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Japan (hl). Vor einer Woche bebte die Erde in Japan. Nicht nur das Erdbeben, sondern auch der anschließende Tsunami verwüsteten einen großen Teil Nordjapans.

Im Kernkraftwerk (KKW) Fukushima-Daiichi sind derzeit Techniker, Arbeiter, Soldaten und weitere Helfer im Einsatz, um eine nukleare Katastrophe zu vermindern. Vier Siedewasserreaktoren sind dort zerstört. Radioaktive Stoffe sind bereits ausgetreten.

Feuerwehrleute aus Tokio helfen im KKW

Über 100 Feuerwehrleute aus der japanischen Hauptstadt stehen in der Stadt Iwaki, südlich vom betroffenen KKW, bereit. Sie sollen mit ihren Einsatzfahrzeugen die überhitzten Reaktoren kühlen. Bereits die japanische Armee führte Kühlversuche mit Wasserwerfern durch. Hubschrauber mit Löschbehältern hatten zuvor das KKW überflogen und ihre Fracht über den zerstörten Kraftwerksgebäuden abgelassen.

Parallel zu den Kühlmaßnahmen sollen Starkstromleitungen wiederhergestellt werden, um die Pumpen der Kühlkreisläufe wieder in Betrieb nehmen zu können. Außerdem gibt es derzeit Überlegungen, das KKW unter Sand und Beton zu begraben und dadurch eine Ausbreitung der radioaktiven Stoffe in die Umwelt zu verhindern. [spiegel.de]

Idee: Turbolöscher könnte kühlen

Einen Turbolöscher, wie die BASF-Werkfeuerwehr am Stammwerk Ludwigshafen (rp) gleich zweimal zur Verfügung hat, könnte im KKW ebenfalls die Reaktoren kühlen. Diese Idee hatte Axel Mayer, Geschäftsführer des BUND-Regionalgeschäftsstelle in Freiburg und Anti-Atomkraftaktivist. Einen Zeitungsartikel über dieses spezielle Löschgerät schickte er als „Anregung“ an die japanische Botschaft in Berlin.

Das Fahrzeugbauunternehmen Zikun aus Riegel (bw) hat jedoch kein Vorführfahrzeug zur Verfügung. Der Bau eines solchen Löschfahrzeuges dauert bis zu acht Monaten. Im Bedarfsfall müssten Kunden ihre Fahrzeuge bereitstellen, die jedoch Teil des Werkschutzes sind. [badische-zeitung.de]

THW-Team vor Heimreise

Gestern meldete das Bundesministerium des Innern (BMI) auf seiner Internetseite, dass das SEEBA-Team des THW seine Heimreise vorbereitet. Letzter gemeldeter Standort war ein „Flughafen in Japan“. Außerdem unterstützen THW-Mitarbeiter die deutsche Botschaft in Japan, deren Schwerpunkt momentan auf der Rückführung ausreisewilliger deutscher Staatsbürger und anderer Nationen liegt. [BMI]

Bisherige Berichte

Kommentare

2 Kommentare zu “Das Erdbeben in Japan und die Folgen (2)” (davon )

  1. Gregor am 19. März 2011 13:01

    Zum Turbolöscher:
    Diese Idee hatten wohl schon viele.
    Gibt´s nicht auch noch diese alten Geräte russischer Produktion mit MIG-Triebwerk auf Panzergestellen?
    In dem ein oder anderen Museum müsste man doch einen finden, den man in kürzerer Zeit reaktivieren könnte, oder?

  2. firebuff911 am 19. März 2011 13:48

    Betonpumpen mit Teleskoparm? Zu kurz?

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