeitigen Einsatz von analogem, als auch digitalem Funk ausgelegt. Gerade im Hinblick auf die bevorstehende Digitalfunk-Umstellung ist das von Vorteil. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Leitstelle weitere Informationen über das Display der Fahrzeugbesatzung mitteilt. Beispielsweise Einzelheiten der Notrufmeldung oder Objektinformationen.

Das Unternehmen Vomatec aus Bad Kreuznach (rp) hat die Software „ARIGON“ entwickelt, die in Rheinland-Pfalz und dem Saarland seit einigen Jahren im Einsatz ist. Das Sicherheits- und Verwaltungsmanagementsystem finanzierten die Innenministerien der beiden Bundesländer. Kurz vor der Interschutz gab Vomatec bekannt, dass die rheinland-pfälzischen Feuerwehren zukünftig ARIGON PLUS nutzen werden. Land und Unternehmen haben bereits entsprechende Verträge unterzeichnet.

Vomatec stellte das Modul AmokAlarm, ein Notrufsystem für öffentliche Gebäude und Schulen, vor. Das modulare System gibt der Polizei bereits in der Alarmierungsphase einsatztaktische Informationen an die Hand. Raum- und Gebäudepläne werden grafisch dargestellt. Es gibt verschiedene Ausbaustufen. Notrufe können beispielsweise von tragbaren oder fest installierten Notruftastern sowie Mobil- oder Festnetztelefonen abgegeben werden.

Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht durch die Unterstützung von Resqtec

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Digitalfunk, Alarmierung und EDV #Interschutz (1)” (davon )

  1. B.Tschirley am 24. Juni 2010 23:43

    Wobei ich es bedenklich finde, dass Blaulicht usw. über ein Touchpanel zu bedienen. Da sind mir normale elektrische Schalter wesentlich lieber und ausfallsicherer.

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