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So langsam verfeinert sich die Big Lift Ausbildung. Unter Anderem zeigen wir, wie sich viel zu lange Kreuzholzstapel verhalten, und beim Unterfah-Unfall an sich sollen die Teilnehmer den Unterschied zwischen einen Lift an der Quer- und Längsachse eines Fahrzeugs erleben.

Ein solches Beispiel sehen wir in diesem Bild: ein Längs-Lift, also an der Längsachse (Foto: Blick nach hinten). Dafür wird an der Hinterachse des LKW ein Kreuzholzstapel angebracht, mit Hebekissen. Der Stapel ist angewinkelt.

Nun die Große Preisfrage: was glaubt ihr, wie sich die Achse bzw. der LKW verhalten werden, wenn das Hebekissen gefüllt wird?

A) Die Achse geht gleichmässig vertikal nach oben

B) Der rechte Hinterreifen geht nach oben (das Rad auf dem PKW)

C) Die Achse geht in Richtung des Kissens gleichmässig nach oben (quasi nach oben rechts)

D) Das linke Hinterrad (das bodennahe) geht erstmal nach oben

Dinge, die es zu bedenken gibt:

erstmal ein Bild von der Rückseite:

Im Fünf-Punkte Algorithmus „Big Lift“ ist Punkt 2 „Stabilisieren LKW“ – deshalb die Stütze. Diese wurde zunächst gesetzt, damit der LKW nicht weiter absacken kann. Sie hat für die Antwort oben eine ganz entscheidende Funktion. Weiterer Tipp: Schaut auch mal das linke Hinterrad(-paar) an – ist es fest auf dem Boden? Dsa Gewicht auf der gesamten Hinterachse ca. 3,5 Tonnen.

Hier sind weitere Bilder von diesem Wokshop. Antwort in den nächsten Tagen drüben bei Heavy Rescue.

Kommentare

6 Kommentare zu “Wohin geht die Reise? (Lift)” (davon )

  1. Ulrich Wolf am 22. April 2011 22:10

    Die Stütze verhindert (bei fixierter Achse), das sich das Rad auf dem PKW absenkt, wenn das Hebekissen gefüllt wird. Da das Kissen auch fast in der Mitte der Achse sitzt, wird m.M.n. erst die ganze Achse nach oben angehoben (A).  Allerdings dürfte bedingt durch die Schräglage nach dem Anheben sich das bodennahe Rad wieder absenken. Besonders, wenn die Stütze nachgeführt wird.

  2. Andre am 22. April 2011 23:04

    Hallo,
    ich denk Antwort D ist die wahrscheinlichste:
    Das größte Gewicht lastet auf dem vorderen linken und hinteren rechten Rad. Bei diesem lift hebt man das Heck an. Auf Grund der Erdgravitation ist der Anhänger dazu bestrebt, wieder in die Waage zu kommen. Würde man die Stütze also nicht setzen, so wird eine größere Last auf das Fahrzeug einwirken. Doch wegen der Abstützung wird sich lediglich das hintere linke Rad anheben. Als Problem sehe ich, dass sich der Anhänger über die Stütze dreht, und sich dabei auch das Rad auf dem Fahrzeug etwas absenkt. Auch könnte der Anhänger über das Rüstholz am hinteren linken Rad hinweg rutschen.
    Ich hoffe ich liege mit meinen Vermutungen nicht völlig falsch.
    lg Andre

  3. firegyver am 23. April 2011 22:14

    Hi,

    stimme Andre größtenteils zu. Der Anhänger basiert ja auf einem Leiterrahmen, der durch das Aufliegen auf dem Pkw verwunden ist. Er möchte also in seine ursprüngliche Lage zurück – sieht man auch daran, dass das linke hintere Rad in der Luft gehalten wird. Da jetzt hinten ziemlich mittig geliftet wird, wird die Hinterachse versuchen, wieder in die Waagrechte zu kommen – also parallel zur Vorderachse. Heisst: Linkes hinteres Rad wird hochgehen, gleichzeitig, aber langsamer – über den Hebel der durch die Stütze gebildet wird – wird das rechte hintere Rad weiter nach unten drücken, bis die Hinterachse waagrecht auf ihrem Stützenhebel liegt. Danach kommt die Achse gleichmäßig vertikal nach oben.

  4. Joachim am 24. April 2011 23:10

    Ich würde sagen D

  5. Cimolino am 25. April 2011 08:36

    Hallo,

    nach reiner Betrachtung aus der technischen Mechanik gilt:
    Das Hebekissen ist (etwas) aussermittig angebracht. Da wirkt dann auch die Kraft ein – und zwar so lange bis Kräftegleichgewicht herrscht. Gäbe es keine weiteren Einflüsse müsste folgendes passieren,
    a) es hebt sich der Reifen rechts etwas weiter an, bis der Punkt der Krafteinwirkung so weit gedreht wird, bis er auf dem gedachten Massenschwerpunkt liegt.
    b) danach (in echt gibts es da einen Übergang) bewegt sich das ganze schräg nach links oben (und verlässt dann Sekunden später die Holzpallung unten links!).

    Praktisch sieht das etwas anders aus.
    Wenn ein Reifen (Achse) so in einem anderen Auto steht, gibts da Reibungs- und Halteeffekte, die zu berücksichtigen sind.
    Es wird nach grober Schätzung daher vermutlich zu D kommen, zumal nach meinem Eindruck das Rad bereits entlastet und etwas in der Luft ist und die Achse auch noch auf der rechten Seite gesichert scheint, auch noch ein Einfluß der zu beachten ist…

  6. Ulrich Wolf am 27. April 2011 13:30

    Die Lösung ist raus: http://www.heavy-rescue.de/2011/04/16-04-big-lift-starnberg/.
    Schade, so ganz richtig war meine Einschätzung doch nicht :-) Aber ich hab wieder was gelernt…

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