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(sc). Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat eine neue Publikation mit dem Titel „Drei Ebenen, Ein Ziel: Bevölkerungsschutz“ herausgegeben. Verschiedene Autoren erklären in dem Heft das Bevölkerungsschutzsystem der Bundesrepublik Deutschland.

Als Grundlage für Diskussionen bzw. Aufbau von Basiswissen eignet sich die Publikation gut. Das BBK schreibt über das Heft:

Die Broschüre gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bevölkerungsschutz. Hierbei wird ersichtlich, wie gut die drei zentralen Ebenen (Bund, Länder und Kommunen) im deutschen Bevölkerungsschutzsystem zur gemeinsamen Zielerreichung zusammen arbeiten.

Insbesondere werden Themen mit besonderer Relevanz bzw. Mehrwert  für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger angesprochen. Die Angabe weitergehender Informationsquellen sowie von vorhandenen Schulungsangeboten runden das Angebot mit dem Ziel ab, die Effektivität und Effizienz des Gesamtsystems der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr im Interesse der Bürgerinnen und Bürger auf dem bestehenden Niveau zu halten sowie – falls möglich – weiter zu verbessern. [BBK]

Wer eine kritische Darstellung erwartet, sollte zu anderer Literatur greifen bzw. einen Blick in die gängigen Foren im Netz werfen.

Auch hier im FWNetz haben verschieden Autoren bereits Artikel zum Thema Bevölkerungsschutz. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

  • Stefan Cimander: Die Bundeswehr als Teil des Bevölkerungsschutzes
    Sind die zivilen Ressourcen in einer Katastrophenlage am Ende, kann die Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe helfen. Diese Form der Amtshilfe ist unter dem Begriff der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit (ZMZ) formalisiert. Die Hilfe der Bundeswehr beschränkt sich im Wesentlichen auf vier, unbewaffnete Bereiche: Manpower, Transport, Sanitätswesen und Spezialfähigkeiten.
  • Patrick Rörig: LÜKEX
    Am 27./28. Januar 2010 findet wieder die „LÜKEX“ („Länder Übergreifende Krisenmanagement-Übung/EXercise) unter der Fachlichen Federführung des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit mehreren fiktiven Unfällen, Anschlagsdrohungen und Sprengstoffanschlägen statt.
  • Stefan Cimander: Kein Ersatz für kommunale Versäumnisse
    „Gerade ein Blick in finanzarme Kommunen zeigt, dass so manche Feuerwehr auf jene Fahrzeuge, mangels Alternative, angewiesen ist.“ Es geht um die rund 961 LF 10/6 und 450 Gerätewagen Logistik zur Wasserförderung, die der Bund den Gemeinden in den nächsten Jahren zur Ergänzung des Katastrophenschutzes zur Verfügung stellt. Obiges Zitat ist Teil eines Kommentars, den eine Leser auf einen Artikel über das neue LF-KatS des Bundes abgegeben hat (Lentner baut KatS-LF). Das Zitat insgesamt und im Besonderen dieser Satz, bringen die völlige Unkenntnis über die Strukturen des deutschen Zivil- und Katastrophenschutzes zum Ausdruck.
  • Stefan Cimander: Spüren, messen und identifizieren als Spezialaufgabe: Die ATF
    Seit einigen Jahren gibt es eine strategische und taktische Neukonzeption des Bevölkerungsschutzes in der Bundesrepublik. Auf der FLORIAN – Fachmesse für Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz in Karlsruhe stellte das Bundesamt- für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zusammen mit der Berufsfeuerwehr Mannheim das neue Ausstattungskonzept des Bundes für CBRN-Lagen vor. Im Mittelpunkt der Ausstellung stand die Analytische Task Force (ATF). Die ATF ist eine Spezialeinheit auf dem Gebiet der chemischen Analytik.
  • Stefan Cimandder: Blau und Rot – gemeinsam stark
    T H W, drei Buchstaben die bei Feuerwehrleuten unterschiedliche Reaktionen hervorrufen. Von einigen als „böse“ Konkurrenten verachtetet, von anderen in ihren Fähigkeiten geschätzt, steht das Gros der deutschen Feuerwehrangehörigen der Bundesanstalt mit Unwissen über die Möglichkeiten des Technischen Hilfswerks (THW) gegenüber. Dabei zeigt ein Blick auf die Kompetenzen des THW, dass statt Konkurrenz und vermeintlicher Doppelstrukturen, eher Begriffe wie Synergie und Ergänzung angebracht sind.
  • Stefan Cimander: Notfall-KTW als Teil des Ausstattungskonzeptes des Bundes
    Symbolisch übergab Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe, am Eröffnungstag der FLORIAN Baden-Württembergs Innenminster Heribert Rech den ersten Notfall-Krankentransportwagen (KTW) des Bundes. Das Fahrzeug dient als Ergänzung des Katastrophenschutz sowie dem Bund im Rahmen des Zivilschutzes. Das FWnetz nimmt das als Grund, einen genaueren Blick auf das Ausstattungskonzept und dessen Ursprung zu werfen.

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