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Unruhiges verlängertes Wochenende

17. Mai 2010 von Florian Körblein · 1 Kommentar 

Der Feiertag am Donnerstag und das Wochenende waren für die Feuerwehren in und um Schweinfurt alles andere als ruhig.

In der Nacht zum Donnerstag brannte in Sennfeld, einer Nachbargemeinde ein Weinlokal komplett aus. Der Besitzer kam dabei ums Leben. Die Löscharbeiten gestalteten sich durch die Fachwerkbauweise des Gebäudes als langwierig, da sich in den Zwischendecken zahlreiche Schwelbrände gebildet hatten.
Ein Bericht unter Bilder zu diesem Einsatz gibt es hier

Nur wenige Stunden später brannte es in Schweinfurt in einer Wohnung in der Stadtmitte. Ein Kleinkind hat durch unachtsamen Umgang mit Feuer die Küche in Brand gesetzt, das Feuer breitete sich schnell auf die gesamte Wohnung aus. Die Bewohnerin und vier der fünf in der Wohnung befindlichen Kinder konnten sich in Sicherheit bringen. Ein Kind musste durch die zuerst eintreffende Polizeistreife gerettet werden. Die Feuerwehr hatte den Brand durch einen Innenangriff mit Druckluftschaum schnell unter Kontrolle. Bilder zu diesem Einsatz unter

Am Freitag musste die Feuerwehr Schweinfurt zu einem Wassernotfall an dan Main ausrücken. Ca. 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und DLRG suchten den Bereich zwischen Schleuse und Gutermannpromenade ab. Der Gesuchte wurde wenig später unverletzt am Ufer entdeckt.

Am Sonntag brannte am frühen Nachmittag eine Asia-Imbiss in einem Mietshaus fast vollständig aus. Der Besitzer hatte nach dem Mittagsgeschäft vergessen den Gasherd richtig auszuschalten und das Geschäft verlassen. Das Feuer zerstörte die Kücheneinrichtung und verursachte einen Kaminbrand, verletzt wurde niemand. Neben dem hauptamtlichen Löschzug und einem Löschgruppenfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt war die Werkfeuerwehr Schaeffler im Einsatz.

Abrollbehälter “Rüst” der freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt in Dienst gestellt [update]

6. Oktober 2009 von Florian Körblein · 4 Kommentare 

Vor zwei Jahren etwa begann man in Schweinfurt mit der Einführung des Wechsellader-, bzw. Abrollbehältersystems. Inzwischen verfügt die Feuerwehr Schweinfurt über zwei Trägerfahrezeuge (WLF1, dreichasig, Straßenfahrgestell, Kran; WLF2, zweiachsig, Allradfahrgestell; beides Mercedes-Benz Axor) sowie sieben Abrollbehälter.

Neu im Fuhrpark ist ein AB-Rüst der Firma Sirch. Von der Ausstattung her ergänzt dieser Container den Rüstzug (HLF, RW2; bzw. LF16/12, RW1) und sollte fest auf dem WLF1 aufgesattelt sein.
Hier ein kurzer Auszug aus der Beladeliste:

- Stromerzeuger 8kVa
– Gefahrgutbehälter
– Bauabstützungen
– Bindemittel für Mineralölprodukte und Säuren
– Powermoon
– Unterbauhölzer in verschiedenen Größen (und rauen Mengen)
– Palettenhubgabel

Im Moment ist noch viel freier Stauraum vorhanden, der je nach Anforderungen nach und nach gefüllt werden kann.
Ebenfalls neu ist ein AB-Lüfter, der in Zusammenarbeit mit den Großbetrieben (ZF Sachs AG, SKF, Schaeffler KG) beschafft wurde. Dazu in Kürze mehr.
(Bilder folgen….)

[Edit SC 06.10.2009, 21:22 Uhr: Bilder hinzugefügt]

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Land unter in Schweinfurt nach Starkregen

6. Juli 2009 von · 3 Kommentare 

357 Einsätze bescherte ein Starkregenschauer der Feuerwehr Schweinfurt am Freitagabend und dem darauf folgenden Samstag. In nur knapp einer Stunde fiel eine solche Menge Regen, dass zahlreiche Keller und Straßen im Stadtgebiet überflutet wurden.
Im Vergleich zu den Unwettern der Vorjahre, war dies jedoch um einiges heftiger. Alleine in der Nacht auf Samstag liefen 520 Notrufe in der FEZ auf. Das Leitstellenpersonal wurde auf 8 Mann aufgestockt und hatte alle Hände voll zu tun. Neben dem hauptamtlichen Löschzug und der freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt, waren das THW OV Schweinfurt sowie die FFs Niederwerrn, Bergrheinfeld, Dittelbrunn, Geldersheim und Sennfeld aus dem Landkreis im Einsatz. Die knapp 200 Einsatzkräfte waren bis in den frühen Samstag Abend mit dem Auspumpen von Kellerräumen beschäftigt.

Ich selber war als Fahrzeugführer auf unserem LF16/12 (FF-SW) unterwegs. Begonnen hat alles gegen 18:50 Uhr mit der Alarmierung. Die Fahrt zur Wache war schon abenteuerlich. Dann ging es gleich los, Tauchpumpen und Wassersauger auf die Fahrzeuge und in 4er-Teams besetzen.
Sind dann auch gleich zu einem BMA in einem Baumarkt ausgerückt. Auf dem Weg dorthin war eine Bahnunterführung überflutet, also umdrehen und alternativen Anfahrtsweg suchen. An der E-Stelle, wie erwartet Fehlalarm. Durch einen Blitzeinschlag in der Nachbarschaft hatte der Melder im Gasflaschenlager ausgelöst.
Danach Keller eines Medizingeräteherstellers ausgepumte. Ca. 20cm Wasser auf einer Fläche von mehreren 100m2. Zwischendurch wurden wir zu einem gemeldeten Wohnungsbrand abgerufen, da das HLF der hauptamtlichen Wache nur noch mit einen PA-Trupp besetzt.
Wie sich herausstelle dann doch nur Essen auf Herd, also zurück und weiter pumpen.
Anschließend Heizungskeller einer Jugendherberge bis 20cm unter die Decke vollgelaufen. Haben hier fast 2h mit der Fahrzeugpumpe und 2 Tauchpumpen gearbeitet. Hier gabs dann endlich nach 5 Stunden mal etwas zu essen.
Wir waren dann noch bei divsersen kleineren Einsatzstellen im Stadtgebiet unterwegs. Um 4 Uhr morgens konnten wir unser Farzeug erstmal abmelden und nach hause zum schlafen.
Um 8 Uhr am Samstag waren meine Mannschaft und ich wieder auf der Wache und es ging weiter. Die Lage hatte sich nun etwas entspannt, es gab aber immer noch ca. 70 offene Einsatzstellen. Bei vielen war das Wasser allerdings schon abgelaufen. Da wir nur eine Tauchpumpe an Bord hatten mussten wir viele der Aufträge an andere Fahrzeuge mit Wassersaugern abgeben.
Um 15 Uhr war der Tag dann endlich beendet. Zwischendurch hatten wir noch einen BMA als wir kurz auf der Wache zum Essen waren.
Alles in allem wurden 357 Einsatzstellen abgearbeitet, 197 Helfer von Feuerwehr und THW eingesetzt, 520 Notrufe entgegen genommen. Der Einsatz ist im Wesentlichen beendet, vereinzelt fahren die Kollegen aber noch heute am Sonntagabend zu “Wasser im Keller”.
Im Internet unter findet man einige Bilder zu den Einsätzen.

Besuchsbericht Berufsfeuerwehr Prag

7. Mai 2009 von Florian Körblein · 2 Kommentare 

Leserbeitrag von Florian Körblein

Prag, Landeshauptstadt von Tschechien, historisch und kulturell eine der sehenswertesten Städte Ostereuopas und mit 1,2 Millionen Einwohner die größte Stadt des Landes. Die goldene Stadt an der Moldau war dieses Jahr das Ziel des Vereinsausfluges der Feuerwehr Schweinfurt. Eine Splittergruppe der Reisegesellschaft hatte bereits im Vorfeld des verlängerten Wochenendes via Internet zur Prager Berufsfeuerwehr Kontakt aufgenommen und die Besichtigung der Innenstadtwache 1 vereinbart. Die Kollegen vor Ort waren sehr aufgeschlossen und haben ohne zu Zögern mehrere Vorschläge und umfangreiche Wegbeschreibungen unterbreitet. Weiterlesen

Öl auf dem Main hält Feuerwehr in Atem

13. Oktober 2008 von Florian Körblein · 1 Kommentar 

Seit Freitag Mittag ist die Schweinfurter Feuerwehr wegen eines Ölfilms auf dem Main im Einsatz.
Eingige Kilometer Stromaufwärts wurde am Freitag Mittag ein größerer Ölfilm auf dem Main entdeckt. Durch den Löschzug der ständige besetzten Wache wurde eine Ölsperre vor dem Stauwehr eingzogen um den Film dort aufnehmen zu können. Durch die herbstliche Witterung vermischte sich das Öl mit Blättern die auf der Wasseroberfläche treiben, was das Entfernen vom Öl zunehmend erschwert. Im Moment wird versucht mittels Ölfvlies der Lage Herr zu werden. Ein Mobmatic oder Skimmereinsatz ist zur Zeit wegen der geringen Dicke und der Blätter nicht möglich.
Durch mehrmaligen Folgeeinsätze, des hauptamtlichen Löschzuges und der freiwilligen Feuerwehr am Wochenende wurde eine komplette Schuttmulde Laub aus dem abgesperrten Bereich entfernt.

Der Verursacher ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.
Am heutigen Morgen wird entschieden werden wie es weiter geht.
Hier der Zeitungsbericht aus der Mainpost mit vielen Bildern:

Verpuffung in Mineralöltanklager

16. September 2008 von Florian Körblein · 1 Kommentar 

…lautete das Alarmstichwort für die diesjährige Großübung der Schweinfurter Feuerwehren.
Einen ausführlichen Artikel mit vielen Bildern gibt es hier:

Hilfeleistungskontingente Schweinfurt Stadt und Land der Öffentlichkeit vorgestellt

8. September 2008 von Florian Körblein · 5 Kommentare 

Am vergangenen Samstag präsentierten sich die neu aufgestellten Hilfeleistungskontingente für die überörtliche Katastrophenschutzhilfe auf dem Parkplatz eines namhaften Automobilzulieferers der Öffentlichkeit.

In Bayern wurde nach den teilweise sehr unkoordiniert abgelaufenen Einsätzen in Sachsen-Anhalt 2002 erkannt, dass man um solche überörtlichen Einsätze besser steuern zu können eine Struktur aufbauen muss.

Dazu müssen alle Kreisverwaltungsbehörden sog. Hilfeleistungskontingente, die in der Struktur gleichwertig sind, aufstellen. Diese gliedern sich in eine Grundkomponente auf, welche überall identisch sein sollte, sowie je nach der örtlichen Gegebenheit, eine oder mehrere Ergänzungskomponenten.
Die Grundkomponente besteht aus einer Führungseinheit, einer Logistik und Sanitätseinheit als Stabsfunktionen, wenn man da mal diese Parallele ziehen möchte. Daneben stehen zwei Löschzüge zur Verfügung. Gesamtstärke beträgt etwa 70 Mann (SB). Als Ergänzungseinheiten sind vorgesehen:
– Hochwasser Pumpen
– Hochwasser Sandsäcke
– Sturmschaden Motorsägen
– Sturmschaden Dachsicherung
– ABC-Abwehr
– Standard
– Ölwehr

Eine Präsentation über die Struktur findet man unter hier, relevant ab Seite 22.

Das Hilfeleistungskontingent Schweinfurt besteht aus der Grundkomponente und den Ergänzungen ABC-Abwehr und Standard.
Anbei noch ein paar Impressionen von der Präsentation. Neben der Vorstellung für die Presse und Öffentlichkeit, fand anschließen ein Marsch des fast 1,5 km langen Verbandes durch Stadt und Landkreis statt.
Kennzeichnung
Mein LF mit der Kennzeichnungstafel
Grundkomponente
Teile der Grundkomponente
ABC
ABC-Abwehr (GW-A/S, GW-G, 2x AC-ErKKW, etc.)
Marsch1
Verband im Stadtgebiet

Gemeinsame Übung der Schweinfurter HiOrg’s am Main

1. September 2008 von Florian Körblein · 1 Kommentar 

Gemeinsame Übung der Schweinfurter HiOrg’s am Main

Am vergangenen Samstag übten Einheiten von DLRG, THW, JUH und der Feuerwehr gemeinsam am Mainkai. Dabei sollte das organisationsübergreifende zusammenwirken der einzelnen Organisationen vertieft werden.

Als Übungslage wurde ein spezieller PKW im Fluss versenkt. Die Insassen haben sich auf eine Insel im Main retten können und musste von Suchhunden aufgespürt werden. Das Fahrzeugwrack wurde von DLRG-Tauchern und dem Kran des WLF der Feuerwehr geborgen. Dabei kam auch ein sog. Hebesack zum Einsatz. Aufgrund der Präparierung des Übungsfahrzeuges funktionierte diese Methode jedoch nicht so wie geplant (wie man auf den Bildern sehen kann, der Sack gehört normalerweise ins Auto).
Zusammen mit dem THW wurde eine Ölsperre eingeschwommen und die Taucher bei ihrer Arbeit unterstützt.
Die Rettungshunde wurden mit ihren Hundeführern über die Drehleiter auf DLRG-Boote übergesetzt. Dies war zwar von den Begebenheiten nicht unbedingt notwendig, wurde jedoch als weitere Komponente in die Lage mit aufgenommen. Ebenso wurden die Verletzten nach der Versorgung durch die RTW-Besatzung der JUH über Schleifkorbtrage vom Boot aus an Land gehoben.
Im Einsatz waren Die DLRG-Ortsverbände aus Gochsheim, Werneck und Schonungen, die Rettungshundestaffel der JUH Schweinfurt, das THW OV Schweinfurt mit einer Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung sowie die Feuerwehr Schweinfurt mit einem Rüstzug und Mehrzweckboot.

Nach Ende der Übung fanden Taucher der DLRG im Wasser eine Panzergranate aus dem zweiten Weltkrieg. Durch die hinzugerufene Wasserschutzpolizei wurde die Granate geborgen und dem Kampfmittelräumdienst aus Nürnberg übergeben. Bis dahin wurde das Gebiet durch die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte abgesperrt. Ein Personenschiff mit 200 Passagieren musste einen Ausweichliegeplatz anlaufen, bis die Bergungsmaßnahmen abgeschlossen waren.

Pressebericht mit noch mehr Bilder hier unter:

Gemeinsame Übung der Schweinfurter HiOrg’s am Main

1. September 2008 von Florian Körblein · Kommentieren 

Gemeinsame Übung der Schweinfurter HiOrg’s am Main

Am vergangenen Samstag übten Einheiten von DLRG, THW, JUH und der Feuerwehr gemeinsam am Mainkai. Dabei sollte das organisationsübergreifende zusammenwirken der einzelnen Organisationen vertieft werden.

Als Übungslage wurde ein spezieller PKW im Fluss versenkt. Die Insassen haben sich auf eine Insel im Main retten können und musste von Suchhunden aufgespürt werden. Das Fahrzeugwrack wurde von DLRG-Tauchern und dem Kran des WLF der Feuerwehr geborgen. Dabei kam auch ein sog. Hebesack zum Einsatz. Aufgrund der Präparierung des Übungsfahrzeuges funktionierte diese Methode jedoch nicht so wie geplant (wie man auf den Bildern sehen kann, der Sack gehört normalerweise ins Auto).
Zusammen mit dem THW wurde eine Ölsperre eingeschwommen und die Taucher bei ihrer Arbeit unterstützt.
Die Rettungshunde wurden mit ihren Hundeführern über die Drehleiter auf DLRG-Boote übergesetzt. Dies war zwar von den Begebenheiten nicht unbedingt notwendig, wurde jedoch als weitere Komponente in die Lage mit aufgenommen. Ebenso wurden die Verletzten nach der Versorgung durch die RTW-Besatzung der JUH über Schleifkorbtrage vom Boot aus an Land gehoben.
Im Einsatz waren Die DLRG-Ortsverbände aus Gochsheim, Werneck und Schonungen, die Rettungshundestaffel der JUH Schweinfurt, das THW OV Schweinfurt mit einer Bergungsgruppe und der Fachgruppe Ortung sowie die Feuerwehr Schweinfurt mit einem Rüstzug und Mehrzweckboot.

Nach Ende der Übung fanden Taucher der DLRG im Wasser eine Panzergranate aus dem zweiten Weltkrieg. Durch die hinzugerufene Wasserschutzpolizei wurde die Granate geborgen und dem Kampfmittelräumdienst aus Nürnberg übergeben. Bis dahin wurde das Gebiet durch die vor Ort befindlichen Einsatzkräfte abgesperrt. Ein Personenschiff mit 200 Passagieren musste einen Ausweichliegeplatz anlaufen, bis die Bergungsmaßnahmen abgeschlossen waren.

Pressebericht mit noch mehr Bilder hier unter:

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