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(iw) Ganz oben auf der „Lebens-ToDo-Liste“ steht seit dem Atemschutzlehrgang (immerhin 1987!) der Gang ins Wasser mit einem PA. Viel davon gehört, aber wann kann man das schon ausprobieren?

Heute morgen war es endlich soweit: mit ausgedienten PA – übrigens, bevor Kommentare kommen:  keine offizieller Feuerwehrtermin, eigene Haftung – ins tiefe Sprungbecken. Da ich kein Taucher bin, habe ich natürlich null Vorwissen. Bei dem maximal schönen Wetter mit einem knappen Dutzend ähnlich interessieren (nennen wir das mal so) getroffen. Kleine Druckausgleichsübung, und schon konnte man hinein. Für mich insgesamt drei Tauchgänge bis 3,50m.

Das mit dem Druckausgleich ist gewöhnungsbedürftig, hat aber ganz gut geklappt. Die Sicht durch die Panoramascheibe ist bombastisch, verzerrt und man hat keine Ahnung von der Tiefe, vor Allem. Mit dem Gewicht auf dem Rücken ist man recht neutral, und so kann man sich prima nach oben und unten bewegen. Ich wäre am Liebsten den ganzen Tag drin geblieben.

Unterm Strich war das eigentlich recht unspektakulär – im positiven Sinne. Es war nicht schlimm, was natürlich auch an der Wassertemperatur liegt, und daran, dass man keine volle PSA mit besonders schweren Stiefeln anhatte. Für den minimal wahrscheinlichen Fall, dass man doch in diese Lage gerät, war das vermutlich zu unrealistisch. Tut aber nichts zur Sache, es ging eben um „PA unter Wasser“. Sehrschön.

So bleibt mich nur, bei den Organisatoren für diese einmalige Möglichkeit zu bedanken, und natürlich jederzeit gerne wieder!

Kommentare

5 Kommentare zu “„Traum“: Mit PA ins Wasser” (davon )

  1. Stefan Cimander am 11. Juli 2010 14:55

    Ich kann Dir sagen, dass Du auch als Taucher, immer Probleme mit dem Druckausgleich haben wirst. Bei mir ist es auf den ersten zehn Metern echt schmerzhaft, dann hört es weiter unten glücklicherweise auf. Aber mit nem PA würde ich auch mal gerne ins Wasser springen.

  2. Stefan Rückl am 11. Juli 2010 15:32

    Coole Sache! Wie war denn der Zustand der PA nach dem Tauchgang? Hab mal gerüchteweise gehört, dass das den Lungenautomaten ziemlich zusetzen soll, würde ich so deinem Bericht aber nicht entnehmen können.
     
    Grüße, Stefan

  3. MatthiasM am 12. Juli 2010 02:52

    Muß nicht mal sein.  Der Tauchgerät-Oldie PA38/1600 oder /2800 war eigentlich nix anderes als der DA58, ggf. halt mit 2x 7l-Flaschen, Druckminderer statt Pfeiferl „mechanische“ Reservewarnung per Atemwiderstand und Reservehebel, der Lungenautomat war AFAIK weitgehend oder gar völlig identisch mit dem des Preßluftatmers, auch Rundgewinde wie gewohnt, nur die Maske hatte wegen der sonst verzerrten Sicht ein planes Fenster. 

    lG Matthias

  4. Sebastian Rak am 12. Juli 2010 20:14

    Wie habt ihr denn ohne Nasenerker den Druckausgleich gemacht?

  5. Maximilian Ruppaner am 13. Juli 2010 10:40

    Steht bei uns regelmässig an, wenn die PAs zur großen Überprüfung müssen:
    Übung 2007
    Übung 2008

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