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Die Newsübersicht für den 20.12.2010 auf FWNetz.de.

Neuer Standort für Rettungshubschrauber

Gießen (he), (cl). Zur Zeit wird im Probebetrieb getestet, ob sich Gießen als neuer Standort für einen Rettungshubschrauber eignet. Dafür ist der Sekundär Rettungshubschrauber „Christoph Hessen“ zur Zeit dort stationiert. Normalerweise fliegt dieser ab Reichelsheim (Wetterau). Der neue Standort soll eine besser Abdeckung des Raumes Mittelhessen bringen. [GA]

Feuer gelöscht, abgerückt – Haus brennt ab

Herzogenrath (nw), (iw). Zu einem Küchenbrand wurde die Feuerwehr gerufen. Nachdem auch die Brandwache mit Wärmebildkameras keine Feststellung mehr hatte, rückte diese ab. Ein Viertelstunde später wurde sie nochmal zur gleichen Adresse gerufen: Diesmal stand das ganze Haus in Flammen und war nicht mehr zu retten. Vermutet wird ein Schwelbrand in der Dämmung. [WDR]

ManV in Holte-Stukenbrock

Schloß Holte-Stukenbrock (nw), (iw/sc). Ein Schüler leerte kompletten 6kg-Pulverlöscher in seiner Schule. Das führte zu knapp 30 leichtverletzten. Es wurde ein ManV ausgelöst. [nw-news.de]

Decklung zu Lasten der Kommunen

Rotenburg (ni), (sc). Um die Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (ehemals Landesfeuerwehrschule) zu finanzieren, deckelt das Land Niedersachsen den an die Gemeinden abzugebenden Betrag der Feuerschutzsteuer. Dadurch erhalten die Gemeinden weniger Geld aus diesem Topf. [Rotenburger Rundschau]

Winterreifenpflicht gilt auch für die Feuerwehr

Nordhausen (th), (sc). Nicht alle Feuerwehrfahrzeuge von Berufs- und freiwillger Feuerwehr der Stadt Nordhausen sind mit Winterreifen ausgestattet. Die Hälfte der Fahrzeuge hat noch keine Winterreifen. Der Brandschutz sei aber sichergestellt, so der Amtsleiter. [Thüringer Allegemeine]

Feuer auf dem Weihnachtsmarkt

Kirchheim (bw), (sc). Auf dem Kirchheimer Weihnachtsmarkt sind am Mittwochnachmittag zwei Buden abgebrannt. Zwei Männer wurden verletzt. Sorgen macht den Rettungskräften neben den Schaulustigen auch acht Gasflaschen im Brandbereich. [Stuttgarter Nachrichten]

Empfehlungen für Taktische Zeichen im Bevölkerungsschutz

Bonn (nw), (hl). Eine „Empfehlungen für Taktische Zeichen im Bevölkerungsschutz“ haben die Ständige Konferenz für Katastrophenvorsorge und Bevölkerungsschutz (SKK) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) verausgegeben. Taktische Zeichen werden unter anderem für die Lagedarstellung von größeren Einsatzlagen genutzt. „Im Sinne einer ‚gemeinsamen Sprache‘ ist es notwendig, sich organisations- und länderübergreifend auf ein System von Zeichen mit entsprechender Bedeutung zu einigen, um sich in einer Ereignislage verständigen zu können.“, steht auf der Internetseite des BBK. Die zweite Auflage steht als pdf-Datei für den Download zur Verfügung. [BBK]

Neue Einnahmequelle gefunden

Bad Belzig (bb), (sc). Eine neue Einnahmequelle hat die Stadt Bad Belzig gefunden: Sie verlangt für die Nutzung ihrer Räume in Zukunft eine Miete – das gilt auch für die Feuerwehr. Diese bekommt jedoch eine Vergünstigung. [Märkische Allgemeine]

Auslandsnews

Israel: FA stirbt an Folgen des Vegetationsbrandes

Israel (iw). Die verheerenden Vegetationsbrände in Israel haben ein 44. Todesopfer gefordert: der Feuerwehrmann Danny Hayat verstarb an den Folgen von Verbrennungen, die er sich bei einem Rettungsversuch zugezogen hatte. [Israel News]

Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen

Sachdienliche Hinweise werden gerne über das Kontaktformular entgegen genommen.

Kommentare

4 Kommentare zu “statuS:3 – Feuerwehrnews 20-12-2010” (davon )

  1. phoenix am 20. Dezember 2010 19:51

    Zur Einnahmequelle gefunden:
     
    War mir nicht so, dass die Feuerwehr eine Einrichtung der Gemeinde bzw. Stadt ist?!?!!!
     
    Folglich schreibt sich die Stadt nun selbst eine Rechnung *Keule*

  2. Christian Lewalter am 21. Dezember 2010 07:44

    @phoenix Muss der Feuerwehrverein, nicht die Einrichtung Feuerwehr evtl. die Miete zahlen?

  3. phoenix am 21. Dezember 2010 14:45

    @Christian
    Hab jetzt extra nochmal im hessischen Landesfeuerwehrgesetz nachgesehen, da ich ursprünglich aus Baden-Würtemberg komme. Dort steht:
    **********
    § 3
    Aufgaben der Gemeinden
    (1) Die Gemeinden haben zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Brandschutz und in der Allgemeinen Hilfe
    1. in Abstimmung mit den Landkreisen eine Bedarfs- und Entwicklungsplanung zu erarbeiten,
    fortzuschreiben und daran orientiert eine den örtlichen Erfordernissen entsprechende
    leistungsfähige Feuerwehr aufzustellen, diese mit den notwendigen baulichen Anlagen und
    Einrichtungen sowie technischer Ausrüstung auszustatten und zu unterhalten,…..
    *******************
    Ich kenne es eigentlich auch nur so. Klar, sicher sind die Feuerwehrvereine wichtig und hilfreich, gerade um in Zeiten klammer Gemeindehaushalte vielleicht das ein oder andere an dringend benötigter (Zusatz)Ausrüstung beschaffen zu können. Nicht zu vergessen der gesellschaftliche/kameradschaftliche Teil. Dennoch ist primär die Gemeinde als Träger der Feuerwehr für deren Ausstattung, Ausbildung, etc. zuständig. Und klar, sicher freut sich die Gemeinde, wenn ihr durch den Feuerwehrverein, teils imense, Kosten erspart werden.
    Ich selbst bin jetzt vor etwa nem 3/4 Jahr hier in den Vogelsberg gezogen, und meine jetzige Feuerwehr hat auch einen Feuerwehrverein. Und wenn ich sehe, was in den letzten Jahren hier aufgrund dessen „Zuschüssen“ alles bewegt wurde, bis hin zu fast kompletten Fahrzeugbeschaffungen, dann freut mich das zwar sicher einerseits für mich und die Feuerwehr, da es doch einiges bringt.
    Andererseits frage ich mich wo das hinführen soll. Ich habe nämlich etwas Bedenken, dass dies durchaus seitens der Gemeinden ein weiterer Grund sein kann, das Budget weiter zu reduzieren. Und was ist dann, wenn der Verein einmal nicht mehr die bisherigen finanziellen Mittel aufbringen kann? Ich denke der Gemeinde dann klar zu machen, dass es ja eigentlich ihre Aufgabe sei, auch wenn es jahrelang andere bezahlt haben, dürfte interessant werden ;)
     
    BTW: Theoretisch dürfen mir doch nach LandesFWGesetz „keine Kosten“ für meinen ehrenamtlichen Dienst in der FW entstehen. Klar, unterm Strich geht das eh nie auf, und seien es Getränke und Essen nach der Übung.
    Aber es kann doch auch nicht sein, dass teilweise Kameraden in D einen Teil ihrer PSA privat selbst beschaffen müssen, weil die Gemeinde kein Geld für adäquate Ausrüstung hat?!?!?? Wir reden hier nicht von irgendwelchen zusätzlichen Gimnicks, sondern z.B. von notwendigen Klamotten für den Innenangriff. Gut, ich habe mir damals auch ein Hollandtuch privat beschafft. Was sind schließlich 30-40€ gegen Sicherheit und Menschenleben? Andererseits sehe ich es irgendwo auch nicht ein privat meine Ausrüstung zu beschaffen. Schließlich invenstiere ich schon einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit, vom Risiko mal abgesehen, für die FW und damit die Gemeinde. Erspare ich der Gemeinde nicht gerade dadurch auch Kosten in erheblicher Größenordnung? Was wäre denn schließlich, wenn es nicht die ganzen hochengagierten freiwilligen Kräfte in D gäbe? Wenn jede Gemeinde bzw. Stadt hauptamtliche Kräfte beschäftigen müsste? Und sei es nur für die Aufgaben des Gerätewarts etc., da ja die Pflichtfeuerwehr eine Sache ist, ich mir es aber sehr schwer vorstellen kann, dass die zwangsverpflichteten sich dann auch noch stundenlang und engagiert der Gerätepflege widmen würden. Oder weis da jemand was genaueres?

  4. Christian Lewalter am 21. Dezember 2010 15:42

    Holla. Kurze Feststellung, lange Antwort. Die Vereinsthematik ist mir sehr bewusst, da ich in 2 verschiedenen Feuerwehren (und auch Vereinen) bin. Der eine beschafft Ausrüstung etc. für die Einsatzabteilung (Förderung des Brandschutzes), der andere kategorisch nicht. Wobei mir ersteres eigentlich lieber ist. Ich habe bei beiden Wehren noch nie PSA selbst beschaffen müssen, weil sie mir nicht gestellt wurde.

    Zum Thema „Vermietung von Räumlichkeiten“. So wie ich es im Artikel lese, geht es da um Mehrzweckräume. So was wie ein Dorfgemeinschaftshaus, nehme ich an. Und wenn der Feuerwehrverein für eine Veranstaltung, bei der er evtl. noch Geld verdient, einen Raum der Gemeinde mietet, muss er dafür zahlen. Genauso wie der Sportverein, die Schützen, die Grauen Panther oder die Karnikelzüchter. Ich lese nicht raus, dass die Fw für die Nutzung ihrer Fahrzeughalle/Umkleide Miete zahlen muss. Der Artikel ist in diesem Punkt aber seltsam formuliert.

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