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	<title>FWnetz - Feuerwehr im Netz &#187; Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung</title>
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		<title>Die Firefighters vom Flugplatz Ramstein (Teil 2)</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2011/06/20/die-firefighters-vom-flugplatz-ramstein-teil-2/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 05:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Laier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung und Taktik]]></category>
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		<description><![CDATA[Einsatzspektrum einer Kleinstadt-Wehr
Das Einsatzspektrum entspricht der Wehr einer Kleinstadt, wenn man den Flugbetrieb ausklammert. Auf dem Areal gibt es Wohnhäuser, Kindergärten, Schulen, Werkstätten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Geschäfte sowie Freizeiteinrichtungen. Natürlich auch militärische Einrichtungen und Straßenverkehr. So rückt die Wehr zu Bränden genauso aus wie zu technischen Hilfeleistungen. Auch Verkehrsunfälle ereignen sich auf dem Flugplatz. Jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_29461" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000910.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000910-200x300.jpg" alt="Pumpenein- und ausgänge am Tanklöschfahrzeug" title="Pumpenein- und ausgänge am Tanklöschfahrzeug" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-29461" /></a><p class="wp-caption-text">Pumpenein- und ausgänge am Tanklöschfahrzeug</p></div>
<p><strong>Einsatzspektrum einer Kleinstadt-Wehr</strong></p>
<p align="justify">Das Einsatzspektrum entspricht der Wehr einer Kleinstadt, wenn man den Flugbetrieb ausklammert. Auf dem Areal gibt es Wohnhäuser, Kindergärten, Schulen, Werkstätten, Büro- und Verwaltungsgebäude, Geschäfte sowie Freizeiteinrichtungen. Natürlich auch militärische Einrichtungen und Straßenverkehr. So rückt die Wehr zu Bränden genauso aus wie zu technischen Hilfeleistungen. Auch Verkehrsunfälle ereignen sich auf dem Flugplatz. Jedoch bisher ohne eingeklemmte Personen, so die Firefighter während einem Gespräch. Auf dem Areal gibt es eine strikte Geschwindigkeitsbeschränkung.</p>
<p align="justify">Auch First-Responder-Einsätze fahren die entsprechend ausgebildeten Feuerwehrleute. So gehört ein verletztes Mädchen während dem Sportunterricht genauso zum Einsatzalltag wie der Senior mit einem Herzinfarkt. Auf dem Erstangriffsfahrzeug ist die Ausstattung verlastet. Ist ein Transport ins Krankenhaus erforderlich, dann wird über die Leitstelle ein deutscher Rettungswagen angefordert. Auch ein Notarzt kommt &#8211; wenn erforderlich &#8211; von deutscher Seite auf den Flugplatz.</p>
<p align="justify">Für Einsätze mit Gefahrstoffen ist die Wehr ebenfalls gerüstet. Jedoch werden, ähnlich der GAMS-Regel, lediglich Erstmaßnahmen eingeleitet. Auf dem Flugplatz gibt es spezielle Einheiten mit Experten, die sich anschließend um alle weiteren Maßnahmen kümmern. <span id="more-29446"></span></p>
<div id="attachment_29463" class="wp-caption alignleft" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000913.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000913-1024x682.jpg" alt="Amerikanische Feuerwehraxt" title="Amerikanische Feuerwehraxt" width="390" height="260" class="size-large wp-image-29463" /></a><p class="wp-caption-text">Amerikanische Feuerwehraxt</p></div>
<p align="justify">Aber nicht nur der Rettungsdienst, sondern dank einem Hilfeabkommen gibt es bei Anforderung auch Hilfe durch umliegende deutsche Feuerwehren. Jedoch werden zuerst bis zu einem gewissen Grad die eigenen Kräfte ausgeschöpft bis die Unterstützung angefordert wird. An einen Einsatz, bei dem die deutschen Kameraden auf eine amerikanische Liegenschaft gerufen wurden, können sich die Firefighters nicht erinnern. Jedoch gab es zahlreiche Anforderungen von der Gegenseite. Beispielsweise im Oktober 2008, als es bei einem Reifengroßhändler in Rodenbach brannte (<sup>2</sup>) oder im vergangenen Jahr bei einem Großbrand auf dem Gelände eines Autoverwerters in Schönenberg-Kübelberg (<sup>3</sup>).</p>
<div id="attachment_29460" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000909.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000909-300x200.jpg" alt="Inzwischen auch in Deutschland bekannt: Ein Halligan-Tool" title="Inzwischen auch in Deutschland bekannt: Ein Halligan-Tool" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-29460" /></a><p class="wp-caption-text">Inzwischen auch in Deutschland bekannt: Ein Halligan-Tool</p></div>
<p><strong>Unterschiede zwischen Deutschland und Amerika</strong></p>
<p align="justify">Nachfolgend einige Beispiele für die Unterschiede zwischen deutscher Feuerwehr und der &#8220;speziellen&#8221; us-amerikanischen Wehr:</p>
<p align="justify">Bei einem Alarm wird gegebenenfalls die &#8220;building number&#8221; durchgeben. Diese Nummern entsprechen keiner Straße oder Hausnummer, wie man es aus Deutschland kennt. Die Gebäude sind inzwischen kreuz und quer auf dem Flugplatz durchnummeriert. Eine Liste und eine große Karte in der Fahrzeughalle, die in Quadrate unterteilt ist, helfen dann den Firefightern weiter, falls die Besatzung die Anfahrt zum Gebäude nicht kennen sollte. An den Häusern sind die &#8220;building numbers&#8221; in großen braunen Zahlen aufgemalt.</p>
<p align="justify">Innerhalb einer Minute muss die Wehr ausrücken. Nach vier Minuten müssen die Erstmaßnahmen eingeleitet werden. Viele Brandmeldeanlagen gibt es auf dem Gelände. Oft rücken die Firefighters an, ohne dass sie tätig werden müssen.</p>
<p align="justify">Die Wasserversorgung stellen überwiegend Oberflurhydranten; nur wenige Unterflurhydranten sicher. Die Entnahmestellen und die Steigleitungen der höheren Gebäude haben eine Storzkupplung. Daher sind bereits entsprechende Adapterstücke an den Schläuchen montiert. Notfalls sind die Adapter schnell abgeschraubt.</p>
<div id="attachment_29451" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000887.jpg"><img class="size-medium wp-image-29451" title="Adapterstücke von deutsch auf amerikanisches Kupplungssystem" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000887-300x200.jpg" alt="Adapterstücke von deutsch auf amerikanisches Kupplungssystem" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Adapterstücke von deutsch auf amerikanisches Kupplungssystem</p></div>
<p align="justify">Bei den Amerikanern gibt es Schraubkupplungen mit &#8220;male&#8221; und &#8220;female&#8221;. Daher ist die Verlegerichtung, im Gegensatz zu Deutschland, unbedingt zu beachten. Hat man das falsche Ende gepackt kann der Feuerwehrmann den Schlauch nicht anschließen. Natürlich gibt es die Schraubkupplungen in unterschiedlichen Größen. Einheit ist Zoll.</p>
<p align="justify">Auch der Druck wird nicht in bar, sondern in psi (pound per square inch = Pfund pro Quadratzoll) angegeben. Im Einsatzfall rechnen die Firefighter überschlägig 15 psi in 1 bar um.</p>
<p align="justify">Bei den Schläuchen fällt weiter auf, dass diese als Schlauchpakete oder zusammengelegt auf den Fahrzeugen transportiert werden. So werden unterschiedliche Längen für unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Beispielsweise ist ein kurzer Schlauch für einen PKW-Brand vorgesehen. Die Leitung daneben ist länger und für einen Löschangriff während einem Wohnhausbrand vorgesehen. Einen Rollschlauch sucht man auf den amerikanischen Fahrzeugen vergeblich.</p>
<div id="attachment_29452" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000892.jpg"><img class="size-large wp-image-29452" title="Einsatzbereit: Feuerwehrmann in seiner persönlichen Schutzausrüstung  und Atemschutzgerät" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000892-682x1024.jpg" alt="Einsatzbereit: Feuerwehrmann in seiner persönlichen Schutzausrüstung und Atemschutzgerät" width="260" height="390" /></a><p class="wp-caption-text">Einsatzbereit: Feuerwehrmann in seiner persönlichen Schutzausrüstung  und Atemschutzgerät</p></div>
<p align="justify">Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) der Firefighter unterscheidet sich auch von der deutschen Kleidung. An und in den Fahrzeugen liegen silberne Hosen und Jacken für den nächsten Einsatz bereit. Selbst das Hollandtuch und die Handschuhe sind mit dem silbrigen Stoff versehen. Grund sind die hohen Temperaturen, mit der Kerosin verbrennt. Auch bei einem Wohnhausbrand löschen die Feuerwehrangehörigen mit der Silberkleidung. Lediglich andere Handschuhe müssen sie tragen, weil es so vorgeschrieben ist. Unter der Silberkleidung ist ein Nomexstoff verarbeitet.</p>
<p align="justify">Auch die Atemschutzmaske sieht ein wenig anders aus als das Standardmodell für deutsche Wehren. Es ist eine spezielle Entwicklung für das US-Militär, die auch in den Kriegsgebieten getragen wird. Die Maske ist mit Mikro und Kopfhörern ausgestattet. Lediglich einen Stecker müssen die Wehrleute an das tragbare Funkgerät anschließen und schon können sie sich verständigen. Einen eigenen Filteranschluss sowie einen Trinkhalm in der Maske benötigen die Feuerwehrmänner nie, sagen sie während einem Gespräch in der Fahrzeughalle. Im Einsatz tragen sie ausschließlich Flaschengeräte mit Überdrucktechnik, die ein elektronisches Display anstatt einem Manometer haben. Es werden keine Stahl- sondern Kompositflaschen verwendet.</p>
<p align="justify">Bei einer Meldung über einen Gebäudebrand auf dem Flugplatz rückt ein Erstangreifer der zuständigen von drei Stations an und erkundet. Zwei der vier Besatzungsmitglieder gehen notfalls unter Atemschutz vor. Den Sicherungstrupp stellen die restlichen beiden Feuerwehrmänner. Darunter der Maschinist, der zudem für die Atemschutzüberwachung zuständig ist. Der Sicherungstrupp hat außerdem Schläuche mit größeren Durchmessern, damit im Notfall viel Wasser aus dem Rohr spritzt. Eine zweite Einheit steht in einer anderen Station bereit, um bei Bedarf unverzüglich nachzurücken und zu unterstützen. Wie in Deutschland hat die Menschenrettung höchste Priorität, die als &#8220;quick attack&#8221; bezeichnet wird. Auf jedem Erstangreifer kann der vorgehende Trupp auf eine Wärmebildkamera zurückgreifen.</p>
<div id="attachment_29465" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000922.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000922-682x1024.jpg" alt="Außer dem Maschinisten-Sitzplatz haben alle drei Plätze im Flugfeldlöschfahrzeug integrierte Atemschutzgeräte" title="Außer dem Maschinisten-Sitzplatz haben alle drei Plätze im  Flugfeldlöschfahrzeug integrierte Atemschutzgeräte" width="260" height="390" class="size-large wp-image-29465" /></a><p class="wp-caption-text">Außer dem Maschinisten-Sitzplatz haben alle drei Plätze im  Flugfeldlöschfahrzeug integrierte Atemschutzgeräte</p></div>
<p align="justify">Gut kennen sich die Flugplatz-Feuerwehrleute an den Maschinen, wie an der Galaxy, aus. Mit den Feuerwehrfahrzeugen werden festgelegte Punkte angefahren, falls es einen Notfall an oder in einem Flugzeug geben sollte. Zuerst stellen sich die Fahrzeuge an der Vorderseite auf, um auch Sichtkontakt zum Cockpit zu haben. An der Rückseite stellen sich ebenfalls zwei Löschfahrzeuge auf. Die Drehleiter fährt an, um notfalls die Mannschaftstransportkabine erreichen und dort eine Menschenrettung durchführen zu können.</p>
<p align="justify">Auch in diesem Fall hat die Menschenrettung höchste Priorität. Nachdem Fenster und Luken für eine Entrauchung geöffnet sind, wird das Personal mittels Crashrettung in Sicherheit gebracht. In den Maschinen gibt es auch eingebaute Selbstrettungseinrichtungen, darunter eine Notrutsche wie in zivilen Passagierflugzeugen. An vorgegebenen Punkten können die Wehrleute notfalls die Außenhaut aufbrechen und Löschmittel ins Flugzeuginnere einbringen. An diesen Stellen verlaufen beispielsweise keine Stromleitung oder befindet sich keine Luftversorgung. Eine Gefährdung ist dort ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p align="justify">Der Besuch des Flughafen-Feuerwehr war eine sehr interessante Sache, die sich (hoffentlich) in diesem Bericht und den beigefügten Bildern widerspiegelt. Vielleicht wird auch in Zukunft mal wieder über die Firefighters berichtet, falls Interesse bestehen sollte und die Möglichkeit dazu eingeräumt wird.</p>
<p align="justify">Wünsche, Fragen und Vorschläge für weitere Berichte werden gerne als Kommentar entgegen genommen. (Autor: Harald Laier, www.fwnetz.de)</p>
<div id="attachment_29453" class="wp-caption alignleft" style="width: 270px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000894.jpg"><img class="size-large wp-image-29453" title="Verwendet werden Überdruckgeräte und Kompositflaschen" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000894-682x1024.jpg" alt="Verwendet werden Überdruckgeräte und Kompositflaschen" width="260" height="390" /></a><p class="wp-caption-text">Verwendet werden Überdruckgeräte und Kompositflaschen</p></div>
<p><strong>Fußnoten und Links</strong></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/?p=29443" >FWnetz: Die Firefighters vom Flugplatz Ramstein (Teil 1)</a></p>
<p>(<sup>2</sup>) <a href="http://www.fwnetz.de/2008/10/18/video-us-feuerwehr-bei-grosbrand-in-rodenbach/">FWnetz: (Video) US-Feuerwehr bei Großbrand in Rodenbach?</a><br />
(<sup>3</sup>) <a href="http://www.fwnetz.de/2010/03/11/500-schrottfahrzeuge-brennen-bei-autoverwerter/">FWnetz: 500 Schrottfahrzeuge brennen bei Autoverwerter</a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/2010/08/21/4-kaiserslautern-classics/">FWnetz: 4. Kaiserslautern Classics</a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ramstein_Air_Base">Wikipedia: Ramstein Air Base</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_C-5">Wikipedia: Lockheed C-5 (Galaxy)</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lockheed_C-130">Wikipedia: Lockheed C-130 (Hercules)</a></p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Oshkosh_Striker">Wikipedia (englisch): Oshkosh Striker</a></p>
<p><a href="http://www.oshkoshcorporation.com/">Oshkosh (Firmenwebsite)</a><br />
<a href="http://www.kovatch.com/">Kovatch (Firmenwebsite)</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Firefighters vom Flugplatz Ramstein (Teil 1)</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2011/06/16/die-firefighters-vom-flugplatz-ramstein-teil-1/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2011/06/16/die-firefighters-vom-flugplatz-ramstein-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 18:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Laier</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ramstein (rp), (hl). Auf der Bundesautobahn 6 kurz nach Kaiserslautern in Fahrtrichtung Saarbrücken (sl). Kaum wird es neben der Autobahn grüner fliegt ein Flugzeug über mein Auto. Es verringert seine Flughöhe und verschwindet hinter den Bäumen. Gelandet ist die Maschine auf dem Flugplatz Ramstein, dem größten Stützpunkt der US Air Force (AF) außerhalb der USA. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Ramstein (rp), (hl). Auf der Bundesautobahn 6 kurz nach Kaiserslautern in Fahrtrichtung Saarbrücken (sl). Kaum wird es neben der Autobahn grüner fliegt ein Flugzeug über mein Auto. Es verringert seine Flughöhe und verschwindet hinter den Bäumen. Gelandet ist die Maschine auf dem Flugplatz Ramstein, dem größten Stützpunkt der US Air Force (AF) außerhalb der USA. Dorthin bin ich unterwegs. <span id="more-29443"></span></p>
<div id="attachment_29455" class="wp-caption alignleft" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000896.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000896-1024x682.jpg" alt="Flugfeldlöschfahrzeug, dahinter die Passagierabfertigung sowie das neue Hotel mit Shopping Mall (Hochhaus)" title="Flugfeldlöschfahrzeug, dahinter die Passagierabfertigung sowie das neue  Hotel mit Shopping Mall (Hochhaus)" width="390" height="260" class="size-large wp-image-29455" /></a><p class="wp-caption-text">Flugfeldlöschfahrzeug, dahinter die Passagierabfertigung sowie das neue  Hotel mit Shopping Mall (Hochhaus)</p></div>
<p align="justify">Die Geschichte der Autobahn und des Flugplatzes haben Gemeinsamkeiten. Gebaut in der Zeit der Nationalsozialisten war ein Teil der Autobahn bereits während dem zweiten Weltkrieg ein Behelfsflugplatz. Vorrückende US-Streitkräfte eroberten den Autobahnabschnitt und bauten ihn Zug um Zug aus. Heute ist unter anderem das 86. Lufttransportgeschwader mit seinen Flugzeugen des Typs Lockheed C-130 J, besser bekannt als Hercules, in Ramstein stationiert. Der Flugplatz ist die europäische Drehscheibe für Fracht- und Truppentransporte.</p>
<p align="justify">Nach den Einlassformalitäten und der Torkontrolle bin ich auf dem Flugplatz, begleitet von einem Mitarbeiter der Pressestelle. Das Militärgelände erinnert aufgrund der Häuser, manchen Fahrzeugen und anderer Eindrücke eher an eine amerikanische Kleinstadt. Außer den riesigen Flugzeughangar und weiteren größeren Gebäuden.</p>
<p align="justify">Direkt am Tower ist mein Reiseziel, die Feuerwache der &#8220;Firefighters&#8221; vom Flugplatz Ramstein. Es ist eines von acht Standorten, die von der AF in der Westpfalz betrieben werden. Allein auf dem Flugplatz gibt es drei &#8220;fire stations&#8221;. Die AF hat über 200 Feuerwehrangehörige in dieser Region. Davon sind etwa die Hälfte deutsche Zivilangestellte. Die andere Hälfte sind amerikanische Militärangehörige. Die US Army unterhält ebenfalls eigene Feuerwehrstandorte im Bereich um Kaiserslautern.</p>
<p align="justify">Die Amtssprache ist Englisch. Über Funk melden sich die Fahrzeugführer in Englisch aus. Der Einsatzleiter schreibt den abschließenden Einsatzbericht in Englisch, obwohl er mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen ist. Ein Mindestmaß an Englischkenntnissen ist Voraussetzung, um überhaupt einen Job auf dem Flugplatz zu bekommen. Auch als zukünftiger Firefighter.</p>
<p><strong>Aufnahmekriterium, Ausbildung und Schichtablauf</strong></p>
<p align="justify">Aufnahmekriterium für die deutschen Firefighters sind zudem eine abgeschlossene Grundausbildung der freiwilligen Feuerwehr, Atemschutzgeräteträger-Lehrgang mit aktueller G 26.3-Untersuchung und ein LKW-Führerschein. Nach einer Probezeit von zwei Jahren mit begleitender Ausbildung ist man Firefighter. Einen Teil seines Wissens erwirbt der Feuerwehrangehörige durch ein Fernstudium am Computer. Auch vor Ort in Ramstein erfolgen praktische Ausbildungsabschnitte. Ein mehrmonatiger Besuch einer Feuerwehrschule in den USA kann beispielsweise zur Erlangung einer Führungsposition notwendig sein.</p>
<p align="justify">Zudem werden die deutschen Feuerwehrangehörigen zu Werkfeuerwehrmännern ausgebildet (<sup>1</sup>). Mit diesem anerkannten Ausbildungsberuf kann sich der Feuerwehrmann beispielsweise im Falle einer Arbeitslosigkeit bei einem neuen Arbeitgeber bewerben. Momentan besteht wegen der Schließung einer Feuerwache kein Bedarf an weiteren Kräften, so die Firefighters während einem Gespräch. Das Personal wurde auf die übrigen Stations verteilt.</p>
<p align="justify">Der tagtägliche Schichtablauf könnte einer deutschen Berufs- oder Werkfeuerwehr entsprechen. Um 7:30 Uhr ist Schichtwechsel. Der Arbeitstag beginnt mit der Überprüfung von Geräten und Fahrzeugen. Innerhalb der ersten acht Stunden erfolgen Aus- und Fortbildung sowie Gerätewartungen. Die anschließenden acht Stunden sind Bereitschaftszeit. In dieser Zeit schauen die Feuerwehrmänner beispielsweise Fernsehen. Es stehen zwei getrennte Fernsehräume zur Verfügung. In einem läuft das deutsche TV-Programm und an der Wand hängen Erinnerungsteller und Bilder von deutschen Feuerwehren aus der Region. In dem anderen Fernsehraum läuft das englische TV-Programm. In den übrigen Räumen gibt es keine sichtlichen Trennungen zwischen den Nationen. Schließlich gehen die Firefighters beider Länder auch zusammen in den Einsatz. Die restlichen acht Stunden der 24-Stunden-Schicht ist die Ruhezeit. Um 6 Uhr werden die Feuerwehrleute geweckt.</p>
<p align="justify">Einen Steinwurf von der Hauptwache entfernt wird gerade ein Ausbildungszentrum errichtet. Eine Flugzeugattrappe ist bereits fertig. Daneben wird noch ein dreistöckiges Haus errichtet, das ebenfalls für die Heißausbildung zur Verfügung steht. Aber auch Drehleiter- oder Abseilübungen sollen an diesem Gebäude künftig stattfinden. Nicht nur die Feuerwehrangehörigen aus der Westpfalz werden hier üben. Aus ganz Europa kommen dann Angehörige der AF nach Ramstein.</p>
<p><strong>Fuhrpark und Ausrüstung</strong></p>
<div id="attachment_29454" class="wp-caption alignleft" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000895.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000895-1024x682.jpg" alt="Flugfeldlöschfahrzeug (links) und Drehleiter (rechts) im Größenvergleich mit dem Flügel einer Lockheed C-5" title="Flugfeldlöschfahrzeug (links) und Drehleiter (rechts) im  Größenvergleich mit dem Flügel einer Lockheed C-5" width="390" height="260" class="size-large wp-image-29454" /></a><p class="wp-caption-text">Flugfeldlöschfahrzeug (links) und Drehleiter (rechts) im  Größenvergleich mit dem Flügel einer Lockheed C-5</p></div>
<p align="justify">Der Fuhrpark spiegelt das Einsatzspektrum der Wehr wieder. So gibt es derzeit unter anderem acht Flugfeldlöschfahrzeuge, zwölf Tanklöschfahrzeuge, drei Rüstwagen, ein Gefahrgutfahrzeug, zwei Drehleitern und zwei Tanker (Großtanklöschfahrzeuge). Die Fahrzeuge sind über die acht Stations verteilt.</p>
<p align="justify">Sowohl Fahrgestell als auch Aufbau stammen überwiegend aus den USA. Lediglich ein MAN-Sattelschlepper, der verschiedene Anhänger zieht, ist eine Ausnahme. Die AF hat Stützpunkte auf dem ganzen Globus. Die Fahrzeuge sind einheitlich, damit Ausbildung, Prüfung und der Einsatz gleich sind. Pro Fahrzeugtyp werden die Maschinisten eingewiesen und erhalten die entsprechende Fahrberechtigung, erklären mir die Firefighters.</p>
<p align="justify">So könnte &#8211; rein theoretisch &#8211; ein in Ramstein ausgebildeter Feuerwehrmann auf jeder anderen AF-Base sofort in ein Löschfahrzeug steigen und zum Einsatz fahren. Lediglich der Führerschein müsste noch für die dortige Liegenschaft umschreiben werden.</p>
<p align="justify">Generell sind die Fahrzeuge der US-Feuerwehr im Gegensatz zu deutschen Fahrzeugen eher spartanisch ausgestattet. Gerade das Notwendigste ist verlastet. Die Flugfeldlöschfahrzeuge haben große Mengen Wasser, Schaummittel und Löschpulver an Bord. Zivile Flughäfen haben weltweit genaue Vorgaben, wie schnell und wie viel Löschmittel zur Verfügung stehen muss. Ähnliche Vorgaben gibt es auch für die militärischen Flugplätze der AF.</p>
<p align="justify">Auch bei der Ausrüstung liegen die Unterschiede eher im Detail. So führen die Wehrleute auch tragbare Leitern auf ihren Fahrzeugen mit, die aber amerikanischen Vorschriften entsprechen. Ausschließlich sind Hohlstrahlrohre auf den Fahrzeugen verlastet &#8211; jedoch mit amerikanischem Anschluss. Zu den Kupplungen später mehr.</p>
<p align="justify"><em><strong>Nachfolgend werden vier Fahrzeuge aus dem Fuhrpark vorgestellt:</strong></em></p>
<p><center><div id="attachment_29456" class="wp-caption alignnone" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000898.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000898-1024x682.jpg" alt="Tanklöschfahrzeug und Flugfeldlöschfahrzeug auf dem Flugfeld" title="Tanklöschfahrzeug und Flugfeldlöschfahrzeug auf dem Flugfeld" width="390" height="260" class="size-large wp-image-29456" /></a><p class="wp-caption-text">Tanklöschfahrzeug und Flugfeldlöschfahrzeug auf dem Flugfeld</p></div></center></p>
<p><strong>Tanklöschfahrzeug</strong></p>
<div id="attachment_29462" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000912.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000912-300x200.jpg" alt="Aussichtspunkt: Pumpenbedienstand mit Werfer" title="Aussichtspunkt: Pumpenbedienstand mit Werfer" width="150" height="100" class="size-medium wp-image-29462" /></a><p class="wp-caption-text">Aussichtspunkt: Pumpenbedienstand mit Werfer</p></div>
<p align="justify">Der &#8220;Fire-Fighting Truck&#8221; kann man als Tanklöschfahrzeug bezeichnen, wenn man sich die  Ausstattung anschaut. Der Löschwassertank hat etwa 2.400 Liter. Rund 240 Liter Schaum werden mitgeführt. Die Pumpe liefert 3.800 Liter pro Minute bei einem Druck von 10 bar und mischt bei Bedarf das Schaumkonzentrat hinzu. Das Fahrgestell ist von der Kovatch Corporation aus Nesquehoning (USA), Baujahr 1989. Das Fahrzeug wird demnächst durch ein Neufahrzeug ersetzt.</p>
<p><strong>Rüstwagen</strong></p>
<div id="attachment_29459" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000907.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000907-300x200.jpg" alt="Der Rüstwagen vor der Wache" title="Der Rüstwagen vor der Wache" width="150" height="100" class="size-medium wp-image-29459" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rüstwagen vor der Wache</p></div>
<p align="justify">Den &#8220;Rescue&#8221; kann man aufgrund seiner Ausstattung als Rüstwagen bezeichnen. Im hinteren Teil des Aufbaus ist die Ausrüstung für Verkehrsunfälle und ähnliche Ereignisse untergebracht. Dazu zählen ein hydraulischer Rettungssatz, Hebekissen und Unterbauhölzer. Im mittleren Bereich sind die Geräte für die Höhen- und Tiefenrettung untergebracht. In den vorderen Geräteräumen sind verschiedene Messgeräte, ein Überdrucklüfter und spezielle Atemschutzgeräte für die Rettung aus Tiefen verlastet. Auf dem Dach ist ein Lichtmast montiert sowie tragbare Leitern verladen. Das Fahrgestell hat Freightliner hergestellt, ein US-Tochterunternehmen des Daimler-Konzerns. Baujahr ist 2008.</p>
<p><strong>Flugfeldlöschfahrzeug</strong></p>
<div id="attachment_29464" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000921.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000921-300x200.jpg" alt="Cockpit eines Flugfeldlöschfahrzeugs" title="Cockpit eines Flugfeldlöschfahrzeugs" width="150" height="100" class="size-medium wp-image-29464" /></a><p class="wp-caption-text">Cockpit eines Flugfeldlöschfahrzeugs</p></div>
<p align="justify">Das Flugfeldlöschfahrzeug stellte das Unternehmen Oshkosh im Jahr 2009 her und wird als &#8220;Crash&#8221; bezeichnet. Der dreiachsige &#8220;Striker&#8221;, so die Modellbezeichnung des Herstellers, hat einen Löscharm auf dem Dach. Eine Wärmebildkamera ist fest montiert. Der Bildschirm ist in der Fahrerkabine eingebaut. Der Fahrer sitzt, wie bei einem Traktor, genau in der Fahrzeugmitte. Der Oshkosh führt 11.356 Liter Wasser, 1.590 Liter Schaummittel und 227 Kilogramm Löschpulver mit. Das Gesamtgewicht liegt bei rund 35 Tonnen.</p>
<p><strong>Drehleiter</strong></p>
<div id="attachment_29458" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000905.jpg"><img src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/06/P1000905-300x200.jpg" alt="Übung: Drehleiter hat an einem Flugzeug angeleitert" title="Übung: Drehleiter hat an einem Flugzeug angeleitert" width="150" height="100" class="size-medium wp-image-29458" /></a><p class="wp-caption-text">Übung: Drehleiter hat an einem Flugzeug angeleitert</p></div>
<p align="justify">Die KME Aerialcat hat eine Leiterlänge von 102 Feet. Das sind umgerechnet rund 31 Meter. Der Korb ist für eine Last von 500 Kilogramm ausgelegt, die sich bei Wasserabgabe auf 250 Kilogramm reduziert. 4.000 Liter Wasser pro Minute kann der Korbmonitor maximal abgeben. 40.000 Liter Druckluft werden in großen Druckflaschen mitgeführt, deren Leitungen im Korb enden. Das Fahrzeug führt 600 Liter Wasser mit und hat eine eingebaute Pumpe, die rund 5.000 Liter Wasser pro Minute fördert. Die Drehleiter wird sowohl bei Gebäudebränden als auch an der Lockheed C-5 zur Personenrettung eingesetzt.</p>
<p><strong>Fußnote</strong></p>
<p align="justify">(<sup>1</sup>) <a href="http://www.fwnetz.de/2010/12/18/neun-angehorige-der-amerikanischen-streitkrafte-zu-hauptberuflichen-werkfeuerwehrmannern-ausgebildet/" >FWnetz: Neun Angehörige der amerikanischen Streitkräfte zu hauptberuflichen Werkfeuerwehrmännern ausgebildet</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine geniale Idee feiert seinen 60igsten</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2011/05/27/eine-geniale-idee-feiert-seinen-60igsten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 06:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[LSHD]]></category>
		<category><![CDATA[Mercedes-Benz]]></category>
		<category><![CDATA[Unimog]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3. Juni 1951 lief der erste Serien-Unimog bei Mercedes-Benz vom Band
(sc). Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind viele nahmhafte Nutzfahrzeughersteller ebenso vom Markt und aus dem Bewusstsein verschwunden, wie auch verschiedene Fahrzeugbaureihen. Namen wir Borgward, Henschel oder Büssing sind heute allenfalls eingefleischten Liebhabern alter Fahrzeuge ein Begriff. Dieses Schicksal blieb einem wahren Nachkriegsklassiker der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Am 3. Juni 1951 lief der erste Serien-Unimog bei Mercedes-Benz vom Band</h3>
<div id="attachment_29262" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_5000.jpg"><img class="size-full wp-image-29262  " title="Unimog_U_5000" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_5000.jpg" alt="Mercedes-Benz Unimog U 5000. (Foto: Daimler Global Media)" width="390" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz Unimog U 5000. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<p style="text-align: justify;">(sc). Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind viele nahmhafte Nutzfahrzeughersteller ebenso vom Markt und aus dem Bewusstsein verschwunden, wie auch verschiedene Fahrzeugbaureihen. Namen wir Borgward, Henschel oder Büssing sind heute allenfalls eingefleischten Liebhabern alter Fahrzeuge ein Begriff. Dieses Schicksal blieb einem wahren Nachkriegsklassiker der deutschen Nutzfahrzeugindustrie glücklicherweise erspart: Dem Unimog.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon kurze Zeit nach seiner Serienreife erblühte der Unimog zu einem modernen Klassiker. Der Markenname Unimog ist inzwischen ein generationenübergreifender Begriff und rangiert in seiner Assoziativkraft noch vor dem Namen des herstellenden Konzerns. Wir reden nämlich nie von einem Mercedes-Benz, sondern immer nur von einem Unimog. Der Begriff Unimog verselbstständigte sich, ähnlich wie der Begriff Tempo für Papiertaschentuch, zu Kennzeichnung einer ganzen Fahrzeugklasse. Dem Erfolg des Originals macht dies trotz Konkurrenz keinen Abbruch. <span id="more-29230"></span></p>
<div id="attachment_29263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/unimog_Baureihe_401_402.jpg"><img class="size-full wp-image-29263 " title="unimog_Baureihe_401_402" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/unimog_Baureihe_401_402.jpg" alt="Unimog 25 PS (Baureihe 401/402), 1953. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="327" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog 25 PS (Baureihe 401/402), 1953. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Unimog ist die Abkürzung für Universal-Motor-Gerät. Universal einsetzbar ist der Unimog durchaus, wie die verschiedensten Anwendungsbereiche zeigen. Ursprünglich für die Landwirtschaft entwickelt, mauserte sich der Unimog zu einem Standardfahrzeug für Kommunen, Militär und das Baugewerbe. Natürlich fand der Unimog auch seinen Weg &#8211; besser wäre wohl „seine Umwege“ &#8211; in die Feuerwehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Unimog, im Jahre 1944. Albert Friedrich, Leiter der Daimler-Benz-Flugmotorenkonstruktion, stellte erste Studien über die Schaffung eines geländegängigen Allzweckfahrzeuges für die Landwirtschaft an. Vor dem Hintergrund der Pläne des amerikanischen Finanzpolitikers Henry Morgenthau, das Deutsche Reich nach Kriegsende in mehrere Agrarstaaten aufzuteilen, schien die Überlegung Friedrichs logisch.</p>
<p style="text-align: justify;">Anspruchslose, schlichte und universelle Einsetzbarkeit war die Grundidee des Fahrzeugs, die sich unter den Nachkriegsbedingungen, mit seinen Ressourcenmängeln und zerstörten Produktionsanlagen, umsetzen lassen musste. Der Unimog folgte deshalb der Gleichung: einfache Konstruktion bei hoher Leistungsfähigkeit. Charakteristisch für den Unimog ist bis heute der Aufbau auf einem Leiterrahmen mit einer Hilfsladefläche bzw. Aufbau, den Portalachsen sowie einem Verteilergetriebe und Allradantrieb.</p>
<div id="attachment_29264" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_Fahrgestell_1949.jpg"><img class="size-full wp-image-29264 " title="Unimog_Fahrgestell_1949" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_Fahrgestell_1949.jpg" alt="Unimog-Fahrgestell aus dem Jahr 1949 mit Dieselmotor. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog-Fahrgestell aus dem Jahr 1949 mit Dieselmotor. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Den ersten Prototypen fertigte die Gold- und Silberwarenfabrik Erhard &amp; Söhne 1946 nach nur sieben Monaten Entwicklungszeit. Eine 500 Fahrzeuge umfassende Kleinserie stellte die Werkzeugmaschinenfabrik Boehringer zwei Jahre später her &#8211; deshalb gab es 2008 schon mal ein Unimog-Jubiläum. Schon 1950 übernahm Daimler-Benz die Produktion. Am 3. Juni 1951 verließ dann der erste Unimog der Baureihe 2010 das Produktionsband in Gaggenau. Der charakteristische Mercedes-Stern löste aber erst 1955 den stilisierten Ochsenkopf der Firma Boehringer ab.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img title="Unimog-MTW U 402 von 1956. Foto: Unimog-Museum" src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/06/mtw_museum.jpg" alt="Unimog-MTW U 402 von 1956. Foto: Unimog-Museum" width="450" height="279" /><p class="wp-caption-text">Unimog-MTW U 402 von 1956. Foto: Unimog-Museum</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als Ackerschlepper fand der Unimog jedoch selten seinen Einsatz. Der eigentliche Erfolg stellte sich mit der Baureihe Unimog S 404 ein. Das bis 1980 produzierte Modell war der erfolgreichste Unimog überhaupt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundeswehr war zunächst Hauptabnehmer des 404. Aufgrund der niedrigen Leistung der damaligen Dieselmotoren erhielt die Baureihe einen Benzinmotor – bis heute einmalig. Für das Militär lag der Wert des Unimog in seinen Fahreigenschaften. Im Gegensatz zum als Ackerschlepper konzipierten Unimog ist der Unimog S ein kleiner hochgeländegängiger Lastkraftwagen. Seine Geländegängigkeit übertrifft sogar die von Kettenfahrzeugen.</p>
<div id="attachment_29265" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/unimog_s.jpg"><img class="size-full wp-image-29265 " title="unimog_s" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/unimog_s.jpg" alt="Der Unimog S auf schwierigem Gelände, 1955. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">Der Unimog S auf schwierigem Gelände, 1955. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Für die kommunalen Feuerwehren spielte der Unimog zunächst keine Rolle. Oft waren die Unimogfahrzeuge Eigentum der Gemeinde oder eines Landwirts, die aber im Alarmfall im Zeughaus der Feuerwehr durchaus schnell mit einem „Feuerwehraufbau“ umgerüstet werden konnten. Mit etwas Phantasie lässt sich in den unimogtypischen Wechselaufbauten ein Vorläufer des Wechselladerkonzepts sehen. Die Idee eines Wechselaufbau-Unimog speziell für die Feuerwehr setzte sich nicht durch. Stattdessen wurde der Unimog Zugfahrzeug für den TSA.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img title="Der erste Feuerwehr-Unimog, der eine ganze Löschgruppe transportierte." src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/06/unimog_wechsel.jpg" alt="Der erste Feuerwehr-Unimog, der eine ganze Löschgruppe transportierte." width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">Der erste Feuerwehr-Unimog, der eine ganze Löschgruppe transportierte.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Fahreigenschaften machten den Unimog für den Luftschutzhilfsdienst (LSHD) interessant. Das Bundesinnenministerium suchte ein leichtes, wendiges und geländegängiges Fahrzeug. Im Unimog S fand das Ministerium das ideale Fahrzeug. Bis 1964 bestellte man  1.752 Fahrzeuge vom Typ Unimog S als Serienfahrgestell für das TLF 8. Magirus und Metz fertigten die Aufbauten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Neukonzeption des Katastrophenschutzes wurden die Unimog-TLF nicht mehr benötig. Der Bund gab die Fahrzeuge an die Kommunen ab. Die Unimog-TLF fanden auf diesem Weg Eingang in die kommunalen Feuerwehren. Das TLF 8 ist damit eigentlich ein „Kind des Luftschutzes“.  Ab Mitte der siebziger Jahre musterte die Bundeswehr ihre erste Unimog-Generation aus. Nicht selten wanderten diese Fahrzeuge ebenfalls zur Feuerwehr, wo er als TLF in Gebrauch stand.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img title="TLF 8/8 auf Unimog 404.1 von 1964." src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/06/tlf8.jpg" alt="TLF 8/8 auf Unimog 404.1 von 1964." width="450" height="338" /><p class="wp-caption-text">TLF 8/8 auf Unimog 404.1 von 1964.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Dass kleine wendige TLF nicht nur unnutzes Gerät sind, zeigte sich nach der Waldbrandkatastrophe von Lüneburg 1975. Bis heute bilden Unimog-Fahrzeuge die Speerspitze bei der Waldbrandbekämpfung. Der Unimog fand aber nicht nur als TLF Verwendung bei Feuerwehren. Die Version mit langem Radstand wurde als Fahrgestell für ein TSF (W) bzw. LF 8 gewählt. Hauptsächlich waren und sind diese in bergigem oder unwegsamem Gelände zu finden.</p>
<div id="attachment_29266" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_SBU_U_1300.jpg"><img class="size-full wp-image-29266 " title="Unimog_SBU_U_1300" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_SBU_U_1300.jpg" alt="Schwere Baureihe Unimog (SBU) U 1300, Feuerwehr, Waldbrandbekämpfung. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schwere Baureihe Unimog (SBU) U 1300, Feuerwehr, Waldbrandbekämpfung. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="LF 8-TS auf Unimog 404.1 der FF Häusern."><img title="LF 8-TS auf Unimog 404.1 der FF Häusern." src="http://www.feuerwehr-weblog.de/wp-content/uploads/2007/06/lf8ts.jpg" alt="LF 8-TS auf Unimog 404.1 der FF Häusern." width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">LF 8-TS auf Unimog 404.1 der FF Häusern.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Geeignet war der Unimog jedoch auch als Fahrgestell für den RW 1. Auch hier sprach die Geländegängigkeit für ihn. Im „Löschzug – Löschen und Retten“ des Katastrophenschutzes war der RW 1 oft als Unimog anzutreffen. Auch heute verwenden kleinere und mittlere Feuerwehren den Unimog als RW 1.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Unimog veränderte im Laufe der letzten 60 Jahre seine Aussehen und seine Variantenvielfalt nahm zu. Alle Ereignisse und Neuentwicklungen niederzuschreiben, würde diesen Rahmen hier sprengen. Heute gibt es den Unimog in drei Basistypen: Als leichte Baureihe U20, als mittelschwere Baureihe U300-500 und als schwere Baureihe U4000-5000.</p>
<div id="attachment_25071" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_05.jpg"><img class="size-full wp-image-25071  " title="u20_05" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/u20_05.jpg" alt="Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 20. Foto: Mercedes-Benz</p></div>
<div id="attachment_29267" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_400_U_500_Feuerwehr.jpg"><img class="size-full wp-image-29267 " title="Unimog_U_400_U_500_Feuerwehr" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_400_U_500_Feuerwehr.jpg" alt="Unimog U 400 / U 500 Feuerwehr. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Unimog U 400 / U 500 Feuerwehr. (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<div id="attachment_29268" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_3000_U_5000.jpg"><img class="size-full wp-image-29268 " title="Unimog_U_3000_U_5000" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/05/Unimog_U_3000_U_5000.jpg" alt="Mercedes-Benz Unimog U 3000 - U 5000. (Foto: Daimler Global Media)" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Mercedes-Benz Unimog U 3000 - U 5000 (Foto: Daimler Global Media)</p></div>
<p>Interessant ist vielleicht auch, dass der ein vom Unimog abgeleiteter Traktor der MB Trac ist, der Unimog also über einen Umweg doch seinen Weg in die Landwirtschaft fand. Ferner basiert der ATF Dingo, ein gepanzertes Militärfahrzeug, auf Basis des Unimog. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<p style="text-align: justify;">Übrigens: Passend zum 60. Geburtstag des Unimog feiert das Unimog-Museum sein 5jähriges Bestehen am 5. Juni.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Links im fwnetz</h3>
<ul>
<li><a rel="bookmark" href="../2011/03/22/snippets-von-der-retro-classics-1-der-unimog/">Snippets von der Retro Classics (1): Der Unimog</a></li>
<li><a href="../2010/06/09/kompaktes-feuerwehr-tlf-der-unimog-u-20/">Kompaktes  Feuerwehr-TLF: Der Unimog U 20</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehr-weblog.de/archives/2006/08/unimog_und_feue_1.html">Legenden  bei der Feuerwehr: Der Unimog</a></li>
<li><a title="Permanent Link: Rezension:  Feuerwehr-Unimog" rel="bookmark" href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2007/03/19/rezension-feuerwehr-unimog/">Rezension:   Feuerwehr-Unimog</a></li>
<li><a title="Permanent Link: “Der erste  Feuerwehr-Unimog”" rel="bookmark" href="http://www.feuerwehr-weblog.de/2007/06/10/der-erste-feuerwehr-unimog/">“Der   erste Feuerwehr-Unimog”</a></li>
</ul>
<h3 style="text-align: justify;">Externe Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.mercedes-benz.de/content/germany/mpc/mpc_germany_website/de/home_mpc/unimog_home/home/unimog.flash.html" target="_blank">Mercedes-Benz Unimog</a></li>
<li><a href="http://www.unimog-museum.com/" target="_blank">Unimog-Museum</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unimog" target="_blank">Unimog (Wikipedia)</a></li>
</ul>
<h3>Literatur</h3>
<ul>
<li>Dirk Biemer: <em>Feuerwehr-Unimogs. Geschichte – Typen – Technik</em>.   Gebundene Ausgabe, 166 Seiten, 1. Auflage März 2007, Verlag Geramond.</li>
<li>Dirk Biemer: <em>Der Unimog in der Feuerwehr: auf der ganzen Welt im  Einsatz. Die  Geschichte eines Erfolges</em>. 2 Bd. Bremen 1992.</li>
<li>Peter Kupferschmidt: <em>LSHD und Katastrophenschutz – ein Update</em>,  in: Brandschutz: Deutsche Feuerwehr-Zeitung, 58. Jg., 2004, Nr. 2,  S.  90 – 97.</li>
<li>Peter Kupferschmidt:<em> Einsatzfahrzeuge im  Luftschutzhilfsdienst  1953 bis 1968</em>, Bd.1, Willich 2008.</li>
<li>Peter Kupferschmidt:<em> Einsatzfahrzeuge im  Luftschutzhilfsdienst  1953 bis  1968</em>, Bd.2, Willich 2008.</li>
<li>Michael Hase: <em>Einheitlich,  aber leistungsstark: die  LSHD-Fahrzeuge</em>: Fahrzeugentwicklung im  Brandschutzdienst, in  Brandschutz: Deutsche Feuerwehr-Zeitung,  57. Jg., 2003,  Nr. 2,  S. 119  – 135</li>
<li>Andreas F. Schule: <em>55 Jahre Unimog  404 S</em>, veröffentlicht am 10. Mai 2010 unter <a href="http://ticker.mercedes-benz-passion.com/allgemein/7801_unimog-s/" target="_blank">http://ticker.mercedes-benz-passion.com/allgemein/7801_unimog-s/</a> (zuletzt besucht am 25.05.2011)</li>
<li>Deppe Phillipp: <em>Der Unimog: Alleskönner von Format</em>, veröffentlicht am 3. September 2009 unter <a href="http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/09/der-unimog-alleskonner-von-format/" target="_blank">http://blog.mercedes-benz-passion.com/2009/09/der-unimog-alleskonner-von-format/</a> (zuletzt besucht am 25.05.2011).</li>
</ul>
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		<title>Neues Löschboot in Hessen</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 12:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Lewalter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Boot]]></category>
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		<category><![CDATA[GErnsheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Rheinland-Pfalz]]></category>

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		<description><![CDATA[(cl). Bei der Feuerwehr Gernsheim am Rhein wird ein neues  Hilfeleistungslöschboot (HLB) stationiert. Am 30. April wird es auf den  Namen &#8220;Hecht&#8221; getauft. Aus diesem Grund hat uns Florian Kissel,  Pressesprecher der Feuerwehr Gernsheim diesen Gastartikel zukommen  lassen: 
Hilfeleistungslöschboot für Gefahrenabwehr auf dem Rhein
Allgemeines
Nach dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_02.jpg"><img title="2011-04-15_HLB_02" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_02-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text"> </p></div>
<p style="text-align: justify;">(cl). Bei der Feuerwehr Gernsheim am Rhein wird ein neues  Hilfeleistungslöschboot (HLB) stationiert. Am 30. April wird es auf den  Namen &#8220;Hecht&#8221; getauft. Aus diesem Grund hat uns Florian Kissel,  Pressesprecher der Feuerwehr Gernsheim diesen Gastartikel zukommen  lassen: <span id="more-28843"></span></p>
<h2><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_02.jpg"></a>Hilfeleistungslöschboot für Gefahrenabwehr auf dem Rhein</h2>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Allgemeines</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Hessischen Gesetz über den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz (HBKG) haben die Gemeinden die Gefahrenabwehr gegenBrände und Unglücksfälle sicherzustellen (§ 3). Dazu stellen sie entsprechend ausgerüstete und ausgebildete Feuerwehren auf. Dies gilt auch für die Bundeswasserstraßen des Landes Hessen. Gemeinsam mit den Regierungspräsidien und den betroffenen Landkreisen wurde im Jahr 1993 ein Konzept entwickelt, wie die Ausrüstung der Feuerwehren entlang der Bundeswasserstraßen ergänzt werden kann, um die Gefahrenabwehr auf diesen Gewässern zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausgangspunkt für diese Überlegungen waren die beiden Standorte von Feuerlöschbooten bei den Berufsfeuerwehren Frankfurt und Wiesbaden. Gleichzeitig wurden in diese Überlegungen die Standorte von gleichwertigen Booten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz einbezogen. Ziel dieser Regelung sollte es sein, diese Boote mit kleineren Mehrzweckbooten –MZB – in der Gefahrenabwehr zu unterstützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis dieser Überlegungen war, dass an Rhein, Main und Neckar Standorte für Mehrzweckboote festgelegt wurden. Bei den Einsätzen auf dem Rhein hat sich aber gezeigt, dass die vorhandenen Löschboote, hierbei handelte es sich in Rheinland-Pfalz und in Wiesbaden um umgebaute Flussfähren der Bundeswehr, diese Aufgabe nicht im ausreichenden Maß erfüllen können, da insbesondere ihre Geschwindigkeit zu gering ist. Darüber hinaus ist eine durchgängige Einsatzbereitschaft wegen des hohen Lebensalters nicht mehr vollständig gegeben. In der Internationalen Oberrheinkommission gibt es ebenfalls seit einigen Jahren Überlegungen, einheitliche Löschboote für den betroffenen Rheinabschnitt zu konstruieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Mitte des Jahres 2006 hat das Land Baden-Württemberg der Schiffswerft Neckar-Bootsbau in Neckarsteinach den Auftrag zum Bau eines Löschbootes erteilt, das inder Nähe der Hafeneinfahrt zum Straßburger Nordhafen stationiert und gemeinsam von Kehl und Straßburg betrieben wird. Die „EUROPA 1“ wurde am 1. Januar 2008 in Dienst gestellt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong> Projekt Hessen/Rheinland-Pfalz</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Hessen und Rheinland-Pfalz haben sich an den ersten Gesprächen der Oberrheinkommission, die die technischen Lösungen und die Standorte für diese Löschboote betrafen, beteiligt. Sehr schnell jedoch wurde deutlich, dass das Konzeptder Kommission zu Löschbooten führen würde, die einen unverhältnismäßig hohen Unterhaltungs- und Ausbildungsaufwand nach sich ziehen würden. Beide Länderwaren sich im Vorfeld einig geworden, dass diese Boote so ausgelegt werden müssen, dass für ihren Betrieb neben dem Sportbootführerschein, dem Schiffsfunkzeugnis und dem Radar-Fahrpatent keine weitere Ausbildung notwendigwerden darf, da ein aufwendiges Rheinschifffahrtspatent durch Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren nicht zu erbringen ist. Beide Länder waren sich auf der fachlichen Ebene einig, dass sich die Boote in den beiden Ländern gegenseitig unterstützen sollen. Zwischen den beiden Fachreferaten wurde die Gründung von zwei Arbeitsgruppen vereinbart, die einmal die &#8220;Taktischen Anforderungen&#8221; und zum anderen die &#8220;Technischen Anforderungen&#8221; an diese Boote erarbeiten sollten. Die AG &#8220;Taktik&#8221; hat im Dezember 2003 ihre Arbeit mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass das Land Rheinland-Pfalz insgesamt vier und das Land Hessen mindestens zwei Löschboote mittel- und langfristig beschaffen müssen. Über die endgültige Stationierung ist nach einsatztaktischen und –technischenErfordernissen noch zu entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 24. August 2009 unterschrieben der damalige Staatsminister Bouffier und sein Amtskollege Bruch eine Vereinbarung zwischen den beiden Ländern, die im Bereich des hessischen und rheinland-pfälzischen Rheinabschnittes die gegenseitige Hilfeleistung festschreibt und insbesondere eine Doppelvorhaltung von Einsatzmitteln vermeiden soll. Darüber hinaus verpflichten sich damit die Länder, langfristig entsprechende Einsatzmittel im Rahmen einsatztaktischer und einsatztechnischer Übereinstimmung an festgelegten Standorten vorzuhalten, um adäquate Hilfe leisten zu können.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Standort Gernsheim</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Auf Grund seiner strategisch günstigen Lage direkt am Rhein hat sich das Land Hessen entschlossen, der Schöfferstadt Gernsheim mit ihrer Freiwilligen Feuerwehr ein landeseigenes HLB sowie eine Steganlage mit Bootshalle im Gernsheimer Hafen zu überlassen, um ihr die optimale Erfüllung der überörtlichen Gefahrenabwehr zu ermöglichen. Ein entsprechender Überlassungsvertrag zwischen dem Land Hessen und der Stadt Gernsheim wurde am 12. November 2010 in Gernsheim von Innen-Staatssekretär Koch und Bürgermeister Müller unterzeichnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Hafen Gernsheim wird ein neuer Liegeplatz mit Steganlage und Bootshalle fürden Prototyp eines Hilfeleistungslöschbootes -HLB- eingerichtet. Dazu wurde das Hessische Baumanagement vom HMdIS beauftragt, eine Bootshalle zu planen, auszuschreiben und bis Ende des Jahres 2010 in Gernsheim fertig zu stellen. Leider ist es –aus verschiedenen Gründen- zu einer Bauverzögerung gekommen, so dass derzeit ein Fertigstellungstermin noch nicht genannt werden kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><strong>Hilfeleistungslöschboot „HECHT“</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Die europaweite Ausschreibung im Herbst erfolgte über die OFD Frankfurt am Main und endete mit dem Ergebnis, dass der Auftrag in Höhe von rund 1,2 Mio. EUR andie einzige hessische Schiffswerft „Fa. Neckar-Bootsbau“ in Neckarsteinachvergeben wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Boot soll im betriebsfertigen Zustand, einschließlich der 3-köpfigen Besatzung und einer Löschstaffel in der Stärke 1/5, (6 Feuerwehrangehörige) eine Geschwindigkeit von mindestens 40 km/h sicher erreichen und eine Wasserverdrängung von ca. 22 t nicht überschreiten. Es muss alle Anforderungen auch für den Einsatz im Explosionsbereich ermöglichen und innerhalb von 35 Minuten jeden Punkt des Einsatzbereiches erreichen.</p>
<h3><strong>Allgemeine Technische Daten</strong></h3>
<ul>
<li>Länge über alles: 14,99 m</li>
<li>Breite über alles: 5,00 m</li>
<li>Höchster Festpunkt über Wasserlinie: ca. 4,50 m</li>
<li>Tiefgang im betriebsfertigen Zustand: ca. 0,80 m</li>
<li>Wasserverdrängung: ca. 22,00 m³</li>
<li>Geschwindigkeit mind. 40 km/h</li>
<li>Schiffstechnische Besatzung: Bootsführer, Bootsmann, Decksmann</li>
<li>Feuerwehrtechnische Besatzung: Staffel 1/5</li>
</ul>
<h3><strong>Einsatzzweck und –aufgaben</strong></h3>
<p><strong>Menschenrettung</strong></p>
<ul>
<li>Rettung von Menschen bei Schiffsunfällen und –bränden</li>
<li>Personensuche</li>
<li>Rettung von Menschen aus dem Wasser</li>
<li>Unterstützung des Rettungsdienstes</li>
</ul>
<p><strong>Brandbekämpfung</strong></p>
<ul>
<li> Brandbekämpfung bei Schiffsbränden im Außen- und Innenangriff</li>
<li>Wasserversorgung bei einer Brandbekämpfung im Hafenbereich oder im ufernahen Bereich</li>
</ul>
<p><strong>Hilfeleistungen</strong></p>
<ul>
<li>Hilfeleistung beim Austritt gefährlicher Stoffe</li>
<li>Niederschlagung von Gefahrstoffwolken</li>
<li>Lenzeinsätze</li>
<li>Transport und Bereitstellung besonderer Einsatzmittel</li>
<li>Ausleuchtung von Einsatzstellen</li>
<li>Bereitstellung elektrischer Energie</li>
<li>Arbeitsplattform</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Das Hilfeleistungslöschboot wird am 30. April 2011 im Hafen Gernsheim auf demNamen „Hecht“ getauft. Auf Grund der Taufe wird es am 1. Mai ein Hafenfest rundum die Hafenspitze in Gernsheim geben.</p>
<p>[Links]<a href="http://www.feuerwehr-gernsheim.de/" target="_blank">Feuerwehr Gernsheim</a>, <a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/Hecht_Folder_April_2011.pdf" target="_blank">Faltblatt &#8220;HLB HECHT&#8221; (pdf)</a></p>
<p>[maps]<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=gernsheim&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=13.27051,28.256836&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Gernsheim,+Gro%C3%9F-Gerau,+Hessen&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank">Gernsheim</a></p>
<p><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=gernsheim&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=13.27051,28.256836&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Gernsheim,+Gro%C3%9F-Gerau,+Hessen&amp;t=h&amp;z=12" target="_blank"></a><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28844" title="2011-04-15_HLB_01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_01-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_03.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28846" title="2011-04-15_HLB_03" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_03-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_04.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-28847" title="2011-04-15_HLB_04" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-04-15_HLB_04-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Quellen &amp; Bilder:</em></p>
<ul>
<li><em>BOAR Rainer Lauterbacher (Projektverantwortlicher des Landes Hessen)</em></li>
<li><em>Feuerwehr Gernsheim</em></li>
</ul>
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		<title>Innovatives Wechselaufbaukonzept</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2011/02/22/innovatives-wechselaufbaukonzept/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 11:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
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		<description><![CDATA[(sc). Ein Wechselaufbaukonzept speziell für Pickup-Fahrzeuge, das sich durch flexible und einfache Handhabung auszeichnet, entwickelte die Neu-Ulmer Firma FFT Zawadke. FFT Zawadke zeigte auf der Interschutz 2010 in Leipzig zwei Aufbaukonzeptionen: Am Messestand von @fire war der Aufbautyp „OSIRAS“, am Messestand von Safe-Tec die so genannte „Slide-on-unit“ zu sehen. 
Gerade in weniger entwickelten Regionen, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(sc). Ein Wechselaufbaukonzept speziell für Pickup-Fahrzeuge, das sich durch flexible und einfache Handhabung auszeichnet, entwickelte die Neu-Ulmer Firma FFT Zawadke. FFT Zawadke zeigte auf der Interschutz 2010 in Leipzig zwei Aufbaukonzeptionen: Am Messestand von @fire war der Aufbautyp „OSIRAS“, am Messestand von Safe-Tec die so genannte „Slide-on-unit“ zu sehen. <span id="more-26958"></span></p>
<div id="attachment_26989" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/pickup_osiras.jpg"><img class="size-full wp-image-26989" title="pickup_osiras" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/pickup_osiras.jpg" alt="Ein Pickup mit dem Modul OSIRAS auf der Ladefläche. Bild: FFT Zawadke" width="500" height="328" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Pickup mit dem Modul OSIRAS auf der Ladefläche. Bild: FFT Zawadke</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gerade in weniger entwickelten Regionen, in denen es an geeigneten Einsatzfahrzeugen mangelt oder diese nicht zeitnah verfügbar sind, setzt das Wechselaufbaukonzept an. Einzige Voraussetzung ist ein bereit stehendes Pickup-Fahrzeug, um den Aufbau tragen zu können. Thomas Zawadke untersuchte dazu 38 verschiedene Pickup-Fahrzeugtypen, um eine möglichst flexible Verwendung des Wechselaufbaus zu gewährleisten.</p>
<h3><strong>Transport-, Lager- und Unterkunftsstätte in Einem: OSIRAS</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">OSIRAS ist ein flexibles Transportsystem für die Pritsche eines Pickup. OSIRAS ist die Abkürzung für „ordnance shelter for intervention rescue and ambulance skid“. Dahinter steht die Idee, abhängig von den Erfordernissen, einen leicht transportierbaren Wechselaufbau zu haben, der von den Einsatzkräften vor Ort flexibel zu nutzen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einheit ist so ausgelegt, dass die Abmessungen der internationalen „Unit Load Device“ (ULD) entsprechen (Oberes Teil: 2.360 x 1.760 x 1.300 mm, unteres Teil 2.020 x 1.050 x 450 mm). Um die Maßvorgaben der ULD einhalten zu  können, müssen die Einsatzkräfte  das untere Teil von OSIRAS demontieren, und z.B. im oberen Teil lagern. Eine Frachtmaschine kann OSIRAS dann ohne großen Aufwand zum Bestimmungsort verbringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits beim Lufttransport kommt die Flexibilität von OSIRAS zur Geltung: Die Einheit lässt sich analog zu einem ULD-Container als Transportbehälter für die rettungstechnische Ausrüstung nutzen, die die Einsatzkräfte mit in das Einsatzgebiet nehmen. Dies ist z.B. für die internationale Zivilschutz-NGO (1) @fire wichtig, die im Einsatzfall schnell und flexibel reagieren, aber auf die örtlichen Transportmittel zurückgreifen muss.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_27025" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/osiras.jpg"><img class="size-full wp-image-27025  " title="osiras" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/osiras.jpg" alt="Das Modul &quot;OSIRAS&quot; am Stand von @fire auf der Interschutz" width="500" height="345" /></a><p class="wp-caption-text">Die Außenabmessungen für die ganze Einheit betragen 2.360 x 1.760 x 1.750 Millimeter, bei einer Gesamtmasse von 270 Kilogramm (das obere Teil wiegt 215 Kilogramm, das untere Teil 55 Kilogramm). </p></div>
<p style="text-align: justify;">Prinzipiell ist das Modul stapelbar, sodass ein Lastkraftwagen vor Ort mehrere Einheiten transportieren kann. Die Flexibilität des Moduls zeigt sich dabei in der konkreten Nutzung am Einsatzort. Um möglichst viele Aufgaben mit einem (oder wenigen) Modul(en) abdecken zu können, ist die Innenausstattung variabel konstruiert. OSIRAS eignet sich u.a. als Transportbus für Einsatzkräfte oder Bewohner evakuierter Gebiete. Dazu bietet OSIRAS neun Personen Sitzplätze. Ebenfalls kann die Einheit maximal zwei Tragen mit einem Betreuer aufnehmen und dient dann als Krankentransportfahrzeug. Dazu entsprechen die Innenraummaße einem Krankenkraftwagen vom Typ KTW A gemäß DIN EN 1789 (2). Die Einheit kann ferner zum Transport von Ausrüstung dienen. Die Ladekapazität von OSIRAS richtet sich allerdings nach der Nutzlast des genutzten Pickup-Fahrzeuges.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem Betrieb auf einem Pickup-Fahrzeug, können die Einsatzkräfte OSIRAS auch mit einer Deichsel-Achskombination verschrauben und so den unteren Teil als Anhänger verwenden. Dieser Anhänger kann bis zu einer Tonne Nutzlast laden.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den beschriebenen Transportaufgaben, eignet sich OSIRAS auch zum stationären Betrieb als Funk &#8211; und Befehlsstelle (Einsatzleitung) sowie als Schutz- und Unterkunftsraum (Shelter) für die Einsatzkräfte. OSIRAS deckt damit viele  Einsatzfahrzeugtypen ab. Neben der Flexibilität bekommt das Modul einen ökologischen Aspekt, und erleichtert zugleich die Logistik und Organisation vor Ort.</p>
<p style="text-align: justify;">Vier bis sechs Einsatzkräfte können den Aufbau mit wenigen Handgriffen auf- und absetzen. Auf der Pritsche eines Pickup sichern die Einsatzkräfte das Modul mit Spannschlössern oder Spanngurten. Die Anhängersteckdose dient während der Fahrt als Stromquelle für die LED-Beleuchtung im Aufbau. Im stationären Betrieb genügt der Anschluss an eine Stromsteckbuchse zur Stromversorgung. Alle Aufbauelemente sind standardisiert. Damit ist die Produktion kostengünstig und eine Reparatur vor Ort mit einfachsten Mittel gewährleistet.</p>
<h3>Flexible und kleine Pumpeneinheit: Slide-on-unit</h3>
<p style="text-align: justify;">Parallel zu OSIRAS zeigte FFT Zawadke am Stand des Sicherheitstechnikspezialisten Safe-Tec einen Wechselaufbau mit Pumpe und Tank. Diese Konstruktion entspricht derjenigen, die FFT Zawadke auf einem VW Amarok fest montiert hat. Der einzige Unterschied ist, dass ein 18 PS starker 2-Zylinder Vanguard V-Twin Verbrennungsmotor von Briggs &amp; Stratton die Pumpe antreibt und das Modul abnehmbar und mit Spannschlössern oder Spanngurten auf der Pritsche festgemacht ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_27026" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/slideonunit01.jpg"><img class="size-full wp-image-27026 " title="slideonunit01" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/slideonunit01.jpg" alt="Blick auf die Sliede-on-unit von FFT Zawadke" width="500" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Blick von der Pumpenseite her auf die Sliede-on-unit von FFT Zawadke. Gut zu erkennen ist die an das Europallettenmaß angepasste Breite der Einheit.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Maße der Einheit betragen 1.450 x 1.000 x 1.450 mm. Die Länge der Einheit liegt bei dem Prototyp über dem Maß einer Europalette (800 x 1200 x 144 mm), um die volle Ladekapazität auch bei kurzen Pickup-Pritschen nutzen zu können. Auf Wunsch kann die Einheit auch kürzer sein. Eine Ladefläche, für z.B. zusätzliche Löschgeräte, ist, im Gegensatz zu der fest verbauten Version auf dem VW Amarok, nicht vorhanden. Das Gestell der Slide-on-unit ist von FFT Zawadke jedoch so konstruiert, dass Einsatzkräfte mit einer Achse und Deichsel (analog zu OSIRAS) die Einheit als Anhänger mitführen können. Das Gewicht liegt zwischen 680 und 900 Kilogramm, je nach Füllzustand des Wassertanks.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Slide-on-unit hat den Vorteil, dass sie ebenfalls luftverlastbar ist. Auch sie Entspricht den Bestimmungen der International Load Device. Um Lagerplatz bzw. Kapazitäten beim Transport zu sparen, ist es möglich die Slide-on-unit innerhalb der Einheit OSIRAS zu verstauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Baustellenkran kann die Einheit außerdem in Tief- und Hochbaustellen heben und dort der Brandbekämpfung oder -vorsorge dienen. Damit beschränkt sich der Einsatz nicht nur auf die Vegetationsbrandbekämpfung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Löschtechnik besteht aus einer Hochdruckaxialkolbenpumpe, zwei Haspeln mit je 80 Meter Schlauchleitung und einem Tank mit einem nutzbaren Inhalt von etwa 375 Litern. (3)</p>
<p style="text-align: justify;">Die pulsationsfreie Pumpe stammt von der Callies Brandbekämpfungssysteme GmbH. Pulsationsfrei bedeutet, dass die Pumpe konstant den gleichen Druck liefert und keinen temporären Druckabfall aufweist, wie dies z.B. bei einem Reinigungsgerät der Fall ist. Die Pumpe ist selbstschmierend, d.h. das Wasser übernimmt die Funktion des Schmiermittels. Aus diesem Grund dürfen die Einsatzkräfte die Pumpe nur mit sauberem Wasser betreiben. Dazu verfügt diese über eine Filtereinheit, die das Wasser vor Eintritt in den Tank reinigt. Zum Reinigen muss der Benutzer lediglich den Filter durch spülen. Die Reinigung des Wassers ist auch deswegen erforderlich, weil die Hohlstrahlrohre empfindlich auf verschmutztes Wasser reagieren, und weiterhin das Wasser aus dem Tank im „Fronteinsatz“ auch der Trinkwasserversorgung der Einsatzkräfte dienen können muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Systemdruck von 130 Bar kann die Pumpe pro Strahlrohr ca. 32 Liter pro Minute abgeben. Aufgrund dieses Druckes entfernt das Wassers eventuelle Verschmutzungen am Strahlrohr, die durch den Einsatz im Gelände entstehen können. Die beiden Schnellangriffsvorrichtungen mit einem speziellen Hochdruckstrahlrohr erzeugen einen feinen Wassernebel, der die Flammen erstickt. Diese spezielle Hochdruck-Wassernebel-Technologie hat eine hohe Effektivität bei der Brandbekämpfung, aufgrund der spezifischen Eigenschaften des Nebels. Die Strahlrohre verfügen über spezielle Düsen, die unter hohem Druck zur Bildung kleinster Tröpfen führen. Diese weisen eine mehrfache (in der Praxis bis zehnfach höhere) Wärmebindungskapazität auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei basiert das Löschprinzip nicht nur auf Kühlung des Brandgutes sondern gleichzeitig auf der Verdrängung von Sauerstoff. Die Oberflächenvergrößerung des Wassers durch das Callies-Höchstdruck-Wassernebel-System führt außerdem zu einer enormen Wasserersparnis. Deshalb kommt die Einheit auch nur mit einem 375 Liter Wasser fassenden Tank aus. Damit ist das System effektiver gegenüber dem Einsatz eines C-Rohres und u.a. ideal für den Wald- und Vegetationsbrandeinsatz im Gelände.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem bietet diese Technik die Möglichkeit wasserhydraulische Werkzeuge wie z.B. Kernbohrgeräte, Tauchpumpen, Betonkettensägen oder Trennschleifer zu betreiben. Anstelle des Strahlrohrs kuppelt der Anwender das entsprechende Werkzeug an. Über eine Rücklaufleitung wird das Wasser drucklos ins Freie oder in den Tank zurückgeführt. Diese Mehrfachnutzbarkeit und schnelle Umrüstbarkeit ist der eigentliche Clou des Aufbaus.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_27024" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/slideonunit02.jpg"><img class="size-full wp-image-27024 " title="slideonunit02" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/slideonunit02.jpg" alt="Slide-on-unit von FFT Zawadke" width="500" height="653" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf die Pumpe, die auf der Slide-on-unit von FFT Zawadke montiert ist</p></div>
<p style="text-align: justify;">FFT Zawadke hat mit OSIRAS und der Slide-on-unit eines der Glanzlichter auf der Interschutz gezeigt. Nicht für jede Funktion muss eine Feuerwehr ein eigenes Fahrzeug beschaffen bzw. vor Ort akquirieren. Mit Hilfe des flexiblen Aufbausystems können die Einsatzkräfte verschiedenste Aufgaben mit wenigen Trägerfahrzeugen ausführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fahreigenschaften des Trägerfahrzeuges sind nicht zusätzlich begrenzt, da sich die Aufbauten innerhalb der Fahrzeugkonturen und in Einklang mit den Zulassungsbestimmungen befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursprünglich für die Aufgaben von @fire entwickelt, hat das Wechselaufbaukonzept auch Potenzial in mitteleuropäischen Feuerwehren zur Anwendung zu kommen. Insbesondere Feuerwehren in ländlichen Regionen erhalten mit dem Konzept deutlich mehr Flexibilität. Aber auch in Städten mit engen Gassen stellt das Konzept eine interessante Option dar. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<h4>Fußnoten</h4>
<p>1: NGO steht für None-Governmental-Organization, zu deutsch: Nicht-Regierungs-Organisation (NRO)</p>
<p>2: Die DIN EN 1789 unterteilt alle Krankenkraftwagen in drei Typen, mit 	 jeweils unterschiedlichen Aufgaben. Für den Typ KTW A1 gilt, dass die  Länge des Patientenraumes mindestens 2.000 mm und die Höhe 	mindestens  1.400 mm betragen muss. Die medizinische Ausstattung ist 	relativ gering  und beschränkt sich u.a. auf Verbandsmaterial, 	Infusionshalterung etc.</p>
<p>(3): Der folgende Abschnitt ist weitgehend identisch mit der Beschreibung der Löschtechnik im Artikel <a rel="bookmark" href="../2010/07/07/schnellangriffsfahrzeug-fur-wald-und-flachenbrande/" target="_self">Schnellangriffsfahrzeug für Wald- und Flächenbrände</a>.</p>
<h4>Links im fwnetz</h4>
<ul>
<li><a rel="bookmark" href="http://www.fwnetz.de/2010/07/07/schnellangriffsfahrzeug-fur-wald-und-flachenbrande/" target="_self">Schnellangriffsfahrzeug für Wald- und Flächenbrände</a></li>
<li><a href="http://www.fwnetz.de/2011/02/22/interview-mit-fire-zum-wechselaufbau/">Interview mit @fire</a></li>
</ul>
<h4>Externe Links</h4>
<ul>
<li><a href="http://www.fftz.de/" target="_blank">FFT Zawadke</a></li>
<li><a href="http://at-fire.de/wordpress-mu/atfire/" target="_blank">@fire</a></li>
<li><a href="http://www.olivercallies.de/" target="_blank">Callies Brandbekämpfungssysteme</a></li>
<li><a href="http://www.safe-tec.de/" target="_blank">Safe-Tec</a></li>
<li><a href="http://www5.briggsandstratton.com/eu/de/our_products/engines/series.aspx?parentCat=3&amp;curCat=32" target="_blank">Briggs &amp; Stratton</a></li>
<li>Unit Load Device in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unit_Load_Device" target="_blank">Wikipedia</a></li>
<li>Unit Load Device auf der <a href="http://www.iata.org/whatwedo/cargo/standards/pages/uld.aspx" target="_blank">Seite der IATA</a></li>
</ul>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht    durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="../wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter" title="RESQTEC" src="../wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.fwnetz.de%2F2011%2F02%2F22%2Finnovatives-wechselaufbaukonzept%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wiesbadener Rüstwagen zu Gerätewagen-Unwetter umgebaut</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/12/05/wiesbadener-rustwagen-zu-geratewagen-unwetter-umgebaut/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 18:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Stenzel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vier Rüstwagen RW 1 waren bisher bei den Freiwilligen Feuerwehren in Wiesbaden stationiert. Sie konnten von der Stadt Wiesbaden aus dem Katastrophenschutz des Bundes übernommen werden. Für die Technische Unfallhilfe wurden diese wegen unvollständiger Beladung jedoch nur noch begrenzt genutzt. Zwei Fahrzeuge mussten auf Grund des Alterszustandes ausgesondert werden. Die beiden verbliebenen Rüstwagen konnten in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a title="Gerätewagen Unwetter 2010 von Wiesbaden112.de bei Flickr" href="hhttp://www.fwnetz.de/2010/12/05/wiesbadener-rustwagen-zu-geratewagen-unwetter-umgebaut/"><img class="aligncenter" src="http://farm6.static.flickr.com/5288/5233693579_6e2817f80e.jpg" alt="Gerätewagen Unwetter 2010" width="389" height="259" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Vier Rüstwagen RW 1 waren bisher bei den Freiwilligen Feuerwehren in Wiesbaden stationiert. Sie konnten von der Stadt Wiesbaden aus dem Katastrophenschutz des Bundes übernommen werden. Für die Technische Unfallhilfe wurden diese wegen unvollständiger Beladung jedoch nur noch begrenzt genutzt. Zwei Fahrzeuge mussten auf Grund des Alterszustandes ausgesondert werden. Die beiden verbliebenen Rüstwagen konnten in Eigenregie von der Berufsfeuerwehr umgebaut werden. Mit ihrer umfangreicher Ausstattung sind sie nun „Unwetter-Spezialfahrzeuge“.<span id="more-27223"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Mit den Jahren verloren die RW 1 immer mehr ihren eigentlichen Einsatzzweck. Für Verkehrsunfälle waren sie in der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) der Feuerwehr Wiesbaden nicht vorgesehen und auch an den verladenen Gerätschaften nagte der Zahn der Zeit. Rettungsschere und -spreizer waren aufgrund der TÜV-Prüffristen bereits unvollständig und auch das Schweißgerät, die Hebekissen und zahlreiche andere Geräte konnten nicht mehr benutzt werden, da Zubehörteile nicht mehr ersetzt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Konzept eines Unwetterfahrzeugs vor Augen bauten Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr einen Rüstwagen um. Innerhalb einer Woche wurden die Geräteräume ausgemessen, Bleche herausgenommen, zugeschnitten und an anderer Stelle wieder eingesetzt. Auch die Auszüge für die Gerätekisten wurden angepasst. Die Geräteräume wurden thematisch geordnet und Gerätekisten angeschafft, in die auch das entsprechende Zubehör passt. Um den Umbau so kostengünstig wie möglich umsetzten zu können, wurden Geräte von ausrangierten Fahrzeugen übernommen. „Viele Details haben sich erst während dem Umbau ergeben, so haben wir einzelne Fächer nochmal getauscht oder angepasst“, berichtet Frank Liese, der für den Umbau verantwortlich war. Einige Verbesserungstipps kamen dann noch von den freiwilligen Feuerwehren selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Januar 2010 war der Umbau an dem 25 Jahre alten Rüstwagen abgeschlossen und der „Gerätewagen Unwetter“ (GW-U) war geboren. Während der komplette Umbau ohne zusätzliche Kosten vorgenommen werden konnte, wurden lediglich neue Gerätekisten für die verschiedenen Geräte und das jeweilige Zubehör mit geringen Mitteln beschafft.</p>
<table border="0" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td><a title="Gerätewagen Unwetter 2010 von Wiesbaden112.de bei Flickr" href="http://www.wiesbaden112.de/news/?p=1616" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5044/5233693841_cb8ee14349.jpg" alt="Gerätewagen Unwetter 2010" width="500" height="334" /></a></p>
<p><a title="Gerätewagen Unwetter 2010 von Wiesbaden112.de bei Flickr" href="http://www.wiesbaden112.de/news/?p=1616" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5288/5233694383_c6aed481e9.jpg" alt="Gerätewagen Unwetter 2010" width="500" height="334" /></a></p>
<p><a title="Gerätewagen Unwetter 2010 von Wiesbaden112.de bei Flickr" href="http://www.wiesbaden112.de/news/?p=1616" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5050/5233694021_c6e01a06f0.jpg" alt="Gerätewagen Unwetter 2010" width="500" height="334" /></a></p>
<p><a title="Gerätewagen Unwetter 2010 von Wiesbaden112.de bei Flickr" target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5085/5233695141_111c149d5d.jpg" alt="Gerätewagen Unwetter 2010" width="500" height="334" /></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<ul>
<li>Wiesbaden112.de: &#8220;<a href="http://www.wiesbaden112.de/news/?p=1616" target="_blank">Das Unwetter-Spezialfahrzeug: Vom Rüstwagen zum &#8220;Gerätewagen-Unwetter&#8221;</a>&#8220;</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Eis und Wasser Rettung- Neues System in Edmonton</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/11/07/eis-und-wasser-rettung-neues-system-in-edmonton/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2010/11/07/eis-und-wasser-rettung-neues-system-in-edmonton/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 22:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diggler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Edmonton]]></category>
		<category><![CDATA[Eisrettung]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserrettung]]></category>

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		<description><![CDATA[(dj). Die Edmonton Fire Rescue Services haben seit Mitte diesen Jahres ein neues Eis und statische Wasserrettungssystem. Bisher wurden zur statischen Wasser und Eisrettung ausschliesslich Schlauchboote und Zodiaks (motorisiert) eingesetzt. Diese beiden Boote wurden nun komplett von den neuen RDCs  der Firma Oceanid ersetzt.


Ich hatte die Gelegenheit diese RDCs letzte Woche im Einsatz zu benutzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(dj). Die Edmonton Fire Rescue Services haben seit Mitte diesen Jahres ein neues Eis und statische Wasserrettungssystem. Bisher wurden zur statischen Wasser und Eisrettung ausschliesslich Schlauchboote und Zodiaks (motorisiert) eingesetzt. Diese beiden Boote wurden nun komplett von den neuen RDCs  der Firma<a href="http://www.oceanid.com/index.html"> Oceanid</a> ersetzt.</p>
<div id="attachment_26984" class="wp-caption aligncenter" style="width: 134px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/RDC.jpg"><img class="size-full wp-image-26984" title="RDC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/11/RDC.jpg" alt="Rapid Deployment Craft" width="124" height="93" /></a><p class="wp-caption-text">Rapid Deployment Craft</p></div>
<p><span id="more-26929"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="403" height="332" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9aPtNdlcmUw&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="403" height="332" src="http://www.youtube.com/v/9aPtNdlcmUw&amp;feature"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte die Gelegenheit diese RDCs letzte Woche im <a href="http://www.edmontonsun.com/news/edmonton/2010/11/02/15919531.html">Einsatz</a> zu benutzen und war echt begeistert. Diese Bananen Boote waren in null coma nix Einsatzbereit (20-30 Sekunden) und konnten von nur einer Person leicht ins Wasser gebracht werden. Auch das Steuern mit Paddeln viel sehr leicht, obwohl ein starker Wind herrschte. Die Öffnungen im Boot ermöglichen es nach Vermissten zu suchen , oder im Falle einer Rettung, mit dem Boot dirkt über die Person zu fahren und diese ins Boot zu ziehen ohne das Boot wirklich zu verlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Vielseitigkeit sowohl auf Wasser als auch auf Eis machen diese Geräte ideal für unsere topographischen Gegbenheiten. Aus diesem Grunde haben die EFRS  insgesammt 12 RDCs bestellt und werden diese, den örtlichen Gegebenheiten nach, über das Stadtgebiet verteilen.</p>
<p style="text-align: justify;">FYI: Zur Zeit werden noch ausschliesslich <a href="http://www.mustangsurvival.com/products/product.php?id=6">Mustang &#8220;Ice Commander&#8221;</a> Anzüge für Wasser und Eisrettung benutzt.</p>
<div id="facebook_like"><iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.fwnetz.de%2F2010%2F11%2F07%2Feis-und-wasser-rettung-neues-system-in-edmonton%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;" allowTransparency="true"></iframe></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>11.000 Liter Wasser auf Rädern</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/09/28/11-000-liter-wasser-auf-radern/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2010/09/28/11-000-liter-wasser-auf-radern/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 08:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Alco]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[GTLF]]></category>
		<category><![CDATA[Lentner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fwnetz.de/?p=25705</guid>
		<description><![CDATA[(sc). Die Branddirektion Frankfurt am Main bestellte bei dem Aufbauhersteller Josef Lentner GmbH zwei Großtanklöschfahrzeuge (GLTF). Das erste der beiden Fahrzeuge, gleichzeitig der Prototyp, war auf der Interschutz 2010 in Leipzig am Stand von Lentner zu sehen. Die Ingenieure des Unternehmens hatten das GTLF erst einen Tag vor Beginn der Interschutz fertig gestellt. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_25736" class="wp-caption aligncenter" style="width: 400px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/gtlf_bf_ffm_1024.jpg"><img class="size-full wp-image-25736 " title="gtlf_bf_ffm_1024" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/gtlf_bf_ffm_1024.jpg" alt="" width="390" height="260" /></a><p class="wp-caption-text"> Abbildung 1: Die Feuerwehr Frankfurt bestellte zwei baugleiche GTLF. Das erste ist inzwischen ausgeliefert. Den Prototypen zeigte Lentner auf der Interschutz. Die Auslieferung des zweiten erfolgt zusammen mit zwei kleineren GTLF 6 Anfang 2011.  Foto: Lentner.</p></div>
<p style="text-align: justify;">(sc). Die Branddirektion Frankfurt am Main bestellte bei dem Aufbauhersteller Josef Lentner GmbH zwei Großtanklöschfahrzeuge (GLTF). Das erste der beiden Fahrzeuge, gleichzeitig der Prototyp, war auf der Interschutz 2010 in Leipzig am Stand von Lentner zu sehen. Die Ingenieure des Unternehmens hatten das GTLF erst einen Tag vor Beginn der Interschutz fertig gestellt. <span id="more-25705"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Dimensionen des GTLF sind gewaltig: Die Abmessungen betragen 9.520 x 2.500 x 3.400, der Radstand 4.500 Millimeter. Der Motor leistet 300 KW (410 PS) und hat eine Hubraum von 11.946 Kubikzentimeter. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 26.000 Kilogramm. Das GTLF verfügt über einen 11.000 Liter Wasser fassenden Tank und zwei Tanks mit je 500 Litern Schaummittel.</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgebaut ist das Fahrzeug auf einem Mercedes-Benz Actros 2541 L6x2. Verwendung fand ein herkömmliches Straßenfahrgestell mit gelenkter Nachlaufachse. Die Hinterachslenkung verringert  den Wendekreis. Der Maschinist kann zudem die Nachlaufachse bei leerem Wassertank anheben.  Der Aufbau ist in GFK-Bauweise (Glasfaserverstärkter Kunststoff) ausgeführt und stammt von der niederländischen Firma Plastisol. Auf dem Fahrzeug finden zwei Einsatzkräfte Platz.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Heck ist ein Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-4000 von Godiva und eine Schaumzumischung vom Typ Firedos FD 4000 eingebaut. Auf Wunsch der Feuerwehr Frankfurt ist die Godiva-Pumpe in klassischen Armaturen ausgeführt. Bei der FireDOS-Anlage handelt es sich dagegen um eine Spezialanfertigung, die entsprechend der Anforderungen der Branddirektion Frankfurt konfiguriert ist. Die Zumischrate ist in mehreren Stufen von 0,2, 0,4, 0,6, 0,8, 1,0, 3,0, bis zu 6,0 Prozent Schaummittelzugabe einstellbar.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil sich die Feuerwehr Frankfurt die Möglichkeit offen lassen will, große Wassermengen zu fördern, ist ein Pumpeneingang bzw. -abgang als Storz F (Durchmesser 6“, das entspricht 150 mm) ausgelegt. Das Fahrzeug hat ferner vier B-Ein- und Ausgänge. In jeden Abgang kann die Feuerwehr Schaummittel hinzugeben. Dabei ist zu beachten, dass die Abgänge entweder nur Schaum oder nur Wasser abgeben können. Die Löschwasserabgabe erfolgt entweder über eine 50m Schnellangriff DN25 oder über den Dachmonitor.</p>
<div id="attachment_26535" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/gtlf_pumpe.jpg"><img class="size-full wp-image-26535   " title="gtlf_pumpe" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/gtlf_pumpe.jpg" alt="Pumpenbedienstand am GTLF der Feuerwehr Frankfurt" width="500" height="374" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 2: Pumpenbedienstand am GTLF der Feuerwehr Frankfurt. In der Mitte gut zu sehen, der Storz F Ein-/Abgang.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Als Monitor findet der Typ Alco EL 366 24 V DC Verwendung. Dieser verfügt über einen hydraulisch optimierten Wasserweg. Dies ermöglicht große Wurfweiten bei geringen Druckverlusten. Die Durchflussleistung erreicht bis zu 4.000 Liter Wasser in der Minute bei einem maximalen Betriebsdruck von 16 Bar.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Monitor sitzt eine Automatikdüse vom Typ Alco MZ A 4000-8 EL. Die Hohl- und Sprühstrahldüse ist elektrisch und stufenlos verstellbar. Die Einstellung reicht von einem  weiten Hohlstrahl bis zu einem breit aufgefächerten Sprühstrahl. Der Schwenkbereich liegt in der Horizontalen bis 330 Grad, in der Vertikalen bis &#8211; 45 Grad bzw. + 90 Grad. Der Wasserdurchfluss regelt sich automatisch, angepasst an die Förderleistung der Pumpe von 400 bis 4000 Liter pro Minute. Zusätzlich können die Einsatzkräfte einen neuartigen Schaumaufsatz an der MZ 4000 Düse anbringen, der die Erzeugung von Schwerschaum mit erhöhter Verschäumung ermöglicht. Ferner befinden sich zwei Xenon Scheinwerfer (Weit- u. Breitstrahler) am Monitor.</p>
<div id="attachment_26536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/alco_fernsteuerung.jpg"><img class="size-full wp-image-26536   " title="alco_fernsteuerung" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/alco_fernsteuerung.jpg" alt="Funkfernsteuerung von Alco" width="500" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 3: Funkfernsteuerung vom Typ FSE 770 radiobus von HBC Radiomatic.</p></div>
<p style="text-align: justify;">Neben der Größe des GTLF ist eine Funkfernsteuerung für das Fahrzeug die Besonderheit. Die Funkfernsteuerung vom Typ FSE 770 radiobus von HBC Radiomatic kann die  Hauptpumpenfunktionen und die Schaumzumischung aus bis zu zweihundert Metern Entfernung steuern. Die Einsatzkraft kann mit Hilfe der Fernsteuerung die Pumpe ein- und ausschalten sowie die Pumpendrehzahl regulieren. Ein beleuchtetes Display zeigt den aktuellen Pumpendruck an. Ebenfalls kann der Maschinist die Schaumzumischung über die Fernbedienung ein- und ausschalten, die Zumischrate verstellen und einen der beiden Schaumtanks auswählen. Außerdem kann der Feuerwehrmann mit der Fernsteuerung alle Funktionen des Werfers bedienen. Das heißt die Arbeits-/Parkposition, Bewegung des Werfers, Voll-/Sprühstrahl, Wasser auf/zu sind bedienbar. Zusätzlich gibt es eine Taste für die Durchflussreduzierung, die dazu dient, am Anfang nur mit geringer Durchflussmenge die Position des Werfers einrichten zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Batterie hält die Fernsteuerung etwa zehn Stunden aktiv. Sollte die Batterie keine Leistung mehr bringen, ist im Fahrerhaus ein Ersatzakku neben der Ladestation untergebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Daneben sind auf dem GTLF noch weitere Ausrüstungsgegenstände untergebracht. Hervorzuheben ist dabei das mobile Schaumerzeugungssystem Flexi Foam M/L 4. Flexi Foam dient der Schaumerzeugung unmittelbar am Einsatzort. Ein TEMPEST-Hochleistungslüfter erzeugt dazu die Luft außerhalb des Brandbereichs und transportiert diese mittels Spirallutte zum Schaumerzeuger. Durch die Regelung der Luftzufuhr steuert man die Verschäumungszahl und die damit zusammenhängende Fließfähigkeit des Schaums.</p>
<div id="attachment_26469" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/gtlf_ffm_lorz.jpg"><img class="size-full wp-image-26469    " title="gtlf_ffm_lorz" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/09/gtlf_ffm_lorz.jpg" alt="GTLF 10 der Feuerwehr Frankfurt: Bild: Uwe Lorz" width="500" height="306" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 4: In Frankfurt lautet die offizielle Bezeichnung des Fahrzeuges GTLF 10.  Der Funkrufname ist Florian Frankfurt 4/26. Foto: Uwe Lorz</p></div>
<p style="text-align: justify;">Weiterhin befinden sich die üblichen Schläuche, wasserführende Armaturen und Werkzeug auf dem Fahrzeug. Im Aufbau sind ferner zwei Atemschutzgeräte und Schneeketten sowie drei Waldbrandbekämpfungstaschen mit D-Schläuchen und D-Strahlrohren verlastet.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Sondersignalanlage finden auf dem Führerhaus ein Warnbalken vom Typ FG Hänsch DBS 3000 LED, vier Max B. Martin Pressluftschallbecher, an der Fahrzeugfront zwei Blitzer vom Typ FG Hänsch Nano LED bzw. an den hinteren Aufbauecken sowie zwei Blitzer über dem Pumpenraum Verwendung. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h3>Links / Quellen</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.lentner-gmbh.de" target="_blank">Josef Lentner GmbH</a></li>
<li><a href="http://www.alco-frankfurt.de/pages/albach/body_index.html" target="_blank">Alco Frankfurt</a> (Albach GmbH &amp; Co. KG)</li>
<li><a href="http://www.big-tempest.de/de/flexifoam_de.html" target="_blank">Flexi Foam</a></li>
<li><a href="http://www.firedos112.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=23&amp;Itemid=45&amp;limit=1&amp;limitstart=3" target="_blank">FireDos</a></li>
<li><a href="http://www.feuerwehr-frankfurt.de/" target="_blank">Feuerwehr Frankfurt</a></li>
</ul>
<h3>Bildnachweise</h3>
<ul>
<li>(1)  Josef Lentner GmbH</li>
<li>(2, 3) FWNetz / Cimander</li>
<li>(4) Uwe Lorz</li>
</ul>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht    durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Digitalfunk, Alarmierung und EDV #Interschutz (2)</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/07/29/digitalfunk-alarmierung-und-edv-interschutz-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 18:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Harald Laier</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[(hl). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierten die Aussteller Produkte und Neuheiten rund um die Themenbereiche Digitalfunk, Alarmierung und EDV. Das FWNetz stellt dieses Themengebiete in mehreren Teilen vor: 
Zwei interessante Produkte für den Feuerwehrbereich stellte die TDT GmbH aus Essenbach (by) vor: Zum einen den mobileWatcher und zum anderen den ELW Router C1500hw [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(hl). Auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierten die Aussteller Produkte und Neuheiten rund um die Themenbereiche Digitalfunk, Alarmierung und EDV. Das FWNetz stellt dieses Themengebiete in mehreren Teilen vor: <span id="more-25995"></span></p>
<p>Zwei interessante Produkte für den Feuerwehrbereich stellte die <a href="http://www.tdt.de/" target="_blank">TDT GmbH aus Essenbach (by)</a> vor: Zum einen den mobileWatcher und zum anderen den ELW Router C1500hw aus der C1500 Router-Serie.</p>
<p>Der <a href="http://www.tdt.de/mobilewatcher" target="_blank">mobileWatcher</a> ist ein mobiles Kamerasystem. Ein eingebauter Router überträgt die Bild- und Videodaten über mobile Netzwerke oder WLAN. Entweder kann man das Gerät direkt übers Internet anwählen oder die Daten auf einen beliebigen Server ablegen. Weitere Merkmale sind ein 360 Grad Rundblick, eine Abwärtsneigung von 90 Grad und ein 22facher optischer Zoom. Ein intelligenter Bewegungssensor erkennt mittels Auto Tracking Veränderungen und informiert gegebenenfalls eine hinterlegte Stelle.</p>
<p>Ein Akkupack ist optional erhältlich und erlaubt daher einen von Stromnetz unabhängigen Betrieb. Im mobileWatcher ist ein GPS-Empfänger integriert. Dadurch ist die Übertragung der aktuellen Position möglich. Das Kamerasystem passt laut einem Werbeprospekt auf jedes genormte Scheinwerferstativ der deutschen Hilfsorganisationen. Scheinwerfer können auf dem mobileWatcher befestigt werden, der mit zwei Stehbolzen ausgestattet ist.</p>
<p>Der <a href="http://www.tdt.de/produkte/mobile/c1500" target="_blank">ELW Router C1500hw</a> ist eine mobile Kommunikationsplattform für den BOS-Bereich. Das Gerät stellt den Einsatzkräften einen ortsunabhängigen Internetzugang zur Verfügung. Endgeräte wie beispielsweise Laptops können über WLAN oder Ethernet angebunden werden. Auch hier ist ein GPS-Empfänger eingebaut, der die Übertragung der geografischen Position erlaubt. Der Router ist über ein Web Interface konfigurierbar. Weitere Merkmale sind ein spezielles Puffermanagement für Video-Daten und ein FTP-Server für den Abruf und Speichern von Dateien. Ein Antennenset ist im Lieferumfang enthalten.</p>
<p>Vielen Interschutz-Besuchern wird der Stand von <a href="http://www.mp-feuer.de/" target="_blank">MP-Feuer</a> wegen dem leichtbekleideten &#8220;MP-Feuer-Girl&#8221; noch in Erinnerung sein. Der Software-Hersteller aus Kronau (bw) ist bereits seit einigen Jahren im Feuerwehrbereich tätig und vertreibt ein Verwaltungsprogramm. Das Programm ist erhältlich als Einzelplatz, für bis zu drei Rechnern gleichzeitig oder als Netzwerkversion mit beliebig vielen Arbeitsstationen. Das Feuerwehr-Verwaltungsprogramm wird zudem auch für den mobilen Einsatz angeboten. Die Daten, wie beispielsweise Objektpläne, Hydrantenpläne oder Atemschutzerfassung, können mit dem Tablet-PC &#8220;Motion F5&#8243; abgerufen und erfasst werden. Ein Barcodescanner kann ebenfalls daran angeschlossen werden.</p>
<p>Die Firma <a href="http://www.tech2go.eu" target="_blank">Tech2go Mobile Systems GmbH aus Hamburg</a> ermöglicht es Angehörigen von Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem <a href="http://www.tech2go.eu/tech2go_medical_pad_fire_pad.html" target="_blank">FirePad</a> und dem <a href="http://www.tech2go.eu/tech2go_medical_pad_medical_pad_rd.html" target="_blank">MedicalPad</a> Daten vor Ort zu erfassen und abzurufen. Der Papierkrieg an der Einsatzstelle und im RTW gehört damit der Vergangenheit an. Tech2go verfügt bereits über langjährige Erfahrungen in der mobilen Datenerfassung im Bereich Rettungsdienst. FirePad unterstützt viele Office-, Bild-, Audio- sowie Videoformate. Falls der Server nicht über UMTS, WLAN, LAN oder eine andere Verbindung zur Verfügung stehen sollte, werden die Daten beim nächsten Kontakt synchronisiert. Dadurch ist immer der aktuelle Datenstand gewährleistet.</p>
<p><strong>Bisheriger Bericht: </strong><a href="http://www.fwnetz.de/2010/06/24/digitalfunk-alarmierung-und-edv-interschutz-1/" target="_blank">Digitalfunk, Alarmierung und EDV #Interschutz (1)</a></p>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><em>Resqtec</em></a></p>
<p><a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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		<title>Effektive Desinfektion mit Kaltnebel</title>
		<link>http://www.fwnetz.de/2010/07/09/effektive-desinfektion-mit-kaltnebel/</link>
		<comments>http://www.fwnetz.de/2010/07/09/effektive-desinfektion-mit-kaltnebel/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:14:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Cimander</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feuerwehr Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Interschutz 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Technik, Fahrzeuge, Produkte und Ausrüstung]]></category>
		<category><![CDATA[Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Desinfektion]]></category>
		<category><![CDATA[Innova Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Kaltnebendesinfektion]]></category>
		<category><![CDATA[OWr]]></category>

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		<description><![CDATA[(sc). Interessante Lösungsansätze für die Probleme des Desinfektions-Alltags präsentierte die Firma OWR GmbH (früher: Odenwaldwerke Rittersbach) auf ihrem Messestand auf der Interschutz 2010 in Leipzig. Das Thema Hygiene war der Schwerpunkt der ausgestellten Produkte. Dazu zeigte  Innova Solutions zusammen mit seinem Vertriebspartner OWR u.a. mehrere Geräte aus dem Bereich der Kaltnebeldesinfektion. 
Gerätedesinfektion mit trockenem Wassernebel
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">(sc). Interessante Lösungsansätze für die Probleme des Desinfektions-Alltags präsentierte die Firma OWR GmbH (früher: Odenwaldwerke Rittersbach) auf ihrem Messestand auf der Interschutz 2010 in Leipzig. Das Thema Hygiene war der Schwerpunkt der ausgestellten Produkte. Dazu zeigte  Innova Solutions zusammen mit seinem Vertriebspartner OWR u.a. mehrere Geräte aus dem Bereich der Kaltnebeldesinfektion. <span id="more-25629"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;">Gerätedesinfektion mit trockenem Wassernebel</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Kaltnebeldesinfektion eignet sich aufgrund der physikalischen Eigenschaften von Nebel als schnelle und einfache Desinfektionsmaßnahme. Nebel hat nämlich die gleichen Eigenschaften wie Gas und breitet sich in einem abgeschlossenen Raum gleichmäßig aus. Deshalb erreicht der Nebel  auch kleinste Ritzen und gewährleistet eine Desinfektion von nahezu einhundert Prozent. Mit der Nebeltechnik vermeiden die Nutzer außerdem die Nachteile der Wischtechnik, die nicht nur weniger sauber war, sondern auch Schäden verursachten konnte. Hierbei war natürlich der Faktor Mensch die Ursache für mangelnde Desinfektion und mögliche Schäden.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Kaltnebeldesinfektion aus Wasser und einem speziellen Zusatzstoff besteht, ist der Nebel trocken. Das Nebelverfahren soll insgesamt Schäden vermeiden bzw. reduzieren. Aus diesem Grund eignet sich das Desinfektionsverfahren für empfindliche Gerätschaften sowie für die Innen- und Außenbereiche von Fahrzeugen und Flugzeugen. Auch für Gebäudeinnenräume ist das Verfahren verwendbar. So können Nutzer vom Innenraum eines Panzers bzw. Rettungswagens, große Räume bis hin zu Schläuchen und Rohrleitungen alles desinfizieren. Der Clou dabei ist neben der vollständigen Desinfektion, die schnelle Wiederverwendbarkeit der desinfizierte Fahrzeuge und Räume. Dies ist gerade für den medizinischen Bereich (Rettungswagen, Krankenhaus) ein großer Vorteil. Zudem ist der Wasserverbrauch durch das Nebelverfahren gering.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Der Zusatz macht&#8217;s</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Nebelverfahren an sich ist nicht neu, innovativ ist aber das dem Trockennebel beigemischte, nicht korrosive Biozid, das die im April 2010 eingetragene Firma Innova Solutions entwickelt hat. Dieses unter dem Namen „Fog-it®“ vertriebene Produkt befindet sich nach Angaben von Innova Solutions in der Phase der Patentfindung. Hauptwirkstoff ist ein kationisches polymerisiertes Guanidin. Guanidin ist ein Stoff, der zu den stärksten organischen Basen gehört. Basen sind wasserlöslich und haben eine zerstörende Wirkung auf organische Stoffe. Je nach Anwendungsgebiet, kann ein Anwender noch weitere Zusätze beimischen. „Fog-it®“ ist dabei frei von elementarem Chlor, Formaldehyden, Peroxyden, Essigsäuren und anderen irritierenden Chemikalien. Der Hersteller betont, dass das Biozid nach dem Trinkwasser- und Lebensmittelschutzgesetz zugelassen ist.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Funktionsprinzip der Kaltnebeldesinfektion</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Funktionsprinzip des Kaltnebeldesinfektionsgeräts und des Biozids ist für alle vorgestellten Produkte das gleiche: Mit Hilfe von Druckluft und speziellen Düsen zerstäubt das jeweilige Gerät die elektrisch positiv geladene Flüssigkeit im Nanobereich. Der so entstandene trockene Nebel verteilt sich gleichmäßig und weiträumig. Treffen die Nebelteilchen auf die Keime in der Luft oder an der Oberfläche, tötet der Nebel die Mikroorganismen ab. Gleichzeitig wirkt der Nebel geruchsneutralisierend. Damit reinigt er die Luft und bildet auf allen Oberflächen – auch in Ritzen und Fugen – im molekularen Bereich einen antibakteriellen Film. Dieser Film in Molekülstärke verhindert eine Neuansiedlung von Keimen, bis der Film, z.B. mit Wasser, weggewischt wird. Abhängig sind die Eigenschaften auch davon, welche zusätzlichen Stoffe ein Anwender dem Biozid beigemischt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Geräte eignen sich, nach Angaben von OWR, für den Einsatz gegen  nahezu alle Arten von Bakterien, Viren, Pilzen und Sporen. Bisher hat OWR das Produkt bei der Desinfektion von Geräten, Fahrzeugen, Lager- und Produktionshallen, Tierställen, Gewächshäusern und in Krankenhäusern an 380 Spezies erfolgreich getestet.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Produkte</h3>
<p style="text-align: justify;">Als konkrete Produkte präsentierte OWR unter anderem die Desinfektionskaltnebelgeräte BFOG und Hygi-Med-Control (HCM), ein mobiles Gerät zur Schlauchdesinfektion sowie das Druckluft-Impuls-Spülgerät DISG 20.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Kaltnebeldesinfektionsgerät BFOG ein einfaches, für den allgemeinen Gebrauch gedachtes Gerät. Dagegen ist das Hygi-Med-Control (HMC) technisch ausgereifter und ist speziell für  medizintechnische, pharmazeutische und öffentliche Einrichtungen sowie Reinräume gedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25658" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/HMC_500.png"><img class="size-full wp-image-25658" title="HMC_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/HMC_500.png" alt="Das HMC ist ein Kaltnebeldesinfektionsgerät speziell für sensible Umgebungen, wie Krankenhäuser. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR; Montage. sc" width="500" height="423" /></a><p class="wp-caption-text">Das HMC ist ein Kaltnebeldesinfektionsgerät speziell für sensible Umgebungen, wie Krankenhäuser. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR; Montage. sc</p></div>
<p style="text-align: justify;">Beide Geräte sind geeignet für Raumgrößen von bis zu 500 Kubikmetern. Das 39 Kilogramm schwere HMC ist so konstruiert, dass es autark in dem zu desinfizierenden Raum eingesetzt werden kann. Das Gerät ist dank Logging- und Timerfunktionen leicht zu bedienen und ist einfach an die Gegebenheiten anpassbar. Anwender können Raumgröße, Vernebelungszeitpunkt, Mittelverbrauch, Ambientdaten und ggf. Nutzerinformationen sind mit Hilfe eines Netzwerkanschlusses oder mit Bluetooth festlegen. Das HMC kann nach Eingabe der Rahmenbedingungen (Raumgröße, Zweck) selbstständig die Mittelmenge berechnen. Die Ausrichtung der Düsen kann ebenfalls an den Raum angepasst werden. Eine Durchflussmengenüberwachung sorgt außerdem für Prozesssicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/BFOG_500.png"><img class="size-full wp-image-25656" title="BFOG_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/BFOG_500.png" alt="Das BFOG ist ein einfaches Kaltnebenldesinfektionsgerät. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="750" /></a><p class="wp-caption-text">Das BFOG ist ein einfaches Kaltnebenldesinfektionsgerät. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich interessant ist das vorgestellte Mobile Schlauchdesinfektionsgerät. Dieses dient der Desinfektion von Trinkwasserschläuchen. Auch hier kommt das Kaltnebeldesinfektionsverfahren zum Einsatz. Der Nebel kann sich über die komplette Oberfläche verteilen und benetzt diese. Damit ist auch hier eine schnelle Desinfektion gewährleistet. Besonders von Vorteil ist, dass das Gerät während der Anwendung kein Bedienpersonal bindet und die Applikationszeiten gering sind. Damit eignet sich das Schlauchdesinfektionsgerät ideal für den Einsatz vor Ort.</p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_25655" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/Schlauchdesinfektion_500.png"><img class="size-full wp-image-25655" title="Schlauchdesinfektion_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/Schlauchdesinfektion_500.png" alt="Das Schlauchdesinfektionsgerät reinigt Trinkwasserschläuche. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="799" /></a><p class="wp-caption-text">Das Schlauchdesinfektionsgerät reinigt Trinkwasserschläuche. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Ähnlich wie bei Trinkwasserschläuchen ist das Druckluft-Impuls-Spülgerät DISG 20 auf die Reinigung und Desinfektion von Rohrleitungen anwendbar. Biofilme und Ablagerungen aus angeschwemmten Teilchen und chemischen Ausfällungen entfernt der charakteristische Nebel ohne Probleme. Gleichzeitig entzieht der mit einem Desinfektionswirkstoff versetzte Nebel Bakterien und möglichen Krankheitserregern den Nährboden. Weil das Gerät einen Höchstdruck von vier Bar hat, sind die Belastung für das Rohrleitungsnetz minimal. Eine gepulste Einbringung von Druckluft ist möglich.</p>
<div id="attachment_25657" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/DISG20_500.png"><img class="size-full wp-image-25657" title="DISG20_500" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/07/DISG20_500.png" alt="DISG20 - Gerät zur Kaltnebeldesinfektion. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR" width="500" height="562" /></a><p class="wp-caption-text">DISG20 - Gerät zur Kaltnebeldesinfektion und Reinigung von Rohrleitungen. Foto: Pfalztechnik / Innova Solutions / OWR</p></div>
<p style="text-align: justify;">Innova Solutions wickelt den Generalvertrieb für die Produkte in Deutschland ab. Die Geräte selbst stammen von der Firma Pfalztechnik. OWR ist der Vertriebspartner von Innova Solutions für den Bereich ABC-Dekontamination den öffentlichen Bereich. (Autor: Stefan Cimander, www.fwnetz.de)</p>
<h3 style="text-align: justify;">Links</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.owr.de" target="_blank">OWR</a></li>
<li><a href="http://www.innovasolutions.de/" target="_blank">Innova Solutions</a></li>
<li><a href="http://www.pfalz-technik.com/" target="_blank">Pfalztechnik</a></li>
</ul>
<p>Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz 2010 wurde ermöglicht  durch die Unterstützung von <a href="http://www.resqtec.eu/" target="_blank">Resqtec.</a></p>
<p><a href="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-24968" title="RESQTEC" src="http://www.fwnetz.de/wp-content/uploads/2010/06/RESQTEC-300x54.jpg" alt="" width="300" height="54" /></a></p>
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