UK: Himmelslaterne setzt Haus in Brand
10. Juli 2011 von Irakli West · Kommentieren
(iw) Im Englischen Trowbridge setzte eine Himmelslaterne ein Haus in Brand. Aufmerksame Nachbarn beobachteten das Feuer und holten die Bewohner aus dem Haus. Unterstreicht somit auch prima das fast vollständige Verbot in Deutschland. [Daily Mail]
(Für) Ein Paar Stats Mehr: Flickr
7. Juli 2011 von Irakli West · Kommentieren
(iw) Ohne Christians Hinweis vor ein Paar Tagen wäre das glatt an mir vorbeigegangen: mehr als 2 Millionen Bilderaufrufe im Flickr-Stream. Wenn das mal nicht Grund zur Freude ist. Und es ist inzwischen ein recht ansehnliches Repositorium, wie ich finde. Hier übrigens die drei beliebstesten Fotos:
Enschede: Teileinsturz Tribünendach
7. Juli 2011 von Irakli West · Kommentieren
Enschede (nl) Das Tribünendach des Stadions (FC Twente) stürzte zum Teil ein. Weitere Infos folgen. Bilder beispielsweise hier, Twitter “Enschede”
[Update 14:40] Dem Bürgermeister von Enschede nach gibt es 14 Schwerverlezte, zwei Schwerverletze und ein Toter. Das THW soll inzwischen auch vor Ort sein.
[Update 14:01] Es wurde GRIP Stufe 3 ausgelöst (Infos)
[Update 13:52] Es sollen sich Personen unter den Trümmern befinden. Man spricht von 12 verletzten und einer toten Person
Frankreich: 2 FA sterben durch Stromschlag
4. Juli 2011 von Irakli West · Kommentieren
Annot (Frankreich), (iw). In eine tödliche Falle gerieten zwei französische Feuerwehrleute, als sie im Dunklen in Kontakt mit einer Metalloberfläche kamen. Diese stand in Verbindung mit der Hauseinspeisung. Alle Reanimationsversuche blieben erfolglos. (Figaro)
Kreativität ist gefragt: Kätzchenrettung mit Laubgebläse
4. Juli 2011 von Irakli West · Kommentieren
So erfrischend dieses Video ist, ist es ein prima Beispiel dafür, dass im Einsatz Kreativität oft gefragt ist. Lieber ein wenig nachdenken als mit dem Kopf durch die Wand.
Im Innenangriff fast gestorben: Lektüre
29. Juni 2011 von Irakli West · Kommentieren
(iw) Nehmt Euch mal ein Bisschen Zeit und lest Euch “Floor Collapse: A Survivor’s story” auf Fire Engineering durch. Darin beschreibt Captain Long, wie er durch einen kollabierenden Boden in den brennenden Keller fiel, und denkbar knapp gerettet wurde.
Interessant an diesem Bericht ist die ungeschminkte “Ich-Sicht”. Es gibt auch viele objektive Beobachtungen und Analysen, aber faszinierend ist das Fazit, das Captain Long zieht, am Ende des Artikels – insbesondere die Verarbeitung des traumatischen Erlebnisses.
Frankreich: Löschfahrzeug auf Seite
17. Juni 2011 von Irakli West · Kommentieren
Dijon (Frankreich), (iw). Ein Fourgon Pompe Tonne flog in einer Kurvenfahrt auf die Seite, von den sechs Insassen wurde ein FA schwer, einer leicht verletzt. Bilderstrecke hier (Firegeezer)
UK: Das FireControl-Debakel
15. Juni 2011 von Irakli West · Kommentieren
(iw). Andere Länder, andere Feuerwehrwesen, andere Probleme. Die Labour-Regierung der 2000er Jahre setzte sich daran, das Feuerwehrwesen zu “regionalisieren”. Die bisher 46 vorhandenen Leitstellen sollten in 9 Regional Control Centres zusammengefasst werden. In Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor wurde Gelände angemietet, Gebäude errichtet und ausgestattet – nur mit der Technik haperte es. So sehr, dass das Vorhaben Ende 2010 aufgegeben wurde, nach Millionen ausgegebenen Pfund. Nur das Londoner Zentrum soll in Betrieb gehen, vor Allem mit Hinblick auf die olympischen Spiele 2012.
Das sind die Fakten – was sich dahinter verbirgt, kann nur erahnt werden. Tatsächlich scheinen massive technische Probleme des Hauptauftragnehmers EADS zumindest Kern des Problems sein. Die Feuerwehr-Gewerkschaft hatte sich seit Anfang dagegen gesträubt.
Das Ende der Probleme ist nicht in Sicht. Laut Guardian fällt ca. eine halbe Milliarde Pfund für Infrastrukturkosten an, Miete muss gezahlt werden und wie kann man überhaupt eine Leitstelle vermieten?
Ein Projekt dieser Komplexität ist sicherlich nicht nur eine technisch-operative Sache, so empfiehlt sich die Lektüre der Kommentare im Guardian-Artikel. Neben den üblichen Trolls und Lynchjustizanhänger finden sich interessante Aussagen. Darunter solche, dass die Feuerwehren befürchteten, Kompetenzen an zentrale Instanzen zu verlieren, und, dass EADS eigentlich kein Softwareunternehmen sei, und an die billgst anbietenden Subunternehmer Aufträge vergeben habe. Ob das alles stimmt, wer weiss, aber man erahnt die Komplexität eines Projekts dieser Größenordnung.
Bitter ist nur die Menge an Geld, die in den Wind geschossen wurde, besonders vor dem Hintergrund, dass UK aktuell wirklich extreme Einschnitte in den Ausgaben tätigt.
Weitere Informationen bei Wikipedia, oder bei BBC. Wie gesagt, ein objektives Urteil ist fast unmöglich.
Italien: Mitglieder der Erdbeben-Kommission angeklagt
15. Juni 2011 von Irakli West · Kommentieren
(iw). Der Titel ist nicht 100% korrekt, dennoch: eine siebenköpfige Gruppe, die das Risiko von Erdbeben einschätzen, und die Bevölkerung entsprechend warnen soll, ist des Totschlags angeklagt worden, nachzulesen bei der New York Times. Genau genommen geht es um das Erdbeben von L’Aquila 2009, in dessen Folge 308 Menschen ihr Leben verloren (Wikipedia).
Dem schweren Erdbeben war Tage zuvor erhöhte seismische Aktivität vorausgegangen. Der Vorwurf lautet, die Kommission habe nicht oder nur unzureichend gewarnt. Zwar sind Erdbeben, insbesondere deren Ereignisort, Zeit, Stärke und Tiefe nicht vorherzusagen, jedoch kann anhand von Indizien eine Wahrscheinlichkeit bestimmt werden. Die nach den ersten Vorbeben herausgegebenen Informationen hätten dringlicher warnen müssen, so die Anklage.
Dagegen hält die Verteidigung, die Analyse sei wissenschaftlich neutral und korrekt gewesen, und man bezieht sich auf einen länger zurück liegenden Präzendenzfall: damals wäre vor einem Beben gewarnt worden, das nie eingetreten sei. Darauf hin wurde Panikmache vorgeworfen.
Insgesamt eine sehr heikle Sache, die sich nicht auf Erdbeben und Seismologen beschränken muss – übergeordnet betrachtet, führen solche Sachen zu einem Trend, dass irgendwann niemand mehr eine Entscheidung treffen wird.
Aus dem Weg, Idiot!
9. Juni 2011 von Irakli West · Kommentieren
Blaustiche haben eine praktische und juristische Seite. Die juristische, inkl. Wege- und Sonderrecht, gehe ich hier gar nicht erst an. Es reicht zu wissen, dass man als Fahrer automatisch mit einem Fuss im Knast steht. Weiterlesen…







