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(iw) Wer in der letzten Woche die Nachrichten mitverfolgt hat, dürfte die tödlich verlaufene Geiselnahme eines philippinischen Busses mitbekommen haben. Nun, es gibt, wie in jeder Disziplin, auch Experten. Es ist zwar nervig, wenn diese nach einer Katastrophe in das TV Studio gebeten werden, andererseits ist es wohl so, dass diese Leute nun mal eine gewisse Erfahrung mitbringen.

So ist auch die Ferndiagnose eine ziemliche Gratwanderung. Man war nicht dabei, dennoch kann man Fehler erkennen. Wäre man selbst in der Lage gewesen, hätte man sie – hoffentlich – nicht begangen.

Wer von uns im Feuerwehrwesen auf Höhe der Zeit ist, dem schiessen sich bei Presserohren oder Abstütz-Steckleitern schon Gedanken durch den Kopf. Beispiele gibt es genug, das geht bei Jeans-Turnschuh-Einsatzjackenkombis los und hört was weiss ich wo auf. Kein schwerer Atemschutz bei PKW-Brand? Rettungstraube?

Um es kurz zu machen: hier ist eine Zerpflückung des Einsatzes der Polizei bei der Geiselbefreiung. Eine ziemlich glaubwürdige, sogar. Das Schwierigste ist eigentlich nicht mal die Erkenntnis, sondern die Vermittlung dieser Erkenntnisse an den zuständigen Einsatzleiter. Aber nur so wird ein System besser – die Erkenntnis, und dessen Vermittlung.

Ganz davon abgesehen: Interessanter Einblick in die Polizeiarbeit.

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