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Reitnau (Kt. Aargau/Schweiz), (sc). Die Betreiber der schweizer Atomkraftwerke haben aus den Erfahrungen der Fukushima-Katastrophe gelernt, und wollen nun ein zentrales Lager für die nach einem GAU dringend benötigten Einsatzmittel schaffen. Zu diesen Einsatzmitteln gehören Notstromaggregate, mobile Pumpen, Kühlmittel, Schläuche und Treibstoff sowie weiteres Werkzeug. Das Material soll dann im Einsatzfall mittels Hubschrauber zum havarierten AKW verbracht werden. Eingelagert werden soll das Material in alten Militärbunkern nahe Reitnau (Kt. Aargau). Diese Maßnahme ist auch deshalb notwendig geworden, weil die Aufsichtsbehörde der Atomkraftwerke Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) den Atomkraftwerken ein schlechtes Zeugnis ausgestellt und viele Mängel aufgelistet hatte. Hauptkritikpunkte waren Schwachstellen bei der Notkühlung der Brennelement-Lager und für das AKW Benzau fehlende Vorkehrungen gegen Erdbeben. Drei  der fünf schweizer Reaktoren stehen nahe und zwei unmittelbar an der Grenze zu Deutschland. [Aargauer Zeitung] [Südkurier] [Pressemitteilung der ESNI]

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