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(sc). „Der beste Sicherheitstruppeinsatz ist der, der gar nicht erst stattfinden muss“ schreiben die Autoren des Buchs „Atemschutz-Notfallmanagement“ zu Beginn. Weil dieser Einsatz jedoch nicht auszuschließen ist, legt das Buch in 14 Kapiteln theoretische und praktische Grundlagen für Ausbildung, Taktik und Organisation eines Atemschutznotfallkonzepts dar. Aufgepasst: Unter allen Lesern die diesen Artikel kommentieren, verlose ich ein Exemplar des Buches. Mehr dazu am Ende des Artikles.

Einteilung des Buches

Das Buch lässt sich in einem theoretischen und einen praktisch-taktischen Teil gliedern. Der theoretische Teil stellt die historische Entwicklung, Unfallursachen, Sicherheitstruppkonzepte und -typen dar. Im praktisch-taktischen Teil behandeln die Autoren die Einsatzvorbereitung und -planung, die Tätigkeiten des Sicherheitstrupps, Varianten der Atemluftversorgung, Varianten der Sofort- und schonenden Rettung, Verhalten in Notfällen, Retten aus Höhen und Tiefen sowie die Ausbildung.

Inhalt der Kapitel

Das erste Kapitel stellt knapp die „historische Entwicklung des Sicherheitstrupps“ dar. Erst mit dem tödlichen Unfall von Brandmeister Stampe (Feuerwehr Köln) trat der Sicherheitstrupp ins Bewusstsein, schreiben die Autoren.

Im Kapitel „Ursachen für Atemschutznotfälle“ indizieren die Autoren externe und menschliche Faktoren, die zu einem Atemschutznotfall führen können. Dabei konstatieren sie, dass Unfälle meist in einer Kausalkette begründet liegen.

Kapitel 3 beschreibt ein Sicherheitstruppkonzept. Dabei stellen die Autoren eine Liste mit Anforderungen auf. Zugleich fordern sie realistische Planungsgrundlagen bezüglich Personalressourcen und Kooperation mit anderen Feuerwehren. Jeder Sicherheitstruppeinsatz ist neben rechtlichen auch einem zeitlichen Aspekt unterworfen, wie die Autoren betonen.

Im Kapitel „Sicherheitstrupptypen“ stellen die Autoren verschiedene Konzepte von leichtem, schwerem und kombiniertem Sicherheitstrupp, SET- bzw. On-Deck-Konzept vor und charakterisieren Ausrüstung, Taktik und Ausbildung. Dabei akzentuieren die Autoren, dass ein Sicherheitstrupp gut geplant und ausgebildet sein muss. Besonders interessant ist das Thema Sicherheitstrupp und ABC-Einsatz, das ein wenig beschriebenes Thema darstellt. Die Autoren zeigen den enormen Personalbedarf, legen aber auch Probleme der Rettung und die Vereinbarkeit von FwDV 500 und FwDV 7 dar.

Kapitel 5 widmet sich der „Einsatzvorbereitung und -planung für einen erfolgreichen Sicherheitstruppeinsatz“. Die Autoren bringen zum Ausdruck, dass nur mit der richtigen Führungsstruktur, einer geeigneten AAO und Reserveplanung sowie einer belastbaren Kommunikationsinfrastruktur ein Atemschutznotfall zu bewältigen ist. Dazu gehören auch taktische Ventilation und ein umfangreiches Verständnis von Atemschutzüberwachung.

Das Kapitel „Tätigwerden des Sicherheitstrupps“ beschreibt die Bereitstellung, Tätigkeiten während Bereitstellung, Einsatz, Suchen und Retten des verunglückten Trupps. Dass ein Sicherheitstrupp nicht nur seine Zeit „absitzt“, sondern am Einsatz aktiv teilnimmt, erörtern die Autoren anhand von möglichen Tätigkeiten, die der Sicherheitstrupp wahrnehmen kann. Gerade das Suchen und Retten beschreiben die Autoren intensiv. Dabei zeigen die Autoren durch Gegenüberstellung die Vor- und Nachteile von schonender und Sofortrettung.

In Kapitel 7 „Varianten zur Sicherstellung der Atemluftversorgung“ geben die Autoren verschiedene Arten und das Vorgehen bei der Sicher- und Wiederherstellung der Atemluftversorgung wieder. Die Autoren kritisieren insbesondere die Fixierung auf den Maskenwechsel und plädieren als einfachste Methode auf den Wechsel des Lungenautomaten.

Im Kapitel „Varianten der Sofortrettung“ erläutern die Autoren Taktik und Ausrüstung zur Rettung von Atemschutzgeräteträger. Die Autoren legen dar, dass zu viele Hilfsmittel den Trupp langsam machen. Die Ausbildung der Rettungsmethoden muss so einfach wie möglich gestaltet sein. Die Autoren zeigen dazu verschiedene Rettungsverfahren. Im folgenden Kapitel „Varianten zur schonenden Rettung“ legen die Autoren dagegen Taktik und Hilfsmittel für eine schonende Rettung dar.

Dass sich ein verunfallter Trupp in gewissem Maß selbst helfen kann, legen die Autoren im Kapitel 10 „Verhalten in Notfällen – Selbsthilfe bzw. Selbstrettung“ dar. Dazu gehören neben dem korrekten Mayday-Ruf auch bestimmte Reflexhandlungen, wie z.B. der Griff zum Flaschenventil.

Im Kapitel „Rettung aus Höhen und Tiefen“ schildern die Autoren Varianten der Fremd- und Eigenrettung aus Höhen bzw. Fremdrettung aus Tiefen.

Die Atemschutzausbildung ist mehrfach Thema, ist aber in Kapitel 12 „Ausbildung – Notfalltraining“ nochmals primärer Gegenstand. Zur Ausbildung gehört neben der Wiederholung von Grundlagen auch die Realitätsnähe. Teil der Ausbildung muss aber auch die Psychologie sein, insbesondere die Entstehung von Stress und das Stressmanangement. Das Thema Informationsverarbeitung spielt hierbei eine wichtige Rolle. Hat ein Atemschutzgeräteträger diese Problematik gelernt zu verarbeiten bzw. ihr zu entgegnen, ist ein wichtiger Baustein der Ausbildung gegeben. Die Autoren geben weiterhin Beispiele für Übungen und beschreiben das grundsätzliche Vorgehen beim Aufbau einer Atemschutznotfall-Ausbildung.

Im vorletzten Kapitel „Entwurf einer SER“ beschreiben die Autoren den Vorteil einer Standard-Einsatz-Regel für einen Sicherheitstruppeinsatz. Im letzten Kapitel finden sich ein Vordruck für eine Unfallmeldung, eine Checkliste zur Dokumentation der Übergabe einer Einsatzstelle und eine Ausbildungsempfehlung für die Atemschutz-Notfalltraining mit Beispielen.

Zusammenfassung

Als roter Faden zieht sich das Thema Ausbildung durch das Buch. Mehrfach kritisieren die Autoren den Status quo der Ausbildung und der vermittelten Ausbildungsinhalte sowie die mangelnde Intensität der Ausbildung. Diese Kritik bezieht sich, sowohl auf die Führungskräfte, als auch auf die Atemschutzkräfte – egal ob hauptamtlich oder freiwillig. Analog dazu konstatieren die Autoren auf Seite der Einsatzkräfte eine mangelnde Bereitschaft sich eine „Mayday“-Situation einzugestehen.

Dies liegt – wie man immer wieder zwischen den Zeilen lesen kann – an einem kulturellen Problem und der vorherrschenden Mentalität in deutschen Feuerwehren, die „Hilfe rufen“, „Hilfe annehmen“ und mit Nachbarfeuerwehren kooperieren nicht zulässt.

Kooperation ist aber wegen des Ressourcenbedarfs bei einem Atemschutznotfall notwendig, wie die Autoren dokumentieren. Das kulturelle Problem führt insgesamt zu Konzeptlosigkeit bei der Einsatzvorbereitung und Fehler in der Ausbildung bzw. falschem Heldentum bei den Atemschutztrupps. Im Grunde konstatieren die Autoren, dass viele Feuerwehren mit einem komplexen Atemschutz-Notfallmanagement überfordert sind.

Nicht minder kritisch weisen die Autoren auf andere Missstände hin, z.B. der laxe Umgang mit der G26.3 Untersuchung, bzw. hinterfragen die persönliche Schutzausrüstung (Feuerwehrhaltegurt).

Insbesondere die geringe Rezeption von und Diskussion über die vorliegenden Unfallberichte, stimmt die Autoren nachdenklich, was die Lern- und Anpassungsfähigkeit des Feuerwehrwesens betrifft. Dies zeigt sich daran, dass z.B. der Sicherheitstrupp in der FwDV 7 geringe Aufmerksamkeit erhält.

Das Buch spricht weiterhin Aspekte an, über die sich Feuerwehren und Einsatzkräfte wenig oder keine Gedanken machen, wie z.B. Rückzugsignale, Fortführung des ursprünglichen Einsatzes bei einem Atemschutznotfall, Anpassung der AAO an den Atemschutznotfall bzw. erweiterte Aufgaben der Atemschutzüberwachung.

Zugleich widerlegen die Autoren den „Abweichen-von-der-UVV“-Mythos und zeigen physische und zeitliche Restriktionen eines Sicherheitstrupps, die in dieser Form in der Ausbildung wenig thematisiert werden, eben weil kein tragbares Konzept vorhanden ist oder man sich bestimmte Aspekte nicht eingestehen will.

Ein gänzlich unbekanntes bzw. wenig rezipiertes Thema greifen die Autoren mit dem Komplex „Sicherheitstrupp und Atemschutzunfälle im ABC-Einsatz“ auf. Neben der Komplexität zeigen die Autoren den um ein vielfaches erhöhten Ressourcenbedarf auf. Spätestens hier zeigen die Autoren deutlich, dass es ohne Kooperation, intensive Ausbildung und einem Konzept zu keiner erfolgreichen Rettung kommt.

Kritik des Rezensenten

Kritisch aus Sicht des Verfassers (der Rezension) ist die sehr kurz geratene historische Betrachtung des Sicherheitstrupps. In diesem Kapitel hätten die Autoren eine Analyse für das noch immer bestehende „stiefmütterliche“ Dasein des Sicherheitstrupps darlegen können. Offenbar liegt dieses in der Feuerwehrgeschichte bzw. dem schon mehrfach erwähnten kulturellen Problem begründet

Weiterhin ist die Beschreibung der Ausrüstung, die Taktik und Organisation des SET leider über mehrere Kapitel verteilt, sodass das SET erst gegen Schluss des Buches Kontur gewinnt.

Fazit

Die Autoren exponieren, dass die Atemschutz- und Sicherheitstruppausbildung angepasst werden muss. Der Vorschlag einen Atemschutzlehrgang II einzuführen, dem als Schwerpunkt das Thema Atemschutznotfallmanagement zu Grunde liegt, ist – auch vor den im Buch beschriebenen Problemen und Anforderungen – zuzustimmen.

Das Buch „Atemschutz-Notfallmanagement“ ist damit eine Pflichtlektüre für die Einsatzplanung und -vorbereitung sowie für die Ausbildung. Gerade weil kulturelle Probleme und nicht existierende Dienstvorschriften dem Atemschutz-Notfallmanagement entgegenstehen, stellt das Buch wichtige Grundlagen dar, die von allen an einem Einsatz beteiligten unbedingt rezipiert werden sollten. Kaufen – lesen – anwenden! (Autor der Rezension: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)

Cimolino, Ulrich; Adrian Ridder; Björn Lüssenheide; Christian Reeker, Jan Südmersen: Atemschutz-Notfallmanagement: Organisation, Ausbildung und Ausrüstung für Sicherheitstrupps und Schnelleinsatzteams. Hrsg. v. Ulrich Cimolino. Verlag Ecomed Sicherheit. Heidelberg 2010. 268 Seiten. ISBN 978-3-609-77484-8. Preis 44,95 Euro.

[Update: 06.09.10] Verlosung

Unter allen Lesern, die die Rezension kommentieren, verlose ich  ein Exemplar des Buches.

Alles was Du tun musst, ist unter dem Artikel „Rezension: Atemschutz-Notfallmanagement“ Deinen Kommentar hinterlassen und eine gültige Emailadresse angeben. Der Kommentar selbst muss sich nicht direkt auf die Rezension beziehen, sollte aber mit dem Thema Atemschutz-Notfallmanagement zu tun haben. Die Verlosung endet am 20. September um 18 Uhr. Ich benachrichtige den per Los ermittelten Gewinner dann in einer Email. Wer nicht unter dieser Email erreichbar ist, geht leer aus.

[update 20.09.10] Gewinner der Verlosung

Die Verlosung des Buchs Atemschutz-Notfallmanagement ist zu Ende. Gewonnen hat Michael Arens, der Autor, der Kommentar Nr. 11 abgegeben hat. Die Zufallszahl habe ich mit Hilfe von random.org ermittelt.

Ich bedanke mich beim Ecomed Verlag, der so freundlich war, mir je ein Exemplar für die Rezension und die Verlosung zur Verfügung zu stellen.

Kommentare

67 Kommentare zu “Rezension: „Atemschutz-Notfallmanagement“” (davon )

  1. S.Max am 11. September 2010 18:21

    Bei uns in der Wehr wurde erst nach dem Tödlichen Unfall der Kameraden aus Tübingen 2005, dass erstemal überhaupt ein AGT-Notfall geübt.
    Mit der Einführung der Atemschutzüberwachung vor 3 Jahren wird bei uns das Thema Atemschutz in fast jeder dritten Übung behandelt. Bei uns muss jeder AGT wie vorgeschrieben einmal auf die Strecke und mindestens 3 mal im Jahr einen PA getragen haben. Finde ich schonmal Grundlage für einen Einsatz als AGT.
    AGT-Notfälle haben wir schon in verschiednen Variationen geübt. Rettung aus einem Keller oder aus dem 1.OG, gerade der Keller hatte es in sich, gab als Rettungsweg nur eine Treppe :)
    (#45)

  2. Sven Lipinski am 11. September 2010 19:13

    Viele Wehren haben auf den Gebiet des Notfall-Managements im Atemschutznotfall extremes NAchholepotential. Daher ist es gut, dass neue Fachpublikationen erscheinen, die dieses Wissen weiter in den Mittelpunkt rücken.
    (#46)

  3. Berthold am 12. September 2010 10:42

    Hallo,

    wir üben schon seit einigen jahren den Atemschutznotfall. Dieses Notfalltraining haben wir fest in einem extra Ausbildungsplan verankert. Seit 2007 arbeiten wir zusätzlich auf Landkreisebene  an einem einheitlichen Sicherheitstrupp-Konzept für alle Feuerwehren des Landkreises. In vielen Sitzungen – hierbei wurde auch hart und kontrovers diskutiert – der drei Stadtfeuerwehren des Landkreises Rottal-Inn enstand nun ein einheitliches Ausbildungskonzept. Wir sind hier gerade dabei dieses Thema umzusetzen und den Feuerwehren näher zu bringen.
    Wie schon die vorangegangenen Bücher, haben diese m. E.  Vorbildcharakter für eine weiterführende Ausbildung aller Wehren in Deutschland. Man braucht das Rad nicht neu erfinden, hier ist alles zusammengetragen. Bin zwar mit dem lesen noch nicht ganz durch….
    http://www.feuerwehr-pfarrkirchen.de hier die Termine zur SiTr-Ausbildung (#47)

  4. Max60 am 12. September 2010 13:00

    Hallo,
    vielen Dank für die Rezension. Ich finde es gut dass sich immer mehr Feuerwehren über diesen Sachverhalt Gedanken machen.
    Wie die Rezension beschreibt, ist ein Atemschutz-Notfallmanagement nicht damit getan, eine Sicherheitstrupptasche auf das Auto zu werfen und zu sagen „macht mal“.
    Das ist vielleicht die Unterste Ebene eines Konzeptes.
    Viel eher sollte vielleicht mal grundlegend der Atemschutzeinsatz an sich überdacht und angepasst werden. (Kommunikation, Atemschutzüberwachung, Ausbildung, Ehrliche Auswertung von Übungen etc.) und wenn das alles problemlos läuft, kann und sollte man sich über weitere Maßnahmen Gedanken machen.
     
    Alles Andere ist meiner Meinung nach reiner Aktionismus.
     
    Leider ist mit der Preis des Buches momentan etwas zu hoch, weshalb ich es mir in naher Zukunft nicht leisten kann. (#48)

  5. paedsen am 12. September 2010 22:03

    Wird Zeit dass auch mal diese Nischenthemen ausführlich behandelt werden. Vielen Dank dafür!
     
    Gruß
    Patrick (#49)

  6. Florian Sperber am 13. September 2010 15:49

    Sehr gutes Buch, dass die Problematik und Lösungswege gut darstellt.

    Es ersetzt aber keine dementsprechende Ausbildung an den Standorten, die für mich zur Aus- und Weiterbildung der Atemschutzgeräteträger gehört.

    Das Buch gehört für mich als Ausbilder und Führungskraft zur Pflichtliteratur. (#50)

  7. Munichfirefly am 17. September 2010 13:19

    ja ein Buch das sich mit einem „tabuthema“ wie Atemschutznätälle befasst ist meiner erachtens nach gut.
    Bei uns in München  is es o wir gehen bei jedme termin 2 PA lagen 1 Personen Rettung und einmal Kammeradenrettung. dann kommt noch die Ausbildung in der BSA und in FeuReX wo man noch strahlrohtraining bekommt. All unsere Lagen werden natürlich Bild geübt so sollte man wenn man aus der ausbildung kommt auch bei null sicht in der lage sein einen Kameraden zu retten. aber dies ja nur theorietisch. daher is die idee sehr gut! (#51)

  8. Claus am 17. September 2010 15:05

    Die letzten Übungen zeigten deutlich Defizite sowohl beim AT-Einsatz als auch beim Notfallmanagement, nicht nur in unserer Wehr, sondern auch bei den Nachbarwehren. Daher wird dies vertieft und die Anschaffung dieser Literatur soll ein erster Schritt zu einer Ausbildung sein, die sowohl die Führungskräfte wie auch die eingesetzten AT-Träger hoffentlich befähigen wird, die ihnen gestellten Ausgaben erfolgreich zu erfüllen und im Notfall sich und Kameraden helfen zu können. (#52)

  9. B.Hoeft am 17. September 2010 18:17

    Defizite existieren bei Fü-Kräften und PA Trägern oft gleichermaßen. Das Buch widmet sich m.E. beiden Zielgruppen. Es kann auch helfen, einheitliche Wege zu finden.
    Zudem sollten alle PA-Träger (backpackers) lernwillig und offen für die Thematik sein. Führungskräfte erreicht man da leider oft schwieriger….
    Muss man eigentlich diese #53 selbst reinschreiben wenn man gewinnen will? Egal ich mach das einfach ;-)
    (#53)

  10. Helmnummer23 am 18. September 2010 20:33

    Atemschutz-Notfallmanagement ist ein wichtiges Thema. In der eigenen Wehr wurde die Thematik erst zum tödlichen Unfall in Tübingen in den Ausbildungsdienst übernommen. Seitdem wird sich damit intensiv beschäftigt. Arbeiten unter Nullsicht, verunfallte Person mit frischem PA versorgen, Lungenautomaten tauschen. All das ist noch relativ neu für die meisten. Sowas in einem Atemschutzlehrgang II zu lehren, finde ich gar nicht mal so falsch. (#54)

  11. Stefan112-1 am 18. September 2010 23:29

    ich finde das das thema noch zu wenig beachtung findet in der freiwilligen feuerwehr (#55)

  12. Yannick am 20. September 2010 08:26

    Das Buch sollte eigentlich Pflichtlektüre für die Führungskräfte in den Feuerwehr werden. Leider bilden sich nur die wenigsten regelmäßig fort :(
    Werde mir das Buch mal vom Kollegen ausleihen, falls ich es hier nicht gewinne ;) (#56)

  13. Volker am 20. September 2010 09:15

    Klasse Buch zu einer wirklich wichtigen Thematik!
    Aber das ist vordergründig eben nicht so spannend wie große rote Auto ;-( (#57)

  14. MaxW am 20. September 2010 09:37

    Bei französischen Feuerwehren wird das Thema zwar schon länger angesprochen, aber die konkrete Darstellung ist ein bisschen „leicht“. Mehr als „Sicherheitstrupp stellen“ gibt es in den wenigsten Wehren, und auch die Atemschutzüberwachung wird zu wenig geübt und in der Praxis umgesetzt. Der Weg ist noch lang… (#58)

  15. Derch am 20. September 2010 15:54

    Wir haben das Buch schon für unsere Feuerwehrbibliothek beschafft…

    Vieleicht findet ja noch ein Exemplar den Weg in meinen privaten Bücherschrein… :-) (#59)

  16. Lurge am 20. September 2010 16:06

    Auf jedenfall eine wichtige Sache die lange gebraucht hat bis sie sich durchgesetzt hat. Und auch der ein oder andere Kamerad erst sein Leben lassen musste um der Sache nachdruck zu verleihen. Was ich bei der Sache noch vermisse ist zumindestens in meiner Umgebung die überregionale Ausbildung bzw ein Konzept um auch bei den großen Einsätzen die ja sowieso unübersichtlicher sind nach gleichem Vorgehen zu handeln. Im moment gibt es da noch einige Probleme was gleiche Ausrüstung und Vorgehen betrifft. Aber das wird hoffentlich auch noch ausgemerzt. (#60)

  17. Stefan Cimander am 20. September 2010 18:01

    Sodele, die Verlsoung ist zu Ende. Gewonnen hat: Michael Arens, der Autor, der Kommentar Nr. 11 abgegeben hat. Die Zufallszahl habe ich mit Hilfe von random.org ermittelt.

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