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Berlin, BE, (sbu). Weniger um den Katastrophenfilm eines deutschen Privatsenders mit einer Zahl im Namen als viel mehr um einen Realeinsatz geht es unter der etwas reißerischen Überschrift.

Am heutigen Tag um 11.42 Uhr löste ein Gefahrenmelder des bekannten Berliner Wahrzeichens aus. Die Leistelle alarmierte daraufhin vier Staffeln der Berliner Feuerwehr.

Nach Eintreffen und Lageerkundung wurde die Ursache der Melderauslösung kundig gemacht: Aus einem ca. 150 l großen Fass im Keller des Fernsehturm-Komplexes trat eine zur Kühlung der Sendemasten eingesetzte Flüssigkeit aus, welche zu 10 Prozent aus Phosphorsäure bestand.

Daraufhin wurden Kräfte des Gefahrgutzuges nachalamiert, welche einen Dekonatminationsplatz einrichteten und die ausgetretene Flüssigkeit unter Chemieschutzanzügen mit Bindemittel aufnahm sowie das defekte Fass mittels einem Überfass bargen.

Im Einsatz befanden sich 4 LHF, 2 DLK, 2 RTW, 2 ELW sowie 5 Sonderfahrzeuge. Das Einsatzgeschehen lief unbemerkt und ohne Störungen für die Besucher des Fernsehturms ab, da sich das besagte Fass in einem nicht unmittelbar am Besucherbereich angrenzenden Komplex des Fernsehturms befand.

[Berliner Feuerwehr] [Tagesspiegel]

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