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(sbu) Kurioser und zugleich dreister Vorfall in Dollbergen bei Hannover: Ein PKW-Fahrer wird von einem RTW mit Sondersignal überholt, der zu einem Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Roller unterwegs ist, bei dem der 66-jährige Radfahrer eine Kopfverletzung erlitt.

Dieser scheint an jenem Tag nicht die einzige Person mit einer Verletzung am Kopf zu sein: Der Fahrzeugführer folgt dem RTW mit hoher Geschwindigkeit, überholt diesen und bremst ihn schlussendlich aus. Doch damit nicht genug: An der Unfallstelle angekommen, stellt sich der Fahrer und eine mitfahrende Frau den Rettungsdienstpersonal in den Weg und stellt fest, dass man nicht das Recht habe ihn derart schnell zu überholen. Das Rettungsdienstpersonal entgegnet, dass man das Problem zusammen mit der Polizei erörtern könne. So viel Uniform scheint zu viel für den Hüter von Recht und Ordnung in Verbindung mit BOS-Fahrzeugen zu sein – er verlässt den Platz des Geschehens.

Das Kennzeichen wurde vom Rettungsdienstpersonal an die Polizei übergeben, so dass diese nun gegen den Fahrer des PKW wegen Nötigung ermittelt. Bleibt zu hoffen, dass derart traurige Aktionen wirklich eine Ausnahme bleiben.

Das der Fahrer des PKW die Ausbremsaktion bei einem Löschfahrzeug mangels Mut unterlassen hätte, bleibt meine Vermutung.

[Hannoversche Allgemeine]

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “Kopfschütteln: Auto bremst RTW aus” (davon )

  1. kemel am 13. Juli 2011 16:58

    Das ist wohl Mode geworden…
    Vor ca 2 Mon. auf einer Einsatzfahrt. Wir fuhren mit Martinshorn und Blaulicht, auf einer sehr gut einsehbare Strecke. Durch einen sehr rücksichtslosen Autofahrer ( er hat auf der anderen Strassenseite noch ein Pkw überholt) waren wir gezwungen, durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoss zu verhindern.Unser HLF war voll besetzt. Eine Schriftliche Anzeige erfolgte bei der Polizei, bis heute leider noch keine Rückmeldung.
    Also wenn das Schule macht…………

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