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	<title>FWnetz - Feuerwehr im Netz &#187; Geschichte</title>
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		<title>Rezension: K. Fischer &#8220;Löschgruppenfahrzeuge LF 16&#8243;</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 10:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
(sc). Das Löschgruppenfahrzeug LF 16 war bis zur Normänderung 1991 das Rückgrat der großen deutschen Feuerwehren – und der Nachfolger ist es immer noch. Klaus Fischer betrachtet in seinem Buch Löschgruppenfahrzeuge LF 16 die Geschichte des LF 16 von der Entwicklung des SLG bzw. der FlKS im Jahre 1939 über das LF 15 bis hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="text-align: justify;">(sc). Das Löschgruppenfahrzeug LF 16 war bis zur Normänderung 1991 das Rückgrat der großen deutschen Feuerwehren – und der Nachfolger ist es immer noch. Klaus Fischer betrachtet in seinem Buch <strong>Löschgruppenfahrzeuge LF 16</strong> die Geschichte des LF 16 von der Entwicklung des SLG bzw. der FlKS im Jahre 1939 über das LF 15 bis hin zum LF 16. Die Betrachtung endet mit dem Jahr 1991.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-18996"></span>Das Buch hat elf Hauptkapitel und lässt sich in fünf Schwerpunkte einteilen. Zunächst betrachtet Fischer die genormeten Vorläufer des LF 16, das SLG und die FlKS 15, sowie die Voraussetzungen die zur Entwicklung dieses Fahrzeugtyps in der Zeit des Nationalsozialismus führten. Es folgen zwei Kapitel die auf der einen Seite die Aufbauhersteller des LF 16 vorstellen, auf der anderen Seite die für das LF 16 benutzten Fahrgestelle beschreiben. Hier liegt auch der eigentliche Schwerpunkt des Buches. Zum Schluss geht Fischer auch auf die LF 16 der DDR-Produktion, auf die LF 16 der Deutschen Bundesbahn und in einem kurzen Kapitel auch auf die Feuerlöschkreiselpumpe ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Buch enthält viele Schwarzweiss- und Farbfotos, auch von Sonderanfertigungen und Unikaten mit informativen Texten und Hinweisen zur Geschichte des jeweils abgebildeten Fahrzeugs.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Leser erfährt, dass es ohne den Zwang zur Vereinheitlichung und die Entwicklung einer einheitlichen Ausbildungsvorschrift wohl nicht zur Entwicklung eines Löschgruppenfahrzeugs gekommen wäre. Denn erst die Festlegung auf die Gruppe als taktische Einheit und der Schell-Plan zur Typenreduzierung Ende der 1930er Jahre schufen die eigentlichen Voraussetzungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fischer erfasst in seinem Buch nahezu alle Aufbauhersteller, auch solche, die nur regional oder lokal Aufbauten fertigten. Er stellt die Besonderheiten des jeweiligen Aufbaus und auch die Gründe dar, weshalb Feuerwehren mancherorts regionale Aufbauten bevorzugten. In Berlin gab es z.B. bis in die 1970er Jahre hinein viele Aufbauten von Gaubschat und Glasenapp. Zur regionalen Wirtschaftsförderung ließ man bei örtlichen Karosseriebetrieben die Fahrzeuge aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Fischer zeigt, dass kleinere Aufbauhersteller nicht weniger innovativ waren als die großen und oft sogar eine spätere Entwicklung vorwegnahmen. Fischer zeigt aber auch, dass viele heute selbstverständliche Entwicklungen wie die Rolladen am Aufbau lange brauchten um sich durchzusetzen. Grundlegende Wandlungen wie der Übergang von  der Holz-Blech-Konstruktion über die Ganzstahlbausweise bis hin zu Aluminimumaufbauten sind ebenfalls erwähnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso nennt Fischer alle Fahrgestelle (Fahrgestellhersteller), auf denen Feuerwehren LF 16 aufbauen ließen. Auch hier geht Fischer auf regionale Besonderheiten ein. So beschaffte z.B. Essen lange Zeit nur Fahrzeuge auf Fahrgesellen von Krupp, während in Kassel eher Fahrzeuge von Henschel anzutreffen waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vorstellung der Fahrgestelle ist ein Streifzug durch Produktgeschichte deutscher Nutzfahrzeughersteller. Fischer stellt dar, dass es anfänglich spezielle Versionen eines Nutzfahrzeuges extra für die Feuerwehren gab. Erkennbar war dies bei Daimler und MAN an der Bezeichnung „LF“ und bei Magirus beim zusätzlichen „F“ in der Fahrgestellbezeichnung. Gründe für diese Feuerwehrversionen waren andere Belastungen, wie Standbetrieb, Standzeiten und das Gewicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Während Frontlenker heutzutage der Normalfall sind, hatten sie es zu Beginn laut Fischer bei den Feuerwehren schwer. Nur Hamburg setzte von Anfang an auf Frontlenker. Zwar sind die Frontlenker schon früh entwickelt worden, z.B. das so genanntes Pulmann-Chassis von Daimler-Benz, aber die Zeit war damals noch nicht reif, weshalb Daimler den Kurzhauber als „erfolgreiche“ Mitte konzipierte.</p>
<p style="text-align: justify;">Fischer erklärt auch, warum es auf dem Feuerwehrmarkt lange nur Daimler-Benz und Magirus/Iveco gab. Während viel andere Hersteller pleite gingen oder die LKW-Produktion eisntellten, z.B. Opel, hatte MAN lange Zeit keine bedeutenden Marktanteile im Feuerwehrbereich. Dies lag u.a. an politischen Entscheidungen der 1930er Jahre.</p>
<p style="text-align: justify;">Fischer legt leider nicht dar, welchen Unterschied (außer dem Namen) ihn dazu bewogen, die Betrachtung nicht auch das LF 16/12 auszudehnen. „Optisch erkenntlich ist dieser Wandel nicht an den Fahrzeugen. Wie sein Nachfolger verfügte das LF 16 der späten achtziger Jahre über einen Wassertank von 1.200 Liter Fassungsvermögen und eine Beladung für die technische Hilfeleistung.“ (S. 7)</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der detailreichen Darstellung der Aufbau- und Chassisvielfalt, problematisiert Fischer auch die Diskussionen um Wassertankgröße und Gewicht des LF 16 ab den 1950er Jahren. Er macht deutlich, dass das LF 16 innerhalb weniger Jahre von drei Tonnen Gewicht (SLG) auf elf Tonnen anwuchs. An dieser Stelle hätte Fischer die Diskussion ausführlicher darstellen und die teilweise überzogenen Wünsche so mancher Feuerwehr noch mehr problematisieren können, insbesondere die parallele Konzeption von HLF, LF-H oder LHF hätte das Buch um einige Aspekte bereichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Manko ist auch, dass Fischer zwar Sekundärliteratur auflistet, jedoch nicht sagt, aus welcher Publikation er welche Information hat. Fußnoten, die  Querverweise oder Zusatzinformationen enthalten, sind nicht vorhanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Schade ist auch, dass Fischer die Verbindung zwischen den Firmen Bachert und der Firma Carl Metz nicht ganz auflöst. Alfred und Karl Bachert übernahmen 1905 Metz, während Ihre Brüder die in Bad Friedrichshall ansässige Feuerwehrgerätefabrik fortführten. Später traten Bachert-Metz und Bachert als Konkurrenten auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls hätte Fischer mehr über das so genannte Korea-LF schreiben können. Der Leser erfährt lediglich, dass diese Magirus-Fahrzeuge aus einem nicht abgerufenen Exportauftrag stammten. Gleiches gilt für die Daimler-Benz-Kurzhauber, die der Bund noch zu Beginn der 1990er als LF 16-TS in Deutschland in Dienst stellte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch machen sehr viele kleine Details das Buch zu einem Muss für Fahrzeuginteressierte. So erklärt Fischer, warum Daimler-Benz unter Zwang den Opel Blitz bauen musste, dass der Markename und das Kühlersymbol Magirus eigentlich nur auf Wunsch der Feuerwehren gerettet werden konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr interessant ist auch, dass Fischer die Gründe darlegt, weshalb es auch Aufbauhersteller gab, die auf einem Magirus aufbauten, obwohl Magirus dies ob seiner Firmenphilosophie eigentlich nicht machte. Der Leser erfährt ebenfalls, warum es lange Zeit überwiegend nur Daimler-Benz-Fahrgestelle mit einem Metz-Aufbau gab.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt besticht das Buch durch sehr viele und detailreiche Informationen, die so in dieser Form nicht in anderen Büchern zu finden sind. Wer sich für Feuerwehrfahrzeugeschichte interessiert, kommt um dieses Buch nicht herum. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><em>Fischer, Klaus: Löschgruppenfahrzeuge LF 16. In: Feuerwehr-Archiv, 1. Aufl.,  Berlin : Huss-Medien, 1995.</em></strong></p>
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		<title>Besuch auf der Retro Classics 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 21:34:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu wenig Zeit für zu viele Sehenswürdigkeiten
(sc). Inzwischen ist es zu einer festen Gewohnheit geworden im März auf die Landesmesse nahe Stuttgart zu fahren, und die Retro Classics zu besuchen, genauer den dortigen Stand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Drehte sich die Ausstellung im letzten Jahr um fahrbare Feuerwehrleitern (das FWNetz berichtete), stand der Name bzw. das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; text-align: center;"><strong>Zu wenig Zeit für zu viele Sehenswürdigkeiten</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><strong><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/thumbnail.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-16373" title="Magirus Rundhauber" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/thumbnail.jpg" alt="Magirus Rundhauber" /></a></strong>(sc). Inzwischen ist es zu einer festen Gewohnheit geworden im März auf die Landesmesse nahe Stuttgart zu fahren, und die <a href="http://cms.messe-stuttgart.de/cms/retro09_infosbesucher0.0.html?&amp;L=0" target="_blank">Retro Classics</a> zu besuchen, genauer den dortigen Stand des <a href="http://www.feuerwehr-bw.de/" target="_blank">Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg</a>. Drehte sich die Ausstellung im letzten Jahr um fahrbare Feuerwehrleitern (<a href="http://www.fwnetz.de/2008/04/19/von-der-handzug-zur-hightechleiter/" target="_self">das FWNetz berichtete</a>), stand der Name bzw. das Produkt Magirus im Mittelpunkt der diesjährigen Schau, die wie immer von <a href="http://www.feuerwehrmuseum-winnenden.de/" target="_blank">Harald Pflüger</a> zusammengestellt wurde. Bis ich nun den vollständigen Artikel über das Opus des Magirus&#8217; fertig gestellt habe, präsentiere ich an dieser Stelle einige Fotos, die Exponate aus den anderen Austellungshallen zeigen, und schreibe ein wenig über die Ausstellung selbst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><span id="more-16341"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Feuerwehrfahrzeugaustellung war klein aber fein. Fans von Heulern, Rund- und Eckhaubern kamen voll auf ihre Kosten. Aus fotografischer Sicht stellte sich dichte Fahrzeugaufstellung als suboptimal heraus, denn es war sehr schwer einen der ausgestellten Magirus&#8217; einwandfrei „zu erwischen“. Besonders schmerzhaft war die Aufstellung des Rundhauber-Löschzuges, der aus Exponaten des Oldtimerclubs Schorndorf bestand. Dieser stand so eng zwischen den anderen Fahrzeugen, dass es nicht möglich war, ihn optimal einzufangen. Dennoch kam der Liebhaber historischer Feuerwehrfahrzeuge voll auf seine Kosten. Obwohl Magirus als Ganzes Thema der Ausstellung war, liegt es in der Natur der Sache, dass die Fahrzeuge in den Mittelpunkt rücken. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass nur eine Drehleiter in die Ausstellung miteinbezogen wurde. Neben Fahrzeugen wurden auch andere von Magirus entwickelte Feuerwehrgeräte gezeigt.</p>
<div id="attachment_16344" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_sl_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16344" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes Benz SL" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_sl_500.jpg" alt="Mercedes Benz SL" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes Benz SL. Von diesem Typ wurden rund 1.500 Fahrzeuge hergestellt, die wenigsten blieben aber erhalten. </p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Neben Feuerwehren, denen mein eigentliches Interesse galt, gab es auf der Retro Classics rund 2.500 weitere Fahrzeuge auf zwei und vier Rädern zu sehen. Neben Sonderschauen wie „100 Jahre Bugatti“ oder „100 Jahre Abarth“, gab es auch eine  „einzigartige“ (Pressemitteilung) Zusammenstellung von rund 30 Ferraris. Leider hatte ich keine Zeit mir diese anzuschauen. Weitere Exponate wurde in den „Themenhallen“ gezeigt, die in Motorsport, Premimumarken, Zweiräder, Neo Classics, Youngtimer sowie der Länderhalle gegliedert waren. In letztere präsentierten sich bspw. der Unimog Club Gaggenau und andere internationale Fahrzeugfanclubs. Eine Fahrzeugverkaufsbörse, der Teilemarkt, die Werkstände von Peugeot, Skoda und Bosch, der Auftritt der historischen Traktoren und Landmaschinen, der historischen Zugmaschinen und Kippern, sowie die zusammengestellte Omnibus-Schau rundeten das riesige Angebot ab.</p>
<div id="attachment_16347" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/sportwagen_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16347" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Sportwagen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/sportwagen_500.jpg" alt="Sportwagen" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Einer der vielen ausgestellten Sportwagen - leider im Vorbeigehen keine Infos über den Typ einholen können</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Fahrzeuge waren teilweise liebevoll eingebettet in einen historischen Rahmen, bspw. zusammen mit <span style="color: #371b0f;">antikem Reisegepäck, oder – mein absoluter Favorit – geschmückt mit Tarnnetz und Warnschild, um den ehemals militärischen Charakter des VW „Kübelwagen“ &#8211; VW Typ 82 &#8211;  zu unterstreichen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><span style="color: #371b0f;"><br />
</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Retro Classics fand bereits zum neunten Mal statt und zog in diesem Jahr etwa 57.000 Liebhaber von Oldtimern und Youngtimern an. Auch auf der Ausstellerseite verbuchte die Messe mit 1.050 Teilnehmern einen neuen Rekordwert. Besonders stolz sind die Macher über die steigende Internationalität der Messe, hat sie doch ihre Einflusssphäre bis nach Südamerika und den Orient ausgedehnt. „Die Retro Classics ist den hoch gesteckten Erwartungen mehr als gerecht geworden“, freute sich Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, der am Sonntagmittag eine erste positive Bilanz zog: „Unsere Oldtimer-Messe hat erneut einen Schub an Qualität, Quantität und Internationalität, was Aussteller wie Besucher betrifft, bekommen und ihr ausgezeichnetes Image als Premium-Ausstellung weiter verbessert.“</p>
<div id="attachment_16354" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaefer_pink_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16354" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="VW Käfer" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaefer_pink_500.jpg" alt="VW Käfer" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Auch das gab es zu sehen, bzw. &quot;zu kaufen&quot;, einen pinkfarbenen VW Käfer</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><span style="color: #371b0f;">Ich habe mir für das nächste Jahr – dem 10-Jährigen Jubiläumsjahr der Retro Classics (12.03. &#8211; 14.03.2010) – vorgenommen, ein wenig mehr Zeit mitzunehmen, denn im Nachhinein finde ich es sehr schade, nicht alles und vieles nur flüchtig gesehen zu haben.</span></p>
<div id="attachment_16355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_bus_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16355" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes-Benz Bus" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_bus_500.jpg" alt="Mercedes-Benz Bus" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Bus von Mercedes Benz, Typ MB O6600 H, Bj. 1954. Der Bus hat einen 6-Zylinder-Diesel-Motor, der 145 PS leistete und 8.276 ccm Hubraum hat. Bis zu 33 Fahrgästen bot der Oldtimer Platz. Der Bautyp wird auch &quot;Pullmann&quot; genannt, weil die Schnauze eine gewisse Ähnlichkeit mit den von der Pullman Palace Car Company in Pullman City (bei Chicago) hergestellten Eisenbahnwagen haben soll.</p></div>
<div id="attachment_16361" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bully_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16361" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Bully" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bully_500.jpg" alt="Bully" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Darf mittlerweile auf keiner Oldtimerausstellung mehr fehlen, der VW Transporter - mit geteilter Frontscheibe! Der VW Typ 2 - wie er werksintern heißt - war das zweite zivile Fahrzeuge, nach dem Käfer, welchen VW nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte. Der gebräuchliche Spitzname &quot;Bulli&quot; leitet sich von dessen bulligen Erscheinungsbild ab.</p></div>
<div id="attachment_16364" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/gelb_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16364" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="gelb_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/gelb_500.jpg" alt="gelb_500" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Unbekanntes Fahrzeug, aber mit sehr auffälliger Farbe. Vielleicht Vorbild für Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland?</p></div>
<div id="attachment_16366" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/isetta_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16366" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="BMW Isetta" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/isetta_500.jpg" alt="BMW Isetta" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Ebenfalls ein Klassiker unter den Oldtimern ist die BMW Isetta, ein Rollermobil, dass von BMW von 1955 bis 1962 gefertigt wurde.</p></div>
<div id="attachment_16360" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kuebelwagen_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16360" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="VW Kübelwagen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kuebelwagen_500.jpg" alt="VW Kübelwagen" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Der Nachfolger des legendären Kübelwagens (VW Typ 82) war u.a. der  	VW Typ 181. Die Karriere des VW Typ 181 Kurierwagens begann als „Lückenfüller“. Bei der Bundeswehr bestand Ende der sechziger Jahre das Problem, dass die Produktion des DKW Munga zum Jahresende 1968 auslief. Als Ersatz war eine Gemeinschaftsentwicklung von Frankreich, Italien und Deutschland, der „Europa-Jeep“, geplant, doch dieses internationale Projekt kam nie über die Planungsphase hinaus. Der Wolfsburger Konzern sollte auf Basis des VW Käfer den benötigten, bedingt geländetauglichen Mehrzweckwagen konstruieren. Bei der Konstruktion ignorierten die Ingenieure bestehende technische Entwicklungen und orientierten sich vielmehr an Konzepten der Vergangenheit. Das Konstruktionsprinzip stammte vom legendären VW Kübelwagen ab, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt worden war. (zit.n. Wikipedia)</p></div>
<div id="attachment_16351" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/volvo_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16351" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Volvo PV 445 &quot;Duett&quot;" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/volvo_500.jpg" alt="Volvo" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Volvo PV 445 &quot;Duett&quot;, Baujahr 1959, Motor: B16A, 1.6l, 60 PS und 4-Gang-Getrieb</p></div>
<div id="attachment_16367" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/baden_classic_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16367" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Sportwagen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/baden_classic_500.jpg" alt="Sportwagen" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Ein weitere Sportwagen, vermutlich ein Porsche. Weiß jemand was für ein Fahrzeug das ist?</p></div>
<div id="attachment_16365" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaesbohrer_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16365" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Setra Bus" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaesbohrer_500.jpg" alt="Setra Bus" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Setra S6, Bj. 1959, mit einem 6-Zylinder Dieselmotor mit 130 PS Leistung und 5.638 ccm Hubraum. Gesamtgewicht 6.300 kg. Der Bus 23 Plätze feil.  Der Setra trat am 01. Janura 1959 seinen Dienst bei einem Reisebusunternehmen in St. Gallen/Schweiz an. Seinen Dienst beendete er 1972. Bis kurz vor Beginn der Retro Classics diente der Bus als Wohnmobil und lernte so die Welt kennen.</p></div>
<div id="attachment_16363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/gklasse_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16363" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="G-Modell" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/gklasse_500.jpg" alt="G-Modell" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Feiert 2009 seinen dreißigsten - so wie ich auch bald - die G-Klasse (auch G-Model). G steht für Geländewagen. Das Fahrzeug ist eine Modellreihe von Mercedes-Benz, die seit 1979 produziert wird. Bis 2003 wurden etwa 170.000 Fahrzeuge produziert. Der unterschiedliche Markenname Puch G bzw. Mercedes-Benz G-Klasse resultierte aus der zwischen den beiden Partnern vereinbarten Vertriebsverantwortung. (zit.n. Wikipedia)</p></div>
<div id="attachment_16362" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_sattelschlepper_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16362" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="MB Sattelschlepper" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_sattelschlepper_500.jpg" alt="MB Sattelschlepper" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz Frontlenker (Kubische Kabine schwer) diente als Sattelschlepper.</p></div>
<div id="attachment_16358" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bmw_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16358" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="BMW 501" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bmw_500.jpg" alt="BMW 501" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">BMW 501</p></div>
<div id="attachment_16345" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/sportwagen2_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16345" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Sportwagen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/sportwagen2_500.jpg" alt="Sportwagen" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Britischer Sportwagen</p></div>
<div id="attachment_16350" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb1013_lkw_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16350" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes Benz 1013" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb1013_lkw_500.jpg" alt="Mercedes Benz 1013" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes Benz 1013. Hierbei handelt es sich um einen Frontlenker der Neuen Generation (NG 73, NG 80), die ab 1973 produziert wurden.</p></div>
<div id="attachment_16353" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bob_forstner_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16353" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="bob_forstner_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/bob_forstner_500.jpg" alt="bob_forstner_500" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Kein Oldtimer, aber dennoch Exponant der Retro Classics - vor dem Eingang.</p></div>
<div id="attachment_16356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_slk_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16356" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes-Benz SLK" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_slk_500.jpg" alt="Mercedes-Benz SLK" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz SL 300 Coupe Rennversion, Baujahr 1955. 6-Zylinder Reihenmotor mit Direkteinspritzung, Hubraum 2996 ccm, 230 PS bei 5.800 U/min. Das Fahrzeuge wurde in sehr aufwendiger Restauration von Kienle wiederhergestellt und für den Rallye-Einsatz optimiert.</p></div>
<div id="attachment_16352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaelble_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16352" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Kaelble" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/kaelble_500.jpg" alt="Kaelble" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Kaelble Zugmaschine K4157 wurde 1959 gebaut und kann aufgrund ihrer geringen Abmessungen und der enormen Zugleistung von 38 t bei 10 % Steigung durchaus als „Der wendige Alleskönner&quot; bezeichnet werden.  Besonders beeindruckend erscheinen diese Fahrleistungen, wenn man sich die 95 PS Motorleistung verdeutlicht, die an heutigen Maßstäben gemessen, sehr niedrig erscheinen. (zit.n. Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft)</p></div>
<div id="attachment_16349" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/herbie_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16349" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Herbie" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/herbie_500.jpg" alt="Herbie" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Herbie ist der Name eines perlweißen VW Käfers mit Faltdach als „Hauptdarsteller“ einer Kinofilm-Reihe der Walt Disney Studios. Herbie ist kein gewöhnliches Auto, sondern eine „Persönlichkeit“ mit eigenem Willen und atemberaubenden Fähigkeiten: Er kann von selbst fahren, bringt beachtliche Höchstgeschwindigkeiten auf die Straße und kann auch – der Physik zum Trotz – Wände hoch- und entlangfahren. Charakteristisch ist die auf Fronthaube, Motorhaube und den Türen angebrachte Startnummer „53“ und der asymmetrisch auf der linken Autohälfte verlaufende rot-weiß-blaue (von vorn) Längsstreifen. (zit.n. Wikipedia)</p></div>
<div id="attachment_16357" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_lkw_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16357" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes-Benz LKW" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_lkw_500.jpg" alt="Mercedes-Benz LKW" width="500" height="342" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz LKW. Das Bild müsste einen mitterlschweren Haubenlastwagen zeigen.</p></div>
<div id="attachment_16348" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_limo_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16348" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes-Benz Roadster" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_limo_500.jpg" alt="Mercedes-Benz Limosine" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Auch hier blieb leider zu wenig zeit, weitere Infos zum Mercedes-Benz einzuholen. Denke mal, dass es ein Roadster ist.</p></div>
<div id="attachment_16346" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_kienle_500.jpg"><img class="size-full wp-image-16346" style="border: 10px solid black; margin: 10px;" title="Mercedes-Benz MB 500 K Cabriolet A" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/03/mb_kienle_500.jpg" alt="Mercedes-Benz MB 500 K Cabriolet A" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz MB 500 K Cabriolet A, Baujahr 1935, 8-Zylinder Reihenmotor mit 4.982 ccm Hubraum, Leistung 100 PS bei 3.400 U/min. Von diesem Typ wurden nur 33 Exemplare gebaut.</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Links:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.flickr.com/photos/galaxyquest1979/sets/72157615624855998/" target="_blank">Flickr-Album zur RetroClassics</a> (bis jetzt nur die &#8220;zivilen&#8221; Fahrzeuge, ohne die Feuerwehren)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnelle ausbreitung: Station nightclub fire (video)</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2009/01/02/schnelle-ausbreitung-station-nightclub-fire-video/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 22:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irakli West</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[2003]]></category>
		<category><![CDATA[fire]]></category>
		<category><![CDATA[Rhode Island]]></category>
		<category><![CDATA[Station]]></category>

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		<description><![CDATA[(iw) Am 20. Februar 2003 kamen nicht weniger als 100 Menschen beim als &#8220;Station nightclub&#8221; bekannten Feuer in Rhode Island, USA, ums Leben. Feuerinfernos in Discos mit hoher Anzahl an Todesopfer sind beileibe keine Seltenheit  &#8211; so eben in Bangkok geschehen &#8211; und die Ursachen sind fast immer die gleichen: Deko fängt Feuer, zu wenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(iw) Am 20. Februar 2003 kamen nicht weniger als 100 Menschen beim als <a title="Station nightclub fire on wikipedia " href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Station_nightclub_fire" target="_blank">&#8220;Station nightclub&#8221; bekannten Feuer</a> in Rhode Island, USA, ums Leben. Feuerinfernos in Discos mit hoher Anzahl an Todesopfer sind beileibe keine Seltenheit  &#8211; <a href="http://www.fwnetz.de/2009/01/01/bangkok-60-tote-bei-diskothekenbrand/" target="_blank">so eben in Bangkok geschehen</a> &#8211; und die Ursachen sind fast immer die gleichen: Deko fängt Feuer, zu wenige Notausgänge.</p>
<div id="attachment_14760" class="wp-caption alignleft" style="width: 110px"><img class="size-full wp-image-14760" title="stationfirestart" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/01/stationfirestart.jpg" alt="stationfirestart" width="100" height="75" /><p class="wp-caption-text">Als das Feuer begann (1)</p></div>
<p>Dieses Feuer hat jedoch eine Besonderheit: Von der Entstehung und Ausbreitung des Feuers bus hin zum Vollbrand wurde gefilmt. Man sieht die Anfänge, als die Band <em>Great White</em> etwas Feuerwerk bzw. Funken absprüht. Zwei lange und fast unerträgliche Minuten später haben diejenigen, die sich nicht ins Freie flüchten konnten, bereits keine Überlebenschance mehr.</p>
<p>Über das Ausmaß der menschlichen Tragödie hinaus empfiehlt sich der &#8220;fachkundige&#8221; Blick auf die Ausbreitung des Rauchs &#8211; Feuer ist nicht viel zu sehen, aber Kunststoff bzw. brennender Dämmstoff gast extrem stark aus. Im Bereich des später verstopften Ausgangsbereichs sieht man bereits bei der Flucht des Kameramanns, wie der Rauch herausgedrückt wird. Hier also der Film, übrigens auch in voller Länge (12 Minuten, wmv, 25mb) <a title="Station nightclub film zum Download" href="http://theync.com/video/m022607fire.wmv" target="_blank">hier zum Download erhältlich</a>:</p>
<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/69kw0JQ9PD8&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/69kw0JQ9PD8&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Zur schnellen Ausbreitung lesen wor folgendes bei Wikipedia:</p>
<blockquote><p>&#8220;The flames were first thought to be part of the act(&#8230;)Twenty seconds after the pyrotechnics ended, the band stopped playing(&#8230;)In less than a minute, the entire stage was engulfed in flames&#8221;</p></blockquote>
<p>Zuerst dachte man, die Flammen wären Teil der Show. Zwanzig nachdem die Pyrotechnik endete, hörte die Band auf zu spielen. Eine Minute später stand die gesamte Bühne in Flammen.</p>
<blockquote><p>Witnesses to the fire reported that once ignited, flames spread across the foam at approximately one foot per second.</p></blockquote>
<p>Laut Zeugenaussagen breiteten sich die Flammen mit ca. <em>30cm pro Sekunde</em> aus.</p>
<p>Auch hier wieder festzustellen die Tatsache, dass Menschen die aufkommende Gefahr zunächst nicht einschätzen können. Wer schon mal die Aufnahmen vom <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bradford_City_disaster" target="_blank">Stadionbrand in Bradford</a> gesehen hat, dürfte das kennen: dort feierten Fans noch auf dem Platz, als die Tribüne hinter ihnen bereits in großer Ausdehnung brannte.</p>
<blockquote><p>&#8220;only as the fire reached the ceiling and smoke began to billow did people realize it was uncontrolled.&#8221;</p></blockquote>
<p>Als das Feuer die Decke erreichte und eine starke Rauchentwicklung entstand, wurde den Leuten klar, dass das ausser Kontrolle gerate war.</p>
<p>Der letzte, für uns als Feuerwehr relevante Punkt ist der Stress. Einerseits ist es außerordentlich stressig, dieses Video in voller länge zu betrachten, andererseits ist das eine Situation, die uns nun mal beim Eintreffen am Einsatzort erwarten kann &#8211; Gott bewahre. Nur muss man sich klar sein, dass alles Andere als ein Papiertonnenbrand ist.</p>
<div>
<div id="attachment_14762" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-14762" title="station_plan" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2009/01/station_plan.jpg" alt="station_plan" width="500" height="351" /><p class="wp-caption-text">Grundriss mit Fundort der Toten. Der Ausgang ist unten in der Mitte. (2)</p></div>
</div>
<div><strong>Bilder:</strong> (1) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Stationfirestart.jpg" target="_blank">Wikimedia Commons</a>, (2) <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Stationvictims.png" target="_blank">Wikimedia Commons</a></div>
<div>Maps: <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=west+warwick&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=41.089062,87.802734&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=13&amp;g=west+warwick&amp;iwloc=addr" target="_blank">West Warwick</a></div>
<div>
<p>[<a title="Station nightclub bei cosas de bomberos" href="http://www.cosasdebomberos.es/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=531" target="_blank">Cosas de Bomberos</a>]</div>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
<enclosure url="http://theync.com/video/m022607fire.wmv" length="26943794" type="video/x-ms-wmv" />
		</item>
		<item>
		<title>Oldtimertreffen in Ottobrunn am 11.10.2008</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2008/10/16/oldtimertreffen-in-ottobrunn-am-11102008/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2008/10/16/oldtimertreffen-in-ottobrunn-am-11102008/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irakli West</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[oldtimertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[ottobrunn]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Thomas Zawadke
Die Ottobrunner Feuerwehr als Gastgeber des 12. Kreisjugendfeuerwehrtages hatte in diesem Jahr gleich zwei gute Gründe zu feiern.
Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Ottobrunn feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum und  vor genau 50 Jahren feierte die junge Gemeinde die Fahrzeugweihe ihres TLF 16.
Grund genug für die Feuerwehr ein Oldtimertreffen zu organisieren. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Thomas Zawadke</em></p>
<p>Die Ottobrunner Feuerwehr als Gastgeber des 12. Kreisjugendfeuerwehrtages hatte in diesem Jahr gleich zwei gute Gründe zu feiern.</p>
<p>Die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Ottobrunn feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum und  vor genau 50 Jahren feierte die junge Gemeinde die Fahrzeugweihe ihres TLF 16.</p>
<p>Grund genug für die Feuerwehr ein Oldtimertreffen zu organisieren. Die Veranstaltung lässt sich mit wenigen Worten beschreiben: tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Fahrzeuge, tolle Organisation und gutes Essen.</p>
<p>Klaus Fischer (in der eigenen Wehr hört er übrigens auch auf den Namen „Kare“) hatte, zusammen mit meinem Bruder die Aufgabe der Vorbereitung und Organisation übernommen.  Mit Fahrrad und Funkgerät pendelte er zwischen dem Aufstellungsplatz und dem Melde- und Fotografenplatz hin und her um Ordnung in „Raum und Zeit“ zu schaffen. Selbst ein PKW-Unfall (irgendjemand, der auch im Ort rasen muss…die Feuerwehr Ottobrunn war aber schnell zur Stelle) auf der Rundfahrtstrecke  konnte ihn nicht aus der Ruhe bringen.</p>
<p>Das Geburtstagskind war übrigens das erste neu gekaufte Fahrzeug der Ottobrunner und die Anschaffung erfolgte gegen den Widerstand der damaligen Kreisfeuerwehrführung, die aufgrund des ungeheizten Feuerwehrhauses ein LF 8 vorgeschlagen hatte. Das TLF wurde bis 1981 in Ottobrunn und dann von der FF Börwang im Oberallgäu übernommen bis 1993 eingesetzt. Mein Bruder Markus ist, neben vielen anderen schönen historischen Fahrzeugen, heute im Besitz des sehr gut erhaltenen Fahrzeugs aus Ottobrunn.  (Werbung in „familiärer“ Angelegenheit: <a href="http://www.rundhauberfreunde.de" target="_blank">www.rundhauberfreunde.de</a>).</p>
<p>Das für die Fotos am Vormittag erhoffte sonnige Wetter (es war etwas nebelig und kalt)  hat nur die Profifotographen genervt. Nachmittags kamen aber auch diese so richtig auf ihre Kosten.</p>
<p>Insgesamt haben 72 Oldtimer an der Veranstaltung in Ottobrunn teilgenommen. Die nach der Registrierung und dem Fotoshooting auf dem Festplatz so richtig schön in Reih und Glied aufgestellt wurden. Ein Paar Impressionen vom „Platz“ und von der „Strecke“ sind in der Bilderserie festgehalten.</p>
<p>Ein Team von ausgesuchten „Kennern der Szene“ hatte dann die ehrenvolle Aufgabe nach unterschiedlichen Kriterien die Fahrzeuge zu bewertet. Zu verstehen war diese Aktion aber eher als Danke an die Teilnehmer und Sammler der Oldtimer die teils große Anstrengungen unternommen haben um mit ihren „Schätzchen“ teilzunehmen.</p>
<p>Wer nicht prämiert wurde, hatte bei dem interessant angelegten Korso durch die Gemeinde das Gefühl für eine kurze Zeit „wichtig“ zu sein, denn die Bevölkerung hat mit großer Anteilnahme und Freude den Umzug begleitet.  Die notgedrungen nicht als umweltfreundlich einzustufenden aber unvermeidlichen Abgase müssen als Werbungskosten für Nachwuchswerbung verbucht werden.</p>
<p>Noch ein familiärer Hinweis sei erlaubt: Der Name Zawadke ist mit der Feuerwehr Ottobrunn in sehr vielfältiger Weise „verbunden“ obwohl nie einer aus dem „Clan“ aktives Mitglied war. Meine Vettern und Brüder taten Dienst im angrenzenden Münchener Stadtteil bei der Abteilung Waldperlach der Feuerwehr München.</p>
<p>Wir hatten aber von jeher gute Kontakte zur Ottobrunner Feuerwehr. Mit dem damaligen Kommandanten Erwin Ettl (heute ist er KBI) wurden so manche „landkreisübergreifende Übungen“ organisiert.</p>
<p>Eine Person ist in ganz besondere Weise mit der Feuerwehr verbunden. Es ist mein Onkel Anton Zawadke, der viele Jahrzehnte als Pfarrer der Gemeinde St. Otto tätig war. Er ist heute einer der sehr wenigen Ehrenmitglieder der Feuerwehr Ottobrunn und hat vermutlich die meisten (wenn nicht sogar alle) Fahrzeuge dieser Wehr geweiht. Er ließ es sich nicht nehmen, trotz angeschlagener Gesundheit,  vor „seiner“ Kirche mit einem Schild die Teilnehmer der Rundfahrt zu begrüßen.</p>
<table border="1" width="500">
<tr>
<td><b>Kategorie</td>
<td><b>Fahrzeug</b></td>
</tr>
<tr>
<td>Älteste motorisierte Fahrzeug</td>
<td>LF 15 der FF Holzkirchen</td>
</tr>
<tr>
<td>Weiteste Anfahrt</td>
<td>TLF 15 der FF Höchstadt an der Aisch</td>
</tr>
<tr>
<td>Gruppe mit den meisten Fahrzeugen</td>
<td>HMF Bayern e.V.</td>
</tr>
<tr>
<td>Originalste Fahrzeuge</td>
<td>TLF 16 der FF Dietmannsried</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>LB 30 von HMF Bayern e.V. (ehemals FF Neuried)</td>
</tr>
<tr>
<td>Seltenste Fahrzeug</td>
<td>FF Großkarolinenfeld</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Kdow von Markus Zawadke (ehemals BF München)</td>
</tr>
<tr>
<td>Beste Restaurierung</td>
<td>Kdow der FF Memmingen</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>TLF 16 der FF Ebersberg</td>
</tr>
<tr>
<td>Das schönste Fahrzeug &#8211; Sonderpreis  der Jugendlichen der Jugendfeuerwehren Landkreis München</td>
<td>SW der FF Hochbrück</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td>Traktor mit TSA der FF Wartenberg
</td>
</tr>
</table>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13296" title="2008_1011ottobrunn200800021" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn200800021.jpg" alt="" width="375" height="500" /></div>
<p>„Kare“ in Aktion um die „Oldis“ in Reih und Glied „antreten“ zu lassen</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13297" title="Holzkirchen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080026.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13298" title="Holzkirchen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080027.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13299" title="Holzkirchen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080029.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Schon beim Fotoshooting einer der großen Stars. Das älteste Fahrzeug aus Holzkirchen aus dem Jahr 1929.</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13300" title="Borgward" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080035.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Besonders die weibliche Jugend fand den Borgward einfach nur „süß“….</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13301" title="fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080037.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13302" title="Fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080038.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13303" title="Fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080039.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13304" title="Fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080040.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13305" title="Fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080041.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13306" title="Fahrzeuge" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080042.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Viele Fahrzeuge und noch mehr Besucher….</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13307" title="Fahren" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080043.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Das war mein Blick durch die Panoramascheibe über die Motorhaube des Dodge aus Römerswil/CH kurz vor der Abfahrt zur Rundfahrt….</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13308" title="rückspiegel" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080046.jpg" alt="" width="375" height="500" /></div>
<p>Das war mein Blick in den Rückspiegel….</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13309" title="Konvoi" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080047.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>„meinem“ TLF 1800 folgten noch viele TLF….</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13310" title="Anton Zawadke" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080049.jpg" alt="" width="375" height="500" /></div>
<p>Pfarrer Anton Zawadke hatte sichtlich Freude an den Oldtimern…</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13311" title="Jeunes Sapeurs Pompiers" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080054.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>…so wie die Jugend der Feuerwehr aus der französischen Partnergemeinde…..</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13312" title="La Ola" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080056.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Jeder Oldtimer wurde mit Laola-Welle und Klatschen begrüßt</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13313" title="Verpflegung" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080063.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Versorgung stimmt – Essen und Trinken gut und reichlich!</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13314" title="Sieger &quot;originalstes Fahrzeug&quot;" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080082.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>Einer der beiden Sieger in der Kategorie „originalstes Fahrzeug“</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-13315" title="ELW BMW München" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/10/2008_1011ottobrunn20080084.jpg" alt="" width="500" height="375" /></div>
<p>„Florian München 12 rückt wieder ein“</p>
<p><strong>BILD FOLGT</strong><br />
Das Geburtstagskind – TLF 16, Baujahr 1958 der Feuerwehr Ottobrunn</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Bild und seine Geschichte: Truck pushin&#8217;</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2008/09/07/ein-bild-und-seine-geschichte-truck-pushin/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 16:53:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irakli West</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[federation]]></category>
		<category><![CDATA[fire]]></category>
		<category><![CDATA[philippinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Bild wurde auf den Philippinen aufgenommen, es zeigt Mitglieder der freiwilligen und selbst finanzierten (!) Feuerwehr Federation Fire beim schieben ihres Fahrzeugs anlässlich Weihnachten.

Es ist Tradition, stärkt den Teamgeist und bereitet auf leere Batterien vor.
All credits to Flickr user Hubsio. Many thanks and kind regards!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Bild wurde auf den Philippinen aufgenommen, es zeigt Mitglieder der freiwilligen und selbst finanzierten (!) Feuerwehr <a href="http://www.federationfire.org/" target="_blank">Federation Fire</a> beim schieben ihres Fahrzeugs anlässlich Weihnachten.</p>
<div><img class="alignnone size-full wp-image-12297" title="Truck pushin'" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/09/hubsio.jpg" alt="" width="500" height="337" /></div>
<p>Es ist Tradition, stärkt den Teamgeist und bereitet auf leere Batterien vor.</p>
<p>All credits to <a href="http://www.flickr.com/photos/hubsio/2832444104/" target="_blank">Flickr user Hubsio</a>. Many thanks and kind regards!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Bild und seine Geschichte: Who&#8217;s gonna rescue the rescuers?</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2008/08/25/ein-bild-und-seine-geschichte-whos-gonna-rescue-the-rescuers/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2008/08/25/ein-bild-und-seine-geschichte-whos-gonna-rescue-the-rescuers/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 16:51:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irakli West</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Seifenkiste]]></category>

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		<description><![CDATA[Über ein fantastisches Bild bei Flickr gestolpert. Steve Kassing war so freundlich, mir die Veröffentlichung hier zu genehmigen (thanks, Steve!). Aufgenommen hat er den Augenblick, als das &#8220;Feuerwehr&#8221;auto auseinander fiel und das Ganze somit als Unfall auf Einsatzfahrt gelten kann. Zusammenstoss auch ganz knapp verfehlt!

The girl in the bubble looks like she is about to [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über ein fantastisches <a href="http://flickr.com/photos/kassing/2793201762/" target="_blank">Bild bei Flickr gestolpert</a>. <strong>Steve Kassing</strong> war so freundlich, mir die Veröffentlichung hier zu genehmigen (<em>thanks, Steve!</em>). Aufgenommen hat er den Augenblick, als das &#8220;Feuerwehr&#8221;auto auseinander fiel und das Ganze somit als <em>Unfall auf Einsatzfahrt</em> gelten kann. Zusammenstoss auch ganz knapp verfehlt!<span id="more-11788"></span></p>
<div><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/08/seifen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-11789" title="Seifenkiste" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/08/seifen.jpg" alt="" width="500" height="291" /></a></div>
<blockquote><p>The girl in the bubble looks like she is about to wet herself.</p>
<p>I guess that a couple of bike tires weren&#8217;t made to handle the 400+ pounds placed upon them that fateful day.</p>
<p>Sensing disaster, the firefighter in the back decided to bail early. This move may have actually saved the day, as the decrease in weight may have made it easier to maneuver. At the last moment the firefighter in front steered his damaged unit to the right ever so slightly, while the bespectacled maid made a course correction of her own. The two vehicles passed within inches of each other. With only soiled pants, the maids continued unharmed. The firefighters, however, had to make the walk of shame back to the top to retire for the day.</p></blockquote>
<p>Und<a href="http://www.flickr.com/photos/karijean/2771622913/in/photostream" target="_blank"> hier ist lustigerweise ein Bild von Steve</a>, als er die Aufnahme oben machte!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Feuerwehrfahrzeuge im Modell</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2008/08/01/feuerwehrfahrzeuge-im-modell/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 09:05:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehrfahrzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Landesfeuerwehrtag]]></category>
		<category><![CDATA[Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Modellfahrzeuge]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwar nicht viel zu schreiben, dafür aber umso eindrucksvollere Bilder konnte der Autor bei der Ausstellung „Feuerwehrfahrzeuge im Modell“ im Spital Ravensburg während des Landesfeuerwehrtages Baden-Württemberg sammeln. Man achte auf die Authentizität und Detailgenauigkeit der Exponate in der folgenden Bilderfolge:















pppp
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;">Zwar nicht viel zu schreiben, dafür aber umso eindrucksvollere Bilder konnte der Autor bei der Ausstellung „Feuerwehrfahrzeuge im Modell“ im Spital Ravensburg während des Landesfeuerwehrtages Baden-Württemberg sammeln. Man achte auf die Authentizität und Detailgenauigkeit der Exponate in der folgenden Bilderfolge:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span id="more-10897"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2816.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10919" title="img_2816" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2816.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2815.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10918" title="img_2815" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2815.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<div id="attachment_10917" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2811.jpg"><img class="size-full wp-image-10917" title="img_2811" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2811.jpg" alt="Daimler-Motorspritze von 1919 auf Daimler DC 4 DF." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Daimler-Motorspritze von 1919 auf Daimler DC 4 DF.</p></div>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2809.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10916" title="img_2809" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2809.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2808.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10915" title="img_2808" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2808.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2807.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10914" title="img_2807" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2807.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2804.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10913" title="img_2804" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2804.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2803.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10912" title="img_2803" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2803.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2797.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10911" title="img_2797" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2797.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2794.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10910" title="img_2794" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2794.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<div id="attachment_10908" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2789.jpg"><img class="size-full wp-image-10908" title="img_2789" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2789.jpg" alt="TLF 15 auf MB L 3250 von 1948" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">TLF 15 auf MB L 3250 von 1948</p></div>
<div id="attachment_10907" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2787.jpg"><img class="size-full wp-image-10907" title="img_2787" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2787.jpg" alt="LLG auf MB L 1500 F" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">LLG auf MB L 1500 F</p></div>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2785.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10906" title="img_2785" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2785.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<div id="attachment_10905" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2781.jpg"><img class="size-full wp-image-10905" title="img_2781" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2781.jpg" alt="Hubsteiger HST 10 auf MB L319 mit Aufbau von Ruthmann, Baujahr des Modells 1959." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Hubsteiger HST 10 auf MB L319 mit Aufbau von Ruthmann, Baujahr des Modells 1959.</p></div>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2780.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10904" title="img_2780" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2780.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2778.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10903" title="img_2778" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2778.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2777.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10902" title="img_2777" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2777.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2776.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10901" title="img_2776" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_2776.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>pppp</p>
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		<title>Feuer und Feuerwehr in und auf Postdokumenten</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2008/07/31/feuer-und-feuerwehr-in-und-auf-postdokumenten/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2008/07/31/feuer-und-feuerwehr-in-und-auf-postdokumenten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 14:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Briefmarke]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkpubilkation]]></category>
		<category><![CDATA[Philatelie]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Postwertzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer von Feuerwehr spricht, meint meistens Fahrzeugtechnik, Taktik oder Ausbildungsinhalte. Es gibt aber auch Interessen, die sich mehr oder weniger in Nischen verstecken. Zweifelsohne gehört die Feuerwehr- Philatelie dazu. Der Arbeitskreis Feuerwehrgeschichte des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart zeigte in einer Ausstellung im Rahmen des Landesfeuerwehrtages im Foyer des Rathauses in Ravensburg vom 19. bis 22. Juni 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Wer von Feuerwehr spricht, meint meistens Fahrzeugtechnik, Taktik oder Ausbildungsinhalte. Es gibt aber auch Interessen, die sich mehr oder weniger in Nischen verstecken. Zweifelsohne gehört die Feuerwehr- Philatelie dazu. Der Arbeitskreis Feuerwehrgeschichte des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart zeigte in einer Ausstellung im Rahmen des Landesfeuerwehrtages im Foyer des Rathauses in Ravensburg vom 19. bis 22. Juni 2008 Darstellungen außergewöhnlicher Brände auf Postkarten, Briefumschlägen und Postwertzeichen sowie in Sonderstempeln. Außerdem gab der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg zusammen mit der Deutschen Post AG einen Sonderstempel zum 10. Landesfeuerwehrtag in Ravensburg/Weingarten heraus.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><span id="more-10873"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Für die Feuerwehr-Philatelisten ist ein Postdokument dann von Interesse, wenn es Brände auf Briefmarken, Briefen, Stempeln oder Postkarten darstellt, oder es einen Bezug zu Feuer und Feuerwehr besitzt. Dabei kann selbst ein Gebäude, das als Bild nichts zur Feuerwehr aussagt, Gegenstand des Interesses sein, wenn das Gebäude einmal gebrannt hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Ausstellung zeigte internationale Exponate, so auch aus Russland oder den USA. Sortiert war die Ausstellung thematisch, so gab es eine Schautafel mit Bezug zu Theaterbränden, spektakuläre regionale Brände, Kirchenbrände, Waldbrände, Industriebrände und Stadtbrände.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Schon früh entdeckten findige Fotografen im Katastrophentourismus eine Einnahmequelle. So produzierten geschäftstüchtige Fotografen während der zehn Tage dauernden Löscharbeiten am Stuttgarter Alten Schloss 1931 Postkartenserien, die sie den aus ganz Württemberg herbeigeeilten Schaulustigen verkauften. Ähnlich gingen Fotografen nach einer Brandkatastrophe in Ilsfeld bei Heilbronn am  4. August 1904 vor. Durch fahrlässigen Umgang beim Spiel mit Feuer, fackelten Kinder ein ganzes Dorf ab. Die Neugierigen fielen wie die Heuschrecken über den verheerten Ort her. Die Reichsbahn transportierte annähernd 40.000 Gaffer in das Trümmerfeld – empfangen wurden sie dabei von postkartenverkaufenden Fotografen auf dem Bahnhof.</p>
<div id="attachment_10876" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/altesschlossstuttgart.jpg"><img class="size-full wp-image-10876" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/altesschlossstuttgart.jpg" alt="Am 21. Dezember 1931 brannte das alte Schloss in Stuttgart. Dieser Großbrand zählt noch heute zu den spektakulärsten Bränden in Stuttgart. ... " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Am 21. Dezember 1931 brannte das alte Schloss in Stuttgart. Dieser Großbrand zählt noch heute zu den spektakulärsten Bränden in Stuttgart. ... </p></div>
<div id="attachment_10875" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/altesschlossstuttgart2.jpg"><img class="size-full wp-image-10875" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/altesschlossstuttgart2.jpg" alt="... Der Brand forderte seinerzeit drei Tote, zwei  Schwerverletzte und 20 rauchgasvergiftete Löschkräfte." width="500" height="798" /></a><p class="wp-caption-text">... Der Brand forderte seinerzeit drei Tote, zwei  Schwerverletzte und 20 rauchgasvergiftete Löschkräfte.</p></div>
<div id="attachment_10881" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/hoftheater.jpg"><img class="size-full wp-image-10881" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/hoftheater.jpg" alt="Ebenfalls Thema einer Tafel waren Theaterbrände, wie der Brand des Hoftheaters in Stuttgart 1902, dargestellt auf einer Postkarte ..." width="500" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Ebenfalls Thema einer Tafel waren Theaterbrände, wie der Brand des Hoftheaters in Stuttgart 1902, dargestellt auf einer Postkarte ...</p></div>
<div id="attachment_10886" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/ringtheater.jpg"><img class="size-full wp-image-10886" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/ringtheater.jpg" alt="... und des Ringtheaters in Wien 1781, zu dessen Jubiläum 1881 eine Postkarte mit dem Zudruck „100 Jahre Ringtheaterbrand“ erschien." width="500" height="385" /></a><p class="wp-caption-text">... und des Ringtheaters in Wien 1781, zu dessen Jubiläum 1881 eine Postkarte mit dem Zudruck „100 Jahre Ringtheaterbrand“ erschien.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Ausstellung zeigte keineswegs nur „alte“ Postdokumente. Zwischen all den historischen Exponaten fand sich auch eine Erinnerungskarte an den Brand der Kirche St. Josef im saarländischen St. Ingbert vom 17. Juli 2007. Darstellungen fanden sich auch zum Brand des Hmaburger Michel 1906, der Marienkirche in Lübeck, die während eines Bombardements im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, der Dresdner Kreuzkirche und des Doms im französischen Reims, der im Ersten Weltkrieg von deutschen Truppen in Brand geschossen wurde.</p>
<div id="attachment_10883" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/michel.jpg"><img class="size-full wp-image-10883" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/michel.jpg" alt="Die Potskartenserie zum Brand des Hamburger Michels zeigte die verschiedenen Phasen des Brandverlaufs – bis hin zum Einsturz des Hamburger Wahrzeichens." width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Die Potskartenserie zum Brand des Hamburger Michels zeigte die verschiedenen Phasen des Brandverlaufs – bis hin zum Einsturz des Hamburger Wahrzeichens.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Am 8.10.1871 brach in der us-amerikanischen Großstadt Chicago ein Feuer aus, das bis zum 10. Oktober wütete. Die Schäden waren verheerend. Das Feuer in Chicago zerstörte ein Gebiet von sechs Kilometern Länge und durchschnittlich einem Kilometer Breite. 120 km Straßen, 190 km Gehwege, 2.000 Laternenmasten, 17.000 Gebäude und 200 Millionen Dollar an Besitz wurden zerstört. Das entsprach einem Drittel des Stadtwerts. Man schätzt, dass es etwa 200 bis 300 Tote gegeben hat, von denen aber nur 125 geborgen werden konnten. Rund 100.000 Einwohner verloren ihr zu Hause.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Die Brandursache geriet zum Politikum: Beschuldigt wurde lange Zeit die Einwanderin Kate O’Learys, in deren Scheune das Feuer ausbrach. In den Augen der vorherrschende Meinung war sie der perfekte Sündenbock: Sie war eine Frau, eine Einwanderin und katholisch. Zu dieser Zeit in Chicago eine gefährliche Kombination.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Heute vermutet man, dass Daniel Sullivan das Feuer legte, als er versuchte, Milch aus O’Learys Scheune zu stehlen. Dazu kamen noch das Feuer begünstigende Umstände. Ein heißer, trockener Sommer mit sehr wenig Regen hatte die Wasserreserven zusammenschmelzen lassen. Zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs herrschten außerdem hohe Winde, die die Löschversuche der Bewohner zunichte machten und das Übergreifen des Feuers begünstigten. Selbst der Chicago River war für das Feuer kein Problem. Es übersprang den Fluß. Das Feuer breitete sich wegen der Holzbürgersteige und des Chicago Rivers, der wegen seiner massiven Verschmutzung selbst Feuer fing, extrem schnell aus.</p>
<div id="attachment_10879" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/chicago.jpg"><img class="size-full wp-image-10879" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/chicago.jpg" alt="Zum 80. Jubiläum des Stadtbrandes von Chicago erschien 1961 diese Marke." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Zum 80. Jubiläum des Stadtbrandes von Chicago erschien 1961 diese Marke.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Anlässlich des Brands von London 1666 hatte die ehemalige britische Kolonie St. Helena 1967 zum 300. Jubiläum eine Marke herausgebracht. Dem Jubiläum wurde deshalb erst 1967 gedacht, weil 1667 13.000 Londoner Bürger wegen Obdachlosigkeit nach St. Helena ausgewandert waren.</p>
<div id="attachment_10882" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/londonbarnd.jpg"><img class="size-full wp-image-10882" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/londonbarnd.jpg" alt="Gedenkmarke zum 300. Jubiläum des Londoner Stadtbrandes." width="500" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Gedenkmarke zum 300. Jubiläum des Londoner Stadtbrandes.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">In neuerer Zeit erschien bspw. 2001 eine Briefmarke zum Gedenken an die Terroranschläge von New York. Als Motiv der Marke wählte man Feuerwehrleute, die einen Flaggenmast mit dem Sternenbanner aufrichten.</p>
<div id="attachment_10885" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/nineeleven.jpg"><img class="size-full wp-image-10885" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/nineeleven.jpg" alt="Briefmarke zum Gedenken an den 11. September 2001." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Briefmarke zum Gedenken an den 11. September 2001.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gleichfalls in Gedenken, aber in personalisierter Form, griff die sowjetische Post, die Postkarten mit den Gesichtern in Tschernobyl „gefallener“ Feuerwehroffiziere publizierte.</p>
<div id="attachment_10890" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/tschernobyl.jpg"><img class="size-full wp-image-10890" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/tschernobyl.jpg" alt="Gedenken an in Tschernobyl getötete Feuerwehroffiziere." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Gedenken an in Tschernobyl getötete Feuerwehroffiziere.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ebenfalls fanden sich Dokumente zu politischen Brände, wie der Reichstagsbrand vom 28. Februar 1933 oder die Brände der Pogromnacht vom 11. November 1938. Neben diesem deutschen Bezug fanden sich auch internationale Ausstellungsstücke, wie eine Briefmarke, die mehrere arabische Staaten nach 1962 in Gedenken an den Brand der Bibliothek von Algier herausbrachten. Die Bibliothek war von einer französischen Untergrundorganisation in Brand gesteckt worden.</p>
<div id="attachment_10874" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/algier.jpg"><img class="size-full wp-image-10874" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/algier.jpg" alt="Briefmarke anlässlich des Brands der Universitätsbibliothek Algier 1962." width="500" height="790" /></a><p class="wp-caption-text">Briefmarke anlässlich des Brands der Universitätsbibliothek Algier 1962.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aber auch die Brände infolge von Kriegshandlungen rufen das Interesse des Feuerwehr-Philatelisten hervor, wie z.B. das in Brand geschossene Stalingrad oder Warschau, die brennenden französischen Küstenstädte, genauso wie die in Brand gebombte Semperoper in Dresden.</p>
<div id="attachment_10878" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/bombenkrieg.jpg"><img class="size-full wp-image-10878" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/bombenkrieg.jpg" alt="Britischer Briefmarkenblock in Erinnerung an die Luftschlacht um England." width="500" height="466" /></a><p class="wp-caption-text">Britischer Briefmarkenblock in Erinnerung an die Luftschlacht um England.</p></div>
<div id="attachment_10877" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/bombenkrieg2.jpg"><img class="size-full wp-image-10877" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/bombenkrieg2.jpg" alt="Britischer Briefmarkenblock in Erinnerung an die Luftschlacht um England." width="500" height="459" /></a><p class="wp-caption-text">Britischer Briefmarkenblock in Erinnerung an die Luftschlacht um England.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zwischen diesen ernsten Anlässen fanden sich jedoch auch Postkarten zur Anschauung der Einsatztätigkeit der Feuerwehr oder humoristische Darstellungen.</p>
<div id="attachment_10888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/taetigkeiten2.jpg"><img class="size-full wp-image-10888" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/taetigkeiten2.jpg" alt="Beispiel für eine Postkarte, die die Einsatztätigkeit der Feuerwehr darstellt." width="500" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Beispiel für eine Postkarte, die die Einsatztätigkeit der Feuerwehr darstellt.</p></div>
<div id="attachment_10889" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/taetigkeiten.jpg"><img class="size-full wp-image-10889" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/taetigkeiten.jpg" alt="Eher humoristische Darstellung der Feuerwehr." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Eher humoristische Darstellung der Feuerwehr.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein weiteres sehr großes Thema waren die Darstellung von Waldbränden.</p>
<div id="attachment_10892" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/verhuetetwaldbraende.jpg"><img class="size-full wp-image-10892" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/verhuetetwaldbraende.jpg" alt="Weniger von Interesse ist die Briefmarke oder der Stempel, sondern der Zudruck auf diesem argentinischen Dokument. Aus dem spanischen übersetzt steht dort“Verhütet Waldbrände“." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Weniger von Interesse ist die Briefmarke oder der Stempel, sondern der Zudruck auf diesem argentinischen Dokument. Aus dem spanischen übersetzt steht dort“Verhütet Waldbrände“.</p></div>
<div id="attachment_10887" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/saarland.jpg"><img class="size-full wp-image-10887" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/saarland.jpg" alt="Die Bundesrepublik brachte 1958 zwei Versionen dieser Briefmarke heraus, die ebenfalls zur Verhütung von Waldbränden auffordert. Zwei Versionen deshalb, weil das Saarland zu dieser Zeit noch unter französischer Verwaltung stand und damit Franc das offizielle Zahlungsmittel war." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Die Bundesrepublik brachte 1958 zwei Versionen dieser Briefmarke heraus, die ebenfalls zur Verhütung von Waldbränden auffordert. Zwei Versionen deshalb, weil das Saarland zu dieser Zeit noch unter französischer Verwaltung stand und damit Franc das offizielle Zahlungsmittel war.</p></div>
<div id="attachment_10893" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/waldbrand.jpg"><img class="size-full wp-image-10893" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/waldbrand.jpg" alt="Darstellung der Waldbrandbekämpfung als ganzer Block." width="500" height="446" /></a><p class="wp-caption-text">Darstellung der Waldbrandbekämpfung als ganzer Block.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Auch auf Interesse stieß die in den 1970er Jahren herausgebrachte Briefmarkenserie zur Unfallverhütung. Sie zeigte Unfallszenarien und deren Verhütung aus verschiedenen beruflichen wie privaten Bereichen.</p>
<div id="attachment_10891" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/unfallverhuetung.jpg"><img class="size-full wp-image-10891" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/unfallverhuetung.jpg" alt="Serie zur Unfallverhütung aus den 1979er Jahren." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Serie zur Unfallverhütung aus den 1979er Jahren.</p></div>
<div id="attachment_10880" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/erstedeutschefwmarke.jpg"><img class="size-full wp-image-10880" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/erstedeutschefwmarke.jpg" alt="Das Bild zeigt die erste nach dem Krieg erschiene Feuerwehrmarke. Sie war Teil der Sonderwertpostzeichenserie „Freiwillige Hilfsdienste“. Sammler meinen, dass die Grafik nicht schön sei, aber es dem damaligen Kunstverständnis entsprach. ..." width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Das Bild zeigt die erste nach dem Krieg erschiene Feuerwehrmarke. Sie war Teil der Sonderwertpostzeichenserie „Freiwillige Hilfsdienste“. Sammler meinen, dass die Grafik nicht schön sei, aber es dem damaligen Kunstverständnis entsprach. ...</p></div>
<div id="attachment_10884" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/neuestefwmarke.jpg"><img class="size-full wp-image-10884" title="Brände im Spiegel von Postdukumenten" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/neuestefwmarke.jpg" alt="... Dagegen wird die 2002 erschienen neueste Feuerwehrmarke, die inzwischen bei der Post nicht mehr erhältlich ist, als besonders gelungen bezeichnet. Das Motiv zeigt eine „Live-Aufnahme“ von einem tatsächlich stattgefundenen Brand und Einsatz einer freiwilligen Feuerwehr. Zu sehen sind neben Feuerwehrleuten unter Atemschutz, auch Rauchschwaden. Der Rande des Briefmarkenblocks war mit Feuerwehrfahrzeugen bedruckt." width="500" height="659" /></a><p class="wp-caption-text">... Dagegen wird die 2002 erschienen neueste Feuerwehrmarke, die inzwischen bei der Post nicht mehr erhältlich ist, als besonders gelungen bezeichnet. Das Motiv zeigt eine „Live-Aufnahme“ von einem tatsächlich stattgefundenen Brand und Einsatz einer freiwilligen Feuerwehr. Zu sehen sind neben Feuerwehrleuten unter Atemschutz, auch Rauchschwaden. Der Rande des Briefmarkenblocks war mit Feuerwehrfahrzeugen bedruckt.</p></div>
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		<title>LFT BW 2008: Nostalgie in Rot</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Drehleiter]]></category>
		<category><![CDATA[feuerwehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Landesfeuerwehrtag]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie in Rot]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier noch ein &#8220;Nachzügler&#8221;-Artikel, der sich auf die bereits erschienen und auch noch erscheinenden Artikel zum und über den vergangenen baden-württembergischen Landesfeuerwehrtag bezieht.



Begonnen hatte der Landesfeuerwehrtag 2008 im baden-württembergischen Ravensburg und Weingarten mit einer 400 Kilometer langen, einwöchigen Oldtimerrundfahrt durch Oberschwaben. Unter dem Motto „Nostalgie in Rot“ präsentierten sich zum siebten Mal 15 ausgewählte, historische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Hier noch ein &#8220;Nachzügler&#8221;-Artikel, der sich auf die bereits erschienen und auch noch erscheinenden Artikel zum und über den vergangenen baden-württembergischen Landesfeuerwehrtag bezieht.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify"><span id="more-10813"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<div id="attachment_10829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3307.jpg"><img class="size-full wp-image-10829" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3307.jpg" alt="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag 2008" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag 2008</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Begonnen hatte der Landesfeuerwehrtag 2008 im baden-württembergischen Ravensburg und Weingarten mit einer 400 Kilometer langen, einwöchigen Oldtimerrundfahrt durch Oberschwaben. Unter dem Motto „Nostalgie in Rot“ präsentierten sich zum siebten Mal 15 ausgewählte, historische Feuerwehrautomobile aus den 1920er und 1930er Jahren. Mit dabei waren zehn baden-württembergische, ein bayrisches, zwei amerikanische, ein australisches und ein dänisches Feuerwehrfahrzeug, vom Löschfahrzeug über Drehleiterfahrzeuge bis hin zu einem Kommandowagen aus den 60er Jahren. Besonderen wert legte man bei der Auswahl der Fahrzeuge auf exklusive Besonderheiten.</p>
<div id="attachment_10814" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3363.jpg"><img class="size-full wp-image-10814" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3363.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot; auf dem Landesfeuerwehrtag 2008" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot; auf dem Landesfeuerwehrtag 2008</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="justify">Interessante Einblicke boten sich den Feuerwehrleuten in puncto Aufbau und Ausstattung. Zu Beginn der Automobilisierung saßen die Feuerwehrleute im Freien auf Holzbänken, die Armaturen waren zumeist aus Messing gefertigt und die Beladung war von außen sichtbar angebracht. Gekrönt wurde die Rundfahrt durch die historischen Uniformen der Fahrzeugfahrer.</p>
<div id="attachment_10830" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3342.jpg"><img class="size-full wp-image-10830" title="Nostalgie in Rot: Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3342.jpg" alt="Nostalgie in Rot: Landesfeuerwehrtag BW 2008" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">Nostalgie in Rot: Landesfeuerwehrtag BW 2008 - auch wenn es hier dem Anlass entsprechend in schwarz-weiß gehalten ist.</p></div>
<div id="attachment_10828" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3296.jpg"><img class="size-full wp-image-10828" title="&quot;Nostalgie in Rot&quot; auf dem Landesfeuerwehrtag 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3296.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KS15 der FF Ehingen/Donau von 1935" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KS15 der FF Ehingen/Donau von 1935</p></div>
<div id="attachment_10827" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3294.jpg"><img class="size-full wp-image-10827" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3294.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes/Magirus KS der FF Herrenberg von 1932" width="500" height="305" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes/Magirus KS der FF Herrenberg von 1932</p></div>
<div id="attachment_10826" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3293.jpg"><img class="size-full wp-image-10826" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3293.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes-Benz/Metz KS der FF Bretten von 1934" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes-Benz/Metz KS der FF Bretten von 1934</p></div>
<div id="attachment_10825" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3292.jpg"><img class="size-full wp-image-10825" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3292.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: American LaFrance Elmira-USA von 1923, im Privatbesitz von Herrn Lindenmaier, Untersulmendingen " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: American LaFrance Elmira-USA von 1923, im Privatbesitz von Herrn Lindenmaier, Untersulmendingen </p></div>
<div id="attachment_10824" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3290.jpg"><img class="size-full wp-image-10824" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3290.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Garford-Pumper-Sydney von 1926, im Privatbesitz von G. Hübler, Riedlingen " width="500" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Garford-Pumper-Sydney von 1926, im Privatbesitz von G. Hübler, Riedlingen </p></div>
<div id="attachment_10823" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289.jpg"><img class="size-full wp-image-10823" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Chevrolet MS Kopenhagen von 1927, im Privatbesitz von Karl Hermann aus Tübingen - am Steuer sitzt übrigens Stefan Hermann, der im Feuerwehr Weblog mitbloggte." width="500" height="311" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Chevrolet MS Kopenhagen von 1927, im Privatbesitz von Karl Hermann aus Tübingen - am Steuer sitzt übrigens Stefan Hermann, der im Feuerwehr Weblog mitbloggte.</p></div>
<div id="attachment_10822" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289-2.jpg"><img class="size-full wp-image-10822" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289-2.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Alarmierungs- und Signaltechnik in den 1920er Jahren an dem Chevrolet MS aus Kopenhagen" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Alarmierungs- und Signaltechnik in den 1920er Jahren an dem Chevrolet MS aus Kopenhagen</p></div>
<div id="attachment_10821" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289-1.jpg"><img class="size-full wp-image-10821" title="Nostalgie in Rot" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3289-1.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Alarmierungs- und Signaltechnik in den 1920er Jahren an dem Chevrolet MS aus Kopenhagen" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Alarmierungs- und Signaltechnik in den 1920er Jahren an dem Chevrolet MS aus Kopenhagen</p></div>
<div id="attachment_10820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3287.jpg"><img class="size-full wp-image-10820" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3287.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes-Benz/Metz KS20 von 1933 der WF Daimler-Benz aus Sindelfingen " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Mercedes-Benz/Metz KS20 von 1933 der WF Daimler-Benz aus Sindelfingen </p></div>
<div id="attachment_10819" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3284.jpg"><img class="size-full wp-image-10819" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3284.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL20 von 1937, im Besitz der FF Nehren" width="500" height="341" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL20 von 1937, im Besitz der FF Nehren</p></div>
<div id="attachment_10818" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3283.jpg"><img class="size-full wp-image-10818" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3283.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL18 von 1938, im Besitz des FW-Museum Winnenden" width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL18 von 1938, im Besitz des FW-Museum Winnenden</p></div>
<div id="attachment_10817" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3282.jpg"><img class="size-full wp-image-10817" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3282.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KS12 von 1930 der FF Nördlingen/Bayern " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KS12 von 1930 der FF Nördlingen/Bayern </p></div>
<div id="attachment_10816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3279.jpg"><img class="size-full wp-image-10816" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3279.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Benz-Autospritze von 1926 der FF Wolfach " width="500" height="281" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Benz-Autospritze von 1926 der FF Wolfach </p></div>
<div id="attachment_10815" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3277.jpg"><img class="size-full wp-image-10815" title="Nostalgie in Rot auf dem Landesfeuerwehrtag BW 2008" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2008/07/img_3277.jpg" alt="&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL18 von 1935 der FF Weingarten" width="500" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Nostalgie in Rot&quot;: Magirus KL18 von 1935 der FF Weingarten</p></div>
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		<title>St. Florian ist der Patron, verehret ihn, er gibt den Lohn</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 23:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[(Autor: Stefan Cimander). Beim Funken rufen wir ihn an und bitten symbolisch um seinen Beistand. Die Rede ist vom Heiligen St. Florian. Im Feuerwehrwesen begegnen wir ihm aber auch als Plastik, als Gemälde oder als Malerei auf unzähligen Feuerwehrhäusern. Dargestellt wird er als römischer Legionär mit Fahne ,Wasserschaff und mit einem Mühlstein um den Hals. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">(Autor: Stefan Cimander). Beim Funken rufen wir ihn an und bitten symbolisch um seinen Beistand. Die Rede ist vom Heiligen St. Florian. Im Feuerwehrwesen begegnen wir ihm aber auch als Plastik, als Gemälde oder als Malerei auf unzähligen Feuerwehrhäusern. Dargestellt wird er als römischer Legionär mit Fahne ,Wasserschaff und mit einem Mühlstein um den Hals. Aber warum begegnen wir ihm in der Feuerwehr? Ein Erklärungsversuch, anlässlich des zurückliegenden Namenstages von Florian.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img title="Feuer nach Fettexplosion" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/florian1.jpg" alt="" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">Wenn es brennt, wird der Heilige St. Florian angerufen</p></div>
<p><span id="more-8230"></span></p>
<p align="justify">Am 4. Mai 304 starb Florianus (Florian von Lorch) in Lauriacum, dem heutigen Lorch an der Enns (Österreich), den Märtyrertod. Geboren wurde er wohl um 250 in Cannabiaca, das wohl das heutige Zeiselmauer bei Tulln in Österreich ist. Die Heiligsprechung Florians lässt sich nicht mehr nachvollziehen, muss aber vor oder im Hochmittelalter stattgefunden haben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Florian – der Schutzpatron</strong><br />
Florian von Lorch ist der Schutzpatron der Feuerwehr &#8211; und ironischerweise auch Standespatron der Bierbrauer. Aber auch die Böttcher, die österreichischen Kaminkehrer und Seifensieder haben in Florian ihren Standespatron. Er ist außerdem, neben Leopold, der zweite Landespatron von Österreich und Schutzheiliger von Bologna (Italien), St. Florian (Österreich) und Kraków (Polen) sowie ein viel verehrter Volksheiliger in Bayern.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img title="Typische Darstellung von St. Florian mit Löscheimer" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/florian4.jpg" alt="" width="450" height="600" /><p class="wp-caption-text">Typische Darstellung von St. Florian mit Löscheimer (Quelle: Wikimedia Commons)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Christenverfolgung betrifft auch Florianus</strong><br />
Florianus war bekennender Christ zu einer Zeit, als die Christenverfolgung im Römischen Reich zum letzten Mal, zugleich aber am schwersten wütete. Der römische Kaiser Diokletian erließ im Jahr 303 ein Verfolgungsedikt gegen die Christen, weil er in dem Ausschließlichkeitsanspruch der  christlichen Religion für den römischen Staat eine Gefahr sah. Seine Verwaltungs- und Staatsreformen stärkte die Provinzen, sakralisierte aber zugleich den römischen (Senior-)Kaiser – also sich selbst.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Die Stärkung der Provinzen war auch der Grund für die unterschiedlich strenge Auslegung des Diokletian&#8217;schen Verfolgungsediktes. Es verbot die christlichen Gottesdienste, ordnete die Zerstörung von Kirchen, die Verbrennung christlicher Schriften und die Inhaftierung von christlichen Staatsbeamten an. Florianus war zu dieser Zeit Staatsbeamter. Außerdem enthielt das Edikt auch ein Ämterverbot für Christen. Die Christen verloren wichtige Bürgerrechte. Das Edikt verfügte weiterhin die Einkerkerung und Folterung aller Gemeindevorsteher Bischöfe oder Presbyter, um sie auf diese Weise von ihrem Glauben abzubringen. Vor allem aber verfügten Diokletian und seine beiden Mitkaiser die Todesstrafe für alle, die das Kaiseropfer weiterhin verweigerten. Implizit erkannte er Christen die Wehrwürdigkeit ab, weshalb das Heer rigoros gesäubert wurde. Die Soldaten wurde vor die Wahl gestellt: Jesus oder Diokletian.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Florian wird zwangspensioniert</strong><br />
Florianus war zu dieser Zeit (304) kein Soldat mehr, sondern der höchste Beamte des römischen Statthalters Aquilinus in der Provinz Ufernoricum <span>(dem ehemaligen keltischen Königreich Noricum, das ungefähr die heutigen österreichischen Bundesländer Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark sowie Südostoberbayern umfasste)</span>. Davor muss er Kommandant oder ein sehr hoher Offizier der in Lauriacum, dem heutigen Lorch an der Enns,  stationierten Legio II Italica gewesen sein. Denn nur so erklärt sich, weshalb er nach zwanzigjähriger Dienstzeit in die von Diokletian geschaffene Zivilverwaltung übertreten und das hohe Amt des Kanzleivorstehers ausüben konnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Offenbar von Geburt an als Christ erzogen, durfte er das Amt nach vier Jahren infolge des Ediktes nicht mehr ausüben. Er wurde zwangspensioniert und erlitt auch Pensions- und Ehrverlust. Als Aquilinus ein Jahr später in Lauriacum auf Befehl von Diokletian vierzig Legionäre christlichen Glaubens einkerkern ließ, eilte Florianus seinen Glaubensbrüdern und ehemaligen Kameraden zu Hilfe.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 511px"><img title="Gefangennahme des Hl. Florian. " src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/altendorfer1.jpg" alt="" width="501" height="599" /><p class="wp-caption-text">Gefangennahme des Hl. Florian. (Bild: Albrecht Altdorfer)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Florianus wird gefoltert und hingerichtet</strong><br />
Obwohl Florianus nicht nur bei Aquilinus hohes Ansehen besaß, weshalb er seit Inkrafttreten des Ediktes relativ unbehelligt blieb, wurde er verhaftet. Der Geschichtsschreibung nach traf er auf seinem Weg von Cetium (St. Pölten) nach Lauriacum auf eine Militärpatrouille, die den Auftrag hatte Christen zu töten. Als Florianus das hörte sagte er „Brüder und Kameraden was sucht ihr noch  andere? Auch ich bin ein Christ.“ Er wurde Aquilinus vorgeführt, der ihn aufforderte den Göttern zu opfern. Als sich Florianus weigerte ,geriet Aquilinus in Rage und ließ seinen ehemaligen Kanzleivorsteher u.a. mit glühenden Eisen foltern. Als dies nicht fruchtete, sprach der Statthalter das Todesurteil aus. Florian wurde mit einem (Mühl-)Stein am Hals in der reißenden Enns ertränkt.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Die Hinrichtung von Florian. (Bild: Albrecht Altdorfer)" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/altendorfer.jpg" alt="" width="500" height="583" /><p class="wp-caption-text">Die Hinrichtung von Florian. (Bild: Albrecht Altdorfer)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Die Legendenbildung beginnt</strong><br />
Hinrichtung durch Ertränken war zu dieser einer übliche Todesart für Christen, denn ein Leichnam im Meer oder Fluß war verschwunden und konnte damit nicht von den Christen verehrt werden. Im Falle Florianus&#8217; war dies der Legende nach anders. Es wird berichtet dass zunächst niemand die Hinrichtung an Florianus vollziehen wollte. Schließlich stieß ihn ein herbeigeeilter Soldat, der im Auftrag Aquilinus&#8217; nach dem Stand der Dinge sehen sollte, von der Brücke. Das Wasser wollte den Leichnam Florianus&#8217; nicht aufnehmen und so soll der Körper von den Wellen auf einen Felsen geworfen und anschließend von einem Adler bewacht worden sein. Der Adler selbst galt bei den Römern als Siegeszeichen. Florianus, so berichtet die Legende weiter,  erschien Valeria, einer frommen Frau im Traum, und führte sie an die Stelle, wo der Leichnam lag und gab ihr den Auftrag, ihn an einer bestimmten Stelle zu bestatten.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img title="Albrecht Altdorfer: Valeria birgt Florians Leichnam" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/altendorfer2.jpg" alt="" width="490" height="600" /><p class="wp-caption-text">Valeria birgt Florians Leichnam. (Bild: Albrecht Altdorfer)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Valeria verbrachte den Leichnam Florianus mit Hilfe eines ochsenbespannten Karrens an die von Florian gewünschte Stelle. Auf dem Weg dorthin ermatteten die Ochsen und nach einem Gebet Valerias entsprang eine Quelle, die den Ochsen frisches Wasser gab. Heute steht an dieser Stelle das Johanneskirchlein. Der Leichnam soll dann unter großer Eile auf dem Speiserberg bestattet worden sein, auf dem Jahrhunderte später das Augustiner Chorherrenstift St. Florian errichtet wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Auf der für die Römer schwer zugänglichen Begräbnisstätte wird offenbar zunächst ein überbaute Behausung errichtet. Erst um das 9. Jahrhundert herum gibt es das erste schriftliche Zeugnis eines Klosters auf dem Speiserberg.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Kloster St. Florian im Spätmittelalter" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/klostermittelalter.jpg" alt="" width="500" height="315" /><p class="wp-caption-text">Kloster St. Florian im Spätmittelalter</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Toleranz gegenüber Christen – sieben Jahre nach Florians Tod</strong><br />
Sieben Jahre nach Florianus Hinrichtung endete die Christenverfolgung. Kaiser Galerius Nachfolger Diokletians und damaliger Scharfmacher der Verfolgung musste 311 einsehen dass er das Christentum nicht ausrotten konnte. Er gab das Toleranzedikt von Nikomedia heraus, das die Christenverfolgungen im römischen Reich beendete. 313 erweiterten Kaiser Konstantin I. und Kaiser Licinius (Kaiser des Ostens) das Toleranzedikt, das allen Einwohnern im römischen Reich freie Religionsausübung zusicherte. Der Kaiserkult als Zwang wurde abgeschafft. Das Christentum war damit offiziell gleichberechtigt zu den römischen Staatskulten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Rom geht unter – die Heiligenverehrung bleibt</strong><br />
Das Christentum wurde hauptsächlich durch die römischen Legionäre und die mitgereiste romanische Bevölkerung in Europa verbreitet. An den Grenzen zwischen Rom und den „Barbaren“ gab es aber einen Wissensaustausch, der auch für die Geschichte des Florian von Bedeutung ist. Denn das auf der Begräbnisstätte errichtete Kloster muss von den Baiern (Bajuwaren) gebaut worden sein, die nach dem Abzug der Römer das Gedenken an Florian von Lorch tradierten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Als das weströmische Reich im 5. Jahrhundert rapide an Macht einbüßte und schließlich nur noch ein Schatten früherer Macht ward, verließen 488 auf  Befehl des Odoaker, der „nur noch“ Rex Italiae war, die romanischen Bewohner die nördlich der Alpen liegenden römischen Provinzen. Einen Kaiser hatte Westrom zu dieser Zeit schon nicht mehr. Das Ende das fünften Jahrhundert markiert das Ende Westroms. In der Provinz Noricum kam der Abzug der Römer einer weitgehenden Entvölkerung gleich. Die Romanen nahmen dabei nicht nur ihren Besitz, sondern auch ihre Heiligtümer mit nach Italien. Dazu gehörten wohl auch die sterblichen Überreste des Heiligen St. Florian.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Die Gebeine wurden dann der Legendenschreibung nach in der Basilika San Lorenzo fuori le mura in Rom bestattet, bevor sie 1183 ins polnische Krakòw überführt wurden. Dort sollte ein Heiliger den Kampf der Polen gegen die Preußen unterstützen. Das Grab bleibt trotz archäologischer Forschungen bis heute unauffindbar.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Darstellung des Hl. Florian am Gerätehaus der Feuerwehr Waldsolms-Brandoberndorf (Quelle: Christian Lewalter)" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/florian6.jpg" alt="" width="500" height="573" /><p class="wp-caption-text">Darstellung des Hl. Florian am Gerätehaus der Feuerwehr Waldsolms-Brandoberndorf (Quelle: Christian Lewalter)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Warum wird aus einem Lokal- ein Volksheiliger?</strong><br />
St. Florian war lange Zeit ein Lokalheiliger im Ennsgebiet, der zunächst gar nicht mit Feuer in Verbindung gebracht wurde. Mit dem Spätmittelalter (13.-16. Jahrhundert) und der beginnenden Neuzeit (14.-16. Jahrhundert) wird der Floriankult bekannter. In der Gotik begannen Künstler Florianus als Schützer gegen Brandgefahr mit Wasserschaff, Lanze, Schwert und Rüstung darzustellen. Der Bekanntheitsgrad steigerte sich in der Renaissance und erlebte im Barock seine Blüte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Warum im 15. Jahrhundert Florian plötzlich das Feuerpatronat zugeeignet wird, ist nicht ganz klar. Ferdinand Reisinger formuliert diese Zueignung so: „Da Florian &#8230; unerschrocken der Wirklichkeit des Martyriums entgegengeblickt hat, wurde er im hohen Mittelalter zu jenen Nothelfern gerechnet, die Beistand in der Stunde des Todes gewähren: er vermöchte zu helfen &#8230; um die Flammen der Laster und des schlechten Gewissens zu löschen, und den Seelen angesichts der Höllenflammen Trost und Hilfe verschaffen. So wurde Florian zu einem gern verehrten Patron um einen guten Tod.“</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Eine weitere Darstellung von St. Florian (Quelle: Florian Kissel)" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/florian5.jpg" alt="" width="500" height="667" /><p class="wp-caption-text">Eine weitere Darstellung von St. Florian (Quelle: Florian Kissel)</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>St. Florian zunächst als Nothelfer</strong><br />
Florianus galt also als ein Nothelfer in der Gegenwart des Todes. Das erklärt zum Beispiel, weshalb Florianus häufig in Zusammenhang mit Krieg, insbesondere unter der Türkengefahr im 15. Jahrhundert angerufen wird. Florianus galt als Symbol für einen Christen, „der mit flammender Begeisterung, mit Feuereifer sich für den Glauben für Christus und seine Kameraden einsetzt, ja der mutig in den Tod geht, gilt als bewundernswertes Vorbild für Christsein in schwierigen Zeiten“ (Reisinger).</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Andererseits galt das Medium, durch das ein Heiliger zu Tode kam, im Falle des Florianus das Wasser, als Element in dem der Heilige wirksam wird – und das auch bei gegensätzlichen Gefahren. Denn Wasser wehrt das Feuer ab. Florian befiehlt damit sozusagen das Wasser.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Wegen seiner Wirkung im Wasser und der Interpretation als Nothelfer avancierte Florian von Lorch auch zum Schutz- und Standespatron von Berufen, die eine enge Beziehung zu Wasser haben. Dazu gehören die Bierbrauer, die Kerzenmacher, die Köhler, die Küfer, die Müller ,die Schmiede, die Schnapsbrenner, die Schornsteinfeger, die Seifensieder und die Töpfer. Er  wurde angerufen, wenn es galt eine Dürre, die Unfruchtbarkeit der Felder, eine Wassergefahr oder die Feuernot abzuwenden. Mit etwas Phantasie kann man deshalb in Florian eine Art Beschützer vor Katastrophen und Unfällen sehen. Nicht von ungefähr bedeutet Florian im Lateinischen „der Mächtige“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Florian als Schutzpatron der Feuerwehr</strong><br />
Andere Autoren verweisen auf zwei andere Legenden, zum einen sollen bei einem Feuer in Not geratenen Menschen den heiligen Florian um Hilfe angerufen haben, zum anderen wird Florianus nachgesagt, er habe in seiner Kindheit ein Feuer mit einem kleinen Wasserkübel gelöscht. Andere sind der Meinung, Florianus habe als Legionär bei den Vigil de fervor (das war die römische Feuerwehr) die Wasserschläuche bedient. Denkbar ist auch eine einfache Namensverwechslung mit einem anderen Heiligen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Trat der heilige St. Florian bisher als Feuerpatron, als Beschützer vor dem Feuer auf, entwickelte er sich mit dem Aufkommen der organisierten Feuerwehr im 19. Jahrhundert auch zum Schutzpatron der deutschen Feuerwehrleute. Und in der tat stellt der als Skulptur oder Gemälde dargestellte Florian von Lorch eine Art „humanistischer Diesseitsbezug“ dar, indem er Mittel benutzt und Bewegungen vollführt, die auch von Menschenhand mühelos vollbracht werden können.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Feuerwehrmann steigt von Schiebleiter auf brennendes Dach" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/florian2.jpg" alt="" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">Ein Feuerwehrmann steigt von Schiebleiter auf brennendes Dach.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Florian war (und ist) nicht der einzige Feuerpatron</strong><br />
Dass auch bedeutende Theologen mit Florianus zunächst nichts anzufangen wussten, zeigte Martin Luther der im 16. Jahrhundert wirkend, bisher nur den Heiligen Laurentius von Rom (3. Jahrhundert) oder die heilige St. Agathe von Catania (3. Jahrhundert) als Feuerpatrone kannte. Beide galten wegen der Art ihres durch Feuer gekennzeichneten Martyriums als Feuerpatrone.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Neben der erwähnten heiligen Agatha und dem heiligen Laurentius galten auch der heilige Antonius der Große, der heilige Donatus, der heilige Theobald von Thamm und der heilige Wendelinus sowie die heilige Barbara als Schutzpatrone vor dem Feuer. Die Verehrungen waren (oder sind) meist lokal begrenzt, sieht man von der heiligen Barabara ab, die eine größere Verbreitung als der heilige St. Florian aufweist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Die heilige Barbara ist die Patronin der Artillerie, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr und der französischen Feuerwehren, aber auch Schutzpatronin der Geologen, der Sterbenden,  Patronin der Bergleute  der Schlesier  der Gefangenen, der Glöckner, der Architekten und der Helfer des Technischen Hilfswerks. Die heilige Barbara avancierte deshalb zur Schutzpatronin der französischen Feuerwehrleute, weil die französische Feuerwehr ihre Wurzel im Militär hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Brunswig &#8216;erfindet&#8217; den Funkrufnamen „Florian“</strong><br />
Bliebe noch zu klären, warum die Feuerwehr am Funk den heiligen Florian anruft und damit symbolisch um Beistand bittet. Diese „Erfindung“ geht auf keinen geringeren, als den ehemaligen Hamburger Branddirektor Dipl.-Ing. Hans Brunswig zurück. Als die Feuerwehr Hamburg 1950 mit zwei Funkgeräten die ersten Funkversuche machte, suchte man einen &#8216;Funkrufnamen&#8217;. Brunswig entsann sich der Legende um Florian von Lorch und wählte den Funkrufnamen &#8216;Florian&#8217;. 1952 durfte die BF Hamburg den Rufnamen offiziell verwenden und die BF Berlin folgte im gleichen Jahr. Andere Feuerwehren folgten und so wurde am 13. Juni 1975 &#8216;Florian&#8217; der einheitliche Funkrufname für die Feuerwehren in Deutschland.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><img title="Lösch- und Hilfeleistungsfahreug der Berliner Feuerwehr" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/fwnetzv1/magazin/reportage/0805/florianvonlorch/florian3.jpg" alt="" width="500" height="281" /><p class="wp-caption-text">Lösch- und Hilfeleistungsfahreug der Berliner Feuerwehr.</p></div>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Das Floriani-Prinzip</strong><br />
„Heiliger Sankt Florian / Verschon mein Haus / Zünd andre an!“ Dieser scherzhafte  aber dennoch egoistische Spruch ist eine frühe Variante der Nimby-Position (not in my backyard) und bezeichnet die Verhaltensweise Bedrohungen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben. Statt zu helfen oder Vorkehrung zu treffen, soll die Gefahr abgewendet werden indem es einen anderen treffen soll. Eine Einstellung, die mit dem Leben von Florian von Lorch wenig zu tun hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify">Dagegen ist dieser Spruch eine Bitte um Hilfe: „Es brennt o heiliger Florian / heut aller Orts und Enden: Du aber bist der rechte Mann / solch Unglück abzuwenden.“ Wenn man will, lässt sich darin ein liturgischer Notruf sehen. (Autor: Stefan Cimander)</p>
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<p style="margin-bottom: 0cm" align="justify"><strong>Quellen und Literatur:</strong></p>
<ul>
<li><em>Florian</em> in: Ökumenisches Heiligenlexikon (<a href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienF/Florian.html" target="_blank">Link</a>) zuletzt besucht am 8.5.2008</li>
<li><em>Florians Verehrung</em> in: Ökumenisches Heiligenlexikon (<a href="http://www.heiligenlexikon.de/Literatur/Florians_Verehrung.html" target="_blank">Link</a>) zuletzt besucht am 8.5.2008</li>
<li>Friedel Helmut: <em>S[ank]t Florian Schutzpatron in Feuersno</em>t. Hrsg. v. d. Bayer. Versicherungskammer München 1977.</li>
<li>Hornung-Arnegg Wolfgang: <em>Feuerwehrgeschichte: Brandschutz und Löschgerätetechnik von der Antike bis zur Gegenwart</em>. 3. erw. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer 1990</li>
<li>Kuhoff Wolfgang: <em>Diokletian der verkannte Kaiser</em> (<a href="http://www.archaeologie-online.de/de/magazin/fundpunkt/forschung/2002/diokletian_der_verkannte_kaiser/seite_1/" target="_blank">Link</a>) zuletzt besucht am 8.5.2008</li>
<li>Rehberger Karl (Übersetzer): <em>Leidensgeschichte des Hl. Florian</em> (<a href="http://cms.ttg.at/sixcms/detail.php?id=298344&amp;_lang=de" target="_blank">Link</a>) zuletzt besucht am 8.5.2008</li>
<li>Reisinger Ferdinand: <em>Überlegungen zum Hl. Florian</em> (<a href="http://cms.ttg.at/sixcms/detail.php?id=298446&amp;_lang=de" target="_blank">Link</a>) zuletzt besucht am 8.5.2008</li>
<li>Rokoschoski Karl: <em>Der Schutzpatron Sankt Florian</em> 8. Aufl. Linz: Veritas 1997</li>
</ul>
<p>Sonstiges:</p>
<ul>
<li>Maps: <a href="http://maps.google.com/maps?q=48.20751514.380416&amp;ie=UTF8&amp;ll=48.20642914.381361&amp;spn=0.019820.046434&amp;t=h&amp;z=15" target="_blank">St. Florian</a></li>
<li><a href="http://cms.ttg.at/alias/stift-st-florian/265799/start.html?&amp;_lang=de" target="_blank">Augustiner Chorherrenstift St. Florian</a></li>
</ul>
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