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Thüringen, (sc). Der Thüringer Feuerwehrvrband sieht die Zukunft der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr und des Katastrophenschutzes gefährdet. Mängel bei der Nachwuchsgewinnung, Wegfall der Wehrpflicht, Verkleinerung der Bundeswehr und mangelndes Verständnis der Wirtschaft gegenüber freiwilligen Feuerwehrleuten identifizierte der Verband als drängenste Probleme. Im Zusammenhang mit dem letzten Punkt sprach der Verbandschef sogar von Mobbing am Arbeitsplatz wegen dem Engagement in der Feuerwehr. [TLZ]

Kommentare

4 Kommentare zu “FA fühlen sich gemobbt” (davon )

  1. pmew am 23. Februar 2011 11:38

    Dieses Problem spiegelt die Entwicklung deutscher Unternehmen wider: Maximaler Gewinn (für Manager und Aktionäre) um jeden Preis – die Mitarbeiter sowie das soziale und wirtschaftliche Umfeld sind dabei völlig egal: Heuschreckenprinzip!
     
    Genau diese Entwicklung ist verantwortlich für die Finanzkrise und wird uns auch in Zukunft in vielen Bereichen große Probleme machen – auch bei der Feuerwehr.
     
    Bleibt zu hoffen, dass deutsche Unternehmer wieder zur Vernunft kommen und einsehen, dass so nicht nachhalting gewirtschaftet werden kann.

  2. Smokey am 23. Februar 2011 15:05

    Das kann allerdings auch anders funktionieren!
    Als Azubi eines genossenschaftlichen Finanzdienstleisters spüre ich kein bisschen „Feuerwehr-Mobbing“ am Arbeitsplatz. Im Gegenteil, Kollegen und Führungskräfte begegnen mir durchweg positiv. Ob es um Teilnahme bei Einsätzen, Freistellung für Lehrgänge, oder sogar früheren Feierabend für Ausbildung am Standort geht, bisher hatte ich nie Probleme.
    Meiner persönlichen Meinung nach, ist dieses Problem oft (zum Teil) hausgemacht. Eine professionelle Kommunikation sowohl von der Feuerwehrführung, als auch des Mitarbeiters selbst sind absolut vonnöten. Ich denke auch, dass hier das Marketing der Feuerwehren vor Ort viel mit hineinspielt. Wenn der Chef den Eindruck hat, dass die örtliche Feuerwehr ein professioneller Dienstleister ist, stehen die Chancen besser, als wenn man sich selbst als einen Haufen chaotischer Biervernichter darstellt. Oft hilft es, und das ist wieder meine persönliche Meinung/Erfahrung, wenn man mit entsprechenden Einsatzzahlen aufwarten kann. Und nötigenfalls mal mit dem Landesbrandschutzgesetz winken.
    Allerdings spielt hier auch der DFV mit hinein. Als Interessenvertretung der Feuerwehrangehörigen ist es doch die ureigenste Aufgabe unseres Verbandes, bei den Vertretern der Wirtschaft für ein FF-freundliches Klima zu sorgen. Wurde da in der Vergangenheit vielleicht ein Zug verpasst?

  3. Max60 am 23. Februar 2011 21:00

    @Smokey:
    Dass Du gute Erfahrungen gemacht hast, muss nicht zwangsweise heißen, dass das überall so ist. Es gibt mit Sicherheit genügend Chefs bzw. Chefetagen „da draußen“, die für so ein „Hobby“ einfach kein Verständnis haben und einzig und allein an ihre eigene Kapitalmaximierung denken..

  4. pmew am 24. Februar 2011 15:13

    @Smokey:
    Meine Aussage gilt natürlich nicht immer. In meinem Unternehmen habe ich auch keine Probleme mit meinem „Hobby“. Der Trend geht aber in die klar in die falsche Richtung, das liegt sicherlich teilweise auch an mangelnder Aufklärung.

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