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(sc). Der Suchmaschinenkonzern Google hat angekündigt zum Ende des Jahres die Server von Google Wave abzuschalten. Wave war mit großer Erwartung gestartet und von Google als Email-Killer beworben worden. Offenbar haben sich die Erwartungen von Google in das Kollaborationswerkezug Wave nicht erfüllt. Ich bin ein wenig traurig über diesen Schritt, denn unmittelbar mit Wave verbunden war (bzw. ist) die Erstellung der statuS:3 Feuerwehrnews. Nur mit Hilfe von Wave war es den Autoren möglich die Nachrichten zu koordinieren – auch wenn das Kopieren von Hyperlinks von Wave nach WordPress bisweilen Probleme verursachte.

Auch den Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz koordinierten wir mit Google Wave. Hier war insbesondere die Reply-Möglichkeit von Vorteil. Das Team konnte Fragen stellen oder ergänzende Informationen bereitstellen.

Als Übersicht über geplante Artikel haben wir Wave ebenfalls genutzt. Jeder Autor konnte sich so schnell einen Überblick darüber verschaffen, welcher Autor gerade an welchem Thema arbeitet bzw. wie weit fortgeschritten der Artikel war.

Alternativen gibt es – auch von Google – nur bin ich mir nicht sicher, ob diese dem aus Google Wave gewohnten Workflow nahe kommen. Google „Text & Tabellen“ fällt mir da als erstes ein. Prinzipiell ist auch hier das gleichzeitige Bearbeiten eines Dokumentes durch mehrere Autoren möglich. Ob es ein adäquater Ersatz für Wave ist, müssen wir ausprobieren. Ebenfalls brauchbar in diesem Kontext wäre GoogleGroups, wobei hier die wave-spezifische Art der Kollaboration nicht möglich ist.

Wie dem auch sei. Bis Ende des Jahres müssen wir eine Alternative finden, allein schon um die statuS:3 Feuerwehrnews weiter in diesem Umfang und in dieser Regelmäßigkeit weiterführen zu können.

Kommentare

7 Kommentare zu “Adieu Google Wave!” (davon )

  1. Philipp am 5. August 2010 10:32

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Wave-wird-eingestellt-1050992.html
     
    Wenn ich mir das so durchlese (und in Verbindung mit meiner kurzen Schnupperphase), dann habt wohl verstanden, wie das funktioniert. Im Gegensatz zu vielen anderen.

  2. nibe am 5. August 2010 14:33

    Ich glaube gerade dadurch, dass das ganze am Anfang nur auf ein paar Nutzer beschränkt war, hat Google Wave eine ganze Menge an potenziellen Nutzern verloren. Ein Hype ist so zumindest nicht entstanden.

  3. hannibal am 8. August 2010 08:51

    Wave wird eingestellt – sehr schade! Eigentlich wollte ich versuchen es auch mehr einzusetzen. Nur scheiterte es unter anderem an der Tatsache das eine deutsche Version nie auf den Weg kam, in der ursprünglichen Version nicht alle Features aktiv waren und man nur begrenzte Ressourcen an Einladungen hatte.
     
    Der Ansatz war gut, gerade für Feuerwehren ..
    Mal sehen was der Markt noch so mit sich bringt.

  4. Sebastian Schubert am 8. August 2010 10:53

    google wave ging ja aus etherpad (zumindest technisch) hervor – etherpad gibts weiterhin und wer ein bissl geschickt ist kann das auch auf einem eigenen server betreiben – oder sucht sich halte einen kostenlosen provider der das anbietet (siehe http://etherpad.org/) (-:

  5. Loeschmeier am 5. Dezember 2010 17:41

    Habt ihr schon eine Alternative gefunden? Welche?

  6. Stefan Cimander am 5. Dezember 2010 18:12

    @Loeschmeier: Ein Teil von uns nutzt Facebook (ich mache das allerdings nicht) und ich nutzte derzeit alleine Google Text und Tabellen

  7. Philipp am 8. Dezember 2010 12:16

    Also Google Wave wird wohl von Apache weiterbetrieben bzw. entwickelt.
    http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_investition_software_apache_foundation_soll_google_wave_weiterentwickeln_story-39001022-41541187-1.htm
     
    Um einen Nachrichten- oder Blog-Überblick zu bekommen, habe ich mich gerade in Feedly, ein Firefox-Addon eingearbeitet. Das basiert auf Google Reader und macht einen ganz schicken Eindruck. mal sehen.

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