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House on Fire – Anatomie eines Feuers auf Twitter und warum das uns alle etwas angeht

12. Januar 2009 von · 1 Kommentar 

@weblivz schreibt:

7:38 PM Jan 8th: house is on fire – we’re out! shit

12:38 AM Jan 9th: am STINKING OF SMOKE – got the wife and kids out and then with a passer by went back in to get the old lady who lived above us

2:29 AM Jan 9th btw, kudos to the 999 folks – must have been 5 minutes max before they arrived. Very helpful too. Much appreciated.

Um der zwangsläufigen Frage “so what” bzw. “WTF” oder “na und?” zuvorzukommen:

Vor drei Jahren, zu den Anfangszeiten des Feuerwehr Weblogs, ging’s noch darum, dass jeder eine Kamera im Handy hat, und somit die meisten (spektakulären) Einsätze mitfotografiert oder -gefilmt werden. Dieser Fakt dürfte den meisten Feuerwehren inzwischen klar sein – bitte mit Bedacht am Einsatzort tätig sein. Es hat sich seitdem allerdings einiges getan.

Und nun? “Live Broadcast”. Schauen wir uns das Beispiel oben an:

  • weblivz hat 808 Follower auf Twitter. Das sind anderer Twitter-User, die seine Updates abonniert haben.
  • house is on fire – we’re out! shit” dürfte von einigen gelesen worden sein, wie man an den Reaktionen sieht
  • Bei 808 Followern haben sicher einige Dutzend gespannt auf Updates gewartet
  • Um 2:29 kam das gr0ße Lob an die “999 folks”

So läuft das, wir haben bei der Arbeit schnell ein Live-Publikum dabei. Es geht natürlich auch einen Schritt weiter: Live-Video-Streaming über Dienste wie Qik. Das läuft so:

  1. Video im Handy anschmeissen
  2. Streaming übers Netz
  3. Per Twitter den Followern den Link zum Stream automatisch zusenden
  4. Diese a) gucken zu und b) retweeten den Link zum Stream an ihre Bekannten
  5. usw.

Ich wollte es nur erwähnt haben. Der Link zu diesem Artikel wird natürlich an die Follower des FWnetz getweetet (das sind die Tweetbacks in den Kommentaren unten.

[TechCrunch UK]

Druckkammerzentren: Behandlung von Rauchgasvergiftungen

16. September 2008 von · 5 Kommentare 

Das Druckkammerzentrum Wiesbaden ist eines von 15 Zentren in Deutschland für Tauch- und Überdruckmedizin sowie Höhen- und Unterdruckmedizin. Doch dass hier nahezu alle Rauchgasvergiftungen – aber auch schwere Verbrennungen – behandelt werden, wissen die wenigsten. Wir besuchten das Druckkammerzentrum, um mehr über die Behandlung von Rauchgasvergiftungen herauszufinden.

Druckkammerzentrum Wiesbaden

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Tunnelübung Kardaun Teil 2

20. Juni 2008 von · 1 Kommentar 

Der zweite Teil der Tunnelübung in Kardaun. Einige im Video besprochene Inhalte sind nicht 100% richtig – insbesondere der zum Zeitpunkt der Anzündung herrschende Luftstrom war noch ein “übrigbleibsel” der inzwischen ausgeschalteten Deckenventilation (8 mal 25kW). Ansonten auch hier viel Spaß beim Gucken: Weiterlesen…

Tunnelübung Kardaun Teil 1

18. Juni 2008 von · Kommentieren 

Hier nun Teil eins der Tunnelübung in Kardaun. Hier wollte ich ein Paar Eindrücke rund um die Übung und von den Tunnels einsammeln und später finde ich die Rauchausbreitung besonders interessant. Viel Spaß beim gucken! Weiterlesen…

St. Florian ist der Patron, verehret ihn, er gibt den Lohn

26. Mai 2008 von · 5 Kommentare 

(Autor: Stefan Cimander). Beim Funken rufen wir ihn an und bitten symbolisch um seinen Beistand. Die Rede ist vom Heiligen St. Florian. Im Feuerwehrwesen begegnen wir ihm aber auch als Plastik, als Gemälde oder als Malerei auf unzähligen Feuerwehrhäusern. Dargestellt wird er als römischer Legionär mit Fahne ,Wasserschaff und mit einem Mühlstein um den Hals. Aber warum begegnen wir ihm in der Feuerwehr? Ein Erklärungsversuch, anlässlich des zurückliegenden Namenstages von Florian.

Wenn es brennt, wird der Heilige St. Florian angerufen

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Dollhouse XXL

19. Mai 2008 von · 9 Kommentare 

Auf der selbst auferlegten Mission das perfekte Dollhouse (einweg-Flashover-Box) zu entwickeln sollte diesmal das obere Ende des Spektrums erforscht werden.

In anderen Worten: eine Kiste mit 1 Meter Kantenlänge und einer vergleichsweise kleinen Öffnung. Hintergedanke war hier ordentlich "rumms" erzeugen zu können. Aus den Erfahrungen mit der ersten Kiste wurde der Boden mit extra Platten versehen ebenso die Front über der Tür – diese beiden Stellen brannten als erste durch.

Insgesamt war die Kiste (Materialwert: €50.-) viel zu groß und unstabil. Es liessen sich nur sehr kurzzeitig Flashover abbilden und diese waren nicht schöner größer oder besser als mit der kleineren Kiste. Durch die Größe und die verhältnismässig dünnen Wände verzog sich die Dollhouse sehr schnell und Rauch trat aus allen möglichen Ecken aus. Schließlich gab die Front nach und kollabierte.

Auf der positiven Seite wurde eine Unmenge an Rauch erzeugt der alle wichtigen Aspekte – Dichte Flußgeschwindigkeit "Ruhe" und Farbe – in ihrer gesamten Bandbreite bot. Zum Rauch gibt es im Video ein Paar Kommentare von mir.

flvc2008_05_19_dollhouse2/flvc 

Als Ergebnis werden die nächsten Modelle in zwei Richtungen verfolgt: eine Holzbox mit 50cm Kantenlänge und relativ großer Öffnung und dickere Wände (zweilagig) und eine Holzbox in der Metallbox.


Man sollte sich auch überlegen eine Zuluft zu bauen beispielsweise in Form eines Metallrohres durch den mit Hilfe eines Föns mit Trichter Frischluft direkt an den Brandherd geliefert werden kann. Ich denke eine ausreichend dimensionierte Abluftöffnung in der Decke könnte auch ganz nützlich sein für die Phasen wenn das Feuer in Schwung kommen soll.

Zu- und Abluft haben dann wie Adrian richtigerweise anmerkt dann nur noch wenig mit der nachgestellten Brandentwicklung in einem Raum zu tun. 

 

 

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RETTmobil: Videos

15. Mai 2008 von · Kommentieren 

Hier nun die kommentierten Videos von der RETTmobil. Bei einigen bin ich leider gegen die Gegentlicht-Taste gekommen so dass sie etwas hell geraten sind. Wieder was gelernt…

Prototypen Dekon-P und KTW Typ B 

flvc2008_05_15_prototypen/flvc 

 

RW mit Ladebordwand Feuerwehr Fulda

flvc2008_05_15_rw/flvc

 

Vorführung Cobra Cold Cut

flvc2008_05_15_cobra/flvc

 

Luftlanderettungsstation

flvc2008_05_15_LLRS/flvc

 

Gepanzerter NAW der Bundeswehr

flvc2008_05_15_duro/flvc

 

Überdrucklüfter

flvc2008_05_15_luefter/flvc

 

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Zu Besuch bei der Rettungshundestaffel

12. Mai 2008 von · Kommentieren 

Sven war zu Besuch bei der Rettungshundestaffel Frankfurt und hat dort ein Interview gefilmt. So sieht Engagement aus: die Staffel trägt sich weitgehend durch Spenden und Eigenleistung.

Sehr spannend!

flv2008_05_12_rhs/flv 


 

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Video: HLF 20/16 Waging am See

7. Mai 2008 von · Kommentieren 

Zu Besuch bei der FF Waging am See. Rundgang um das neue HLF:

flvc2008_05_07_hlf01/flvc 

Länge ca. 13 Minuten.

Bilderstrecke bei Flickr

Für weitere Fragen stehen Euch Andi und Michi sicher gerne zur Verfügung. 

 

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Führungstypen bei der Feuerwehr

2. Mai 2008 von · Kommentieren 

Von Irakli West 

Das Führen von Personen oder Unternehmen dürfte eines der literarisch am stärksten begleiteten oder interpretierten Themen sein. Ich weiss zwar nicht welchen Prozentsatz Managementbücher in der betriebswirtschaftlichen Literatur ausmachen er ist aber riesig.

Anders sieht es bei den Feuerwehren aus. Richtige Bücher gibt es nur eine handvoll die FwDV 100 geht nur periphär darauf ein. Dabei hängen Erfolg uns Mißerfolg eines Einsatzes aber auch das Wesen einer Feuerwehr von ihrer Führung ab.

Der Mißstand hierzulande: zwar sind wir fachlich mehr oder weniger geeignet – wobei ich unsere Fortbildung mal pauschal in Frage stelle – menschlich haben wir oft ein echtes Problem. Dabei beruht erfolgreiche Führung auf einer Balance dieser zwei Komponenten: kann jemand die Durchflussmenge eines B-Rohrs aus dem Stegreif aufsagen ist das schon mal was. Kann er jedoch die einfachsten zwischenmenschlichen Krisen nicht bewältigen ist er unten durch.

Oft ist es auch so dass viele Feuerwehrler im Berufsleben eine Führungsposition inne haben jedoch all das dort Gelernte und angewandte an der Gerätehaustür abstreifen. Warum eigentlich?

Dieses Thema hat viele Facetten die ich hier im Magazin ab und an aufgreifen möchte. Heute beispielsweise ist mir beim Schulfest meiner großen Tochter etwas aufgefallen: ich half am Brotzeitstand mit genauer genommen den Leberkäs aufzuschneiden. Ein dreiviertel Stunde lang war richtig viel los es wurden sieben Leberkäs zu Leberkässemmeln portioniert.

Es wäre alles jedoch viel schöner gewesen wenn die "Chefin" des Standes (Elternbeirat) etwas entspannter gewesen wäre. Sie war extrem hektisch nahm eine schrille Stimme an und steckte den Rest des Standes mit ihrem "Wesen" an. Wir guckten uns an und dachten: was soll das?

Auf der anderen Seite muss man ihr Zugute halten dass sie insofern einen kühlen Kopf behielt: sie wusste stets welcher Kunde was geordert hatte was noch ausstand und wer wieviel zu bezahlen hatte. Hut ab.

Ich schaltete geistig ab und hielt mir folgendes bild vor Augen:

Und ordnete die gute Dame als Kategorie IV ein. Im Feuerwehreinsatz wäre das gerade noch akzeptabel denn jemand der Übersicht behält und die Dinge gebacken bekommt bekommt Respekt von der Mannschaft auch wenn diese gegen den Hysteriestress ankämpfen muss.

Ideal ist natürlich Typ I der Ruhe ausstrahlt und über alle Dinge erhaben ist. Und effizient arbeiten. Typ II und III sind nicht zu gebrauchen denn man will ja auch was erreichen. Bringt nix wenn der Chef ruhig ist aber auch sonst nix passiert.

Und nun wäre mal ganz interessant dieses Koordinatensystem mal in Eurer Führungsrunde ("Löschmeister" oder wie die bei Euch heissen) mal rund gehen zu lassen. Einmal soll sich jeder bewerten einmal sollen das die anderen Löschmeister machen (ggf. anonym). Wie immer ist es interessant zu erfahren wie man von anderen gesehen wird. Meistens liegt man in der selbsteinschätzung völlig daneben.

Das wäre auch mal ein guter Punkt um damit anzufangen an sich selbst zu arbeiten. Jeder Feuerwehr verdient eine Führung bzw. einen Führungskreis Typ I. 

 

  

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