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Sicherheitstrupptasche

(7 posts)
  1. Hallo Zusammen,

    zur Zeit befinden wir uns in der Entwicklung eines Sicherheitstruppkonzepts und der dazugehörigen Tasche.

    Was ist alles in eurer Tasche drin? Wie sind die Erfahrungen? Was könnte raus und was sollte auf jeden Fall drin sein?

    Gruß t0bias

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  2. stefan112
    Mitglied

    Also wir haben (noch) keine. Ich hätt reingemacht Atemschutzgerät mit Compositeflasche (damit die Tasche nicht so schwer ist), Bandschlingen, Bergetuch, Messer, Lampe.

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  3. Hallo

    Dürfte zwar bekannt sein, aber ich stell hier trotzdem nochmal den Link zu unserer Tasche rein:
    http://www.feuerwehr.saarlouis.de/sicherheitstruppt.0.html

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  4. Hallo,

    zu dem Thema gibts bei www.feuerwehr.de im Forum geschätzte 10 Diskussionen aus den letzten Jahren....

    Forensuche benutzen!

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  5. Anonym
    Nicht registriert

    Hallo flameONE,
    in den USA gehörte RITBAG zu den ersten Anbietern von Sicherheitstrupptaschen und besetzt dort auch heute noch das Premiumsegment. Eine Weiterentwicklung dieser Ritbag gibt es derzeit als Prototyp bei der Feuerwehr Aying:
    http://www.feuerwehr-aying.de/infos/maydaypack.php
    Gruß,
    Hartmut

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  6. EMikro
    Mitglied

    Wir (Kassel) benutzen die tolle Sicherheitstrupptasche "Kassel" von firePax ^^

    http://www.firepax.de/index.php?id=519

    Kassel selber hat eine Stahlflasche mit Luft, Flaschenventil, Druckminderer und verlängertem Mitteldruckschlauch.
    Zusätzlich ist genug Platz um weitere Dinge verstauen.

    vor 1 Jahr veröffentlicht #
  7. stoenggi
    Mitglied

    Ich bin auch gerade an der Rohfassung eines Konzeptes für unsere WF.
    Was mir beim einlesen/vergleichen in die Materie aufgefallen ist, dass viele Feuerwehren IMO zu grosse/schwer beladene SiTrps vorsehen.

    Wichtig ist ein erster SiTrp, der auch immer bereit steht, der mit einer schlanken Tasche schnell vor Ort gehen kann. D.h. in der Tasche ist ein PA mit längerer Mitteldruckleitung. Wenn die Maske des verunfallten AGT dicht ist wird lediglich der LA bzw. die Mitteldruckleitung bei Steckkupplungen getauscht. Damit ist das wichtiste Gut gewonnen: Zeit. Muss nun der verunfallte AGT unmittelbar aus dem Gefahrenbereich gerettet werden, kommt also nur eine Crash-Rettung in Frage. Das kann gut mittels Bandschlingen gemacht werden, die ebenfalls in der Tasche Platz finden, meinetwegen noch ein Bergetuch als Maximum. Ist eine zweite WBK auf Platz geht diese natürlich mit dem SiTrp mit!
    Mehr benötige ich erst mal nicht, das Ziel ist nun auch nicht den verunfallten AGT ganz aus dem Gebäude zu bringen, sondern in eine sicherere Lage. Sollte der verunfallte nicht einfach so zu bergen sein und der Einsatz von (schwerem) Bergematerial ist angezeigt folgt ein Schwerer SiTrp auf Anforderung vom SiTrp der bereits im Einsatz ist. Dieses Konzept hat mehrere Vorteile:
    1. Der SiTrp steht immer zur Verfügung und ist schnell(!) mit Luft beim verunfallten
    2. Der Schwere SiTrp wird nach dem erhalten der "Mayday" Meldung sofort AdHoc gebildet. Dieser hält sich mit zusätzlichen schweren Mittel bereit, damit diese bei der Anforderung sofort in den Einsatz gelangen können und nicht erst auf 1-2 Fahrzeugen zusammengesucht werden müssen
    3. Der Schwere SiTrp bringt genau das Material mit, das benötigt wird. Dabei kann er auch etwas länger auf dem Anmarschweg sein, da der verunfallte AGT noch immer Luft vom neuen PA des ersten SiTrp hat.
    Darum achte ich bei der Evaluation der Tasche vor allem darauf, dass sie einigermassen schlank und gut zu handeln ist. Im Idealfall kann ich die Tasche gleich als improvisiertes Tragetuch verwenden um dieses nicht extra mitnehmen zu müssen.

    Ist keine Crash-Rettung notwendig kommt je nach Lage trotzdem der Schwere SiTrp zusätzlich in den Einsatz, z.B. um nach einem Sturz ein SpineBoard statt eines Bergetuches zu bringen. Insgesamt habe ich dann auch genügend AGT am Unfallort um den verletzen Kameraden vernünftig bergen zu können.

    Das verlassen auf den SiTrp statt der Mayday Meldung kommt daher, dass ich davon ausgehe dass der/die restlichen Kameraden im verunfallten Trupp dermassen unter Stress stehen, dass sie schwer die ganze Lage objektiv einschätzen können - das sollte dem von aussen kommenden SiTrp einfacher/besser gelingen.

    Aber wie gesagt, das Konzept ist noch immer im Aufbau...

    vor 11 Monate veröffentlicht #

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