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Wiesbaden (he), (sst). Bei strahlendem Sonnenschein wurden am Montag fünf neue Fahrzeuge im Wert von über 1 Million Euro an die Wiesbadener Feuerwehr offiziell übergeben. Ein LF 10/6, zwei TSF-W, eine DLA(K) 23-12 und einen Abrollbehälter Umweltschutz durften die Brandschützer in Empfang nehmen.

Für die Freiwilligen Feuerwehren wurden zwei TSF-W mit 1.000 Liter Wassertank auf Iveco Daily 65 C mit einem Gesamtgewicht von 6,3 Tonnen in den Dienst gestellt. Die kleinen, schlagkräften Fahrzeuge verfügen über die nötige Ausstattung für eine Gruppe und bilden zusammen mit einem MTF eine sinnvolle Einheit. Neben der üblichen Beladung sind sie auch umfangreich für technische Hilfeleistungen mit Motorsäge, Tauchpumpe und Industriesauger ausgestattet. Ebenso wurde ein LF 10/6, ebenfalls mit einem 1.000 Liter Wassertank und einer zusätzlichen Tragkraftspritze, auf einem Mercedes Benz Atego 1122 Allrad-Fahrgestell an eine Freiwillige Feuerwehr übergeben.

Mit der Übergabe der Fahrzeuge wurde das Wiesbadener Fahrzeugkonzept weiter umgesetzt. Dabei soll die Fahrzeugausstattung der Freiwilligen Feuerwehren besser an die örtlichen Gegebenheiten (Einwohnerzahl, Mitgliederzahl FF, …) und Gefahrenschwerpunkte (Wohngebiet, Gewerbegebiet, Autobahn, Waldgebiet, …) angepasst werden. Die Grundausstattung jeder Freiwilligen Feuerwehr soll aus einem Löschfahrzeug (TSF-W, LF 10/6 und/oder LF 20/16) sowie einer Personalkomponente (MTF) bestehen. Über das Stadtgebiet verteilt werden weitere Logistikkomponenten (GW-L1/2) mit Beladung für SW 2000, Unwetter oder Ölspur stationiert.

Bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden wurde eine DLA(K) 23-12 auf Mercedes Benz Atego 1629 mit einem Metz L32-Leiterpark und Hinterachszusatzlenkung sowie ein Abrollbehälter Umweltschutz in den Dienst gestellt. Ein Geräteanhänger Höhenrettung (FwA-SRHT) war schon seit Ende 2009 im Dienst.

Erstmals wurde bei der Beklebung der Fahrzeuge auch die die hessische Ausnahmegenehmigung zur Verbesserung der Wahrnehmung von Feuerwehrfahrzeugen genutzt. Diese ermöglicht eine Beklebung von Feuerwehrfahrzeugen nach der DIN 14502-3, die fluoreszierende und retroreflektierende Applikationen zur Verbesserung der Tages- und Nachtsichtbarkeit von Feuerwehrfahrzeugen empfiehlt. Die Fahrzeuge wurden mit einer fluoreszierenden Tagesleuchtfolie versehen. Neben der bereits üblichen Konturmarkierung, wurde das Heck mit einer auffälligen Kontrastbeklebung aus rechts- und linksweisenden, retroreflektierenden Streifen in weiß beklebt.

Bei Wiesbaden112.de werden die Fahrzeuge ausführlich vorgestellt:

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