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Monsey (cl). Seit Jahrzehnten wurde die Freiwillige Feuerwehr des 18.000-Einwohner-Ortes im Osten des Bundesstaates New York mittels Sirene zu ihren Einsätzen gerufen. Nach einer Entscheidung des Feuerwehr-Ausschusses muss die Sirene nun abgeschaltet werden, weil sich Bewohner über den Lärm beschwert haben. Soweit könnte die Geschichte auch in Deutschland spielen. Jetzt kommt aber der Knackpunkt:

Diese Entscheidung kann ein finanzielles Nachspiel auf alle Hausbesitzer in Monsey haben. Denn die Gebäudeversicherer berufen sich bei der Berechnung ihrer Raten auf die NFPA (National Fire Prevention Association). Und diese fordert zwei unabhängige Systeme zur Alarmierung einer Freiwilligen Feuerwehr: Pager und Sirene.

Nach Angaben im unten verlinkten Bericht wird es zu Problemen kommen, da es in der Vergangenheit häufig Probleme mit den Pagern gab. Die Entscheidung durch den Feuerwehr-Ausschuss wurde nach einer Neuwahl eben dieses gefällt. Nun sitzen in dem Gremium keine Mitglieder mit Feuerwehrhintergrund mehr.

Zeitungsbericht

[Links]Monsey (Wikipedia), Monsey Fire Department

Am Rande:
Wir als deutsch sprechende kämen in Monsey auch ohne Englischkenntnisse recht gut zurecht. In über 40% der Haushalte wird Jiddisch gesprochen. (lt. Wikipedia)
Monsey ist keine eigene Stadt (im politischen Sinn), sondern ein „Census designated place“ Es liegt auf dem Gebiet der Stadt Ramapo.

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Sirene muss schweigen” (davon )

  1. Christian Lewalter am 13. Mai 2011 10:02

    Update: Nach einer Bürgerversammlung und einer erneuten Abstimmung des Feuerwehrausschusses bleibt die Sirene weiter ausser Funktion. So soll es mindestens 3 Monate bleiben, danach wird die Situation neu bewertet. Und im November werden die Mitglieder des Ausschusses neu gewählt –  oder auch nicht. [Link]

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