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Ein Feuerwehrmann aus München schreibt über seine Lieblingsthemen.

(sc). In loser Folge stellt das FWNetz im “Feuerwehr Weblog” Blogs aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute erzählt uns Johannes Heichele aus München (by) etwas über seinen Weblog „Joe’s Blog“. 

Stelle Deinen Blog in einem Satz vor!

„Joe’s Blog“ ist ein relativ junger, einfach gehaltener Blog über Feuerwehr, Radfahren und Web 2.0, in dem ich meine Erfahrungen und Ansichten öffentlich mache.

Seit wann bloggst Du?

„Joe´s Blog“ gibt es seit Januar 2010. Ich habe davor schon etwas Erfahrung in der Gestaltung von Internetseiten gesammelt, aber nicht mit dem Bloggen.

Bloggst Du alleine?

Ich schreibe alle Artikel für meinen Blog selbst. Ich schließe aber nicht aus, dass in Zukunft noch andere Autoren dazu kommen.

Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über Feuerwehr zu führen?

Die Feuerwehr hat einen großen Stellenwert in meinem Leben, deshalb war für mich von Anfang an klar, dass ich hauptsächlich über dieses Thema bloggen will.

Gibt es innerhalb Deines Blogs inhaltliche Schwerpunkte?

Kurz gesagt: Nein. Ich gebe mir keine Themen, und auch keine Termine (wie z.B. alle 4 Tage muss ein Artikel raus) vor. Ich denke, dass das der Qualität der Artikel eher schadet. Ich blogge über das, was mich gerade bewegt oder beeindruckt.

Worüber schreibst Du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich Artikel, die ganz spontan entstehen. Wenn mir am Tag eine Idee kommt, von der ich so begeistert bin, dass diese unbedingt noch am selben Abend im Blog verarbeitet werden muss, macht das Schreiben besonders Spaß.

Worüber fällt es Dir am schwersten zu schreiben?

Mir fällt es immer wieder schwer über die Ausbildung und Lehrgänge zu schreiben. Als junger, engagierter Feuerwehrangehöriger, mit gewissen Idealen im Kopf, möchte ich oft mehr bewegen, als ich eigentlich kann.

Gerade bei Lehrgängen stelle ich eine Differenz zwischen dem, was ich mir vorgestellt habe, und dem, was der eigentliche Ausbildungsinhalt bzw. das Ausbildungsziel ist, fest. Wenn ich darüber blogge, ist es für mich schwierig die Grenze zwischen „Meckern“ und konstruktiver Kritik zu finden. Natürlich darf man dabei nicht vergessen, wie aufwendig es ist, ein passendes Ausbildungskonzept für eine sehr große Freiwillige Feuerwehr, wie in München, zu erstellen.

bloggt über

Johannes Heichele bloggt über Feuerwehr, Radfahren und Web 2.0. Bid: J. Heichele.

Was war Dein größter Erfolg als Blogger?

Das größte Interesse an einem meiner Texte bestand bisher an dem Artikel über die Außenübung der Feuerwehr München in Wildflecken 2010. Ich hatte vorher nicht mit viel Traffic gerechnet, weil der Artikel relativ kurz ist. Diesen Erfolg habe ich wohl dem Umstand zu verdanken, dass diese Übung einerseits ziemlich bekannt ist, andererseits kaum darüber berichtet wurde.

Wie kam Dein Blog bei Kollegen und/oder Vorgesetzten an?

Für mein Vorhaben belächelten mich die Meisten zu Beginn. Das konnte ich sogar ganz gut nachvollziehen. Es gab nämlich nicht wenige „Blogger“, die wegen des scheinbar mangelnden Erfolgs nach wenigen Beiträgen wieder aufgaben. Wer aber Traffic haben möchte, benötigt Geduld. Mittlerweile bekomme ich für meinen Blog von Freunden, Bekannten und Kameraden durchweg ein positives Feedback. Das motiviert für mich natürlich sehr.

Hast Du keine Angst im Bereich Feuerwehr Ärger mit Vorgesetzten oder dem Amt zu bekommen, wenn Du über Feuerwehrthemen berichtest?

Nicht besonders. Mir ist sehr wohl bewusst, dass es zu Konflikten kommen kann, wenn ich über bestimmte Themen blogge. Deshalb bin ich auch relativ vorsichtig. Wenn ich mir bei einem Artikel oder einer Aussage nicht sicher bin, ob ich diese so veröffentlichen kann, hole ich mir Rat bei einem Vorgesetzten. Außerdem betone ich, dass mein Blog nur meine eigene Meinung wiedergibt, die ich verbreiten, aber niemandem aufzwingen möchte.

Wie sind Deine Kontakte zu anderen Blogs im Bereich Feuerwehr etc.?

Ich nutze Twitter, um Kontakte zu anderen Bloggern zu knüpfen. Viele nutzen Twitter, um ihre Blogs zu bewerben und sich auszutauschen. Über dieses „Gezwitscher“ entwickelten sich bei mir immer wieder Treffen im realen Leben, die mich meist sehr inspirieren.

Gibt es Blogs die Du gerne besuchst und/oder gerne zitierst?

Davon gibt es eine ganze Menge. BOS-Blogs bei denen ich häufig vorbei schaue sind unter anderen: technische-hilfeleistung.info, feuerwehrleben.de und natürlich fwnetz.de.

Hast Du Blog-Vorbilder?

Die Blogs, die ich regelmäßig besuche, inspirieren mich immer wieder. Ich kann aber nicht sagen, welche Artikel oder welcher Blog besonders hervorzuheben ist.

Was wünschst Du Dir in Bezug auf Deinen Blog?

Nun ja, natürlich mehr Leser – aber welcher Blogger wünscht sich das nicht?
Nein, im Ernst: So wie es momentan läuft, gefällt es mir wirklich gut. Das heißt aber nicht, dass ich mich auf dem ausruhe, was ich habe. Ich finde Blogs müssen sich immer wieder verändern und weiterentwickeln, sonst werden sie irgendwann langweilig.

Stelle Dich kurz vor.

Ich heiße Johannes Heichele, bin 20 Jahre alt und wohne in München. Seit 2006 bin ich in der Freiwilligen Feuerwehr (FF) München, Abteilung Oberföhring. Dort bin ich „Technikbeauftragter Funk“, und wirke bei der Gestaltung der Homepage mit. Seit 2010 bin ich ferner Mitglied bei @fire, und helfe mit ein Team in Bayern aufzubauen.

Nachdem ich drei Semester „Geotelematik und Navigation“ an der Fachhochschule (FH) München studiert habe, arbeite ich momentan in einem Ingenieurbüro. Dort erstelle und zeichne ich Flucht- und Rettungspläne sowie Feuerwehrpläne. Ab Oktober studiere ich dann Elektrotechnik, ebenfalls an der FH München.

Vielen Dank Johannes für das Interview. Das Interview führte Stefan Cimander von www.fwnetz.de.

Links

Bisher erschienen:

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “BOS-Blogs (11): Joe’s Blog” (davon )

  1. Rettungsdienst News am 1. Oktober 2010 13:59

    News vom Rettungsdienst…

    BOS-Blogs (11): Joe's Blog : FWnetz ? Feuerwehr im Netz…

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