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South Fulton (Tennessee/USA), (sc). Weil eine Familie aus dem Umland der amerikanischen Gemeinde South Fulton im US-Bundesstaat Tennessee die Gebühr für die Feuerwehr in Höhe von 75 Dollar nicht bezahlt hatte, löschte die Feuerwehr auch nicht das brennende Haus der Familie. Die Feuerwehr griff erst ein, als das Feuer droht auf ein Nachbargrundstück überzugreifen. Auch als die Familie die Gebühr vor Ort zahlen wollte, ließ sich die Feuerwehr nicht zum Eingreifen bewegen. Hintergrund dieser Gebührenpolitik ist, dass die Stadt South Fulton den „Feuerwehr-Service“ auch den Umlandgemeinden gegen Gebühr zur Verfügung stellt.  [The News of Today] [Huffingtonpost] [FAZ]

Kommentare

3 Kommentare zu “Gebühr nicht bezahlt – Feuer nicht gelöscht” (davon )

  1. Solgull am 10. Oktober 2010 18:04

    Das Thema wird in den Amerikanischen Blogs stark diskutiert. Ob die Feuerwehr richtig gehandelt hat, indem sie nicht gelöscht hat oder eben hätte löschen sollen.
    Fakt ist, dass das County keine eigene Feuerwehr beschäftigt und die Feuerwehren der Gemeinden ihre Dienste (zum Teil gegen eine Gebühr), ausserhalb der eigenen Gemeinden, zur Verfügung stellen.
    Dem Hausbesitzer war bekannt, dass es sein kann, dass sein Haus nicht gelöscht wird, falls er keine Gebühr entrichtet. Das Gebührensystem gibt es wohl schon einige Jahrzehnte und soll nach Wunsch des Countrys ausgebaut werden, statt auf ein System auf Steuereinahmen zu setzen.
    Siehe auch Kommentar von einem anderen Chief aus der Gegend auf statter911.com:

    http://tinyurl.com/2f5pw4u

  2. firebuff911 am 11. Oktober 2010 08:45

    Was für ein idiotisches System. Jeder will Brandschutz, sobald es bei ihm brennt. Also zieht man die Kosten über die Steuer ein, statt Feuerwehrleute in unerträgliche Situationen zu bringen. Ein anderer Feuerwehrchef aus der Region wurde von einem aufgebrachten Bürger ins Krankenhaus geprügelt: http://www.ucmessenger.com/news.php?viewStory=46801

    Was macht man in diesem Kaff noch? Drücker losschicken? „Guten Tag, ich möchte mit ihnen über die Finanzierung der Feurwehr reden“? Das ist widerlich. Dipshit conservatism at its worst.

  3. jansued am 11. Oktober 2010 09:25

    Aus Sicht der Feuerwehr das beschissenste System überhaupt. Geht gar nicht.

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