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(iw) Am morgigen Donnerstag befasst sich quer mit der „Hausmeister“-Problematik. Bagatelleinsätze, und Gemeinden, die ihre Freiwillige Feuerwehr gerne mal zum geldsparenden Strassenschrubben einsetzen: Infos. Die Sendung wird auch über die BR-Mediathek zu sehen sein.

Kommentare

6 Kommentare zu “TV Tipp: Hausmeister statt Lebensretter (BR, Do. 20:15)” (davon )

  1. Florian Körblein am 3. März 2011 14:00

    Passend dazu aus der Tagespresse:
    http://www.mainpost.de/regional/schweinfurt/Faschingszug-stand-ndash-wieder-einmal-ndash-auf-der-Kippe;art742,6009186

    In Schweinfurt ist man erstaunt, dass die Feuerwehr für solche „Hausmeisterjobs“ Geld sehen will.
    Vorallem die Formulierung „…als er Hilfe durch die Mitarbeiter der ständigen Wache der Feuerwehr bat. Montag konnte nur die Dienste der freiwilligen Feuerwehr anbieten, deren Verdienstausfall jedoch auch hätte bezahlt werden müssen.“ da geht mir der Hut hoch!

  2. diggler am 4. März 2011 07:33

    Hier würde die Feuerwehr (bzw. der Dienstherr) verklagt werden und zwar von den Firmen die diese Dienste kostenpflichtig anbieten. Für Eis bzw. Schnee gibt es Spezialfirmen die sich dafür gut bezahlen lassen. Bäume fallen grundsätzlich in den Aufgabenbereich des Grünflächenamtes auch wenn dieser auf öffentlichen Verkehrswegen liegt. Selbst bei Wasser im Keller, beschränkt sich die Aufgabe der Feuerwehr nur auf die direkte Gefahrenabwehr (Wasser abstellen, Strom abstellen). Danach muss vom Eigentümer eine Firma mit dem abpumpen bzw. saugen beauftragt werden.

    In meinen nun mehr als 5 Jahren mit dem Edmonton fire department, muss ich sagen, dass ich noch kein mal zu einem übergelaufenem Keller gerufen wurde, oder einem Baum auf der Strasse.

    Ich glaube es wäre auch schwer rechtzufertigen, das ein „frontline “ Fahrzeug für nix herausgerufen wird und in der zwischenzeit woanders ein echter Notfall länger auf Hilfe warten muss.

    Freiwillige Feuerwehren für soetwas rauszurufen ist IMHO eine unverschämtheit von Bürgern die die Feuerwehr als selbstverständlich ansehen. Vielleicht sollten die FW anfangen saftige Gebühren für alle „nicht gerechtfertigten“ Einsätzen zu kassieren.

  3. Stefan Cimander am 4. März 2011 08:53

    Habe den Beitrag gesehen und fand die Problematik nicht so gut dargestellt. Ich habe generell zwei Anmerkungen zu den so genannten Bagatelleinsätzen:

    a) es gibt FFen die ziehen ihre Legitimation aus diesen Einsätzen und

    b) es gibt FFen mit HAW, da zieht die HAW ihre Legitimation aus diesen Einsätzen ;-)

  4. Harald Laier am 4. März 2011 15:15

    Inzwischen ist der Beitrag von gestern Abend auf der BR-Website verfügbar. br-online.de

  5. MatthiasM am 4. März 2011 17:52

    Naja, bei Zuständen, die wirklich erhebliche Gefahr für die Sicherheit sind (genau die geschilderten Eiszapfen, die z.B. über einem öffentlichen Gehweg hängen, „drohen zu fallen“ – bekomme ich schnell genug einen Hausmeisterservice, der das macht, wenn ich nicht selbst dazu in der Lage bin; ein Gerüst, das am Wochenende vom Sturm zerzaust wird, legt ja auch die Feuerwehr um bis hin zu einem sicheren Zustand) oder bei einem Keller, der ordentlich unter Wasser ist  und wenn er nicht sehr zeitnah trockengelegt wird, erheblichen Sachschaden (Baufeuchte usw., gelagerte Sachen) nach sich zieht, ist es schon eine kritische Abwägung, ob man einen Bürger in Not so einfach auf eine Fachfirma verweisen kann.
    Ich ärgere mich eigentlich wesentlich mehr über den einen Ast auf der Straße oder den brennenden Papierkorb, bei dem der Ladenbesitzer gegenüber sich zu fein dafür ist, eine Gießkanne Wasser reinzuschütten und Feuer aus….
    lG Matthias

  6. diggler am 6. März 2011 04:37

    Das Problem liegt ja nicht bei den gelegentlichen Wasser im Keller Einsätzen, die wie Matthias schon richtig beschrieben hat, im Rahmen der Schadensabwehr noch durchgehen. Wenn aber die selben Hauseigentümer Jahr für Jahr die FW rufen, weil mal wieder Wasser im Keller ist kann einem schon mal die Hutkrempe hochgehen.

    Wann lernt der mündige Bürger denn mal in den Baumarkt zu gehen und sich eine Pumpe zu kaufen?

    Oder die regenlmässige Sandsäcke schöpperrei für das alljährlich eintreffende Hochwasser (welch eine Ueberraschung wenn man in der Ueberschemmungszone baut). Wenn Menschen in Not sind kann ich verstehen, das FWren helfen, aber wann übernimmt der Eigentümer selbstverantwortung?

    Viele Gemeinden haben finanzielle Probleme, sind aber unwillig für solche Dienstleistungen Rechnungen auszustellen. Das wäre IMHO der einzige Weg den Leuten klarzumachen sich ersteinmal selber zu bemühen solche Bagatellfälle zu lösen anstatt für jeden Scheiss die 112 anzurufen (O-Ton:“Ich dachte die 112 kann man für alles anrufen“).

    Für eine HAW oder BF ist es personalpolitisch sicherlich weniger problematisch, aber für eine FF sehe ich da schon erhebliche Probleme.

    Und ich kann mir vorstellen, das selbst die KOllegen der HAW nicht sehr glücklich wären, wenn, während sie eine Wohnung trocken saugen, die FF ausrückt um den gleichzeitig eingehenden Zimmerbrand abzuarbeiten.

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