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Screenshot Blog "Berichte und Fotos im Schein des Blaulichts"

(sc). In loser Folge stellt das FWNetz im “Feuerwehr Weblog” Blogs und blog-ähnliche Seiten aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute erzählt uns Thomas wie er über die Loveparade 2010 zur Bloggerei kam.

Beschreibe Deinen Blog in einem Satz

Mein Blog ist ein grenzüberschreitender Blog, um Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen meines Lebens zusammenzufassen.

Seit wann bloggst Du und hast Du schon Erfahrungen mit Veröffentlichungen im Netz?

Seit August 2010 blogge ich zu Themen aus dem Rettungsdienst, Feuerwehr und der Krankenpflege. Ich habe bereits Blogging-Erfahrung im politischen Bereich gesammelt. Diese Seite wurde von mir und einem Freund betrieben, ist aber nun aufgelöst.

Wie bist Du auf die Idee gekommen einen Blog über das Thema Rettungsdienst, Feuerwehr und Krankenpflege zu führen?

Die Idee hatte ich schon lange, nur haperte es an der Umsetzung. Durch meine Arbeit für den Uder Verlag und die Zeitschrift FFZ habe ich viele BOS-Texte verfasst, aber auch viele unterschiedliche Organisation kennengelernt. Außerhalb meiner Veröffentlichungen in Zeitungen, dem 112-Magazin und der Rettungsdienst-Zeitschrift, wollte ich die Möglichkeit wahrnehmen, subjektive Ideen und Erfahrungen zu veröffentlichen. Im Nachgang zur Loveparade 2010 verfasste ich einen Text der meine Erfahrungen dieses Tages für Freunde widerspiegelte. Dieser Text wurde durch einen meiner Bekannten im Themenblog www.webzweipunktnull.de veröffentlicht. Die Reaktionen brachten mich dazu, mein Interesse umzusetzen, und im Bereich BOS und Pflege selbst zu bloggen.

Schreibst Du ausschließlich über die genannten Themen oder gibt es noch andere Interessen, über die Du schreibst?

Ich schreibe sowohl über meine beruflichen Erfahrungen, als auch über die ehrenamtlichen Erlebnisse in meinem Blog. Da ich beruflich im Rettungsdienst groß geworden bin und nun als Gesundheits- und Krankenpfleger in der Intensivmedizin arbeite, gibt es einen nicht unwesentlichen Fokus im Bereich der Notfallmedizin.

Meine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr und meine Aktivität als freier Autor für unterschiedliche Fachmagazine, binden den anderen Teil meiner Aufmerksamkeit im Bereich der Feuerwehr.

Mich interessieren persönlich vor allen die Schnittstellen der Professionen. Alle drei Bereiche verfügen über ihre Stärken und Schwächen, die will ich im Laufe der Zeit zusammenführen.

Die größte Stärke der Krankenpflege ist im Vergleich zum Rettungsdienst und der Feuerwehr die große bundeseinheitliche Standardisierung von Prozessen und Handlungsmustern. Auch die bundeseinheitliche Ausbildung ist eine Stärke in diesem Bereich.

Da hinkt der Rettungsdienst als auch die Feuerwehr hinterher. Wir machen viel im Kleinen, schauen ungern über den Tellerrand, halten uns nicht an DIN Normenausstattungen, weil man weniger verantworten kann etc. Im Grunde macht jeder was er will. Mehr dazu gibt es dann bald in meinem Blog.

Worüber schreibst Du am liebsten?

Das ist sehr unterschiedlich. Im Grunde schreibe ich am liebsten über die Feuerwehr im Bereich Ausbildung, Taktik etc. Dabei stelle ich ungern eigene Theorien auf, sondern vergleiche lieber unterschiedliche Modelle, um Schwächen und Stärken heraus zu kristallisieren.

Was ich aber eindeutig auch gerne schreibe, gerade im Blog, sind Erfahrungen aus der praktischen Arbeit und daraus resultierende Schlussfolgerungen. Egal ob es gesellschaftskritische, organisationskritische oder selbstkritische Erkenntnisse sind.

Was war Dein größter Erfolg als Blogger?

Das war eindeutig mein Text über die Erfahrungen bei der Loveparade. Dieser Artikel wurde sowohl in anderen (dort sogar erstmalig) Blogs, als auch auf meiner Seite viel gelesen und per Mail kommentiert. Der Text ist für mich sehr besonders, da er mich lange bewegt hat und im Grunde nie zum Bloggen gedacht war. Als er dann veröffentlicht wurde, war es mir erst sehr unangenehm.

Ein weiterer „Erfolg“ war meine Kritik an meiner eigenen Feuerwehr, wenn man Erfolg auch in Klicks bemessen möchte. Wobei ich das so nicht wiederholen würde. Hierzu wird es aber bald zu selbstkritischen Nachträgen und Erfahrungsberichten zum Thema Meinungsäußerung und Protest in Feuerwehren kommen.

Gehörte denn dieser Blogartikel zu Deinen besonders kontroversen Artikeln?

Ja eindeutig. Der Blogartikel zu meiner eigenen Feuerwehr führte zu sehr unterschiedlichen und massiven Reaktionen. Nicht zuletzt war er auch Bestandteil eines Disziplinarverfahrens, wurde dann aber nicht disziplinarisch gewürdigt.

Daran schließt sich die Frage, wie Dein Blog bei Kollegen und Vorgesetzten, aber insbesondere Kameraden ankam?

Die Reaktionen waren und sind sehr gut, auch wenn ich noch nicht sehr viele Einträge online habe. Kritik am Blog nahm ich ernst und setzte diese durch kleine Umstellungen um.

Wie sieht die Resonanz auf Deinen Blog insgesamt aus?

Die Reaktionen sind sehr gut, nicht nur auf die Blogeinträge, sondern auch auf die zur Verfügung gestellten Fachartikel, die in einem anderen Bereich meiner Seite zu finden sind.

Hast Du Kontakte zu anderen BOS-Blogs?

Da bestehen leider keine Kontakte, außer das ich in einem Register mit aufgeführt bin. Kontakte zu anderen BOS-Bloggern würde ich gerne aufbauen.

Was wünschst Du Dir in Bezug auf Deinen Blog?

Ich wünsche mir, dass ich nicht zu oft meiner Schreibfaulheit verfalle. Regelmäßige Leser, regelmäßige Kritik und Verbesserungsvorschläge und immer wieder gute Ideen für Einträge. Vielleicht auch die Kooperation mit anderen Bloggern oder Zeitschriften, um größere Projekte angehen zu können.

Stelle Dich den lesern kurz vor.

Mein Name ist Thomas Weijers und ich bin 30 Jahre alt. Ich habe zeitweise Sozialwissenschaften/Bildungswissenschaften studiert und in Pressestellen, als auch für einen Verlag gearbeitet. Ich verfüge über die Staatsexamen zum Rettungsassistent und zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Ich habe im Rettungsdienst einer Feuerwehr und Hilfsorganisationen, in Notaufnahmen und onkologischen Palliativeinrichtungen gearbeitet. Gegenwärtig arbeite ich wieder im Bereich der Intensivmedizin.

Seit meinem Zivildienst bin ich ohne Unterbrechung in unterschiedlichen Zeitumfängen im Rettungsdienst, aber auch ehrenamtlichen im Katastrophenschutz der Hilfsorganisationen tätig.

Durch meine Arbeit für die Zeitschrift FFZ, fand ich dann auch den Weg zu einer Freiwilligen Feuerwehr im Norden des Ruhrgebietes, die auch über einen hauptamtlichen Zug verfügt.

 

Thomas Weijers. Foto: Weijers

Thomas Weijers schreibt über Feuerwehr, Rettungsdienst und Pflege. Foto: Weijers

Vielen Dank Thomas für das Interview, das Stefan Cimander für www.fwnetz.de führte.

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