Hola!
Hoch- bzw. Waldseilgärten sprießen wie Bäume aus der Erde, aufgrund der Bezugs"nähe" sehr häufig in abgelegenen Regionen oder Randgebieten.
Nach ein paar Notfallmanagementtrainings auf solchen Anlagen mussten wir leider feststellen, dass die Bemühungen der Betreiber sowie die versicherungstechnischen Auflagen nicht den Ansprüchen genügen - dies mag auch sicherlich mit der "Jungfräulichkeit" dieser Anlagen zusammenhängen. Die Kenntnisse der Trainer/Praxisanleiter vor Ort sind in der medizinischen Erstversorgung auf Minimalstandard (meist LSM oder normaler EH), sowie die Rettung aus der Höhe mit "haben wir mal gesehen" abgehakt.
Das mag sicherlich von Anlage zu Anlage variieren, von Einzelfällen kann ich aber aufgrund der gewonnenen Erfahrungen nicht mehr sprechen.Vielerorts herrscht die feste Meinung die ortsansässige Feuerwehr sowie RD wird es schon richten.
Nun meine Frage in die Runde, insbesondere an kleinere Feuerwehren, die aufgrund der Infrastruktur und "eigentlichen" örtlichen Gegebenheiten bis dato nicht mit der Rettung aus Höhen konfrontiert worden sind - aber nun einen solchen Seilgarten vor der Ortseinfahrt stehen haben:
Wurde diese Thematik intern angesprochen und wie wurde/wird sich darauf vorbereitet? Welche freiwillige "feuerwehrtechnische" Massnahmen wurden von Seiten des Betreibers getroffen (Begehung, Training vor Ort etc).
Viele Grüße
Oliver Nöltner




