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Das Wochenende war nicht warm, dafür trocken und auf jeden Fall abwechslungsreich. Das dürfte hoffentlich der Tenor der Teilnehmer am Rescue Specialist Camp 2010 sein, abgehalten an der Homebase von @fire in Osnabrück. Finanzielles Ziel war die Beschaffung von Mitteln für den Unterhalt der Home Base, inhatliches Ziel war eine Besinnung auf THL-Grundwerte und eine deutliche Horizonterweiterung. Diese wurde, darf man dem Feedback Glauben schenken, erreicht. Technische Hilfeleistung ist deutlich mehr als nur die Befreiung von in PKW eingeklemmten Personen. THL ist eine Summe von ganz vielen Grundfertigkeiten, die in der Ausbildung deutlich zu kurz kommen – hier galt es also, dieses Handwerk in möglichst vielen Facetten wiederzugeben.

Die nachfolgenden Bilder zeigen hauptsächlich die Übungen, aber das Camp war viel mehr als das. Keine Bilder – die aber etwas langweilig wären – haben wir aktuell von den Vorträgen am Freitag abend. „THL Sonderlagen“ vom Jan, mein „Big Lift“ und Anthony’s „Überleben in der Wildnis“ sowie „Sicherheit im Auslandseinsatz“.

Hier also die Bilder ab Samstag morgen. Das hier haben wir gemacht:

Als Aufwärmübung galt es, „Big Moe“ (80cm Kantenlänge, ca 1,3 Tonnen) mal um 3 Meter zu versetzen.

Übung 2: Trench Rescue / Tiefbauunfall. 1,6 m Tief, eine Woche alt. Schaffen eines sicheren Arbeitsraums.

Übung 3: Befreien einer eingeklemmten Person. GEwicht des Blocks: 4 Tonnen. Setzen von zwei verschiedenen Festpunkten mit Erdanker bzw. Totem Mann.

Der Tote Mann.

Bastian, Heike, Frank, Anthony

Während die „externen“ sich an den PKW zu schaffen machten, war @fire beim „Hindernislauf“. Im USAR-Bereich eine Grundvoraussetzung.

„Big Lift“ – PKW unter Bagger. Gelöst in 20 Minuten.

„Rosie“ ist eine einmalige USAR-Kriechstrecke. Hier galt es, sich durch Betonplatten und Möbelstücke zu bohren. Nachgestellt ist ein Gebäudeeinsturz, bei dem man sich zu Opfern vorgraben muss.

Der Durchbruch.

Leider habe ich aktuell noch keine Bilder von der Nachtübung. Somit war ein Übungstag, der um 0800 begonnen hatte, erst nach 2200 zu Ende. Geht mehr?

Am Sonntag gab es „nur“ eine Aufgabe: Hindersnisstrecke mit Big Moe. Einmal mit Berühren eines Fahrbahnteilers, einmal ohne (= „fliegen“). Dann 4-Tonnen-Platte unterwandern, und anschliessend Flug übers Meer. 2 Stunden Vorbereitung, nach knapp anderthalb Stunden war ca. die Hälfte der Strecke überstanden. Wichtig war hierbei nicht unbedingt die Technik, sondern vielmehr die Gruppendynamik.

Big Moe fliegt mit dem Zweibein.

Das war’s! Vielleicht wird jetzt etwas deutlicher, wieviel extra Kenntnisse die Teilnehmer, extern und intern, mit nach Hause nehmen.

@fire freut sich natürlich über jede Form der Unterstützung. Infos gibt es hier.

Dank gilt allen, die mitgemacht haben, ob extern oder intern, und natürlich an Jan für die Idee.
Bilder von Frank Wobig und Stefan Leitenberger.

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Rescue Specialist Camp 2010: Bilder” (davon )

  1. Rescue Specialist Camp 2010 : @fire Internationaler Katastrophenschutz Deutschland e.V. am 22. November 2010 23:44

    […] http://www.fwnetz.de/2010/11/22/rescue-specialist-camp-2010-bilder/ 22 November 2010 | abgelegt unter News  […]

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