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In Lübeck war am Sonntag nach einem Bruch einer Hauptwasserleitung unter dem Fluss Trave die Trinkwasserversorgung ausgefallen. 130000 Haushalte waren sieben Stunden lang ohne Wasser. Beim Lesen des NDR-Artikels und der Kommentare fallen einige Dinge besonders auf:

* „Viele Menschen kaufen Trinkwasser an den Tankstellen ein“ – weil sie keines vorrätig haben

* „Damit die Versorgung vor allem in den Krankenhäusern gewährleistet war, setzte die Feuerwehr Tankwagen ein. Das Problem dabei sei die Einhaltung der Hygienevorschriften gewesen, sagte ein Sprecher“. Dazu sieht man Fotos von einem LF, mit dem per C-Rohr Putzeimer mit Wasser befüllt werden? Ich darf mal vermuten dass das Wasser abgekocht werden musste. Hat das THW nicht Trinkwasser-Fachgruppen, die z.B. in Haiti im Einsatz waren?

* „Wir haben in Lübeck 23 Gerätehäuser, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind. Die Bewohner wissen, wo sich diese befinden“ – den Kommentaren zufolge sind Teile der Bevölkerung eben nicht in der Lage, ein Gerätehaus aufzufinden.

Mein Fazit: Wenn so etwas im Hochsommer passiert, droht ein ernstes Problem.

Kommentare

4 Kommentare zu “Kein Wasser in Lübeck” (davon )

  1. Christian Lewalter am 22. November 2010 16:16

    Unfassbar. Man wird doch mal 7 Stunden ohne Leitungswasser auskommen können – zumindest als Privathaushalt.

  2. firebuff911 am 22. November 2010 18:13

    Es kann immer mal passieren, dass die Trinkwasserversorgung ausfällt. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen werden wir so etwas in den nächsten Jahren häufiger sehen. Und es ist die Bevölkerung nicht darauf vorbereitet, improvisieren zu müssen. In Deutschland ist man daran gewöhnt, dass die Dinge funktionieren. Tun sie das einmal nicht, gibt es ein Problem.

  3. Cimolino am 22. November 2010 18:26

    Hallo,

    wer nicht glaubt, wie groß heute so ein Problem werden kann, soll sich in einer beliebigen Kommune oder Kreis etc. mal in einem Übungstreffen zu dem Thema in einen Raum mit allen potenziellen Stabsmitgliedern inkl. Wasserwerken und THW bzw. HiOrgs einschließen…

    Die Gesichter werden dann mit größter Wahrscheinlichkeit bei einer mehrstündigen Lage schnell sehr lang, bei einer mehrtägigen Lage immer länger und eine Lösung innerhalb der hier geltenden Trinkwasservorschriften bzw. „Gewohnheiten“ oder gar gefühlten „Rechte“ der Bevölkerung schlicht unmöglich.

    Glaubt Ihr nicht?
    Macht es einfach mal…

  4. Joachim am 22. November 2010 21:46
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