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(sc). In loser Folge stellt das FWNetz im “Feuerwehr Weblog” Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute erzählt uns Joanna aus  München etwas über ihre Seite “Blaulichtgeschichten”.

Stelle Blauchlichtgeschichten.de in mit einem Satz vor.

Die Blaulichtgeschichten sind authentische und lebensnahe Geschichten aus dem Alltag von Mitarbeitern aus dem Rettungsdienst, Krankentransport und Feuerwehrleuten.

Seit wann gibt es Blaulichtgeschichten.de?

Wir sind online seit Januar 2010.

Wie bist Du auf die Idee gekommen ein Portal über Blaulichtgeschichten zu führen?

Die Idee kam nicht direkt von mir. Ich dachte eigentlich zunächst an ein Buch mit solchen Geschichten. Aber dann sah ich im Fernsehen einen Bericht über die Polizei-Poeten. Ich schrieb dann Volker Uhl von den Polizei-Poeten an, und fragte, ob ich auch auf seiner Seite veröffentlichen darf. Da er aber ausschließlich Polizisten schreiben lässt, meinte er nur: „Mach doch deine eigene Seite“. So wurde die Idee geboren. Volker hat mich auch mit vielen guten Ratschlägen unterstützt und mir Mut gemacht. Ich habe Monika, einer befreundeten Webdesignerin, von meiner Idee erzählt. Sie war von dem Konzept begeistert und hat sich bereit erklärt in das Projekt einzusteigen. So entstand die Seite Blaulichtgeschichten.

Wodurch zeichnet sich die Seite aus bzw. unterscheidet sich von einem Blog?

Wir sind kein Blog, sondern ein Portal. Die Autoren haben sich mit den Texten viel Mühe gemacht und damit etwas geschaffen, das nicht so vergänglich und schnell getippt ist, wie ein Blogeintrag. Wir redigieren die Texte sorgfältig. Unser Portal spiegelt die Eindrücke, Gefühle und Erfahrungen von vielen verschiedenen Rettern wieder und will damit einen umfassenden Einblick in den Alltag von Rettungsdienst und Feuerwehr geben. Bei den Blaulichtgeschichten geht es auch nicht darum, sich mit Heldengeschichten zu profilieren, sondern, sich manches von der Seele zu reden, Außenstehenden einen wirklichkeitsnahen Einblick in unseren Beruf zu geben und manchmal auch zu sagen “Hey, Du bist nicht allein!”

Joanna Eglmeier

Joanna Eglmeier hatte die Idee zu Blauchlichtgeschichten.de. Inspiriert hatte Sie die Seite der Polizei-Poeten.

Gibt es innerhalb von Blaulichtgeschichten.de inhaltliche Schwerpunkte?

Uns ist wichtig, dass die Texte in irgendeiner Weise berühren. Sie müssen eine Pointe haben und nicht einfach nur einen ereignisreichen Arbeitstag schildern. Mit welchen Inhalten das geschieht, ist zweitrangig.

Warum bietest Du anderen Bloggern eine Plattform zum Veröffentlichen von Geschichten an?

Warum nicht? Jeder im Blaulichtgeschäft erlebt seine Einsätze und Eindrücke in der täglichen Arbeit. Jeder geht damit anders um und manche schreiben sich ihre Eindrücke von der Seele. Es ist schön, wenn man diese Eindrücke dann gesammelt mit anderen veröffentlichen kann. Möchte ein Leser mehr von dem jeweiligen Autor lesen, kann er einfach seine Website besuchen. Auf diese Weise ergänzen wir uns und konkurrieren nicht. Gleichzeitig verschaffen wir uns gegenseitig neue Leser.

Wie kam Deine Seite bisher bei Kollegen und Freunden an?

In meinem persönlichen Umfeld hab ich nur positive Resonanz bekommen. Die Rückmeldungen direkt über die Website waren bisher auch nur positiv. Anregungen und Verbesserungsvorschläge nehmen wir ernst.

Was war Dein größter Erfolg mit Blaulichtgeschichten.de?

Ganz klar die drei Geschichten die ich netterweise bei Gerrit Hosenfelds neuen Buch beisteuern durfte. Ich fand sein erstes Buch „Wenn jede Sekunde zählt“ schon super und hab ihn darum auch direkt eingeladen bei uns zu schreiben. Als er mich dann im Gegenzug fragte, ob ich in seinem zweiten Buch „Gegen die Zeit“ auch etwas veröffentlichen würde, war ich schon sehr stolz. Und natürlich auch dankbar.

Monika Sedivy, freiberufliche Webdesignerin

Monika Sedivy ist freiberufliche Webdesignerin und neben der technischen Seite auch für das redaktionelle Geschehen bei Blaulichtgeschichten.de zuständig.

Hast Du oder Deine Redaktion schon Erfahrung in der Blogosphäre bzw. mit anderen Internet-Portalen gesammelt?

Ich kannte davor schon den einen oder anderen Blog als interessierter Leser, aber selber gebloggt hatte ich nie. Monika betreibt selbst zwar keinen Blog, hat aber als Webdesignerin mit der Materie zu tun.

Wie sind Deine Kontakte zu anderen Blogs oder Portalen?

Gut, würde ich sagen. Manche Blogs schreibe ich an und frage, ob sie auch bei uns schreiben wollen. Wieder andere melden sich bei uns und fragen nach der Möglichkeit einer Verlinkung. Das freut uns immer sehr. Ist es doch auch eine Art Lob und Zuspruch.

Was wünschst Du Dir in Bezug auf Dein Portal?

Dass wir noch viele Blaulichtautoren bekommen, die ihre Geschichten bei uns veröffentlichen. Nicht nur Rettungsdienst, sondern auch Feuerwehr oder THW. Natürlich wünschen wir uns, dass wir noch bekannter werden. Vielleicht bald mal ein Buch?

Stelle Dein Redaktionsteam kurz vor

Da wäre mal Monika Sedivy, freiberufliche Webdesignerin und Online-Redakteurin in München. Sie ist die Schöpferin der Website, korrigiert alle eingereichten Texte und veröffentlicht diese schließlich. Hin und wieder muss sie einem Autor auch mal eine Absage erteilen, wenn der Text nicht in unser Konzept passt. Und dann wäre da ich, Joanna Eglmeier, Rettungsassistentin aus München. Ich kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit, suche aktiv neue Autoren und schreibe mit großem Spaß eigene Blaulichtgeschichten.

Vielen Dank an Joanna und Monika für das interview. Das Interview führte Stefan Cimander für www.fwnetz.de.

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