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Atemschutznotfall bei Großbrand in Altstadt von Bingen

8. Januar 2011 von  

Großbrand Altstadt Bingen 07.01.11Bingen (rp). Ein Großbrand zerstörte am Freitagmorgen einen Teil der Altstadt von Bingen. Ein Wohngebäude brannte vollständig aus. Durch Brand- und Rauchausbreitung wurden drei weitere Gebäude teils stark in Mitleidenschaft gezogen. Beim Einsturz einer Decke geriet außerdem ein Atemschutztrupp in Not. Verletzt wurde zum Glück niemand.Gegen 05:40 Uhr wurde die Feuerwehr Bingen-Stadt mit dem Einsatzstichwort “Gebäudebrand” alarmiert. Bereits auf der Anfahrt leitete ein heller Feuerschein die Einsatzkräfte, die daraufhin Vollalarm für das gesamte Stadtgebiet auslösten. Bei Ankunft der Feuerwehr stand ein Wohnhaus inmitten der engen Altstadt bereits komplett in Flammen.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich jedoch sehr schwierig, da die Bebauung nur wenige Zugänge ermöglichte. Mit einer Drehleiter, einem Teleskopmast und mehreren B- und C-Rohren im Innen- sowie Außenangriff konnte der Brand weitestgehend unter Kontrolle gebracht werden. Doch im holzlastigen Altbau erreichte die Feuerwehr nicht alle Brandstellen. So kamen zusätzliche Einsatzkräfte aus Gensingen und Ingelheim, sowie die Höhenrettungsgruppen der Feuerwehren Ingelheim und Wiesbaden an den Einsatzort.

Großbrand Altstadt Bingen 07.01.11Während einer Lagebesprechung der Einsatzleitung kam es zu einer Notfallmeldung eines Atemschutztrupps. Unter dem Hinweis, dass im Bereich eines Trupps eine Decke eingestürzt sei, wurden mehrere Sicherungstrupps aktiviert und zur Erkundung und Rettung ins Gebäude geschickt.

Auch der Rettungsdienst, durch einen Notarzt ergänzt, standen für den Fall der Fälle bereit. Der betroffene Atemschutztrupp konnte allerdings nach kurzer Zeit selbstständig, unverletzt aber stark verdreckt das Gebäude verlassen. Alle direkt beteiligten Kräfte wurden in einem Zelt betreut und aus dem Einsatz herausgelöst.

Nach diesem Zwischenfall war klar, dass kein weiterer Innenangriff im primär betroffenen Gebäude mehr möglich ist. Eine Spezialfirma führte im weiteren Tagesverlauf den kontrollierten Abriss durch. Mit dem Teleskopmast der Firma Böhringer und den Höhenrettern konnten entlegene Brandnester von oben erreicht und abgelöscht werden.

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