Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Hier ist ein absolut interessanter Kommentar. Es geht um die Bilderstrecke zu den Waldbränden in Israel bei Boston Globe bzw. the Big Picture. Zwei der Bilder sind mit „extra-klicks“ verbunden, denn ganz ohne sind sie nicht. Im Gegenteil, mit dem verbrannten Polizisten kann man unter Umständen noch gut leben, aber die verkohlten Leichen sind schon sehr hart. Oder? Zitat firebuff911:

zwei Bilder sind ausgeblendet und werden nur auf Klick angezeigt. Ich kann nur empfehlen, nicht zu klicken. Das muss man nicht gesehen haben.

Abgesehen davon, dass nun alle klicken werden: Nun, für uns als Feuerwehr gibt es eine ziemliche Gratwanderung zwischen sinnvoller „Exponierung“ und Sensationslüsternheit.

Beim Erste-Hilfe-Lehrgang 1985 wurden wir als unbeholfene 16-Jährige mit recht harten Bildern konfrontiert: das ging bei abgetrennten Gliedmaßen los, Brandopfer bis hin zu einer sehr hübschen springenden Selbstmörderin, dessen Gehirn so richtig aus dem Gehirn „gesprengt“ war. Ich kann mich sehr genau erinnern, wie wir gebannt auf die Diaschau guckten, und wie ein Kamerad  wegschaute – auch damals schon absolut OK. Nicht jedermanns Sache.

Das war schon ein sehr beeindruckendes, einschneidendes Erlebnis. Meine feste Überzeugung: es hat mich auf ein Paar Dinge im späteren Leben vorbereitet. Ob das ein Flugzeugabsturz war, ein VU mit Ex wo man zufällig vorbeikommt, oder der Einsatz auf Haiti. Die anfängliche Schocktherapie hatte zumindest andeutungsweise auf das vorbereitet, was uns im Einsatz erwarten könnte.

Ich weiss nicht, wie die Ausbildung heutzutage aussieht. Ich hoffe ganz ehrlich, dass sie noch halbwegs solche mit Bedacht gewählte Konfrontation mit extremen Situationen beinhaltet. Feuerwehr ist lustig, Einsätze sind lustig, alles lustig, bis man das erste Mal an so etwas gerät. Schlauchleitung in Leiche verfangen ist nicht lustig.

Worüber ich mir im Unklaren bin, ist das Gegenteil. Was ist mit Leuten, Jugendlichen, die sich permanent Snuff- oder Horrorvideos aus dem echten Leben reinziehen? Wie kommen die mit einer echten Situation zurecht?

Um den Ringschluss zu wagen: die Bilder auf Big Picture angucken, ist von mir aus OK, sie sind eine gute Vorbereitung. Ehrlich. Auch aus dem Grund, dass man die Tragödie an sich nicht live oder im Film mitbekommt, sondern eher das, was uns als Feuerwehr erwartet – wenn es denn schon passiert ist. Das schliesst natürlich solche Dinge aus, wie ein „Springer“, der vor Einem aufschlägt.

Wie gesagt, die Computerbrille oder der Computerfilter ist im echten Leben nicht gegeben. Das Mögliche ausschliessen, ist falsch. Dauerberieselung ist es sicher auch. Wie sieht es denn bei Euch aus?

Kommentare

15 Kommentare zu “Wie weit ist zu weit?” (davon )

  1. Stefan Cimander am 9. Dezember 2010 21:36

    Ich habe meinen ersten 1. Hilfe-Kurs in der Jugendfeuerwehr als 14jähriger gemacht (vll. war ich auch schon 15), aber auch damals bekamen wir Fotos gezeigt – und ich war gottfroh, dass es schlecht vergrößerte Kopien waren, denn so gewann man der Darstellung eher etwas Abstraktes ab.

     

    Anyway: Ist der Verweis auf die Bilderstrecke und dieser Text, so krass er die Ausbildungs-Sitaution Mitte der 80er darstellt, nicht eine entwicklungsbeeinträchtigende Darstellung? #Jmstv

     

     

  2. Marvin am 10. Dezember 2010 01:22

    Eine schwierige Frage, die nur jeder für sich selber beantworten kann. Ich habe meinen Ersten Hilfe Kurs damals in der Schule gemacht. Alter müsste auch ca. 14 gewesen sein. Vor den Bildern gab es eine längere Hinführung durch den Lehrer, danach waren die Eindrücke gut zu verarbeiten. Es macht halt wenig Sinn nur die Theorie zu betrachten und dann einen Ersthelfer-Verband anlegen zu wollen, wenn man sich nicht vorstellen kann wie (viel) Blut wirklich aussieht.

    Ich finde die EHK mit 14 Jahren wichtig, auch mit (angepassten) Bildern. Man bewegt sich ab diesem Alter sehr aktiv im Straßenverkehr (ab 15J Mofa) und sollte dann schon auch helfen können (abgesehen vom Absetzen des Notrufes).

    Anscheinend wurde an der Uni München nicht ohne Grund der Präparierkurs ins erste Semester verlegt. [hab ich über 2 Ecken erzählt bekommen, habe selber nichts mit Medizin zu tun]

    Die folgende Bemerkung wird mir hoffentlich nicht negativ ausgelegt.:
    Die Brandopfer auf dem ausgeblendeten Bild sehen schlimm aus, und wenn man auf solche Bilder nicht geistig vorbereitet ist, ist man sicherlich schockiert. Aber wenn man es nüchtern betrachtet ist der Unterschied zu Bildern aus Pompeji nicht allzu groß. Und da zahlt man noch Eintritt um die Gesichtszüge zu sehen!
    Das ist nicht als Herabwürdigung der Opfer zu verstehen, und mein Beilied gilt selbstverständlich den Angehörigen.
     

  3. alex am 10. Dezember 2010 01:36

    Hi,
    ich habe recht spät einen EH-Kurs gemacht und die Bilder dort waren nun nicht gerade die extremsten. (Oder ich erinnere mich nicht daran). Als ich jung war, war gerade ro***n.com „in“ und es gab schon deftiges zu sehen.
    Big Picture hat halt den Vor- und bei solchen Bildern den Nachteil, dass die Bilder sehr groß sind und einen viel mehr mit Details konfrontieren, wie wenn die schrecklichen Dinge dort eben in einer kleinen Ecke zu sehen sind und der Rest des Bilder „neutral“ ist.
    Ich selbst hab eher Probleme damit, im echten Leben schwere Verletzungen zu sehen, die noch mit dem menschlichen Äußeren zusammen passen. Also meine erste Bahnleiche war weniger ein Problem, die beiden zerstörten Beine bei einem schweren VU im Sommer in verbindung mit der Person, die Anfangs noch bei Bewusstsein war, waren da ein ganz anderes Kaliber.
    Gerade die geschwärzten Bilder bei Bosten Picture lasse ich inzwischen zu. Habe welche aus dem Irak gesehen und beschlossen, dass ich nicht unbedingt weiteres sehen muss.
    Ich glaube nicht, dass mir das Betrachten solcher Bilder mich in irgendeiner Weise auf das vorbereiten könnte, was ich bei einem Unfall/Brand einmal zu sehen bekommen könnte. Die Situation ist eben eine ganz andere.

  4. freies_radikal am 10. Dezember 2010 01:54

    Für mich ein entscheidender Faktor:

    Bei einem Einsatz hat man seine Kameraden um sich herum, jeder hat seine klaren Aufgaben, alles funktioniert als Team. Wenn dann die Kameradschaft eine entsprechende ist, werden zwar Witze gemacht (auch das hilft, nicht abzurutschen) aber auch persönliche Gespräche untereinander geführt und sobald man seine Gefühle mit Menschen teilen kann, die solche Situationen kennen ist das besonders hilfreich.

    Anders sieht es als Ersthelfer an einem Unfallort aus, da ist man manchmal hilflos und zu allem Überfluss allein. Das ist eine schlimme Situation. Und erfordert mehr Zeit und Feingefühl um alles einigermaßen zu verarbeiten und nicht nur zu verdrängen.

  5. LarsR am 10. Dezember 2010 08:00

    Ich bin dafür, Einsatzkräfte in der Ausbildung mit solchen und ähnlichen Bildern zu konfrontieren. Nicht als Schockeffekt, sondern einfach als realistisches Bild dessen, was einen erwartet. Es hilft, sich auf solche Bilder vorzubereiten, genau so wie es hilft, verschiedene Situationen immer wieder gedanklich durchzuspielen. Wenn man dann wirklich mal in der Situation ist, ist es schon einmal nicht ganz neu.
    Ich versuche daher auch, an der Einsatzstelle möglichst viel an Eindrücken mitzunehmen (Bitte nicht falsch verstehen, ich rede nicht vom Hochheben von Decken oder ähnlichem). Also eher Hingucken als Weggucken. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da muss man nun einmal ran.

  6. Philipp am 10. Dezember 2010 09:21

    Also im Hinblick auf den neu verabschiedeten Jugendmedienschutzstaatsvertrag würde ich von der Veröffentlichung bzw dem Verlinken solcher Bilder abstand nehmen. Sonst bin ich auf einmal in der Situation, der Website eine Altersfreigabe geben zu müssen.

  7. MatthiasM am 10. Dezember 2010 12:46

    JMStV….. wo ist die Grenze: Ein Link auf einen Link auf einen Link auf einen Link wo etwas FSK12, 16 oder 18 zu sehen wäre? Dann muß auch heise.de auf FSK18 gesetzt werden, weil man da auf Telepolis und von da auf …. kommen könnte….
    Außerdem bin ich der Auffassung, daß die Boston Pictures (und dementsprechend auch jede Verlinkung darauf) unter die befreiende Sonderregelung für Nachrichteninhalte fallen dürften.
    lG Matthias
    PS.: Wegen Abschreckung/Vorbereitung auf den Einsatzdienst: abgesehen davon, daß meine erste (FSK18?)-Bahnleiche am Heimweg von der Schule fast vor meiner Nase lag, da war ich etwa 10… – solche Bilder sind eine gute Vorbereitung. Im Einsatz funktioniert man zwar auch unvorbereitet ziemlich automatisch, (und umso mehr, wenn man halbwegs vorbereitet ls Ersthelfer einen Unfall findet), aber ob man nachher das ganze verdrängt oder wegsteckt und/oder wirklich verarbeitet (nenn es Abstumpfung – Bahnleichen waren in meinem Heimatort mal richtig häufig), hängt sicher von der Vorbereitung darauf ab, was einen erwarten kann.

  8. maos am 10. Dezember 2010 12:55

    @alex
     
    Finde ich jetzt sehr interessant. Wenn ich nach deinem Kommentar gehe, sind wir so ziemlich gleiches Alter.
    Bei mir war das Ganze nämlich genau umgekehrt: Die erste Leiche war eine Watschn ins Gesicht, das hat mich total beeindruckt.
    Der erste VU mit schweren offenen Brüchen und halbwegs wahrnehmungsfähigem Patient hat mich dagegen Null berührt. Ich muss zugeben: Grund ist wohl die Dauerberieselung in den Medien. Mein erster Gedanke war: „Mmmh, geht ja, schaut genaus so aus wie bei Soldat James Ryan…“

  9. alex am 10. Dezember 2010 13:46

    @maos
    Naja, ich will, trotz sehr häufigen Konsums damals, nun nicht sagen, Medien hätten mich in der Hinsicht abgestumpft. Wie ich gesagt habe, die Situation an sich, die Geräusche, der Druck, der Geruch, die Realität(ist kein Film) und Dauer, das alles empfinde ich als absolut „anders“ wie vor dem PC.
    In Filmen kommt noch hinzu, dass du solche Bilder nur für einen kurzen Moment siehst
     
    @Philipp & MatthiasM
    Die Kennzeichnung von Inhalten bzgl. Jugendschutz interessiert the Big Picture nicht geringsten und wird es auch nicht. Das ist eine deutsche Erfindung, die unser Leben man wieder schwerer macht, als es sein muss. Was die direkte Verlinkung betrifft.. Keine Ahnung.

  10. pmew am 10. Dezember 2010 16:20

    Mich würde mal interessieren, was ein Psychologe zu dem Thema sagen würde. Können Bilder und Videos auf ein potentiell traumatisches Ereignis verbereiten? Ich kann es mir eigentlich nicht wirklich vorstellen.
    Ich habe in der Grundausbildung ein ziemlich unschönes Video gesehen und obwohl ich schon einige Jahre bei der FF bin, hatten wir seit dem keinen heftigen Einsatz. Glaube nicht, dass mir solche Bilder wie oben oder unschöne Videos bei der Vorbereitung helfen.

  11. mgrtnr am 10. Dezember 2010 20:40

    Aus meiner Sicht ist es nicht die Art, Häufigkeit oder Intensität der Bilder, die einen „vorbereitet“. Entscheidend ist für vielmehr, welche Einstellung man daraus entwickelt.
    Ich persönlich kann feststellen, dass mich Szenarien mit heftigen Reaktionen auf starke körperliche Schmerzen mehr tangieren, als bspw. tote oder bewußtlose Personen. Vielleicht, weil für mich Tote nicht mehr leiden. Dadurch verlieren sie an Dramatik. Zumal für mich im Dienst , im Gegensatz zu den Angehörigen, etwas wie „Verlust“ nicht existiert.

  12. MatthiasM am 11. Dezember 2010 11:58

    @alex, klar, daß Big Pictures der deutsche JMStV nicht interessiert, aber wenn ein Betreiber einer .de-Seite einen ziemlich kurzen Link auf „FSK**“-Inhalte auf egal wo gehosteten Seiten setzt, betrifft es zumindest den. Wenn die .de-Seite UND auch die verlinkte Seite beide als „Nachrichten“ durvhgehen, dürfte es halt leichter sein, zu argumentieren, daß keine Kennzeichnungen etc. nötig sind.

  13. Firefighter BLN am 11. Dezember 2010 15:13

    Also die Nummer ist ja nun schon echt latten hart!!!

  14. Medevac71 am 11. Dezember 2010 18:18

    Melde ich mich auch mal zu Wort.
    Also, es geht ja ausschließlich um Photographien (und Film ist ja eh nur ne Art der Photographie :P), aber Photos im eigentlichen Sinne.

    Eine wichtige Sache ist, ob man darauf vorbereitet ist, ob man das erwartet. Wenn ich mir die Bilder von nem Waldbrand anschaue, dann sehe ich mir Bilder von nem Waldbrand und den Auswirkungen an. Dazu gehören verbrannte Leichen nicht. Das erwarte ich nicht dabei.
    Wenn man vorher weiß, dass dort „graphic material“ drin ist, direkt zu sehen ist (bei Boston &Sacbee ja “ verhüllt), dann kann ich mich entscheiden, okay ja, oder nö, keine Lust dazu.
    Für mich überblendet ein solches Bild den Rest der Gallerie, deshalb schaue ich mir die nicht an. Letztendlich weil „ich es nicht brauche“ und weil mich dieses Photo auch nicht interessiert. Die Geschichte/Serie zählt und der Sachverhalt, dass Menschen dort gestorben sind nehme ich als Info hin, mehr brauche ich aber nicht. Es betrifft mich ja auch nicht weiter.

    Es geht um Photographie, Photojournalismus, Kriegsfotografie, und da fallen mir so einige Meilensteine ein, die sehr wichtig  für diese sind…. der vietnamesische Soldat der den anderen Vietnamesen auf offener Straße erschießt. Das ist wohl eines DER Bilder des Vietnamkrieges. Und es ist eines DER Bilder der Photographie.
    Brennender Mönch in… China, oder so….ein wichtiger Punkt der Geschichte. grausam, klar, aber es ist passiert. (wobei für mich das schon eher wieder „Info, nice to have, photo nicht notwendig“ ist.
    9/11 Falling Man von Richard Drew. Recht zeitnah und sollte man mal gesehen haben.

    Sehr viele Bilder, die mit nem Pulitzer Preis geehrt wurden (bzw die Fotografen) sind teilweise ja auch „graphic“ oder richtig dramatisch (teilweise ja auch FW/Rettung bezogen), aber das ist die Welt/so ist die Welt.
    Wer nicht wahrhaben will, dass die Welt so ist, ist naiv, eskapistisch veranlagt…denke ich. (Das bezieht sich aber nicht darauf sich entscheiden zu können, sich die Photos anzuschauen, das ist ne eigene, mündige Entscheidung).

    Es gibt ja mehrere Instanzen, der Photograph /die Photographin, der/die das Bild macht, diejenigen die es prüfen/bearbeiten, die, die es veröffentlichen und die, die es verbreiten und letzendlich der Betrachter. Jjeder kann sagen, wenn er es vorher entscheiden kann, ja ich schaue es mir an, oder nein, nicht notwendig.
     
    Für EH Kurse und so… „leichte“ Verletzungen gehen, wenn man die Leute drauf vorbereitet und so ein Bild nicht wie ein Hammer gegen ihre Köpfe schlägt, dann ist das… relevant für das Thema. Bei „schwereren Verletzungen“ sollte es jedem freigestellt sein sich zu entscheiden. Ist ja auch kein Zeichen von Schwäche, sondern höchstens davon, dass man darüber nachdenkt.
    Wenn man sich die Photos des LAFD flickr photostreams anschaut, dann sieht man viel mehr, wie am Patienten gearbeitet wird, manchmal auch identifizierbar/nicht unkenntlich gemacht. In Deutschland natürlich fast undenkbar

  15. Medevac71 am 11. Dezember 2010 18:35

    Noch ein Gedanke. Bzw ein Problem/Konflikt. Im Zusammenhang mit den Waldbränden in Israel vll etwas schlecht, aber wichtig ist es trotzdem.

    Wenn ein deutscher Soldat in Afghanistan fällt, ein Polizist angeschossen oder getötet wird, wenn ein Feuerwehrmann im Einsatz stirbt. Dann ist das 2 oder 3 Tage in den Medien, dann versinkt es wieder.
    Wenn ein Michael Jackson stirbt dann ist das volle 3 Monate, jeden Tag in allen Medien. Sicher, berühmt, viele lieben seine Musik und und und.
     
    Aber was ist wichtiger, der Soldat, der auf Grund der repräsentativen Demokratie vom Volk (letztendlich) nach Afgahnistan geschickt wurde und stirbt, der Feuerwehrmann, der „im Dienste des Bürgers“, zum Schutz usw stirbt, der jedermanns Nachbar sein kann, oder eben Kamerad,
    oder ein Prominenter.
    Schön und gut, wenn PromiKnipser in Hollywood festgestellt haben, dass Prominente XY keinen Slip am Abend getragen hat, aber das ist doch mal sowas von irrelevant zu den Sachen die wirklich wichtig sind.
    Es mag in anderen Ecken Deutschlands anders sein, aber ich für mich denke, dass Feuerwehrleuten viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird(und halt anderen wichtigen Sachen ebenso, Krieg, Elend, Hunger, etc). Weil ja viel wichtiger ist, dass „Take That“ wieder Musik machen.
     
    Bisschen abgeschweift, aber es geht um Photographie, Presse, Öffentlichkeit.
    Ich denke, es ist okay, „schreckliche“ Bilder zu veröffentlichen und,wenn Menschen dafür sensibel sind (nach Ereignissen) und diese zB für ne Rauchmelder Kampagne genutzt werden. Warum? Weil es wichtig ist. ! Das schließt Leichen aus ! . Ein verkohlter Treppenraum oder ein angebrannter Teddy, der auf dem Boden liegt, das trifft Menschen ins Herz.
    Damit kann man arbeiten und wach machen , etwas bewirken.
    (und wenn 50 Leute das sehen/“sich damit auseinandersetzen müssen“, 10 sich doch mehr ansgesprochen fühlen und überlegen sich Rauchmelder anzuschaffen, und ein einziger macht es dann, dann ist das ein Erfolg)

Bottom