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(sc). Ein Blog oder eine Webseite, die keinen Feed-Reader anbieten, bekommen bei mir meistens gleich Negativpunkte und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ich nicht regelmäßig vorbeikomme. Ich bin nämlich ein intensiver Nutzer des Google Reader. Man mag jetzt über Google streiten, aber das Tool ist für schnell und einfach zu bedienen, und ich nutze es seit zig Jahren. Die Anzahl der abonnierten Feeds umfasst mehrere Dutzend Seiten, wie viele es genau sind, weiß ich selbst nicht mehr. Vor einigen Jahren habe ich deshalb begonnen die Feeds in Themenordner zu sortieren. Es gibt da #1 für tägliche News, #2 für wöchentliche News, #3 für Regional News, #4.X ist die Monsterkategorie für alle BOS, usw. Das klappte eine Zeit lang sehr gut, solange ich nicht zu viele Abonnements verwalten wollte. Nun habe ich gestern Abend weitere BOS-Feeds hinzugefügt. Jetzt habe ich festgestellt, dass meine bisherige Ordnerstruktur für den Überblick zwar immer noch genügt, Blogs, die ich aber sehr gerne lese, in der Masse untergehen.

Screenshot Ordnerstruktur Google Feed Reader

Screenshot der Ordnerstruktur in meinem Google Reader

Eine Lösungsmöglichkeit wäre die Lieblingsblogs einfach in einen eigenen Ordner zu verschieben. Das bläht aber meine ohnehin große Ordnerstruktur auf. Das heißt, ich muss mir Gedanken über eine optimierte Ordnerstruktur machen. Als erstes habe ich Nachrichtenseiten ausgelagert. Dann habe ich offizielle Feuerwehrseiten auch in eine eigene Kategorie verschoben. Hierzu musste ich zwar neue Ordner anlegen, dafür behalte ich die eigentlichen Blogs besser im Überblick. Wobei ich mir hier die Frage stelle, was ist Blog und was nicht. (Die Frage hatte ich ja unlängst in einer Kolumne zu beantworten versucht).

Allerdings komme ich manchmal ins Grübeln, in welchen Ordner ich einen Blog nun verschieben soll: Solange es nur um die Ordner „Feuerwehr (Blog)“ oder „Rettungsdienst (Blog)“ geht, ist das eine weniger weitreichende Entscheidung, als z.B. „Feuerwehr (Blog)“ oder „BOS News“. Als Beispiel nenne ich hier wiesbaden112.de. Ursprünglich hatte ich die Jungs dem Ordner „Feuerwehr (Blog)“ zugeordnet. Nach längerem hin oder her, sind die Hessen nun unter „BOS News“ zu finden. Ein ähnliches Problem habe ich mit dem „Monsterdoc“. Gehört der nun in den Bereich „Medizin und Gesundheit“ – wo sich das Deutsche Ärzteblatt, die Bundesärztekammer und die Apotheken-Umschau um meine Aufmerksamkeit streiten, oder soll ich ihn gleich in den Bereich „Rettungsdienst (Blog)“ (straf)versetzen.

Noch diffiziler wird es, wenn ich mir die Frage stelle, wie ich mit offiziellen Firmenblogs umgehen soll. Eigentlich müsste ich hier eine eigene Kategorie einführen – und die Ordnerstruktur noch weiter aufblähen. Pragmatische Lösung: Ich habe einfach den Ordner „Sonstige“ in „Sonstige und Firmenblogs“ umbenannt.

Jetzt habe ich endlich wieder Ordnung, muss aber nun mehrere Ordner durchschauen (durchlesen). Ich habe außerdem die Gelegenheit beim Schopf gepackt und meine Feeds aussortiert: Einige Blogs waren schon seit Längerem tot.

Übrigens, den Versuch meinen Twitter-Feed ebenfalls im Google Reader anzeigen zu lassen, habe ich schnell wieder aufgegeben – so muss ich also doch im Browser immer mindestens zwei Seiten offen lassen.

Ach, ab und zu benutze ich diese „Empfehlen“-Funktion des Readers. Diese Empfehlungen könnt ihr hier nachlesen.

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Feeds sind was schönes – Feeds sind was nerviges” (davon )

  1. frank.recktenwald am 6. Juli 2011 11:21

    Eine ganz nette Art, Feeds zu lesen (Twitter, Facebook, auch ein Google Reader Account lässt sich anbinden) ist auf dem iPad Flipboard. Die App bereitet die Inhalte wie eine Zeitschrift auf und eignet sich prima, um regelmäßig in den Neuigkeiten zu stöbern.

    http://flipboard.com/

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