Aktuell: Vier Tote bei Wohnhausbrand
18. Februar 2011 von Christian Lewalter
(cl). Bei einem Wohnhausbrand im 540-Einwohner-Ort Rückeroth im Westerwald (rp) kamen vier Menschen ums Leben. Bei den Opfern handel es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das dort lebende Ehepaar mit ihren 10 und 13 Jahre alten Kindern. Die Feuerwehr wurde gegen 7.30 alarmiert und fand das Einfamilienhaus im Vollbrand vor. Bei den Löscharbeiten wurden die Opfer gefunden.
[Links]Rhein-Zeitung, FF Rückeroth, FF Herschbach
[maps]Rückeroth








Bei aller Tragik:
Was sagt die UVV hierzu: Einsatz eines Radladers, FM in der Schaufel und noch ‘n Steckleiterteil angelehnt…
http://www.rhein-zeitung.de/cms_media/module_img/496/248470_1_articlepopup_180211SDI116.JPG
Zugegeben: 1. kann man hier keine Drehleiter einsetzen (Untergrund), 2. war vielleicht keine verfügbar und 3. kenne ich natürlich die genauen Umstände nicht, war ja nicht dabei (da ist Kritik üben immer ganz einfach)
Auf der anderen Seite: “Die Feuerwehr [...] fand das Einfamilienhaus im Vollbrand vor.” Aussicht auf Rettung von Personen im Inneren? Abweichung von UVV gerechtfertigt?
Ich stelle das hier mal zur Diskussion.
Kommentar auf Wunsch des Kommentators entfernt (cl)
Aua…
Wenn dabei was passiert, hat “man” mit Sicherheit größte Schwierigkeiten das zu rechtfertigen…
- Menschenrettung? Wohl kaum!
- Keine Alternativen? (Wozu, zum Abriß?)
Die Hintergründe für die Maßnahme wären interessant…
War wohl eine Familientragödie.
SPON berichtet, dass der Vater seine Familie umgebracht hat und dann das Haus angezündet hat
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,746773,00.html