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(sbu) Kurioser und zugleich dreister Vorfall in Dollbergen bei Hannover: Ein PKW-Fahrer wird von einem RTW mit Sondersignal überholt, der zu einem Verkehrsunfall zwischen Fahrrad und Roller unterwegs ist, bei dem der 66-jährige Radfahrer eine Kopfverletzung erlitt.

Dieser scheint an jenem Tag nicht die einzige Person mit einer Verletzung am Kopf zu sein: Der Fahrzeugführer folgt dem RTW mit hoher Geschwindigkeit, überholt diesen und bremst ihn schlussendlich aus. Doch damit nicht genug: An der Unfallstelle angekommen, stellt sich der Fahrer und eine mitfahrende Frau den Rettungsdienstpersonal in den Weg und stellt fest, dass man nicht das Recht habe ihn derart schnell zu überholen. Das Rettungsdienstpersonal entgegnet, dass man das Problem zusammen mit der Polizei erörtern könne. So viel Uniform scheint zu viel für den Hüter von Recht und Ordnung in Verbindung mit BOS-Fahrzeugen zu sein – er verlässt den Platz des Geschehens.

Das Kennzeichen wurde vom Rettungsdienstpersonal an die Polizei übergeben, so dass diese nun gegen den Fahrer des PKW wegen Nötigung ermittelt. Bleibt zu hoffen, dass derart traurige Aktionen wirklich eine Ausnahme bleiben.

Das der Fahrer des PKW die Ausbremsaktion bei einem Löschfahrzeug mangels Mut unterlassen hätte, bleibt meine Vermutung.

[Hannoversche Allgemeine]

Die Newsübersicht für den 26-05-2011 auf fwnetz.de.

Durch Gasleck verursachte Stichflamme verletzt Bauarbeiter

Kelbra (ST), (sbu). Bei einer Gasleckage mit anschließendem Feuer wurde ein 41-jähriger Bauarbeiter verletzt und ein Dreifamilienhaus erheblich beschädigt. Bei Tiefbauarbeiten wurde – vermutlich durch einen Kleinbagger – die Gasleitung beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Kelbra war im Einsatz. [mz-web.de] [FF Kelbra]

Balkonbrand über fünf Etagen

Suhl (TH), (sbu). In einem Wohnblock brannten gestern gegen 19 Uhr Balkone vom Erd- bis zum Dachgeschoss in voller Ausdehnung. Durch die enorme Wärmestrahlung breitete sich das Feuer schnell in die Wohnungen aus. Die BF sowie FF Suhl bekämpften das Feuer und suchten alle betroffenen Wohnunge nach Personen ab. [Feuerwehr Suhl] [insuedthueringen.de]

Unkrautbekämpfung führt zu Hausbrand

Witten (NW), (sbu). Ein Wittener Bürger griff beherzt zum Gasbrenner um das Unkraut vor seinem Haus unschädlich zu machen. So weit, so gut. Allerdings breitete sich das Feuer wohl schneller als gedacht aus und so kam es, wie es kommen musste: Feuer greift vom Unkraut auf Lebensbäume und von den Lebensbäumen auf das Fachwerkhaus über. Eigene Löschversuche scheitern, so dass die Feuerwehr Witten gerufen wird, welche das Feuer bekämpft und einige Schieferplatten entfernt, um darunterliegende Glutnester zu erreichen. Der Schaden hielt sich in Grenzen – so kommt der Unkrautbekämpfer nochmal mit einem Schrecken davon. [derwesten.de]

Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen

Hamburg, (HH). Gerätewagen-Rüstausstattung 1 (GW-R) auf Mercedes Unimog U5000 u. a. mit Anbauschneepflug [feuerwehr-hamburg.de]

Die Newsübersicht für den 25-05-2011 auf fwnetz.de.

Tornados in den USA

Denning (USA), (sbu). Wieder traf ein Tornado eine US-Stadt. In Denning, Arkansas ist derzeit ist von einer getöteten Person die Rede, zwei weitere Personen werden noch vermisst. [4029tv.com]

Luftangriff auf Eichenprozessionsspinner

Frankfurt (HE), (sbu). In Frankfurt soll es den Raupen, die in der Vergangenheit wegen ihrer feinen, giftigen Haare schon mehrfach zu Feuerwehreinsätzen geführt hatten, mittels Luftunterstützung zu Leibe gerückt werden. Per Hubschrauber sollen nun über 152 Hektar mit Raupen-Gift besprüht werden, um die Gefahr für den Menschen zu minimieren. [hr-online.de]

Sch…-Einsatz

Döbeln (SN), (sbu). Ein Rind entfernt sich unerlaubt aus seinem Gehöft und bricht in eine alte Klärgrube ein. Die Freiwillige Feuerwehr Döbeln wird zur Tierrettung alarmiert und pumpt ein Teil der stinkenden Flüssigkeit ab. Mittels Gurten und einem Radlader wird das Tier schlussendlich aus drei Metern tiefe zurück ans Tageslicht geholt. Ein Einsatz der Drehleiter kam mangels Stellfläche nicht in Betracht. [sz-online.de] [FF Döbeln]

Verkehrsunfall: Viertes Opfer erst nach 18 Stunden gefunden

Köln (NW), (sbu). Die BF Köln wurde zu einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße an der Autobahnabfahrt Köln-Brück gerufen. Die Lageerkundung ergab, dass zwei Personen eingeklemmt waren und eine Person aus einem Seitenfenster hing, wobei bei dieser keine Lebenszeichen mehr feststellbar waren. Als die Polizei den Fahrer nach 18 Stunden im Krankenhaus befragte, stellte sich heraus, dass es eine vierte verletzte Person geben muss. Nach einer erneuten Alarmierung für Polizei und Feuerwehr wurde der Mann schließlich 100 Meter entfernt in einer Bodensenke gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass alle Insassen nicht angeschnallt waren. [derwesten.de]

Feuer in Hochhaus

Köln (NW), (sbu). Im Kölner Stadtteil Meschenich brach ein Brand im 18. Stock eines Hochhauses aus, bei dem ein 52jähriger Mann ums Leben kam. Die Feuerwehr suchte Wohnungen bis ins 22. Geschoss nach Rauchausbreitung ab. [Kölner Stadt-Anzeiger]

Feuer in Gehöft

Zappendorf (ST), (sbu). Bei einem Wohnungsbrand in Zappendorf bei Halle (Saale) ist am Dienstagabend eine Frau ums Leben gekommen. Das Feuer war gegen 21 Uhr in einer Wohnung im Erdgeschoss in einem von mehreren Familien bewohnten Gehöft ausgebrochen. [mz-web.de]

Die Newsübersicht für den 24-05-2011 auf fwnetz.de.  Weiterlesen…

Die statuS:3-Newsübersicht für den 23-05-2011 auf fwnetz.de.

Gasexplosion im Einfamilienhaus

Weißenfels-Reichardtswerben (ST): Vermutlich durch eine defekte Gasflasche kam es zu einer Explosion in einem Einfamilienhaus, bei dem der 86-jährige Bewohner schwere Verbrennungen erlitt und ins Klinikum geflogen werden musste. Ein zufällig vorbeifahrender Radfahrer erlitt leichte Verletzugnen und musste ambulant behandelt werden. Die Freiwilligen Feuerwehren Reichardtswerben und Tagewerben waren im Einsatz. [Feuerwehr Weißenfels]

Historische Fassade stürzt ein

Berchtesgaden (BY). Eine historische Fassade im Stadtzentrum Berchtesgadens ist am vergangenen Mittwoch gegen 16 Uhr eingestürzt. Verletzt wurde niemand. [Chiemgau Online]

Stadtwehrleiter tritt zurück

Bismark (ST). Der Stadtwehrleiter der Einheitsgemeinde Bismark im Landkreis Stendal, Thomas Oesemann, trat mit der Wirkung vom 18. Mai von seinem Amt zurück. Der Grund: Investitionen in Einsatzfahrzeuge sowie Ausrüstung wurden aus dem beschlossenen Haushalt 2011 gestrichen – dies erfuhren die Kameraden der Wehr erst bei der Stadtratssitzung am 06. April. [AZ Online]

JF-Übung verursacht ungewollt Realeinsatz

Kall (NW). Die jährliche Übung der Jugendfeuerwehr Kall sorgte für die Alarmierung von 100 Einsatzkräften aus dem Kreis Euskirchen. Da die Leitstelle nicht über die Übung informiert wurde, kam es bei dem Anruf der Betriebsleiterin des Übungsobjektes bei der Leitstelle zu dem Fehler. [Rundschau Online]

Berlin, BE, (sbu). Weniger um den Katastrophenfilm eines deutschen Privatsenders mit einer Zahl im Namen als viel mehr um einen Realeinsatz geht es unter der etwas reißerischen Überschrift.

Am heutigen Tag um 11.42 Uhr löste ein Gefahrenmelder des bekannten Berliner Wahrzeichens aus. Die Leistelle alarmierte daraufhin vier Staffeln der Berliner Feuerwehr.

Nach Eintreffen und Lageerkundung wurde die Ursache der Melderauslösung kundig gemacht: Aus einem ca. 150 l großen Fass im Keller des Fernsehturm-Komplexes trat eine zur Kühlung der Sendemasten eingesetzte Flüssigkeit aus, welche zu 10 Prozent aus Phosphorsäure bestand.

Daraufhin wurden Kräfte des Gefahrgutzuges nachalamiert, welche einen Dekonatminationsplatz einrichteten und die ausgetretene Flüssigkeit unter Chemieschutzanzügen mit Bindemittel aufnahm sowie das defekte Fass mittels einem Überfass bargen.

Im Einsatz befanden sich 4 LHF, 2 DLK, 2 RTW, 2 ELW sowie 5 Sonderfahrzeuge. Das Einsatzgeschehen lief unbemerkt und ohne Störungen für die Besucher des Fernsehturms ab, da sich das besagte Fass in einem nicht unmittelbar am Besucherbereich angrenzenden Komplex des Fernsehturms befand.

[Berliner Feuerwehr] [Tagesspiegel]

Bitterfeld-Wolfen (ST), (sbu). Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen kam es in der Nacht zum Mittwoch zu einem Großbrand.

Gegen 23: 45 Uhr meldete ein Mitarbeiter den Brand. Auf einer Fläche von 400 m² brannten ca. 1000 gepresste PET-Ballen (gepresste Pfandflaschen, etc.).

Im Einsatz waren rund 120 FA aus sechs Feuerwehren. Eingesetzt wurden 15 Rohre, darunter fünf Monitore – zwei davon über Drehleitern – sowie fünf Schaumrohre. Weiterhin mussten zur Sicherstellung der Wasserversorgung drei Leitungen über eine Distanz von zusammen 800 m verlegt werden.

Durch eine Riegelstellung wurde ein Übergreifen auf weitere angrenzend gelagerte Ballenstapel verhindert.400 Tonnen der PET-Ballen mussten unter zuhilfenahme mehrerer Gabelstapler zur Restablöschung auseinandergezogen werden.

Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei / Brandursachenermittler hinzugezogen.

[Artikel mz-web.de] [Fotogalerie mz-web.de] [Bericht FF Bitterfeld-Wolfen mit Galerie] [Beitrag Regionalfernsehen] FF Bitterfeld-Wolfen auf Facebook]

Nach dem abgebrannten TLF in Klostermansfeld und den 17 verletzten FA durch Rauchgasintox in Wallwitz (beides Sachsen-Anhalt) fordert der Landesfeuerwehrverband Sachsen-Anhalt nun eine spezielle Ausrüstung bzw. eine bessere Förderung für Anschaffungen für Fahrzeuge speziell für derartige Einsätze.

Quelle: mz-web.de

Bei Eisleben ging ein Löschfahrzeug in Flammen auf. (FOTO: ARCHIV/WINTERFELD) / mz-web.de

Sie kämpften stundenlang bis zur Erschöpfung: Von Montag 13.30 Uhr bis Dienstag gegen 9 Uhr brauchten mehr als 50 Feuerwehrleute, um vier Hektar in Flammen stehendes Ödland bei Wallwitz im Saalekreis zu löschen. Ein extrem schwieriger Einsatz: „Eine stabile Wasserversorgung über eine lange Schlauchleitung war nicht möglich. Deshalb mussten wir die Fahrzeuge zum Tanken hin und her fahren lassen“, sagt Volker-Cliff Schüler, Wehrleiter der Gemeinde Götschetal nördlich von Halle.

Währenddessen versuchten Feuerwehrleute, der Flammen mit Feuerpatschen, Schaufeln und Spaten Herr zu werden. Für einige von ihnen war das offenbar zu viel: 17 mussten wegen Kreislaufschwäche behandelt werden. Die Hitze und die dicke Schutzkleidung hatten ihnen zugesetzt.

Löschfahrzeug ausgebrannt

Vor eineinhalb Wochen waren bei der Bekämpfung eines Ödlandbrandes nahe Eisleben zwei Feuerwehrmänner weitaus schwerer verletzt worden: Sie erlitten Verbrennungen im Gesicht. Ihr Löschfahrzeug konnten sie nicht retten, es brannte komplett aus.

Der Landesfeuerwehrverband fordert deswegen jetzt besondere Technik. „Es gibt Fahrzeuge, die rundum mit Sprühdüsen ausgerüstet sind und sich zum Eigenschutz selber einnebeln können“, sagt Vorsitzender Ingolf Hirsch. Das würde es erlauben, schnell aus der Gefahrenzone zu kommen. Die Anschaffung sei aber eine Geldfrage.

Doch das Innenministerium ist skeptisch. Die meisten Tanklöschfahrzeuge könnten nicht mehr als zwei bis drei Kubikmeter Wasser fassen, sagt ein Sprecher. Werde ein Teil davon für den Eigenschutz verwendet, bleibe zum Löschen nicht viel übrig. Zudem müsse das Auto manövrierfähig bleiben. Ein eigenes Förderprogramm für die vom Verband gewünschte Technik gebe es deshalb nicht.

Obergrenze bei Förderung

Ein Tanklöschfahrzeug der genannten Größe kostet laut Ministerium je nach Ausstattung 130 000 bis 150 000 Euro. Das Land gibt maximal bis zu 105 000 Euro dazu.

Feuerwehren, die häufig mit Ödlandbränden zu tun haben, rät Hirsch zu intensivem Training und bei einem Einsatz zur genauen Beobachtung der Gegebenheiten. Vorwürfe, das sei in Wallwitz versäumt worden, weist Wehrleiter Schüler zurück. So hätten der örtliche Einsatzleiter und seine Helfer den Wind im Auge behalten.

Quelle: mz-web.de

Meiner Meinung nach liegt das Problem nicht in der fehlenden Technik, sondern vielmehr im Bereich geeigneter PSA und „Handtechnik“ sowie spezieller Ausbildung, wie sie beispielsweise @fire vorzuweisen hat.

Einwände? Meinungen? Auf jeden Fall wird das Problem der Ödland- bzw. Waldbrände nicht weniger, demzufolge sollten wir uns nicht weniger damit befassen.

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt: Die Berufsfeuerwehr Halle (Saale) hat dieses Jahr zum zweiten Mal eine Video-Weihnachtsbotschaft auf Ihrer Internetseite Online gestellt. Ein sehr werbewirksame Idee, wie ich finde. Zumal die Videos gut gemacht sind.

Der ein oder andere wird die Videos vielleicht schon kennen, aber trotzdem hier nochmal zum anschauen:

Weihnachtsvideo 2008

Weihnachtsvideo 2007

BF Halle

Alle Jahre wieder ereignet sich ein für uns wichtig erscheinender Tag: Der 31.12.

Nun ist ja so, dass es an jedem Tag doch mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen ist.

Wie ist es bei Euch? Verbringen einige den Silvestertag in der Wache, feiert Ihr evtl. sogar mit Euren Kameraden und Familien da? Oder bleibt Ihr zu Hause bzw. geht aus und es besteht von vornherein eine Art „Bereitschaft“, die nichts trinkt und im Alarmfall zu Gerätehaus eilt? Oder ist bei Euch in der Art nichts geregelt, nach der Meinung „schließlich machen wir das alles freiwillig“.

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