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Japan, (hl). Nachfolgend eine Zusammenfassung über die aktuelle Situation in Japan. Jedoch ohne „Kernkraftwerke“, da viele Medien mehr aus ausgiebig darüber berichten:

Teile Nordjapans verwüstet

Große Teile von Nordjapan sind nach dem starken Erdbeben und einem anschließenden Tsunami verwüstet. Aufgrund der zerstörten Infrastruktur gelangen die Rettungskräfte nur schwer in das betroffene Gebiet. Auch weitere Nachbeben erschweren die Rettungsmaßnahmen.

Mit mindestens 10.000 Todesopfern rechnen japanische Behörden. Tausende Japaner werden noch vermisst. Google hat eine eigene Seite eingerichtet, mit der man nach Freunden und Verwandten suchen kann. [Google]

Mehr als eine halbe Million Menschen sind obdachlos. Zwei Millionen Nordjapaner sind ohne Strom. 1,4 Millionen Menschen haben kein fließendes Wasser. Tausende sind in Notunterkünften untergebracht.

BMU informiert über radiologische Situation in Japan

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat Fragen und Antworten zur „Einordnung der radiologische Situation in Japan“ ins Internet gestellt. [BMU]

Warteschlagen vor Supermärkten und Energiekrise

Warteschlagen bilden sich vor Supermärkten, da sich die Bevölkerung mit Essen und Trinken eindeckt. Ein Handelsunternehmen meldet Hamsterkäufe im Gebiet um die Hauptstadt Tokio.

Aufgrund der Energiekrise hat die japanische Regierung seine Bürger dazu aufgerufen Strom zu sparen. Mit zeitlichen Stromabschaltungen müssen in den nächsten Wochen Japaner auskommen, die weitestgehend von der Naturkatastrophe verschont blieben.

Satellitenbilder demonstrieren die enorme Verwüstung

Das Ausmaß der Zerstörung durch den Tsunami zeigen auch Satellitenbilder. Die Online-Redaktion der Tagesschau hat eine Bildergalerie zusammengestellt. Bilder vor und nach der Flut demonstrieren die enorme Verwüstung. [tagesschau.de]

Keine weiteren Helfer aus der EU

Japan hat die Europäische Union (EU) gebeten, dass keine weiteren Experten oder Helfer ins Land geschickt werden. Es gibt Probleme, die Helfer ins betroffene Gebiet zu bringen. Laut EU-Kommission haben bisher 20 EU-Staaten Material und Personal zur Verfügung gestellt.

Das SEEBA-Team (Schnellen Einsatz Einheit Bergung Ausland) des Technischen Hilfewerkes (THW) sucht seit gestern Abend im Einsatzgebiet bei Tome, rund 50 Kilometer nordöstlich von Sendai, nach Überlebenden. Unterstützt werden die Deutschen von ABC-Experten und einem Ortungsteam aus der Schweiz. Regelmäßig werden radiologische Messungen durchgeführt, um ein gefahrloses Arbeiten zu ermöglichen. Außerdem unterstützen drei THW-Angehörige die deutsche Botschaft in Tokio bei der Koordinierung der Hilfsmaßnahmen. [Bundesministerium des Innern]

@fire hat inzwischen seine Einsatzbereitschaft aufgehoben. Ein Grund sind die kritischen Kernkraftwerke vor Ort. [@fire]

I.S.A.R. Germany hat sogar sein Erkundungsteam zurückgeholt, da zwei Tage nach dem Beben kein internationales Hilfeersuchen der japanischen Regierung vorlag. [I.S.A.R. Germany]

Vulkanausbruch im Südwesten Japans

Im Südwesten Japans brach nach 52 Jahren im Januar ein Vulkan aus. Der 1420 Meter hohe Shinmoedake ist nach einer zweiwöchigen Pause und dem Erdbeben wieder aktiv. [spiegel.de]

Quelle: tagesschau.de (falls kein Link angegeben)

Bisherige Berichte

Kommentare

3 Kommentare zu “Das Erdbeben in Japan und die Folgen (1)” (davon )

  1. Medevac71 am 14. März 2011 18:58

    Bez. „Sattelitenbilder demonstrieren die enorme Verwüstung“
    Hier sehr gut dargestellt. Einfach mit dem Mauszeiger über das Bild ziehen und man sieht den vorher/nachher Effekt….
    http://www.abc.net.au/news/events/japan-quake-2011/beforeafter.htm

  2. jansued am 14. März 2011 22:20

    Hi!
     
    Wir haben die Einsatzbereitschaft hauptsächlich wegen der Nichtanforderung und wegen des sich schließenden Zeitfensters aufgehoben, die Gefahr mit den AKW ist da nebensächlich.
     
    Grüße, Jan Südmersen
    @fire

  3. Philipp am 15. März 2011 20:33

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-65756-6.html
    Bei diesem Bild frage ich mich jetzt gerade folgendes:
    Ist das eine (Kontaminations)Messung in einer Notunterkunft? Oder dient das Gebäude nur um den Nachweis zu führen?
    Denn so wie das Aussieht, halten sich im Hintergrund Personen auf (quasi wie in einer Notunterkunft). Nur dann wäre es ja schon etwas sinnbefreit, den Kontaminationsnachweis erst innerhalb des Gebäudes zu führen.
    Oder liege ich da jetzt falsch?

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