Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Kaiserslautern / Rodenbach (rp), (hl). Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern hat gegen einen ehemaligen Bürgermeister und vier Behördenmitarbeiter Anklage erhoben. Ihnen werden vorsätzliche und fahrlässige Gewässer- und Bodenverunreinigung vorgeworfen. Jedoch steht derzeit noch nicht fest, ob das Amtsgericht ein Hauptverfahren eröffnen wird.

Im Oktober 2008 brannten mehrere Gebäude eines Reifengroßhändlers in Rodenbach (Landkreis Kaiserslautern). Das FWnetz berichtete mehrfach über den Großbrand und seine Folgen. Ein Löschwasserrückhaltebecken war nur unzureichend abgedichtet und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, an das Kanalnetz angeschlossen.

In der unmittelbaren Nähe befinden sich Brunnen zur Trinkwassergewinnung. Die Betreiber stellten die Strafanzeige. Kontaminiertes Löschwasser war im Erdreich versickert und gefährdete die Trinkwasserversorgung.

Bei dem Großbrand kamen große Mengen Schaummittel zum Einsatz, die die umweltgefährdenden Zusatzstoffe „perfluorierte Tenside“ (PFT) in sich trugen. Der PFT-Schaum darf seit wenigen Tagen nicht mehr eingesetzt werden. [Rheinpfalz] [FWnetz]

Kommentare

2 Kommentare zu “Ex-Bürgermeister nach Großbrand angeklagt” (davon )

  1. Cimolino am 1. Juli 2011 18:33

    Hallo,

    das ist so trotz vielfacher Darstellung falsch: „Der PFT-Schaum darf seit wenigen Tagen nicht mehr eingesetzt werden.“

    Richtig ist: PFOS-haltige SM dürfen nicht mehr eingesetzt werden.

    Vgl.
    http://www.umwelt.nrw.de/umwelt/pft/allgemein/index.php

  2. AchimZO am 1. Juli 2011 23:39

    Hallo,
    also laut Artikel der „Rheinpfalz“ handelt es sich bei dem Streitobjekt um einen Löschwasserteich und nicht um ein Löschwasserrückhaltebecken – wohl ein kleiner Unterschied. Mich würde doch mal interessieren, als was das Teil geplant und gebaut wurde.

Bottom