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	<title>FWnetz - Feuerwehr im Netz &#187; Magazin</title>
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		<title>Atemschutznotfall-Management in Hamburg</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 06:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(sc). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig konnten die Besucher am Stand von atemschutzunfaelle.eu mit verschiedenen Experten aus dem Bereich Atemschutz diskutieren. Bewusst war dies nicht als Vortrag konzipiert, sondern als lockeres Gespräch. Unter anderem stellte sich Lars Lorenzen von der Feuerwehr Hamburg den Fragen zum Thema Atemschutznotfalltraining in der Hansestadt. 
Hamburg erarbeitet Notfallkonzept
Seit 2006 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/stand_asu.jpg"><img class="size-full wp-image-25818" title="stand_asu" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/stand_asu.jpg" alt="" width="390" height="219" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p style="text-align: justify;">(sc). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig konnten die Besucher am Stand von atemschutzunfaelle.eu mit verschiedenen Experten aus dem Bereich Atemschutz diskutieren. Bewusst war dies nicht als Vortrag konzipiert, sondern als lockeres Gespräch. Unter anderem stellte sich Lars Lorenzen von der Feuerwehr Hamburg den Fragen zum Thema Atemschutznotfalltraining in der Hansestadt. <span id="more-25787"></span></p>
<h4>Hamburg erarbeitet Notfallkonzept</h4>
<p style="text-align: justify;">Seit 2006 widmet sich die Feuerwehr Hamburg verstärkt dem Thema Atemschutznotfall-Management. Ausschlaggebend dafür war der tödliche Atemschutzunfall in Tübingen (Baden-Württemberg). Sachstandsanalysen und Übungen mit gespielten Atemschutzunfällen zeigten den Handlungbedarf in Hamburg. Um ein eigenes Konzept zu entwickeln, führten die Verantwortlichen intensive Gespräche u.a. mit der Berliner Feuerwehr und atemschutzunfaelle.eu, um Erkenntnisse für das eigene Konzept zu erhalten, das sich derzeit in der Umsetzung befindet. Das Konzept unterscheidet dazu zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Zielen der Umsetzung. Bisher läuft ein Übergangsmodell, bis alle über 3.300 Atemschutzgeräteträger geschult sind.</p>
<h4>Training vor dem Training</h4>
<p style="text-align: justify;">In Hamburg beginnt das Training für den Atemschutznotfall schon vor dem Training des Atemschutznotfalls. Dieses Training vor dem Training kann man mit dem Motto „Wie verhindere ich einen Unfall?“ umschreiben. Die Ausbildung vermittelt und wiederholt zunächst wichtige Handgriffe. Ziel ist es, dass das alltägliche Handwerkszeug „Persönliche Schutzausrüstung“ und der korrekte Umgang damit bekannt sind. Gleichzeitig findet eine Sensibilisierung der Einsatzkräfte im Umgang mit Geräten und der Taktik statt. Dazu gehört zum Beispiel die Sichtprüfung der Atemschutzgeräte oder die Einsatzkurzprüfung. Oft sind es Kleinigkeiten, wie die vergessene Einsatzkurzprüfung, die zu kritischen Situationen führen. Dies zeigen Unfälle der Vergangenheit, in denen sich viele kleine Nachlässigkeiten in einer Fehlerkette verselbstständigten und einen Atemschutznotfall auslösten. (1)</p>
<h4>Vorbereitungen für einen Notfall</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Feuerwehr Hamburg hält an einer Einsatzstelle einen Sicherheitstrupp vor. Dieser hat nach FwDV 7 Truppstärke und ist genauso ausgerüstet, wie der Angriffstrupp. In der Regel handelt es sich dabei um zwei Atemschutzgeräteträger (AGT) mit Ein-Flaschen-Pressluftatmern. Ausnahmen gibt es z.B. in der Tunnelbrandbekämpfung, dort sind es drei AGT mit Zwei-Flaschen-Pressluftatmern oder Regenerationsgerät.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Hamburger Übergangsmodell sieht vor, den Sicherheitstrupp in der ersten Phase eines Einsatzes mit Bordmitteln eines HLF (Hamburger Löschfahrzeug) auszurüsten. Dazu schnürt der Trupp ein Sicherheitspack, das identisch mit den so genannten „Kölner Bündel“ ist. Einige Wachen haben das Sicherheitspack schon vorgefertigt auf dem HLF verlastet, allerdings ohne die  Atemschutzkomponenten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Sicherheitspack besteht aus einem  Rettungstuch mit zwei Karabinern, einer 150 Zentimeter langen Bandschlinge mit Karabiner, einem Ein-Flaschen-Pressluftatmer, einer Atemschutzmaske, einer Feuerwehraxt und einem Handscheinwerfer. Mit diesen Möglichkeiten kann der Sicherheitstrupp einen verunfallten Atemschutzgeräteträger mit Atemluft versorgen und/oder eine Crashrettung oder Rettung mit der Rettungswindel durchführen. Mit der Beschaffung der neuen HLF-Generation soll es eine Anpassung der Sicherheitstruppausrüstung geben.</p>
<div id="attachment_25819" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/sicherheitspack01.jpg"><img class="size-full wp-image-25819" title="sicherheitspack01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/sicherheitspack01.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Sicherheitspack der Feuerwehr Hamburg im gepackten Zustand. Foto: L. Lorenzen, Hamburg.</p></div>
<div id="attachment_25820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/sicherheitspack02.jpg"><img class="size-full wp-image-25820" title="sicherheitspack02" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/sicherheitspack02.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Sicherheitspack der Feuerwehr Hamburg in nicht gepacktem Zustand. Foto: L. Lorenzen, Hamburg.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: justify;">Die FwDV 7 schreibt zwar einen Sicherheitstrupp vor, kennt selbst aber keine spezifische Sicherheitstruppausrüstung! Diese Ausrüstung bestimmen die Feuerwehren bisher selbst. Auch vor dem Hintergrund der Unfälle der letzten Jahre gibt es hier Handlungsbedarf.</p>
<h4>Vorgehen bei einem Notfall</h4>
<p style="text-align: justify;">Kommt es zu einem Atemschutznotfall, so hat der Sicherheitstrupp in der ersten Phase den Auftrag den verunglückten Trupp aufzufinden, und je nach Lage diesen entweder mit Atemluft zu versorgen oder eine Crashrettung durchzuführen, wenn diese erforderlich ist. Letzteres ist dann notwendig, wenn z.B. keine Atemgeräusche zu hören sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Konzept sieht weiter vor, einen zweiten Sicherheitstrupp schnellstmöglich zu entsenden, sofern die Ressourcen zur Verfügung stehen. Der zweite Trupp transportiert ein weiteres Atemschutzgerät zur Unglückstelle. Der Auftrag des zweiten Trupps ist die Unterstützung der eingeleiteten Maßnahmen und/oder der Transport des verunglückten Trupps. In der Regel sind in den ersten Minuten zwei Sicherheitstrupps mit vier Atemschutzgeräteträgern vor Ort.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist ein Atemschutznotfall eingetreten, ist der Einsatzleiter verpflichtet der Leitstelle den Atemschutznotfall mit dem Einsatzstichwort „Mayday Atemschutz“ zu melden. Dies führt dann zur Alarmierung von zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen, einer Drehleiter, einem Einsatzleitwagen, dem B-Dienst und einem WLF mit AB-Atemschutz, der auch Zwei-Flaschen-Pressluftatmer und Regenerationsgeräte mitführt. Die Feuerwehr Hamburg trägt damit dem erhöhten Personal- und Materialbedarf bei der Abarbeitung eines Atemschutznotfalls Rechnung. Zeitgleich gibt es einen Infoalarm an die Krisenintervention, die Amtsleitung, die Pressestelle, die technische Abteilung und das Sicherheitsmanagement.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte der verunfallte Trupp bis zum Eintreffen der nachalarmierten Kräfte nicht gerettet sein, erfolgt eine Erhöhung der Truppstärke auf drei Atemschutzgeräteträger. Ausgerüstet sind diese dann mit Zwei-Flaschen-Pressluftatmern. Die Denkansätze gehen in Hamburg dahin nach Vorbild eines Rapid-Intervention Teams (RIT) mit einer Staffel (Stärke 1/5) zu agieren.</p>
<h4>Atemschutzausbildung á la Hamburg</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Atemschutzausbildung ist in Hamburg modular aufgebaut. Multiplikatoren geben das meiste Wissen aufgrund der Vielzahl von 3.300 Atemschutzgeräteträgern weiter – das gilt auch für die Berufsfeuerwehrleute. Auf den einzelnen Wachen der Berufsfeuerwehr gibt es dazu die so genannten Wachausbilder (Multiplikatoren). Das sind Feuerwehrleute aus der Mannschaft, die ihre Kollegen, z.B. atemschutztechnisch auf den neuesten Stand bringen. Zusätzlich bietet die Feuerwehrakademie Hamburg ein eLearning- Portal an. Das Internet ist als Wissensplattform, insbesondere für Nachwuchskräfte nicht wegzudenken. Das zeigen die ersten Erfahrungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die praktische Ausbildung gilt, dass der Schwierigkeitsgrad von Übung zu Übung erhöht wird, ohne dass man gleich mit den schweren Übungen loslegt. Ein jeder Geräteträger soll sich an die Belastungen bzw. Aufgaben gewöhnen können, und mit den Aufgaben wachsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Berufs- wie die Freiwillige Feuerwehr Hamburg erhalten die gleiche Ausbildung. Die Lehrgänge zum Atemschutznotfalltrainer sind in der Regel gemischt, da es durchaus sein kann, dass eine der Freiwilligen Wehren den Sicherheitstrupp für die Berufsfeuerwehr stellen muss und umgekehrt. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<h4>Zur Person</h4>
<p style="text-align: justify;">Lars Lorenzen ist Brandoberinspektor bei der Berufsfeuerwehr Hamburg. Seit 19.07.2010 ist er Fachlehrer ABC-,Umwelt- und Atemschutz an der Feuerwehrakademie Hamburg. Seit Juli 2010 ist er außerdem Mitglied bei atemschutzunfaelle.eu.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielen Dank Lars Lorenzen für das informative Gespräch auf der Interschutz und dem anschließenden Informationsaustausch per Email.</p>
<p style="text-align: justify;">(1) <a href="http://www.fwnetz.de/2009/06/04/%E2%80%9Eman-muss-uber-unfalle-reden-um-daraus-lernen-zu-konnen%E2%80%9C/" target="_blank">atemschutzunfaelle.eu LIVE 2009: Vorträge</a>.</p>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht   durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Effektive Desinfektion mit Kaltnebel</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/07/09/effektive-desinfektion-mit-kaltnebel/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(sc). Interessante Lösungsansätze für die Probleme des Desinfektions-Alltags präsentierte die Firma OWR GmbH (früher: Odenwaldwerke Rittersbach) auf ihrem Messestand auf der Interschutz 2010 in Leipzig. Das Thema Hygiene war der Schwerpunkt der ausgestellten Produkte. Dazu zeigte  Innova Solutions zusammen mit seinem Vertriebspartner OWR u.a. mehrere Geräte aus dem Bereich der Kaltnebeldesinfektion. 
Gerätedesinfektion mit trockenem Wassernebel
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(sc). Interessante Lösungsansätze für die Probleme des Desinfektions-Alltags präsentierte die Firma OWR GmbH (früher: Odenwaldwerke Rittersbach) auf ihrem Messestand auf der Interschutz 2010 in Leipzig. Das Thema Hygiene war der Schwerpunkt der ausgestellten Produkte. Dazu zeigte  Innova Solutions zusammen mit seinem Vertriebspartner OWR u.a. mehrere Geräte aus dem Bereich der Kaltnebeldesinfektion. <span id="more-25629"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Gerätedesinfektion mit trockenem Wassernebel</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Kaltnebeldesinfektion eignet sich aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Nebel als schnelle und einfache Desinfektionsmaßnahme. Nebel hat nämlich die gleichen Eigenschaften wie Gas und breitet sich in einem abgeschlossenen Raum gleichmäßig aus. Deshalb erreicht der Nebel  auch kleinste Ritzen und gewährleistet eine Desinfektion von nahezu einhundert Prozent. Mit der Nebeltechnik vermeiden die Nutzer außerdem die Nachteile der Wischtechnik, die nicht nur weniger sauber war, sondern auch Schäden verursachten konnte. Hierbei war natürlich der Faktor Mensch die Ursache für mangelnde Desinfektion und mögliche Schäden.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Kaltnebeldesinfektion aus Wasser und einem speziellen Zusatzstoff besteht, ist der Nebel trocken. Das Nebelverfahren soll insgesamt Schäden vermeiden bzw. reduzieren. Aus diesem Grund eignet sich das Desinfektionsverfahren für empfindliche Gerätschaften sowie für die Innen- und Außenbereiche von Fahrzeugen und Flugzeugen. Auch für Gebäudeinnenräume ist das Verfahren verwendbar. So können Nutzer vom Innenraum eines Panzers bzw. Rettungswagens, große Räume bis hin zu Schläuchen und Rohrleitungen alles desinfizieren. Der Clou dabei ist neben der vollständigen Desinfektion, die schnelle Wiederverwendbarkeit der desinfizierte Fahrzeuge und Räume. Dies ist gerade für den medizinischen Bereich (Rettungswagen, Krankenhaus) ein großer Vorteil. Zudem ist der Wasserverbrauch durch das Nebelverfahren gering.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Zusatz macht&#8217;s</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Nebelverfahren an sich ist nicht neu, innovativ ist aber das dem Trockennebel beigemischte, nicht korrosive Biozid, das die im April 2010 eingetragene Firma Innova Solutions entwickelt hat. Dieses unter dem Namen „Fog-it®“ vertriebene Produkt befindet sich nach Angaben von Innova Solutions in der Phase der Patentfindung. Hauptwirkstoff ist ein kationisches polymerisiertes Guanidin. Guanidin ist ein Stoff, der zu den stärksten organischen Basen gehört. Basen sind wasserlöslich und haben eine zerstörende Wirkung auf organische Stoffe. Je nach Anwendungsgebiet, kann ein Anwender noch weitere Zusätze beimischen. „Fog-it®“ ist dabei frei von elementarem Chlor, Formaldehyden, Peroxyden, Essigsäuren und anderen irritierenden Chemikalien. Der Hersteller betont, dass das Biozid nach dem Trinkwasser- und Lebensmittelschutzgesetz zugelassen ist.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Funktionsprinzip der Kaltnebeldesinfektion</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Funktionsprinzip des Kaltnebeldesinfektionsgeräts und des Biozids ist für alle vorgestellten Produkte das gleiche: Mit Hilfe von Druckluft und speziellen Düsen zerstäubt das jeweilige Gerät die elektrisch positiv geladene Flüssigkeit im Nanobereich. Der so entstandene trockene Nebel verteilt sich gleichmäßig und weiträumig. Treffen die Nebelteilchen auf die Keime in der Luft oder an der Oberfläche, tötet der Nebel die Mikroorganismen ab. Gleichzeitig wirkt der Nebel geruchsneutralisierend. Damit reinigt er die Luft und bildet auf allen Oberflächen – auch in Ritzen und Fugen – im molekularen Bereich einen antibakteriellen Film. Dieser Film in Molekülstärke verhindert eine Neuansiedlung von Keimen, bis der Film, z.B. mit Wasser, weggewischt wird. Abhängig sind die Eigenschaften auch davon, welche zusätzlichen Stoffe ein Anwender dem Biozid beigemischt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geräte eignen sich, nach Angaben von OWR, für den Einsatz gegen  nahezu alle Arten von Bakterien, Viren, Pilzen und Sporen. Bisher hat OWR das Produkt bei der Desinfektion von Geräten, Fahrzeugen, Lager- und Produktionshallen, Tierställen, Gewächshäusern und in Krankenhäusern an 380 Spezies erfolgreich getestet.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Produkte</h3>
<p style="text-align: justify;">Als konkrete Produkte präsentierte OWR unter anderem die Desinfektionskaltnebelgeräte BFOG und Hygi-Med-Control (HCM), ein mobiles Gerät zur Schlauchdesinfektion sowie das Druckluft-Impuls-Spülgerät DISG 20.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Kaltnebeldesinfektionsgerät BFOG ein einfaches, für den allgemeinen Gebrauch gedachtes Gerät. Dagegen ist das Hygi-Med-Control (HMC) technisch ausgereifter und ist speziell für  medizintechnische, pharmazeutische und öffentliche Einrichtungen sowie Reinräume gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25658" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/HMC_500.png"><img class="size-full wp-image-25658" title="HMC_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/HMC_500.png" alt="Das HMC ist ein Kaltnebeldesinfektionsgerät speziell für sensible Umgebungen, wie Krankenhäuser. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR; Montage. sc" width="500" height="423" /></a><p class="wp-caption-text">Das HMC ist ein Kaltnebeldesinfektionsgerät speziell für sensible Umgebungen, wie Krankenhäuser. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR; Montage. sc</p></div>
<p style="text-align: justify;">Beide Geräte sind geeignet für Raumgrößen von bis zu 500 Kubikmetern. Das 39 Kilogramm schwere HMC ist so konstruiert, dass es autark in dem zu desinfizierenden Raum eingesetzt werden kann. Das Gerät ist dank Logging- und Timerfunktionen leicht zu bedienen und ist einfach an die Gegebenheiten anpassbar. Anwender können Raumgröße, Vernebelungszeitpunkt, Mittelverbrauch, Ambientdaten und ggf. Nutzerinformationen sind mit Hilfe eines Netzwerkanschlusses oder mit Bluetooth festlegen. Das HMC kann nach Eingabe der Rahmenbedingungen (Raumgröße, Zweck) selbstständig die Mittelmenge berechnen. Die Ausrichtung der Düsen kann ebenfalls an den Raum angepasst werden. Eine Durchflussmengenüberwachung sorgt außerdem für Prozesssicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/BFOG_500.png"><img class="size-full wp-image-25656" title="BFOG_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/BFOG_500.png" alt="Das BFOG ist ein einfaches Kaltnebenldesinfektionsgerät. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Das BFOG ist ein einfaches Kaltnebenldesinfektionsgerät. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich interessant ist das vorgestellte Mobile Schlauchdesinfektionsgerät. Dieses dient der Desinfektion von Trinkwasserschläuchen. Auch hier kommt das Kaltnebeldesinfektionsverfahren zum Einsatz. Der Nebel kann sich über die komplette Oberfläche verteilen und benetzt diese. Damit ist auch hier eine schnelle Desinfektion gewährleistet. Besonders von Vorteil ist, dass das Gerät während der Anwendung kein Bedienpersonal bindet und die Applikationszeiten gering sind. Damit eignet sich das Schlauchdesinfektionsgerät ideal für den Einsatz vor Ort.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25655" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/Schlauchdesinfektion_500.png"><img class="size-full wp-image-25655" title="Schlauchdesinfektion_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/Schlauchdesinfektion_500.png" alt="Das Schlauchdesinfektionsgerät reinigt Trinkwasserschläuche. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="799" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schlauchdesinfektionsgerät reinigt Trinkwasserschläuche. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich wie bei Trinkwasserschläuchen ist das Druckluft-Impuls-Spülgerät DISG 20 auf die Reinigung und Desinfektion von Rohrleitungen anwendbar. Biofilme und Ablagerungen aus angeschwemmten Teilchen und chemischen Ausfällungen entfernt der charakteristische Nebel ohne Probleme. Gleichzeitig entzieht der mit einem Desinfektionswirkstoff versetzte Nebel Bakterien und möglichen Krankheitserregern den Nährboden. Weil das Gerät einen Höchstdruck von vier Bar hat, sind die Belastung für das Rohrleitungsnetz minimal. Eine gepulste Einbringung von Druckluft ist möglich.</p>
<div id="attachment_25657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/DISG20_500.png"><img class="size-full wp-image-25657" title="DISG20_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/DISG20_500.png" alt="DISG20 - Gerät zur Kaltnebeldesinfektion. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="562" /></a><p class="wp-caption-text">DISG20 - Gerät zur Kaltnebeldesinfektion und Reinigung von Rohrleitungen. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Innova Solutions wickelt den Generalvertrieb für die Produkte in Deutschland ab. Die Geräte selbst stammen von der Firma Pfalztechnik. OWR ist der Vertriebspartner von Innova Solutions für den Bereich ABC-Dekontamination den öffentlichen Bereich. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<h3 style="text-align: justify;">Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.owr.de" target="_blank">OWR</a></li>
<li><a href="http://www.innovasolutions.de/" target="_blank">Innova Solutions</a></li>
<li><a href="http://www.pfalz-technik.com/" target="_blank">Pfalztechnik</a></li>
</ul>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht  durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnellangriffsfahrzeug für Wald- und Flächenbrände</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 06:17:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
(sc). Ein Einsatzfahrzeug speziell für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung und mit ungewöhnlicher Optik war auf der Interschutz 2010 in Leipzig am Stand von Volkswagen zu sehen. Das Entwicklungsbüro FFT Zawadke konstruierte zusammen mit dem Aufbauhersteller Lentner und der Pumpentechnologie von Callies Brandbekämpfungssysteme ein Pickup-Fahrzeug, das prototypisch auf einem 0-Serien Fahrzeug vom Typ VW Amarok montiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25105" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak01.jpg"><img class="size-full wp-image-25105 " title="amarak01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak01.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="390" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">  </p></div>
<p style="text-align: justify;">(sc). Ein Einsatzfahrzeug speziell für die Wald- und Flächenbrandbekämpfung und mit ungewöhnlicher Optik war auf der Interschutz 2010 in Leipzig am Stand von Volkswagen zu sehen. Das Entwicklungsbüro FFT Zawadke konstruierte zusammen mit dem Aufbauhersteller Lentner und der Pumpentechnologie von Callies Brandbekämpfungssysteme ein Pickup-Fahrzeug, das prototypisch auf einem 0-Serien Fahrzeug vom Typ VW Amarok montiert war.     <span id="more-25102"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Besatzung nimmt mit den Geräten die Aufgaben einer Art „Task Force“ wahr: Material und Wasservorrat reichen zum Niederschlagen der Flammen, nicht aber für die komplette Brandbekämpfung. Diese ist nach wie vor von dafür vorgesehenen Einheiten und mit anderen Geräten auszuführen. Ziel war es ein Fahrzeugkonzept zu entwickeln, mit dem die Einsatzkräfte vor Ort einfach und schnell mit der Brandbekämpfung beginnen können.</p>
<div id="attachment_25105" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak01.jpg"><img class="size-full wp-image-25105 " title="amarak01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak01.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarok mit einem Logo von @fire. Der Aufbau stammmt von Lentner in Zusammenrabeit mit FFT Zawadke.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dazu besteht die Löschtechnik aus einer Hochdruckaxialkolbenpumpe, zwei  Haspeln mit je 80 Meter Schlauchleitung und einem Tank auf der  Ladefläche mit einem nutzbaren Inhalt von etwa 375 Litern. Auf der  Pritsche des Amarok lassen sich trotz aufgebautem Tank, Transportkisten  bis zur Größe einer Europalette oder Gitterbox mitführen, die unter  einer schwenkbaren GFK-Haube vor Witterungseinflüssen geschützt werden  können.</p>
<p style="text-align: justify;">Die pulsationsfreie Pumpe stammt von der Callies Brandbekämpfungssysteme GmbH. Pulsationsfrei bedeutet, dass die Pumpe konstant den gleichen Druck liefert und keinen temporären Druckabfall aufweist, wie z.B. bei einem Hochdruck-Reinigungsgerät. Die Pumpe ist selbstschmierend, d.h. das Wasser übernimmt die Funktion des Schmiermittels. Aus diesem Grund dürfen die Einsatzkräfte die Pumpe nur mit sauberem Wasser betreiben. Dazu verfügt das Fahrzeug über eine Filtereinheit, die das Wasser vor Eintritt in den Tank reinigt. Zum Reinigen des Filters muss der Benutzer diesen lediglich durchspülen. Die Reinigung des Wassers ist auch deswegen erforderlich, weil die Hohlstrahlrohre empfindlich auf verschmutztes Wasser reagieren, und weiterhin das Wasser aus dem Tank im „Fronteinsatz“ auch der Trinkwasserversorgung der Einsatzkräfte dienen können muss.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak05.jpg"><img class="size-full wp-image-25109 " title="amarak05" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak05.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak: Auf der Ladefläche des Pickup ist eine &quot;Slip-on-Unit&quot; montiert." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Auf der Ladefläche des Pickup ist unter einer GFK-Haube eine Pumpe fest verbaut. Zusätzlich gibt es Ladefläche für weitere Geräte.</p></div>
<div id="attachment_25110" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak06.jpg"><img class="size-full wp-image-25110 " title="amarak06" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak06.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak: Hochdruckpumpe." width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Die Hochdruckpumpe stammt von Callies Brandbekämpfungssysteme.</p></div>
<div id="attachment_25104" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak07.jpg"><img class="size-full wp-image-25104 " title="amarak07" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak07.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Die speziellen Hochdruckstrahlrohre erzeugen einen feinen Wassernebel.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Systemdruck von 130 Bar kann die Pumpe pro Strahlrohr ca. 32 Liter pro Minute abgeben. Aufgrund dieses Druckes entfernt das Wassers eventuelle Verschmutzungen am Strahlrohr, die durch den Einsatz im Gelände entstehen können. Die beiden Schnellangriffsvorrichtungen mit einem speziellen Hochdruckstrahlrohr erzeugen einen feinen Wassernebel, der die Flammen erstickt.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese spezielle Hochdruck-Wassernebel-Technologie hat eine hohe Effektivität bei der Brandbekämpfung, aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Nebels. Das Strahlrohr verfügt über spezielle Düsen, die unter hohem Druck zur Bildung kleiner Tropfen führen. Diese weisen eine in der Praxis bis zu zehnfach höhere Wärmebindungskapazität als die normale Wasserabgabe auf . Das Löschprinzip basiert nicht nur auf Kühlung des Brandgutes sondern auch auf der Verdrängung von Sauerstoff.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Oberflächenvergrößerung des Wassers durch das Callies-Höchstdruck-Wassernebel-System führt außerdem zu einer enormen Wasserersparnis. Deshalb kommt die Einheit auch nur mit einem 375 Liter Wasser fassenden Tank aus. Damit ist das System effektiver gegenüber dem Einsatz eines C-Rohres und u.a. ideal für den Wald- und Vegetationsbrandeinsatz im Gelände.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem bietet diese Technik die Möglichkeit wasserhydraulische Werkzeuge wie z.B. Kernborhrgeräte, Tauchpumpen, Betonkettensägen oder Trennschleifer zu betreiben. Anstelle des Strahlrohrs kuppelt der Anwender lediglich das entsprechende Werkzeug an. Über eine Rücklaufleitung wird das Wasser drucklos ins Freie oder in den Tank zurückgeführt. Damit kann ein Anwender das Fahrzeug je nach Bedarf zu einem Waldbrandfahrzeug,Vorauslöschfahrzeug, Vorausrüstwagen oder Notarztwagen umrüsten.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Mehrfachnutzbarkeit und schnelle Umrüstbarkeit ist der eigentliche Clou des Fahrzeugs. Durch das Wassernebeltechnik- und Aufbaukonzept kann das Fahrzeug für die unterschiedlichsten Anwendungen im Feuerwehr- und Rettungsdienst aber auch als Werkstattfahrzeug oder für Energieversorgungsunternehmen eingesetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der auf der Interschutz vorgestellte VW Amarok verfügt über eine stationäre Pumpe, die unterflurig eingebaut ist. Die Pumpe ist dazu im Unterboden eingebaut, verändert aber das Chassis von unten nicht. Um die Pumpe mit dem Fahrzeugmotor antreiben zu können, verbaute FFT Zawadke/Lentner ein Split-Shaft-Getriebe, das die Kraftübertragung zum Heckantrieb nutzt, und zur Pumpe umleiten kann. Damit besteht die Option, dass bei Zuschaltung des Vorderradantriebs ein eingeschränkter „Pump-and-Roll“-Betrieb, also ein Fahren in Schrittgeschwindigkeit während dem Löschen bei Böschungs- oder Rasenbränden möglich ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25108" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak04.jpg"><img class="size-full wp-image-25108  " title="amarak04" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak04.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarok mit dem Logo von @fire.</p></div>
<div id="attachment_25107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak03.jpg"><img class="size-full wp-image-25107  " title="amarak03" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak03.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarok mit dem Logo von @fire.</p></div>
<div id="attachment_25106" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak02.jpg"><img class="size-full wp-image-25106 " title="amarak02" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/amarak02.jpg" alt="Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarak mit einem @fire-Logo" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Waldbrandbekämpfungsfahrzeug auf VW Amarok mit dem Logo von @fire.</p></div>
<p style="text-align: justify;">VW bietet seit dem Frühjahr 2010 einen Pickup-Modell für den nicht-amerikanischen Markt an, den Amarok. Der VW Amarok hat ein zulässiges Gesamtgewicht zwischen 2.820 und 3.040 Kilogramm und kann bis zu 1.047 Kilogramm Nutzlast zu transportieren. Die Abmessungen betragen 5.254 x 1.954 (1.944) x 1.834 Millimeter. Der Radstand von 3.095 Millimeter erlaubt einen Wendekreis von 12,95 Meter. Das Fahrzeug ist wattfähig bis 500 Millimeter.</p>
<p style="text-align: justify;">VW bietet den Amarok mit einem 2,0-l-BiTDI und einem 6-Gang-Schaltgetriebe an. Dieser leistet 120 kW (163 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. VW bietet drei Antriebskonzepte an: Die Kraftübertragung erfolgt im einfachen Modell mit einem Heckantrieb. Optional ist ein permanenter Allradantrieb mit Torsendifferenzial oder ein manuell zuschaltbarer Allradantrieb mit Untersetzung erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Amarok hat eine Doppelkabine, die fünf Personen Platz bietet und hat auf seiner Ladefläche einen Platz von 2,52 Quadratmeter. Diese ist gegenüber der Konkurrenz größer, da die Karosserie des Amarok 10-20 Zentimeter breiter ist, als vergleichbare Konkurrenzprodukte. VW bietet den Amarok in zwei Varianten an: Als Amarok DoubleCab und als DoubleCab Highline. VW plant ab 2011 auch einen Zweitürer anzubieten.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.lentner-gmbh.de/" target="_blank">Lentner</a></li>
<li><a href="http://www.fftz.de/" target="_blank">FFT Zawadke</a></li>
<li><a href="http://www.at-fire.de/" target="_blank">@fire</a></li>
<li><a href="http://www.olivercallies.de/index.php?page=index&amp;language=de" target="_blank">Callies Brandbekämpfungssysteme</a></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht  durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ein Wort zu unserem Interschutz-Sponsor</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/06/26/ein-wort-zu-unserem-interschutz-sponsor/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 20:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lewalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[SPEZIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Rescue]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfeleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[Sponsor]]></category>

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		<description><![CDATA[(cl). Wie ihr bei unseren Interschutz-Artikeln sicherlich gesehen habt, hatte das FWnetz Team die Firma RESQTEC als Sponsor für unsere Berichterstattung gewinnen können. Aus diesem Grund stelle ich RESQTEC in diesem Artikel vor.

RESQTEC Zumro BV. wurde im Jahr 1972 in den Niederlanden gegründet und befindet sich heute noch in Familienbesitz. Zu den deutschen Kunden gehören u.a. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(cl). Wie ihr bei unseren Interschutz-Artikeln sicherlich gesehen habt, hatte das FWnetz Team die Firma RESQTEC als Sponsor für unsere Berichterstattung gewinnen können. Aus diesem Grund stelle ich RESQTEC in diesem Artikel vor.</p>
<p><em><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a><span id="more-25537"></span></em></p>
<p>RESQTEC Zumro BV. wurde im Jahr 1972 in den Niederlanden gegründet und befindet sich heute noch in Familienbesitz. Zu den deutschen Kunden gehören u.a. die Feuerwehr in Ingolstadt, der Flughafen Stuttgart und das Technische Hilfswerk (THW).</p>
<p>Die größten Geschäftsfelder von RESQTEC sind einerseits Geräte zum Heben und  Stabilisieren von Lasten, andererseits hydraulische Rettungsgeräte. Ebenfalls zu bekommen sind Be- und Entüftungsgeräte, Lichtmasten und persönliche Schutzausrüstung.</p>
<p>Bei den Geräten zum Heben und Stabilisieren von Lasten  möchte ich drei Produkte besonders erwähnen.</p>
<p>Die Hochdruck-Hebekissen der NT-Serie haben einige Vorteile gegenüber „normalen“ Hebekissen.Sie können durch einen Bajonettverschluß miteinander fest verbunden werden, somit ist ein Auseinanderrutschen der Kissen nicht möglich. Die besondere Form der Kissen und der Einsatz einer Kunststoffplatte auf der Oberseite der Kissen ermöglicht das Heben von Punktlasten.</p>
<div id="attachment_25538" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-25538" title="rqt_1" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hebekissen in Aktion</p></div>
<div id="attachment_25539" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-25539" title="rqt_2" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Hebekissen</p></div>
<p>Als Messeneuheit präsentierte RESQTEC auf der Interschutz Stützen der Serie Profix MAX. Diese Stützen dienen sowohl zum Sichern als auch zum Heben von Lasten. Sie sind stufenlos selbstverriegelnd und auch ohne Anschluß von Hydraulik oder Pneumatik einsetzbar. Durch einen einfachen Knopfdruck senkt sich die Stütze wieder ab. Dies funktioniert allerdings nicht, wenn eine Last auf der Stütze liegt. Die Stütze kann hydraulisch (zum Heben), pneumatisch (zur automatischen Nachführung als Sicherung) oder mechanisch (s.o.) betrieben werden.</p>
<div id="attachment_25540" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-25540" title="rqt_3" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Profi-Max Stütze</p></div>
<div id="attachment_25541" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_4.jpg"><img class="size-medium wp-image-25541" title="rqt_4" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_4-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Bedienelemente</p></div>
<p>Als weiteres Ausrüstungsteil bietet RESQTEC die Maxforce-Grundplatte an, auf der ein Großteil der Abstützungs- und Hebesysteme aufbauen. Die Platte kommt unter Hebekissen oder Stützen zum Einsatz. Auf Asphalt ist die Platte rutschfest. Zur Verankerung der Platte nutzt man die Handgriffe. Stellt man die Handgriffe nach oben, kann man die Platte auch gegen eine Wand stellen.</p>
<div id="attachment_25542" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_5.jpg"><img class="size-medium wp-image-25542" title="rqt_5" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/rqt_5-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">links: Grundplatte, rechts: Hebekissen</p></div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="340" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/lQ0Xze59yPU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="340" height="280" src="http://www.youtube.com/v/lQ0Xze59yPU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Produktpalette für hydraulisches Rettungsgerät ist komplett bestückt. RESQUTEC bietet Schneidgeräte, Spreizer, Kombigeräte und Rettungszylinder an. Besondere Merkmale sind die geringen Gewichte aller Komponenten und bei den Schneidgeräten die spezielle Messerform. Die Bedienung der Geräte erfolgt über einen Drehgriff kombiniert mit einem Daumenschalter.</p>
<p>Eine Auswahl von elektrischen Lichtmasten zur Fahrzeugdach-Montage und diverse Be- und Entlüftungsgeräte zur Entrauchung und zur Belüftung bei &#8220;Confined Space Rescue&#8221;, also Rettung in beengten Räumen, runden die Produktauswahl ab.</p>
<div id="attachment_25543" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/command-light-shadow.jpg"><img class="size-medium wp-image-25543" title="command-light-shadow" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/command-light-shadow-300x132.jpg" alt="" width="300" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Command-Light</p></div>
<div id="attachment_25544" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/ppv.jpg"><img class="size-medium wp-image-25544" title="ppv" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/ppv-300x132.jpg" alt="" width="300" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Drucklüfter</p></div>
<p>Für weitere Informationen und technische Details zu den beschriebenen Produkten verweise ich auch die Homepage von <a href="[http://www.resqtec.eu/frontpage-german/" target="_blank">RESQTEC</a>.</p>
<p>Das Team vom FWnetz sagt Danke</p>
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		<title>Digitalfunk, Alarmierung und EDV #Interschutz (1)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 17:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Laier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Alarmierung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalfunk]]></category>
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		<description><![CDATA[(hl). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierten die Aussteller Produkte und Neuheiten rund um die Themenbereiche Digitalfunk, Alarmierung und EDV. Das FWNetz stellt dieses Themengebiete in mehreren Teilen vor: 
Am Stand von Kenwood war nichts zum Thema Digitalfunk zu sehen. Jedoch zeigte das Unternehmen verschiedene Geräte aus dem Betriebsfunk-Bereich. Kenwood konfiguriert Anwendungen für kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(hl). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierten die Aussteller Produkte und Neuheiten rund um die Themenbereiche Digitalfunk, Alarmierung und EDV. Das FWNetz stellt dieses Themengebiete in mehreren Teilen vor: <span id="more-25510"></span></p>
<p>Am Stand von <a href="http://www.kenwood.de/" target="_blank">Kenwood</a> war nichts zum Thema Digitalfunk zu sehen. Jedoch zeigte das Unternehmen verschiedene Geräte aus dem Betriebsfunk-Bereich. Kenwood konfiguriert Anwendungen für kleine und große Betriebe je nach Bedarf.</p>
<p>Spezielle Stühle für Leitstellen zeigten die Unternehmen <a href="http://www.cento-design.at/">centro-design</a> und <a href="http://www.stolcomfort.com/" target="_blank">StolComfort</a>. Interessantes Detail am Rande: centro-design bietet mit dem 24/7 Service Kit an, Gasfeder, Fußkreuz und Rollen komplett zu liefern. Der Austausch der defekten Teile erfolgt durch den Kunden selbst. Das ist schneller als auf den Außendienst zu warten.</p>
<p>Das Unternehmen <a href="http://www.eis3.at/" target="_blank">EIS3</a> aus Österreich zeigte sein Lagekartenführungssystem. Die Webanwendung unterstützt intuitiv und einfach &#8211; mit der &#8220;3-Click-Methode&#8221; &#8211; den Nutzer. Der Anwender benötigt lediglich bei der Erfassung und Änderung von Einsatzdaten die Tastatur. Mit der Maus bewegt sich der Helfer über die Lagekarten, die beispielsweise auf GoogleMaps basieren. Einfach und ohne Installation kann der Nutzer Fahrzeuge und andere Hinweise auf der Karte platzieren. Die Anwender benötigen nur einen Internetzugang. Somit ist auch mit Geräten, wie beispielsweise Notebook, Handy oder Tablet-PC, der Einsatz vor Ort zu bewältigen. Die Einsatzleitung im Hintergrund und die Kräfte an der Einsatzstelle sehen und agieren mit einheitlichen Informationen. Eine Lagekarte steht damit allen zuständigen Kräften via Internet zur Verfügung und ist nicht nur für Kräfte an einem bestimmten Ort sichtbar.</p>
<p><a href="http://www.gcd-systeme.de/" target="_blank">GCD Systeme GmbH</a> aus Erlangen (by) führte das <a href="http://www.raven-bl.de/" target="_blank">R@ven BlueLight</a> vor: Das ist ein Multibedienteil für den BOS-Bereich. Das Gerät führt Funk, Telefon, Blaulicht oder Navigationsgerät auf einem Touchdisplay zusammen. Gleichzeitig sind diese Funktionen über das Display bedienbar. Der Funkteil ist sowohl für den gleichzeitigen Einsatz von analogem, als auch digitalem Funk ausgelegt. Gerade im Hinblick auf die bevorstehende Digitalfunk-Umstellung ist das von Vorteil. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Leitstelle weitere Informationen über das Display der Fahrzeugbesatzung mitteilt. Beispielsweise Einzelheiten der Notrufmeldung oder Objektinformationen.</p>
<p>Das Unternehmen <a href="http://www.vomatec.de/" target="_blank">Vomatec</a> aus Bad Kreuznach (rp) hat die Software &#8220;ARIGON&#8221; entwickelt, die in Rheinland-Pfalz und dem Saarland seit einigen Jahren im Einsatz ist. Das Sicherheits- und Verwaltungsmanagementsystem finanzierten die Innenministerien der beiden Bundesländer. Kurz vor der Interschutz gab Vomatec bekannt, dass die rheinland-pfälzischen Feuerwehren zukünftig ARIGON PLUS nutzen werden. Land und Unternehmen haben bereits entsprechende Verträge unterzeichnet.</p>
<p>Vomatec stellte das Modul AmokAlarm, ein Notrufsystem für öffentliche Gebäude und Schulen, vor. Das modulare System gibt der Polizei bereits in der Alarmierungsphase einsatztaktische Informationen an die Hand. Raum- und Gebäudepläne werden grafisch dargestellt. Es gibt verschiedene Ausbaustufen. Notrufe können beispielsweise von tragbaren oder fest installierten Notruftastern sowie Mobil- oder Festnetztelefonen abgegeben werden.</p>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><em>Resqtec</em></a></p>
<p><a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Promotion: Nackte Haut und Werbegeschenke auf der Interschutz</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 10:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Stenzel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leipzig (sn), (sst). Um Werbung kommt man heutzutage nicht mehr herum. Ob Fernsehspots, Plakate oder Werbeflyer, nahezu jeder Hersteller wirbt für sein eigenes Produkt, um es zu verkaufen. Auch auf der Interschutz zogen die verschiedenen Hersteller alle Register, um auf sich und ihr Produkt aufmerksam zu machen. Nackte Haut, Werbegeschenke oder Produktplatzierungen auf den Ständen anderer Hersteller – auf der Interschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228852/"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4691228852_207ce84e82_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a>Leipzig (sn), (sst). Um Werbung kommt man heutzutage nicht mehr herum. Ob Fernsehspots, Plakate oder Werbeflyer, nahezu jeder Hersteller wirbt für sein eigenes Produkt, um es zu verkaufen. Auch auf der Interschutz zogen die verschiedenen Hersteller alle Register, um auf sich und ihr Produkt aufmerksam zu machen. Nackte Haut, Werbegeschenke oder Produktplatzierungen auf den Ständen anderer Hersteller – auf der Interschutz 2010 in Leipzig war alles vertreten.<span id="more-25403"></span></p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>„Der Begriff Werbung bezeichnet die Beeinflussung von Zielgruppen oder einzelnen Personen mit Hilfe von Kommunikationsmitteln zur Veränderung von Einstellungen oder zu Veranlassung von Kaufentscheidungen im Sinne der Unternehmensziele.“</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Soweit die nüchterne Definition bei Wikipedia. Die Ziele der Promotionaktionen sind klar: Der Messebesucher soll sich an das Produkt erinnern, mit dem Hersteller etwas positives verbinden. Um das zu erreichen, wurden auch auf der Interschutz zahlreiche Werbegeschenke verteilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Stand des Sicherheitsschuh-Herstellers Haix wurde jeden Morgen um Punkt 9 Uhr bereits von zahlreichen „Schnäppchenjägern“ überrannt. Bereits im Vorfeld groß angekündigt, wurden jeden Tag 1.000 Rucksäcke kostenlos verteilt. Zahlreiche Haix-Mitarbeiter waren von Nöten, um die Verteilung nicht im Chaos enden zu lassen. „Heros wear Haix“ war der Slogan der Schuhfabrik &#8211; dazu nutzte der Schuhfabrikant das Feuerwehr-Heldentum bis an die Schmerzgrenze aus. Der eigens für den neuen „Fire Hero“-Schuh produzierte Song „The Fire Hero of our life“ wurde zum nervtötenden Dauerhit in Halle 3, auch wenn er eigentlich nicht schlecht war.</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691229954/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4024/4691229954_31f0d0111f.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4690594221/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4002/4690594221_612937e7d5_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695760748/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4010/4695760748_bd511a1838_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691227208/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4025/4691227208_a5a1760990_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695761012/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4041/4695761012_2da7dc99d4.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4690596299/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4046/4690596299_afa23136aa.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Aber auch andere Hersteller wurden überrannt, wenn es darum ging, Werbegeschenke zu ergattern. Der typische „Jäger und Sammler“ war schon von weitem zu erkennen: Ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Mein Schlauch ist 20 Meter lang&#8230;“ oder „Durst-Löschzug“ ziert den wohlgeformten Körper. In der linken Hand ein oder meist mehrere „Löscheimer“ von Iveco Magirus mit zahlreichen ergatterten Postern darin, der Fahrrad-Wimpel von Günzburger Steigtechnik guckt aus dem Haix-Rucksack heraus. In einer der zahlreichen Tüten von Rosenbauer oder anderen Herstellern verstecken sich Matchbox-Autos von Oshkosh, Playmobil-Männchen von Dräger oder „Knautsch-Feuerwehrmänner“ von EADS. Auf dem Kopf dann noch ein Sombrero von Adalit und in der rechten Hand ein Glas Bier. Die Augen scannen schon den nächsten Messestand nach Kugelschreibern, Gummibärchen oder Ärmelabzeichen. Es wird alles mitgenommen &#8211; ob es dann am Messeausgang oder im Hotel im Mülleimer landet ist erstmal egal.</p>
<p style="text-align: justify;">Sogar die Fußball-Weltmeisterschaft warf ihre Schatten voraus. Bei Endress wurden Vuvuzelas verteilt. Von Dönges gab es für die Standbesucher einen WM-Planer.</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695761760/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4695761760_4cdd90f8ec.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695759366/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4695759366_8423115241.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695124125/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4066/4695124125_74e8dda2c6.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691227572/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4019/4691227572_4f99766eff.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4690595551/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4026/4690595551_55f4863bb5.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Vuvuzelas bei Endress von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695952026/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1270/4695952026_edeefe7909.jpg" alt="Vuvuzelas bei Endress" width="500" height="334" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4 style="text-align: justify;">Nackte Haut und Autogrammstunden: „Sex sells“</h4>
<p style="text-align: justify;">Einige Hersteller machten sich die Redewendung „Sex sells“ zu eigen und warben mit sexy Plakatmotiven oder nackter Haut für ihre Produkte. Ein Produktname prägt sich besser in das Gedächtnis ein, wenn es in einem emotional erregenden Kontext kennengelernt wird, bestätigt die Psychologie.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Helmhersteller Casco, versuchte mit zwei Airbrush-Girls auf sich aufmerksam zu machen. Zahlreiche Messebesucher (meist Männer) blieben am Casco-Stand mit gezückter Handy-Kamera stehen. Die beiden Schönheiten hatte bestimmt jeder Besucher wahrgenommen, ob das allerdings auch mehr Interesse für die Casco-Helme geweckt hat, ist fraglich. Neuste Untersuchungen melden starke Zweifel an der Allgemeingültigkeit der Aussage „Sex sells“ an. Tests mit speziellen Brillen haben gezeigt, dass das Objekt der emotionalen Erregung stark vom Wesentlichen ablenken kann. Das eigentlich beworbene Produkt wird somit gar nicht mehr wahrgenommen.</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4690594897/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4008/4690594897_401626c2fb.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228852/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4691228852_207ce84e82_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4690595363/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4055/4690595363_b9de0900cd_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228852/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4691228852_207ce84e82_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228444/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4001/4691228444_6d99ba2964.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Der Softwarehersteller MP-Feuer warb mit einem eigens produzierten Werbespot und Autogrammen des leichtbekleideten „MP-Feuer-Girls“. Auch der Kauf eines FireGirls-Kalenders wurde mit Autogramm und einem Foto mit den beiden „FireGirls“ belohnt. Mit dem Slogan „Geiles Gerät&#8230;“ und einem sexy Plakatmotiv warb Lancier Rescue Systems für seine hydraulischen Rettungsgeräte. Die <a href="http://www.google.com/url?sa=D&amp;q=http%3A%2F%2Fwww.bild.de%2FBILD%2Fnews%2Fleserreporter%2Faktuell%2Fnachrichten%2F2010%2F06%2F14%2Fecht-heisse-uebung%2Ffeuerwehrmaenner-loeschen-bikini-girl.html" target="_blank">BILD berichtete</a> derweil über eine Dekontaminations-Vorführung auf dem Freigelände, die zeigte, wie &#8220;professionell man ein sexy Bikini-Girl &#8216;löschen&#8217; kann&#8221;.</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691226908/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4049/4691226908_5854368d6b.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228202/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4005/4691228202_1f5a624da1_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691228624/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4062/4691228624_48a0045074_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4695124541/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4039/4695124541_a3f9ba4600_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691229124/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4027/4691229124_24ea3a9223.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/fwnetz/4691229300/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4066/4691229300_125d4f08da.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Ob die zahlreichen Promotionaktionen erfolgreich waren, wird allerdings schlecht festzustellen sein. Die &#8220;Entscheider&#8221; der Feuerwehren liesen sich (hoffentlich) von den zahlreichen Marketingaktionen nicht beeindrucken und lieber bei einem Termin bei den Herstellern persönlich beraten. So kann man die Messe abschließend als eine riesige Marketing-Veranstaltung sehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht durch die Unterstützung von </em><a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><em>Resqtec</em></a><em>.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Spezialist für die Offroad-Brandbekämpfung</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 12:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
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		<description><![CDATA[(sc). Der Zetros feierte auf der Messe „Interschutz 2010“ seine Premiere als Tanklöschfahrzeug TLF 30/90-5 (und am Stand von Ziegler als RW 2). Der Zetros ist ein Haubenfahrzeug, das Mercedes-Benz für hohe Nutzlast in schwerem Gelände konzipierte, dabei gleichzeitig straßentauglich ist. Der Zetros setzt dort an, wo der schwerste Unimog (14.000 Kilogramm) aufhört. Damit rundet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25316" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros003_390.jpg"><img class="size-full wp-image-25316" title="zetros003_390" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros003_390.jpg" alt="" width="390" height="200" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p style="text-align: justify;">(sc). Der Zetros feierte auf der Messe „Interschutz 2010“ seine Premiere als Tanklöschfahrzeug TLF 30/90-5 (und am Stand von Ziegler als RW 2). Der Zetros ist ein Haubenfahrzeug, das Mercedes-Benz für hohe Nutzlast in schwerem Gelände konzipierte, dabei gleichzeitig straßentauglich ist. Der Zetros setzt dort an, wo der schwerste Unimog (14.000 Kilogramm) aufhört. Damit rundet Mercedes-Benz sein Fahrzeugprogramm nach oben hin ab, und schafft eine interessante Lösung für die Offroad-Brandbekämpfung. Ursprünglich entwickelte Mercedes-Benz den Zetros für das Bau- und Energiewesen als Lastenträger. <span id="more-25311"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zielgruppe für den Feuerwehr-Zetros sind Feuerwehren, die ein hoch geländegängiges Tanklöschfahrzeug für die Waldbrandbekämpfung und den Wassernachschub benötigen. Hierzu führt der Zetros in seinem GFK-Tank 9.000 Liter Löschwasser und 500 Liter Schaummittel mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Feuerwehrleute finden in dem hinter den Vorderachsen gelagerten Fahrerhaus mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung Platz. Der modulare Aufbau ist dreipunktgelagert zur unschädlichen Aufnahme extremer Belastungen im Gelände. Ziegler baute dazu den Gerätekoffer in seiner bewährten ALPAS-Bauweise aus Alu-Paneelen auf.</p>
<div id="attachment_25315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros002.jpg"><img class="size-full wp-image-25315" title="zetros002" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros002.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ursprünglich entwickelte Mercedes-Benz den Zetros für das Bau- und Energiewesen als Lastenträger in schwerem Gelände. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die eingebaute zweistufige Ziegler-Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-3000-2H nach DIN EN 1028-2 verfügt über eine Nennleistung von 3.000 Litern pro Minute bei 10 bar Pumpendruck. Ein mechanisch-automatischer Pumpenvormischer vom Typ MAD 30 ermöglicht den Schaumeinsatz mit Zumischraten von zwei, drei oder sechs Prozent. Auf dem Gerätekoffer ist ein manuell bedienbarer ALCO-Dachwerfer HH 365 mit einer Leistung von 2.000 Litern pro Minute montiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin verfügt das Fahrzeug über eine Schnellangriffseinrichtung mit 50 Metern formstabilem Druckschlauch S 25. Eine Selbstschutzanlage komplettiert die Beladung des TLF 30/90-5. Dazu gehören z.B. Mittel- und Schwerschaumrohr, Schläuche, Werkzeug etc. Das Fahrerhaus des Zetros verfügt eine Dachluke, über die ein Feuerwehrmann den auf dem Aufbau montierten Dachwerfer erreichen kann. Ein Feuerwehrmann kann die Motorhaube auch begehen, dazu verfügt das Fahrzeug über eine rutschhemmende Beschichtung.</p>
<div id="attachment_25318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros005.jpg"><img class="size-full wp-image-25318" title="zetros005" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros005.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Gerätekoffer ist ein ALCO-Dachwerfer HH 365 mit einer Leistung von 2.000 Litern pro Minute montiert. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das große Fahrerhaus hinter der Vorderachse verschafft der Besatzung vor allem bei Geländefahrten einen deutlich besseren Fahrkomfort, als dieser bei einem Frontlenker darstellbar ist. Das niedrige Fahrerhaus entlastet aufgrund der spezifischen Fahreigenschaften eines Haubenfahrzeugs den Fahrer. So liegt der Schwerpunkt des Fahrzeuges niedriger und das führt zu einem besseren Fahrverhalten, z.B. in Kurven.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Zetros 2733 A – A steht für Allrad – hat drei einzelbereifte, angetriebene Achsen mit Differenzialsperren. Der Antrieb erfolgt durch einen Reihen-Sechszylinder-Turbodiesel (Typ OM 926 LA) mit 240 kW/326 PS und Ladeluftkühlung über das hydraulisch geschaltete 9-Gang-Getriebe G 131 von Mercedes-Benz. Damit erreicht der Zetros bis zu 89 Kilometer in der Stunde. Ein spezieller Kriechgang erlaubt dabei in schwerem Gelände ein optimales Vorankommen. Der Zetros 6&#215;6 fährt bis zu einem maximalen Böschungswinkel von 34° vorne und 32° hinten.</p>
<div id="attachment_25325" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros012.jpg"><img class="size-full wp-image-25325" title="zetros012" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros012.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zetros 6x6 fährt bis zu einem maximalen Böschungswinkel von 34°  vorne und 32° hinten. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<div id="attachment_25324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros011.jpg"><img class="size-full wp-image-25324" title="zetros011" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros011.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Zetros hat eine Wattfähigkeit bis zu 1,1 Meter. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Fahrzeug verfügt über eine zulässige Gesamtmasse von 25 Tonnen, technisch sind 27 Tonnen möglich. Der Radstand beträgt 4.750 + 1.450 Millimeter. Dies führt zu einem Wendekreis von 23.500 Millimetern. Der Standard-Pritschenaufbau erreicht 6.200 Millimeter Länge. Die zulässige Achslast für die Vorderachse beträgt 7.500 Kilogramm, für jede Hinterachse 9.000 Kilogramm. Deshalb liegt der schwerste Teil des Aufbaus, der Tank, über den Hinterachsen. Um diese Lasten aufnehmen zu können, besitzt der Zetros Außenplanetenachsen. Der Unimog verfügt zum Vergleich über Portalachsen, die dafür eine höhere Bodenfreiheit erlauben.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesamthöhe des Fahrzeugs beträgt 3.300 Millimeter bedingt durch die Haubenbauweise. Die Länge beträgt 10.000 Millimeter, die Breite 2.500 Millimeter. Niedrige Durchfahrten sind wegen der geringen Höhe also kein Problem. Das Ein- und Aussteigen ist dadurch ein wenig leichter, als bei einem Frontlenker – es sind aber immer noch vier Trittstufen zu überwinden. Weil der Motor nach vorne gewandert ist, fehlt ein Motortunnel. Dies führt zu mehr Bewegungsfreiheit in der Kabine und erlaubt sogar Stauraum. Der vorgelagerte Motorblock erleichtert zudem die Wartung. Der Transport des Zetros, z.B. für den Einsatz in Waldbrandgebieten, ist durch die vergleichbar geringe Höhe auf Autozügen erleichtert. Das blattgefederte Chassis erlaubt serienmäßig eine Wattiefe von 800 Millimeter, bis zu 1.195 Millimeter sind möglich, dazu muss Mercedes-Benz den Zetros jedoch umrüsten.</p>
<div id="attachment_25314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros001.jpg"><img class="size-full wp-image-25314" title="zetros001" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros001.jpg" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Niedrige Durchfahrten sind aufgrund der vergleichbar geringen Höhe von 3.300 Millimeter kein Problem. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<div id="attachment_25320" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros007.jpg"><img class="size-full wp-image-25320" title="zetros007" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros007.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Der vorgelagerte Motorblock erleichtert die Wartung des Zetros - auch im Gelände. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Zetros ist eine eigenständige Baureihe, Mercedes-Benz hat jedoch das Rahmenkonzept von der Actros-Baustellenvariante übernommen und auf den Zetros angepasst. Die Techniker haben einen robusten Leiterrahmen mit offenen C-Profil-Längsträgern und geschraubten C-Profil-Querträgern konstruiert. Innen liegende Verstärkungen sollen für höchste Belastbarkeit sorgen. Um Frontgeräte anbauen, das Fahrzeug anzuheben oder abzuschleppen zu können, hat Mercedes-Benz den Rahmenkopf neu und stabil gestaltet. Durch die bauliche Anlehnung des Zetros an die LKW-Baureihen von Mercedes-Benz können Anwender alle vorhandenen An- und Aufbausysteme nutzen. Individuelle Aufbauten sind damit möglich.</p>
<div id="attachment_25322" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros009.jpg"><img class="size-full wp-image-25322" title="zetros009" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros009.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Zielgruppe für den Feuerwehr-Zetros sind Feuerwehren, die ein hoch geländegängiges Tanklöschfahrzeug für die Waldbrandbekämpfung und den Wassernachschub benötigen. Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Eine optionale Reifendruckregelanlage erlaubt während der Fahrt vom Fahrerhaus aus den Reifendruck an unterschiedliche Bodenbedingungen wie Straße, Fels oder Sand anzupassen. Durch einen gesenkten Reifendruck vergrößert sich die Aufstandsfläche der Bereifung, gleichzeitig verringert sich der Bodendruck, um ein Einsinken auf weniger tragfähigem Untergrund (z. B. Sand) zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Mercedes-Benz bietet weitere Sonderausstattungen wie Fahrer- und Beifahrerschwingsitz, integrierter Klimaanlage, Automatikgetriebe, Anhängerkupplung, Nebenantrieb Vorgelegewelle, schwenkbarer Dachluke und einem klappbaren Mittelsitz an.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweiachsige Zetros 1833 A 4&#215;4 hat einen Radstand 4.800 mm und ein Fahrgestellgewicht von 8.077 Kilogramm, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 18.000 Kilogramm. Der Standard-Pritschenaufbau erreicht hier 5.100 Millimeter Länge.</p>
<div id="attachment_25328" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros015.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25328" title="zetros015" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros015-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Zweistufige Ziegler-Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-3000-2H nach DIN EN 1028-2. </p></div>
<div id="attachment_25327" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros014.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25327" title="zetros014" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros014-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Am Messestand von Ziegler war ein Zetros als Rüstwagen RW 2 ausgestellt.</p></div>
<div id="attachment_25326" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros013.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25326" title="zetros013" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros013-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Zetros-TLF am Stand von Mercedes-Benz.</p></div>
<div id="attachment_25321" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros008.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25321" title="zetros008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros008-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Der Dachmonitor kann über eine Luke aus dem Fahrerhaus ereicht werden. Bild: Mercedes Benz</p></div>
<div id="attachment_25317" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros004.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-25317" title="zetros004" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/zetros004-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bild: Mercedes-Benz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interschutz: Software zur Einsatzunterstützung</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/06/15/interschutz_software_zur_einsatzunterstutzung/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 10:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lewalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[SPEZIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[GIS]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Navigation]]></category>
		<category><![CDATA[Nijmegen]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>

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		<description><![CDATA[


 


(cl/hw). Die Brandweer Nijmegen (NL) nutzt seit ungefähr vier Jahren eine Einsatzunterstützungssoftware, die dem Einsatzleiter zahlreiche Informationen bietet und ihm die Möglichkeit zur Interaktion mit anderen, am Einsatz beteiligten Stellen zulässt. Dieses System wurde auf der Interschutz vorgestellt.
Das System basiert auf einem Navigationssystem für die BOS, das ungefähr 100 Feuerwehren in den Niederlanden nutzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_082.jpg"><img class="size-medium wp-image-25281  " title="NL_Navi" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_082-300x200.jpg" alt="" width="390" height="260" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"> </dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">(cl/hw). Die Brandweer Nijmegen (NL) nutzt seit ungefähr vier Jahren eine Einsatzunterstützungssoftware, die dem Einsatzleiter zahlreiche Informationen bietet und ihm die Möglichkeit zur Interaktion mit anderen, am Einsatz beteiligten Stellen zulässt. Dieses System wurde auf der Interschutz vorgestellt.<span id="more-25280"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das System basiert auf einem Navigationssystem für die BOS, das ungefähr 100 Feuerwehren in den Niederlanden nutzen. In diesem Navi kann der Benutzer manuell bestimmte Straßen priorisieren. Wenn eine Straße zum Beispiel eine Busspur besitzt, hat sie eine sehr hohe Priorität, da die Einsatzfahrzeuge dort schnell voran kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kombiniert ist das Ganze mit einem Hydrantenplan und Luftbildaufnahmen der Stadt, die eine Genauigkeit von zehn Metern aufweist. Dies verschafft dem Einsatzleiter einen guten Überblick.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_083.jpg"><img class="size-medium wp-image-25283 " title="NL_Luft" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_083-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Ebene Luftaufnahme</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die Idee für die Software kam einigen Feuerwehrmännern nach Feierabend, als diese sich fragten, ob man nicht die Einsatzpläne der Objekte mit einer Brandmeldeanlage auf das tragbare ARMOR Tablet PC<strong> </strong>übertragen könne. Mit Hilfe der Firma CityGIS (Geographic Information Systems) [<a href="http://www.google.com/url?sa=D&amp;q=http%3A%2F%2Fcitygis.nl%2Findex.php%3Foption%3Dcom_content%26task%3Dview%26id%3D13%26Itemid%3D27" target="_blank">http://</a><a href="http://www.google.com/url?sa=D&amp;q=http%3A%2F%2Fcitygis.nl%2Findex.php%3Foption%3Dcom_content%26task%3Dview%26id%3D13%26Itemid%3D27" target="_blank">citygis</a><a href="http://www.google.com/url?sa=D&amp;q=http%3A%2F%2Fcitygis.nl%2Findex.php%3Foption%3Dcom_content%26task%3Dview%26id%3D13%26Itemid%3D27" target="_blank">.nl/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=13&amp;Itemid=27</a>] realisierten die Feuerwehrleute das System.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Erreichen der Einsatzstelle hat der Einsatzleiter den Übersichtsplan des Gebäudes mit allen allgemeinen Infos: Aufstellung der ersten Fahrzeuge, Zugänge zum Gebäude, Löschwassereinspeisestellen, aber auch den Besitzer des Gebäudes und die Verwendung. Auf der nächsten Ebene kann die Software zusätzliche Infos einblenden: Bauweise des Gebäudes, Öffnungszeiten, Anzahl der Mitarbeiter, durchschnittliche Anzahl der Besucher, Rauchabzüge oder eventuell im Gebäude vorhandenen Gefahrgüter.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_084.jpg"><img class="size-medium wp-image-25284 " title="NL_Info" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_084-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Informationsansicht BMA</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Die dritte Ebene ermöglicht dem Einsatzleiter den Zugriff auf die Gebäudegrundrisse mit Brandabschnitten, etc. Sollte der Betreiber umbauen, muss dieser der Stadt die Umbaumaßnahme mitteilen. Die Stadt informiert die Feuerwehr, die dann eine Begehung des Gebäudes durchführt. Die Feuerwehr aktualisiert die Pläne dann im Computer.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_085.jpg"><img class="size-medium wp-image-25285 " title="NL_GR1" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_085-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grundriss mit Infoleiste</dd>
</dl>
</div>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_086.jpg"><img class="size-medium wp-image-25286 " title="NL_GR2" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_086-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Grundriss</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Der Einsatzleiter hat auch Zugriff auf Informationen von Wohngebäuden. Besitzer, Bauweise und vor allem die Anzahl der dort gemeldeten Personen kann der Einsatzleiter abfragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Einsatzleiter kann auf dem Bildschirm zeichnen. Speichert er das Bild, so wird es über ein gesichertes Mobilfunknetz auf alle anderen Bildschirme und in die Leitstelle übertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das System lässt sich mit Livebildern aus einer Kamera am Korb der Drehleiter (Normal- oder Wärmebild), Drohnen oder Überwachungskameras koppeln. Mit Hilfe des Livebildes und der Karten errechnet die Software eine 3-D-Ansicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf den Löschfahrzeugen sind an der Leiterhalterung auf dem Dach ebenfalls eine Normalbild- und eine Wärmebildkamera montiert. Entnehmen die Feuerwehrleute die Leiter und die Saugschläuche vom Dach, klappt die Halterung nach oben und die Kameras kommen in eine erhöhte Position. Die Bilder der Kameras werden über die Datenfunkverbindung den anderen Teilnehmern automatisch zur Verfügung gestellt. So können sich die Kollegen aus der Leitstelle oder von anderen Fahrzeugen ein Bild der Lage aus einem anderen Blickwinkel verschaffen.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/4695348679_08f369b87f_o.jpg"><img title="NL_Cams" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/4695348679_08f369b87f_o-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kameras</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Das System bietet allerdings noch deutlich mehr Funktionen. Auch für Polizei und andere Sicherheitsbehörden ist es geeignet. So erleichtert es die Verfolgung von Personen, indem andere vorhandene Datenquellen wie Gebäudedaten, Überwachungskamera und Umweltdaten mit in die Darstellung eingeblendet werden. Bei Planung großer öffentlicher Veranstaltung kann beispielsweise Bereiche ein Scharfschütze von einem bestimmten Standort abdecken kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis zu 120 Meter kann sich der Einsatzleiter von seinem Fahrzeug entfernen, ohne den Kontakt zu verlieren. Aktualisiert wird das System manuell alle 2 Monate oder bei Bedarf. Eine tägliche, automatische Aktualisierung geht demnächst in die Erprobungsphase.</p>
<p style="text-align: justify;">Über ein ähnliches System berichtete Stefan Cimander im FWNetz-Magazin im Februar. In Deutschland ist es in Erprobung durch die Bundeswehr. [<a href="http://www.fwnetz.de/2010/02/16/mensch-maschine-system-fur-komplexe-situationen/" target="_blank">Link</a>]</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls auf dem System integriert ist eine Crash-Recovery-Datenbank von moditech [<a href="http://www.moditech.com/rescue/index3.php?lang=german&amp;action=welcome" target="_blank">Link</a>]. Hier haben es die niederländischen Feuerwehren leicht: Denn ein in den Niederlanden zugelassenes Fahrzeug behält immer sein Nummernschild. Durch Eingeben der Nummer erscheint sofort das richtige Fahrzeug auf dem Bildschirm. Eine manuelle Auswahl ist natürlich auch möglich.</p>
<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: justify;">
<dl id="attachment_25289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_087.jpg"><img class="size-medium wp-image-25289 " title="NL_CRS" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/Interschutz_087-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Crash Recovery Ansicht</dd>
</dl>
</div>
<p style="text-align: justify;">Andere Feuerwehren sind noch nicht mit diesem System ausgerüstet, da es sehr aufwändig ist, die Daten alle in das System einzupflegen und aktuell zu halten.</p>
<div id="attachment_25290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/4695347991_03f874c6ba_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-25290 " title="NL_Michiel" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/4695347991_03f874c6ba_o-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Christian Lewalter und Michiel Hartermink</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wir führten das Gespräch mit dem Feuerwehrmann Michiel Hartermink, der maßgeblich an der Entwicklung des Systems beteiligt war.</p>
<p style="text-align: justify;">[Links] <a href="http://www.brandweer-nijmegen.nl.tt/" target="_blank">Brandweer Nijmegen 1</a>,  <a href="http://www2.nijmegen.nl/gemeente/Organisatie/Brandweer" target="_blank">Brandweer Nijmegen 2</a>, <a href="http://www2.nijmegen.nl/gemeente/Organisatie/Brandweer/projecten/geografischinformatiesysteem" target="_blank">Brandweer Nijmegen GIS</a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz wurde möglich durch die    Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/frontpage-german/" target="_blank">Resqtec</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kampf der Giganten: Drehleiter und Hubrettungsbühne brechen Rekorde</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/06/10/kampf-der-giganten-drehleiter-und-hubrettungsbuhne-brechen-rekorde/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 15:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Stenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[SPEZIAL]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>

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		<description><![CDATA[(sst). Mit 60 bzw. 62 Meter großen Drehleitern präsentieren Magirus und Metz die weltweit derzeit höchsten Drehleitern. Sie sind vor allem für die Exportmärkte in den arabischen und asiatischen Länder entwickelt, erfüllen aber auch die deutschen Normen. Mit einem zusätzlichen Liftkorb kann eine Massenrettung aus hohen Gebäuden erfolgen.
Im Gegensatz zur Magirus M 60 L wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4688246002/"><img class="alignleft" style="margin: 5px;" src="http://farm5.static.flickr.com/4061/4688246002_8f8e128873_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="240" height="160" /></a>(sst). Mit 60 bzw. 62 Meter großen Drehleitern präsentieren Magirus und Metz die weltweit derzeit höchsten Drehleitern. Sie sind vor allem für die Exportmärkte in den arabischen und asiatischen Länder entwickelt, erfüllen aber auch die deutschen Normen. Mit einem zusätzlichen Liftkorb kann eine Massenrettung aus hohen Gebäuden erfolgen.<span id="more-25098"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Im Gegensatz zur Magirus M 60 L wurde die Metz L62 auf der Interschutz nicht ausgestellt. Allerdings ihr „kleiner Bruder“ Metz L56, die – bis auf den kürzeren Leiterpark – nahezu gleich gebaut ist. Die Leitern beider Hersteller bestehen aus einem sechsteiligen Leiterpark mit einem 3-Personen-Rettungskorb. Mit einem am Leiterpark laufenden Fahrstuhl können bei Metz drei Personen, bei Magirus zwei Personen gleichzeitig zu Boden gebracht werden. Auch eine Krankentragenlagerung kann am Lift angebracht werden. Magirus gibt an, mit dem Fahrstuhl nach 48 Sekunden in 60 Meter Höhe angekommen zu sein. Aufgebaut sind beide Drehleitern auf dem 28-Tonnen-Fahrgestell Iveco 260 T 36 (Magirus M 60 L) bzw. dem Mercedes Benz Actros 2640 (Metz L62).</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687613945/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4022/4687613945_2e892cd3c6_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4688246310/"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1294/4688246310_65b2acefb6_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687614453/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4049/4687614453_d43227af52_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4688246634/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4071/4688246634_eb4d788f64.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687614355/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4034/4687614355_27d875affa.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Bronto Skylift bricht mit der höchsten Hubrettungsbühne alle bisherigen Rekorde. Die auf einem Standart-Fahrgestell aufgebaute Bühne ist speziell für Rettungs- und Brandeinsätze konzipiert. Damit gelangen Retter auf eine atemberaubende Höhe von 112 Metern. Die Reichweite der 77 Tonnen schweren F 112 HLA beträgt 32 Meter. Ihre Korblast reicht bis 500 kg. Eine integrierte Wasserführung liefert 3.800 l/min.</p>
<p style="text-align: justify;">Die neue F 112 HLA (High level articulated = Teleskop-Gelenkarm mit hoher Reichweite) ist auf ein serienmäßiges Mercedes Benz 76.60 Allrad-Fahrgestell, mit fünf gelenkten und vier angetriebenen Achsen aufgebaut. Ihre Transportlänge beträgt 19 Meter, die Transporthöhe liegt bei vier Metern. Das Hochfahren auf 112 Meter dauert übrigens rund 15 Minuten, hinunter geht es in 5 Minuten.</p>
<table border="0" width="100%">
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<td><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4688247542/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4071/4688247542_cd9ca37d60.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4688385268/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4044/4688385268_4192d6b9ec_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687614987/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4043/4687614987_e380bdf38d_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a> <a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687615261/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4013/4687615261_04df90c7bb_m.jpg" alt="Interschutz 2010" width="160" height="240" /></a></p>
<p><a title="Interschutz 2010 von FWnetz bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/40833837@N00/4687615133/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4687615133_a845c799fd.jpg" alt="Interschutz 2010" width="500" height="333" /></a></td>
</tr>
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</table>
<p style="text-align: left;"><em>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz wurde möglich durch die    Unterstützung von </em><a href="http://www.resqtec.eu/frontpage-german/" target="_blank"><em>Resqtec</em></a><em>.</em></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Kompaktes Feuerwehr-TLF: Der Unimog U 20</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/06/09/kompaktes-feuerwehr-tlf-der-unimog-u-20/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 17:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Unimog U 20]]></category>

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		<description><![CDATA[
(sc). Kompakt, wendig und geländefähig ist er, der kleine Unimog von Mercedes-Benz. Auf der Interschutz 2010 in Leipzig stellten Mercedes-Benz und Schlingmann den Unimog U 20 aus. Selbst Mercedes-Benz war von der Resonanz auf die Vorstellung des U 20 als Feuerwehrfahrzeug überrascht, erklärte Jan Debler vom Produktmanagement Unimog. 
Den Unimog U 20 gibt es seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_02.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-25069" title="u20_02" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_02.jpg" alt="" width="390" height="219" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">(sc). Kompakt, wendig und geländefähig ist er, der kleine Unimog von Mercedes-Benz. Auf der Interschutz 2010 in Leipzig stellten Mercedes-Benz und Schlingmann den Unimog U 20 aus. Selbst Mercedes-Benz war von der Resonanz auf die Vorstellung des U 20 als Feuerwehrfahrzeug überrascht, erklärte Jan Debler vom Produktmanagement Unimog. <span id="more-25066"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Den Unimog U 20 gibt es seit drei Jahren. Ursprünglich konzipierte Mercedes-Benz den U 20 um die Lücke unterhalb des U 300 / 400 / 500 zu schließen. Diese entstand durch die von den Maßen immer größer werdenden Unimogbaureihen. Mit dem Wegfall der Reihen U 90 bis U 130 Ende der 1990er Jahre, vergrößerte sich die Lücke, die durch die Weiterentwicklung Ende der 1980er Jahre entstanden war.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl der U 20 deutlich kleiner ist, besitzt er alle unimogtypischen Eigenschaften wie Allradantrieb, Portalachsen, Differentialsperren sowie Möglichkeiten für den Geräteanbau und Antriebsmöglichkeiten. Die Unterschiede zu den großen Unimogs sind zum einen eine andere Philosophie beim Fahrerhaus, zum anderen der Verzicht auf Features, die für das angedachte Einsatzgebiet des U 20 nicht notwendig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Gedacht war der U 20 für den kommunalen Einsatz in kleinen und mittleren Städten im Bauhof oder in Garten- bzw. Landschaftsbaubetrieben. Aus diesem Grund fehlen Wandlerschaltkupplung, Wechsellenkung, hydrostatischen Fahrantrieb oder die Leistungshydraulik. Die Feuerwehren hatte Mercedes-Benz bei der Konzeption des U 20 nicht im Fokus.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25067" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_01.jpg"><img class="size-full wp-image-25067  " title="u20_01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_01.jpg" alt="Unimog U 20 von Mercedes-Benz mit Aufbau von Schlingmann" width="553" height="415" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 20 von Mercedes-Benz mit Aufbau von Schlingmann</p></div>
<p style="text-align: justify;">Der Unimog U 20 besitzt einen Radstand von 2.700 Millimeter und hat damit einen Wendekreis von 12,6 Metern. Dies entspricht etwa dem einer Mercedes-Benz A-Klasse. Die Fahrzeugmaße betragen 5.700 x 2.150 x 3.000 Millimeter. Diese Kompaktheit, kombiniert mit den unimogtypischen Eigenschaften, machen den Unimog U 20 für die Feuerwehren interessant.</p>
<p style="text-align: justify;">Einerseits lässt sich der U 20 in engen Stadtgebieten einsetzen, als auch in Waldgebieten. Die Leistungsfähigkeit an Steigungen ist dabei mit einem Steigungswinkel von 30 Grad hinten und 27 Grad vorne für den Outdoor-Löscheinsatz ideal. Gleichzeitig erfüllt der U 20 damit die DIN EN 1846-2 für geländegängige Fahrzeuge.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diese zwei hier genannten Einsatzgebiete – Stadt und Wald &#8211; bietet der U 20 mit seinem Telligent-Schaltgetriebe die Möglichkeit zwischen 1,1 bis zu 90 km/h zu fahren. Dazu stehen dem Maschinisten 16 Vorwärts- und 18 Rückwärtsgänge zur Verfügung. Zusätzlich kann der zwischen 7,5 und 9,3 Tonnen schwere U 20 als leichte Zugmaschine bis zu 18 Tonnen Zuggewicht ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mercedes-Benz sieht in dem U 20 das Potenzial die alten U 900 bis U 1400 abzulösen. Im Feuerwehrbereich hofft Mercedes-Benz ebenfalls bei der Ersetzung der alten TLF 8/18-Flotte mit dem U 20 zum Zuge zu kommen. Das TLF 8/18 gibt es seit der 2. Typenreduzierung nicht mehr, jedoch erkannte der Normenausschuss den Bedarf für ein kleines TLF. Die Nachfolgenorm  für ein TLF 10/20 befindet sich derzeit in der Einspruchsfrist. Das Interesse der Feuerwehren am U 20 erwachte damit infolge des Normungsprozesses.</p>
<p style="text-align: justify;">Als TLF verfügt der singlebereifte U 20 über die folgenden Merkmale: Der Wassertank variiert zwischen 2.000 bis 2.400 Litern. Als Pumpe dient eine FPN 10-2000. Die Aufbauhersteller Ziegler und Schlingmann verzichteten bewusst darauf, die Möglichkeit größerer Zuladung zu ermöglichen. Den der Normentwurf für das TLF 10/20 sieht keine große Zuladung vor. In dieser Hinsicht  orientiert sich die neue Norm an der alten Norm für das TLF 8/18.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_06.jpg"><img class="size-full wp-image-25074  " title="u20_06" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_06.jpg" alt="FPN 10-200 im Unimog U 20" width="553" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">FPN 10-2000 im Unimog U 20</p></div>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_07.jpg"><img class="size-full wp-image-25075  " title="u20_07" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_07.jpg" alt="Schnellangriffseinrichtung des Unimog U 20" width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Schnellangriffseinrichtung des Unimog U 20</p></div>
<div id="attachment_25076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_08.jpg"><img class="size-full wp-image-25076  " title="u20_08" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_08.jpg" alt="Schläuche und Atemschutzgeräte im Unimog U 20" width="553" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">Schläuche und Atemschutzgeräte im Unimog U 20</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als Basis-Löschausstattung verfügt der U 20 deshalb u.a. über einen 60 Meter Schnellangriffsschlauch, vier Saugschläuche, eine vierteilige Steckleiter sowie der Ausstattung zur Vornahme eine normalen Löschangriffs. Weiterhin finden drei Einsatzkräfte Platz in dem Frontlenker-Fahrerhaus.</p>
<p style="text-align: justify;">Mercedes-Benz hat den U 20 bewusst als günstiges Fahrzeug konzipiert, so Jan Debler, da  Mercedes-Benz zunächst an kleinere, weniger finanzstarke Kommunen als Kunden dachte. So gibt es viele Kommunen, die gerne einen Unimog hätten, aber als Ergebnis einer Ausschreibung nicht immer einen Unimog erhalten, weil dieser eben teurer, als Konkurrenzprodukte ist. Das Ziel von Mercedes-Benz ist also ein wettbewerbsfähiges Angebot bei Ausschreibungen im kommunalen Bereich vorlegen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">U.a. aus diesem Grund lag der Fokus auch eher auf Freiwilligen Feuerwehren als mögliche Kunden. Es interessieren sich aber auch (große) Berufsfeuerwehren für den U 20. Dieser eignet sich offenbar auch für den Einsatz als z.B. KLAF. Die Berufsfeuerwehr Wuppertal hat deshalb bereits einen U 20 im Einsatzdienst. Das interessante daran ist, dass der Unimog zum Zeitpunkt der Beschaffung noch in der Konstruktions- und Entwicklungsphase war. Schlingmann und Mercedes-Benz sehen in diesem Beispiel den Bedarf, der für ein kleines TLF besteht. Weitere Bestellungen aus Deutschland, wie auch den benachbarten Ländern liegen vor. Dieses positive Interesse bestätigte sich auch am Stand von Mercedes-Benz, wie Jan Debler betont. Mit dem U 20 scheint Mercedes-Benz eine Marktlücke auszufüllen, die in den letzten Jahren entstanden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch der U 20 ist in verschiedenen Varianten realisierbar: Neben der Funktion als Tanklöschfahrzeug, kann er als Löschgruppenfahrzeug, Wechselladefahrzeug, Trockentanklöschfahrzeug, Rüstwagen und weiteren Sonderfahrzeuge aufgebaut werden. Die verschiedenen Aufbaumöglichkeiten des U 20 nutzen die Feuerwehren aus Österreich häufig.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Neuerungen bietet der U 20 seit 2010 mit dem OM 904 LA-Motor 130 KW (177 PS) Leistung. Er erfüllt dank der BlueTec-Abgasnachbehandlung die Abgasnorm Euro 5. Mercedes-Benz plant den U 20 ab 2011 auch mit einen  Einkreishydraulik anzubieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mercedes-Benz bietet den Unimog mit bis zu vier Hydrauliksystemen an. Für kommunale Fahrzeuge ist die Zwei-Kreishydraulik Standard, denn hiermit lassen sich zwei Fähigkeiten parallel ausführen. Bestes Beispiel ist der Winterdienst: Der Unimogfahrer steuert mit einem Hydrauliksystem die Schaufel, das zweite System dient dem Salzstreuer. Feuerwehren benötigen aber nicht immer zwei Systeme, z.B. wenn nur eine Seilwinde betrieben werden soll. Immerhin ist das Hydrauliksystem ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Die Idee eine Ein-Kreishydraulik-Modell anzubieten entstand durch das Interesse der Feuerwehren am U 20.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine subjektive Anmerkung des Autors sein an dieser Stelle gestattet: Beim Betrachten des U 20 fühlte sich der Autor unweigerlich an den Unimog (S) 404 erinnert, der als LSHD- und Feuerwehr-TLF maßgeblich das Gesicht von Feuerwehrdeutschland prägte. Im direkten Vergleich sind sich die beiden durchaus ähnlich: Minimale Ausrüstung, klein und wendig sowie geländefähig.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_25073" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_04.jpg"><img class="size-full wp-image-25073  " title="u20_04" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_04.jpg" alt="Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz" width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz</p></div>
<div id="attachment_25071" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_05.jpg"><img class="size-full wp-image-25071  " title="u20_05" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_05.jpg" alt="Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz" width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz</p></div>
<div id="attachment_25072" class="wp-caption aligncenter" style="width: 563px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_03.jpg"><img class="size-full wp-image-25072  " title="u20_03" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_03.jpg" alt="Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz" width="553" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz</p></div>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der  Interschutz wurde möglich durch die    Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/frontpage-german/" target="_blank">Resqtec</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg" alt="" width="498" height="90" /></a></p>
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