Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

THL TAG 2011 UNFALLRETTUNG – was ist das?
Seit einigen Jahren finden sogenannte „Vergleichswettkämpfe Unfallrettung“ statt. Diese Veranstaltungen fanden bisher vorwiegend außerhalb von Österreich statt. Im Jahr 2010 widmete sich die Feuerwehr Zirl in Tirol erstmals diesem Thema in unserem Land. Am 22. Oktober 2011 veranstalten wir, die Feuerwehr Haag am Hausruck, den THL TAG 2011 UNFALLRETTUNG beim Freibad in Haag am Hausruck.

Der THL TAG 2011 UNFALLRETTUNG ist eine Ausbildungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt der patientengerechten Rettung von Personen aus verunfallten Fahrzeugen, unter dem Aspekt eines optimierten Personaleinsatzes und einer strukturierten Vorgehensweise. Ziel ist der gegenseitige Lerneffekt und der Erfahrungsaustausch von Feuerwehren die bei Einsätzen mit dem Schwerpunkt Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen gefordert sind. Anhand von Bewertungsbögen können sich die einzelnen Teams dabei vergleichen.
Ein Unfallszenario wird mit zwei Fahrzeugen und weiteren Hindernissen aufgebaut, ein Verletztendarsteller wird im Fahrzeug platziert. Das Fahrzeug kann dabei auf den Rädern stehen, auf der Seite oder am Dach liegen. Fixe Hindernisse wie Elektrokästen oder Bäume erschweren die Rettung und dürfen nicht entfernt werden. Nun hat das aus sechs Personen bestehende Team 20 Minuten Zeit, diese Person unter Beachtung der einsatztaktischen Maßnahmen aus dem Unfallfahrzeug zu befreien. Der Gesundheitszustand des Unfallopfers bleibt stabil wenn der innere Retter die entsprechenden Maßnahmen trifft. Besonderer Wert wird auf eine patientenschonende Rettung gelegt, die Zeit ist nur sekundär.

Wir laden alle Feuerwehren, ob freiwillig oder beruflich, aus Österreich und dem europäischen Raum sehr herzlich zur Teilnahme ein. Sehr herzlich eingeladen sind aber auch interessierte Zuschauer.

Am 26. August 2011 um 19:30 Uhr gibt es einen Infoabend beim Einsatzzentrum in Haag am Hausruck. Hier werden auch alle offenen Fragen gerne beantwortet.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie den einzelnen Menüpunkten auf unserer Homepage www.ff-haag.at

In der Feuerwehrausbildung wird die Schubladen-Metapher recht gerne verwendet. Wer sie nicht kennt: mein Wissen ist in ganz vielen verschiedenen Schubladen gespeichert, und je mehr (gefüllte) ich davon habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich kniffelige Einsätze bewältigen kann. In anderen Worten: es geht auch um Optionen. Nicht alle Optionen sind zwingend sinnvoll, und aus meiner Sicht gibt es nur sehr wenige Dinge, die man pauschal verteufeln sollte.

Mit dieser mehr oder weniger aussagekräftigen Einleitung wollte ich eine Bilderstrecke vom letzten Jahr nachholen, als im Schwedischen Katrineholm ein nietnagelneuer Volvo mit Kettenzug auseinandergenommen wurde. Mir ist völlig klar, dass alleine das Wort „Kettenzugmethode“ bei einigen eine automatische allergische Reaktion auslösen dürfte. Mein Tipp: erstmal angucken, und zwar live am neuen, sicheren PKW, dann könnten wir gerne diskutieren.

Mit Hinblick auf die Aussage oben: es geht hier nicht um eine allmächtige, alleinige Lösung, sondern um eine Option mehr. Klar, ist sie nicht immer und überall anwendbar. Muss ja nicht sein.

Wer die Methode nicht kennt: von hinten wird eine Kette an beide C- bzw. D-Säulen angebracht (statische Kette). Von vorne geht man dann mit drei verschieden langen Ketten an: die kurze um die Lenksäule, die zweite um die Fahrer-A-Säule und die dritte um die Beifahrer-A-Säule. Man zieht, schaut sich an wo es „zieht“ und macht einen Entlastungsschnitt. Vorteil: es wird an drei Stellen gleichzeitig gezogen. Nachteil: Komplex, erfordert Platz, Erfahrung, und, und.

Soll sich jeder seine Meinung bilden. Ich finde, eine extra Option ist besser als gar keine. Bilderstrecke hier:

Weiterlesen

Bei Eurem LUKAS*-Händler zu beziehen: THL Poster zum Aushang an der Feuerwache mit Infos zu Standard-Vorgehensweisen (Entfernung des Daches, Seitenentfernung, Fußraumerweiterung). Infos.

*LUKAS is FWNetz-Werbekunde – tut hier aber nix zur Sache. Gute Hinweise werden immer dankend angenommen.

Kategorie: Ausbildung, Taktik, Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte
Tags: , ,

Nicht jeder Unfall geschieht bei angenehmen 20 Grad, und nicht jedes Mal wird ein unverformter, 20 Jahre alter PKW vorgefunden. Das Gegenteil davon dürfte dieser Einsatz aus dem Februar letzten Jahres gewesen sein. Der mit drei älteren Damen besetzte PKW war von der Straße abgekommen und dachlings im Entwässerungsgraben gelandet. Eine Insassin konnte von Passanten gerettet werden, für die zwei anderen kam jede Hilfe zu spät: sie ertranken. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
Tags: , , ,

Diskussionen rund um PSA werden gerne auch mit viel Emotion geführt, und in letzter Zeit häufen sich die Fragen nach einer Empfehlung für THL-Handschuhe. Die Antwort: keine Ahnung! Erstens ist es gesünder, einen Bogen um die Diskussion zu machen und zweitens ist das nicht einfach so zu beantworten, wenn überhaupt, weil hier unheimlich viele Faktoren einfliessen. Weiterlesen

Kategorie: Techwatch, Fahrzeuge, Ausrüstung, Produkte
Tags: , ,

Ihr wollt Euch in THL fit machen? Schritt 1: Gerätekunde, Taktik, SER. Schritt 2: Arbeiten am ganzen PKW, ob auf Seite oder allen Vieren. Schritt 3: PKW deformieren. Wenn nicht gerade ein Bagger, ein Radlader, Gabelstapler, Ladekran oder ähnlich bereit steht: ein Kürbis tut’s auch.

Kategorie: Ausbildung, Taktik
Tags: , ,

(iw) THL-mässig für den einen oder anderen vielleicht nicht uninteressant: so sehen verformte Volvos aus. Einmal ein XC90 (glaube ich), nachdem er zweimal von einem Kran fallen gelassen wurde. Aufprallgeschwindigkeit ca 50km/h. Wie man sieht, null Innenraumverformung, und das ist ziemlich erstaunlich, finde ich. Dieses Aussage bezieht sich eher auf moderne (qualitäts-)autos als nur auf Volvos. Für mich im Umkehrschluss: eher sind die Insassen durch Beschleunigungskräfte „matsch“ als eingeklemmt, aber hier geht’s auch nur um den 100% Frontaufprall. Weiterlesen

Kategorie: Ausland
Tags: , , , ,

(iw) Ich wünschte wirklich, ich hätte mehr Zeit um die in Katrineholm gewonnenen Eindrücke wiederzugeben – Zeit ist knapp, leider. Skadeplats war mit über 400 teilnehmenden Führungskräften eine ausserordentlich erfolgreiche Veranstaltung. Anscheinend hatte man sich hier zu lagen auf den vorbeugenden Brandschutz konzentriert, und den abwehrenden vernachlässigt.

Wie auch immer: 1 Tag Konferenz, 1 Tag praktische Vorführungen. Ich war mit einem „Bus Lift“ dabei – unsere Ausrüstung ist in Schweden recht weit verbreitet – aber auch sonst viele spannende Dinge. Spätestens seit Heute ganz großer Fan der Kettenzug-Methode, wenn die Umstände passen und es erfordern. Was ich aktuell bieten kann, sieht man im oberen Video: Kran angemietet, und den ganzen Tag Dutzende (!) Fahrzeuge für Übungen präpariert. Aus dem Brand-Bereich Arbeit mit der WBK zugeschaut, dann löschen mit CAFS (hatte ich bis dato nie live gesehen) und mit dem Hochdruck durch die Wand – all diese Dinge hier völlig wertungsfrei. Inzwischen so viel Lebenserfahrung, dass ich Dinge dann beurteile, wenn ich sie gesehen habe :)

Weiter Infos folgen dann (hoffentlich).

Kategorie: Aktuelles, Ausland
Tags: , ,

(iw) Aktuell unterwegs in Schweden. Bei der heutigen Veranstaltung „Skadeplats“ trat das West Coast Rescue Team um Peter Wallin aus Falkenberg mit einer Schauübung an. WCRT dürfte insbesondere den Besuchern der Challenge in Osnabrück 2008 in Erinnerung sein – das Team ist immer noch mehr als aktiv. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
Tags: , , , , ,

(iw) Dieser Post ist ein wenig kniffelig, da ich nicht weiss, wo ich anfangen soll. Letzten Samstag war ich auf der Lukas Rescue Challenge in Hamm, wo ich den Big Lift Vortrag halten durfte. Die Challenge ist mir in bester Erinnerung, als sie 2007 in Köln abgehalten wurde, und zwar in RIESENGROßEM Format, was den Aufwand, die Anzahl von Teilnehmern und insbesondere die Lernqualität betrifft. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
Tags: , , , , , ,

Bottom