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San Francisco (usa), (iw). Bei einem Hausbrand kam es zu einem Flashover, in dessen Folge ein Feuerwehrmann vcrstarb. Ein zweiter befindet sich mit schwersten Verbrennungen im künstlichen Koma, ein dritter wurde nicht lebensgefährlich verletzt. Weitere Informationen hier bei firefighter close calls.

Interessant im Bericht diese Passage:

the first indication that something was wrong came when one of the downed Firefighters hit the emergency alarm button on the radio. The emergency button triggers an alarm at the dispatch center. The dispatcher then tried to contact that firefighter directly to confirm the button hadn’t been hit accidentally and they didn’t get a response. The dispatcher then radioed the incident commander on the scene, who launched the RIT response

Grob übersetzt: der FA löste ein Notsignal aus, das in der Alarmzentrale aufgenommen wurde. Der Disponent versuchte daraufhin, den FA zu kontaktieren. Als das mißlang, wurde der Einsatzleiter kontaktiert, der daraufhin das SET / RIT einsetzte.

Bei uns alleine schon wegen 2m unmöglich. Dann auch noch festzustellen, um welchen Trupp es sich handelt? Geht nur bei eindeutiger Kennung.

Unser Beileid den Angehörigen und Kameraden, und den verletzten eine schnelle Genesung.

Kommentare

7 Kommentare zu “San Francisco: Toter und verletzte FA nach Flashover” (davon )

  1. Max60 am 3. Juni 2011 15:09

    Also wusste im Endeffekt die „Leitstelle“ VOR dem Einheitsführer des betreffenden Trupps bescheid, dass ein Unfall passiert war und musste diesen dann erst informieren? Das ist doch eher suboptimal, oder nicht?

  2. Irakli West am 3. Juni 2011 15:56

    Joar, jetzt geht’s aber an die Ferndiagnose. Ich werte das mal als Redundanz, und das ist sicher keine schlechte Sache.

  3. diggler am 4. Juni 2011 19:09

    Wir haben zwar keinen Notfallknopf, aber unsere Funkgeräte sind Positionenbezogen gekennzeichnet und unsere Leistelle sieht immer welches Funkgerät benutzt wird.

    ASü ist aber immer noch nicht vorhanden….. wir arbeiten aber intensive daran und ich bin mir sicher, wenn ich in Rente gehe haben wir diese :-(

     

  4. Toemmel am 5. Juni 2011 02:14

    So, wie sich der FFCC Text liest, kam der Notruf ja nicht von einem der in Notlage geratenen FM (SB). Dennoch interessante Technik – und wieder einmal die eindringliche Mahnung, dass man sich auf die Technik NIE verlassen darf. Allen Betroffenen und Hinterbliebenen mein Beileid!

  5. Cimolino am 5. Juni 2011 08:35

    auch deshalb kann keine zentrale Überwachung funktionieren (Brüche in der Befehls-/Meldekette und zuviel benötigte Zeit!).

  6. Irakli West am 5. Juni 2011 13:45

    Denke, die hatten gar keine ASÜ. Hier geht’s um einen Notfallknopf. Sehe das auch so – pro Zugang mindestens eine ASÜ

  7. diggler am 5. Juni 2011 20:21

    Der Notfallknopf hätte meines Wissens nach aber für jeden hörbar sein müssen. Dispatch kann dann sehen welches Funkgerät den Knopf betätigte und dies dann IC oder FC wissen lassen. Wobei IC sofort einen PAR abfragen sollte, sobald der Notruf abgesetzt wurde.

    So würde das zumindest hier gemacht…… leider ist das ja wirklich so, dass jede FW das anders macht.

    Das „Gute“ an solchen Fällen in den USA ist, dass meist eine sehr umfangreiche und unabhängige Untersuchung durchgeführt wird, die dann evtl. Missstände aufzeigt und Verbesserungen vorschlägt wie z.B. in Charleston geschehen.

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