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(iw). Der Titel ist nicht 100% korrekt, dennoch: eine siebenköpfige Gruppe, die das Risiko von Erdbeben einschätzen, und die Bevölkerung entsprechend warnen soll, ist des Totschlags angeklagt worden, nachzulesen bei der New York Times. Genau genommen geht es um das Erdbeben von L’Aquila 2009, in dessen Folge 308 Menschen ihr Leben verloren (Wikipedia).

Dem schweren Erdbeben war Tage zuvor erhöhte seismische Aktivität vorausgegangen. Der Vorwurf lautet, die Kommission habe nicht oder nur unzureichend gewarnt. Zwar sind Erdbeben, insbesondere deren Ereignisort, Zeit, Stärke und Tiefe nicht vorherzusagen, jedoch kann anhand von Indizien eine Wahrscheinlichkeit bestimmt werden. Die nach den ersten Vorbeben herausgegebenen Informationen hätten dringlicher warnen müssen, so die Anklage.

Dagegen hält die Verteidigung, die Analyse sei wissenschaftlich neutral und korrekt gewesen, und man bezieht sich auf einen länger zurück liegenden Präzendenzfall: damals wäre vor einem Beben gewarnt worden, das nie eingetreten sei. Darauf hin wurde Panikmache vorgeworfen.

Insgesamt eine sehr heikle Sache, die sich nicht auf Erdbeben und Seismologen beschränken muss – übergeordnet betrachtet, führen solche Sachen zu einem Trend, dass  irgendwann niemand mehr eine Entscheidung treffen wird.

Bei zwei Erdbeben im Süden Spaniens sind mindestens 10 Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Die Erdbeben hatten die Stärke 5,2 und 4,4 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in der Nähe der Stadt Lorca.

[Link]tagesschau

[maps]Lorca

(hl). Die THW-Helfer sind aus Japan zurück. Das FWnetz sprach nun mit Daniel Riedel über seine Erlebnisse. Weiterlesen

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Frankfurt/Main (he), (hl). Das 41köpfige SEEBA-Team des THW ist aus Japan zurück. Die Helfer landeten gestern Abend mit einer Sondermaschine auf dem Flughafen Frankfurt. Der ABC-Fachberater des Teams, Mario König, erklärte, dass Messungen vor der Abreise und nach der Landung keine radioaktive Belastung der Helfer ergaben. Nicht mehr als 80 Kilometer hatte sich das SEEBA-Team dem Unglücksreaktor genähert. [swr.de]

Bisherige Berichte

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Japan (hl). Vor einer Woche bebte die Erde in Japan. Nicht nur das Erdbeben, sondern auch der anschließende Tsunami verwüsteten einen großen Teil Nordjapans.

Im Kernkraftwerk (KKW) Fukushima-Daiichi sind derzeit Techniker, Arbeiter, Soldaten und weitere Helfer im Einsatz, um eine nukleare Katastrophe zu vermindern. Vier Siedewasserreaktoren sind dort zerstört. Radioaktive Stoffe sind bereits ausgetreten. Weiterlesen

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Japan, (hl). Das THW hat seinen Rettungseinsatz in Japan beendet. „Eine realistische Chance auf Rettung Überlebender, besteht nicht mehr“, sagte THW-Präsident Albrecht Broemme. Die Entscheidung wurde zusammen mit den japanischen Behörden und den internationalen Teams vor Ort getroffen. Das THW-Team tritt nun den Rückweg aus dem Einsatzgebiet nach Deutschland an. Das Personal in der deutschen Botschaft setzt seine Arbeit fort. [THW]

Kategorie: Kurznachrichten
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Japan, (hl). Nachfolgend eine Zusammenfassung über die aktuelle Situation in Japan. Jedoch ohne „Kernkraftwerke“, da viele Medien mehr aus ausgiebig darüber berichten: Weiterlesen

Kategorie: Kurznachrichten
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(cl). Wie Irakli in seinem Artikel schon angedeutet hat, sind erste USAR-Teams auf dem Weg ins Katastrophengebiet. Japan hat bei der OCHA in Genf um internationale Hilfe gebeten. Rund 68 Teams aus 45 Ländern haben ihre Hilfe angeboten und sich bei der oben angesprochenen UN-Organisation einsatzbereit gemeldet. Darunter auch die deutschen Teams von @fire, ISAR und THW.
Das THW hat bereits 4 Spezialisten nach Japan geschickt, um den Bedarf an Hilfe abzuklären. Morgen startet mit einem 40-köpfigen SEEBA-Team (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) die erste USAR-Gruppe aus Deutschland nach Japan. [Bericht]
ISAR entsendet heute Abend ein 3-köpfiges Erkundungsteam nach Japan. [Bericht]
@fire hat ein insgesamt 100-köpfiges Team einsatzbereit gemeldet. Dies setzt sich zusammen aus rund 30 Spezialisten von @fire, 50 Personen vom Medizinischen Katastrophen Hilfswerk (MHD), dass auchschon mit in Haiti war. Die restlichen Personen sind vom Deutschen Rettungshundeverein und medizinischem Personal von USAR Irland. [Bericht]

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(cl). Um Viertel vor 7 Uhr MEZ ereignete sich vor der Küste Japans ein Erdbeben der Stärke 8,8 auf der Richter-Skala.

Update 15.00 Uhr:

Aus offiziellen Quellen Japans wird im Moment die Opferzahl 60 angegeben. Einige Nachrichten berichten allerdings schon von weit mehr Toten. So sollen alleine in Sendai über 300 Menschen durch den Tsunami ums Leben gekommen sein. [BBC]
In zwei Atomkraftwerken kam es zu Bränden oder  Ausfällen des Kühlsystems. Hier ist die Nachrichtenlage nicht ganz klar. Ein „Atomarer Notstand“ sei von der Regierung ausgerufen worden. [Link]
Weltweit bieten Staaten ihre Hilfe an. Die UN berichtet, dass 35  Search&Rescue-Teams in Alarmbereitschaft versetzt worden sind. Koordiniert wird die Hilfe  von der UN-Organisation INSARAG. Für Deutschland haben @fire, THW und ISAR Germany mitgeteilt, Einsatzvorbereitungen zu treffen.
Der Tsunami hat mittlerweile Hawaii erreicht. Erste Wellen mit ca. 70cm Höhe trafen auf die Inseln. Spannend werden nun die folgenden Stunden, das es nicht nur die eine Tsunami-Welle gibt. [Link]

Am Rande: Augenzeugen berichten immer wieder, dass das Erdbeben sehr lang gedauert hat. Bis zu 4 Minuten sind erlebt worden.

Wir bleiben dran. Weiterlesen

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(cl). Dieses Video ist aus zwei Amateurvideos zusammengeschnitten und zeigt im ersten Teil die Innenstadt von Christchurch kurz nach dem Beben. Der interessantere Teil sind aber die letzten 20 Sekunden, die während des Erdbebens in einem Haus aufgenommen wurden. Unbeschreiblich.

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