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Vereinheitlichung der Feuerwehrfahrzeuge

LF 25 der Feuerwehr Stuttgart

(sc). Äußerlich deutlich sichtbares, gleichwohl symbolisches Zeichen der Vereinheitlichung der Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland, war die tannengrüne Farbe der Feuerschutzpolizei. Regte Branddirektor Maximilian Reichel* (BF Berlin) schon 1911 eine Normierung bestimmter Teile an, so gelang die Durchsetzung von Normen erst in der Zeit des Nationalsozialismus. Es war aber keineswegs so, dass die Nationalsozialisten die Feuerwehrnomen erfunden haben. Bereits 1920 gründete sich der „Fachausschuß für die Normung der Feuerwehrgeräte“ (FEN), der sich gleich dem Normenausschuss der Deutschen Industrie (NDI) anschloss. Fünf Jahre später gab es die ersten Normblätter für Handdruckspritzen, Drehleitern, Druckschläuche und Druckkupplungen. Im Gegensatz zu heute, waren die Normen damals unverbindliche Empfehlungen. Wie Manfred Gihl bemerkt, hielten sich die Feuerwehren nur bei den Drehleitern weitgehend an die Norm – allerdings beschäftigte sich diese mit nicht mehr als dem maximalen Neigungswinkel und den Belastungsgrenzen der Leitertypen, schreibt Hasemann. Weiterlesen

Vom offenen zum geschlossenen Feuerwehraufbau

Das Fahrzeug der FF Bretten wurde von 1998 bis 2001 restauriert.

Das Fahrzeug der FF Bretten wurde von 1998 bis 2001 restauriert.

(sc). Bis Ende der 1930er Jahre ließen die Feuerwehren Feuerwehrfahrzeuge mit offenen Mannschaftskabinen bauen – auch wenn eine geschlossene Kabine technisch möglich war. Diese überkommene Reminiszenz galt trotz benzin-elektrischer Motorisierung als selbstverständlich, denn Feuerwehrleute hatten in der chauvinistisch geprägten, konservativ-militaristischen Gesellschaft harte Männer zu sein. Als Argument für offene und ungepolsterte Holzbänke galt die „Abhärtung der Mannschaften“ (zit. n. Schütz). Die Entwicklung vom offenen zum geschlossenen Aufbau entwickelte sich mit einem Zwischenschritt. Dabei ging es zunächst nur um einen Wetterschutz aus imprägniertem Segeltuch. Das Fahrzeug war also nach wie vor offen, und die Feuerwehrleute Wind und Kälte ausgesetzt. Weiterlesen

Der Unimog im LSHD und bei der Feuerwehr

Unimog TLF 8/8

TLF 8/8 auf Mercedes-Benz Unimog mit Aufbau von Voll, Bj. 1963, in Dienst bis 1990 bei der Feuerwehr Winnenden

(sc). Ein Großteil der Unimog-TLF, welche die Feuerwehren in Deutschland ab Ende der 1970er Jahre nutzten, stammte aus dem Luftschutz-Hilfsdienst (LSHD), so wie das  auf der Retro Classics ausgestellte Unimog-TLF der Feuerwehr Winnenden. Die Neukonzeption des erweiterten Katastrophenschutzes integrierte damals die ehemaligen LSHD-Fahrzeuge in die Feuerwehren. Weiterlesen

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Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

(sc). Unter dem Motto „Mercedes/Daimler-Benz Löschfahrzeuge“ stellte der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg verschiedene Feuerwehr-Oldtimer-Löschfahrzeuge aus den Baujahren 1926–1970 vor. Nach 2008 und 2009 war diese die 3. Sonderausstellung zum Thema Feuerwehren auf der 11. Retro Classics. 2008 präsentierte der Landesfeuerwehrverband unter dem Motto „Entwicklung der fahrbaren Feuerwehrleitern“ u.a. verschiedene Drehleitern. 2009 stand unter dem Motto „Magirus Feuerlöschtechnik“ die Firma und die Person Magirus im Mittelpunkt. Der Landesfeuerwehrverband will in Zukunft jährlich unter wechselndem Motto Fahrzeuge präsentieren. Weiterlesen

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Zu wenig Zeit für zu viele Sehenswürdigkeiten

Magirus Rundhauber(sc). Inzwischen ist es zu einer festen Gewohnheit geworden im März auf die Landesmesse nahe Stuttgart zu fahren, und die Retro Classics zu besuchen, genauer den dortigen Stand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg. Drehte sich die Ausstellung im letzten Jahr um fahrbare Feuerwehrleitern (das FWNetz berichtete), stand der Name bzw. das Produkt Magirus im Mittelpunkt der diesjährigen Schau, die wie immer von Harald Pflüger zusammengestellt wurde. Bis ich nun den vollständigen Artikel über das Opus des Magirus‘ fertig gestellt habe, präsentiere ich an dieser Stelle einige Fotos, die Exponate aus den anderen Austellungshallen zeigen, und schreibe ein wenig über die Ausstellung selbst.

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In ihrem äußeren Erscheinungsbild hat sich die Drehleiter wenig verändert: Lastwagen-Chassis Drehkranz mit Aufrichtsystem und Leiterpark. Dennoch hat sich unter der „Haube“ viel getan. Vom 14. – 16. März 2008 präsentierte der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg auf der Retro Classics in Stuttgart die Entwicklung der fahrbaren Feuerwehrleiter von der handgezogenen Leiter bis hin zur computergesteuerten Hightech-Drehleiter. Die Exponate aus den Jahren 1911 bis 1965/2008 zeigten einen Teil der technischen Entwicklungsgeschichte der fahrbaren Leiter.


 

Schon vor 5.000 Jahren setzten die Ägypten Leitern zur Brandbekämpfung ein. Die Idee der fahrbaren Leiter entstand im 15. Jahrhundert aus praktischen Erwägungen heraus: Die Schiebleitern waren einfach zu schwer für den Transport mit der Hand. Deshalb kamen Räder dran. Nun ergaben sich aber andere Probleme. Die fahrbare Leiter war nämlich nur in Wagenlängsachse nutzbar und es erforderte neben viel Platz auch viel Kraft eine ausgefahrene Leiter bei Erfordernis in eine andere Richtung zu drehen. Handelte es sich sogar um einen Pferdezug war das Unterfangen nicht minder komplex. Statt das gesamte Fahrzeug sollte nur die Schiebleiter gedreht werden. Die Idee der Drehleiter war geboren. Mehr darüber gibt es in einem ausführlichen Artikel im FWNetz-Magazin.

Links:

(sc)

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(sc). Vom 14. – 16. März 2008 präsentierte der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg auf der Retro Classics in Stuttgart die Entwicklung der fahrbaren Feuerwehrleiter von der handgezogenen Leiter bis hin zur computergesteuerten Hightech-Drehleiter. Am Rande der Ausstellung des LFV gab es noch einige andere Feuerwehrexponate zu sehen so den ersten Magirus-Frontlenker oder die größte deutsche Drehleiter.

Exponat auf der Retro Classics 2008: Dl 30+2 BF Stuttgart

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Metz vs. Magirus so könnte man das Motto der Feuerwehrausstellung auf der Retro Classics in Stuttgart nennen. Bis mein Magazinartikel fertig sein wird müsst ihr euch mit diesem Foto begnügen: Magirus vs. Mmetz Neu vs. alt:

(sc)

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Die Oldtimermesse ist jetzt in der Neuen Messe Stuttgart am
Flughafen.

Die neue Messe Stuttgart beim Flughafen bietet deutlich mehr
Platz größere und hellere Hallen als das alte Messegelände am Killesberg.
Allerdings – böse Zungen behaupten „typisch für Stuttgart“ – verläuft man sich
sofort wenn man sich nicht auskennt. Die neuen Gebäude wirken auf den ersten
blick architektonisch sehr gelungen die Wegeführung und fehlende Informationen
durch das Messepersonal führten die Besucher heute allerdings automatisch auf
eine Ausstellung für Medizinbedarf. Schon vom Messeparkhaus welches als Brückenbauwerk über der
Autobahn A8 liegt muss man durch den Regen zum Messeeingang laufen. Bei
Sonnenschein sicherlich schöner…

Ab Freitag öffnet die Oldtimermesse Retro Classics ihre
Pforten. Insgesamt werden am Wochenende über 40 000 Besucher erwartet. Über 2 000
Fahrzeuge sind auf dem neuen Messegelände ausgestellt. Die Oldtimermesse bietet
viele Highlights für Oldtimer- und Automobilfans.

Heute war der Preview-Day und die Eröffnungsfeier der achten
Oldtimermesse in Stuttgart. Unter den Ehrengästen war auch SKH Herzog Friedrich
von Württemberg.
Er wird diesen Sommer die Schirmherrschaft für „Retro
Classics meets Barock“ eine Odtimerveranstaltung in Ludwigsburg übernehmen. Beim Rundgang durch die Ausstellung interessierte er sich
auch für die ausgestellten Feuerwehroldtimer.

An verschiedenen Ständen sind Feuerwehrfahrzeuge
ausgestellt. Vor allem in der Halle 8 kommen Feuerwehr-Oldtimer-Begeisterte auf ihre Kosten. Der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg zeigt in einer
Ausstellung die Entwicklung der Drehleiter. Von pferdegezogenen Drehleitern bis
hin zu den neuesten Modellen von Magirus und Metz sind dank der Ausgestellten
Fahrzeuge alle Entwicklungsschritte nachvollziehbar.

Auf jeden Fall einen Besuch wert!
Stefan Cimander besucht die Retro Classics morgen und wird
in den nächsten Tagen einen ausführlichen bericht im Magazin veröffentlichen.

Infos zur Messe Retro Classics auf der Homepage der Messe Stuttgart

(sh)

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Am 3. Juni 1951 lief der erste Serien-Unimog bei Mercedes-Benz vom Band

Mercedes-Benz Unimog U 5000. (Foto: Daimler Global Media)

Mercedes-Benz Unimog U 5000. (Foto: Daimler Global Media)

(sc). Im Laufe der letzten Jahrzehnte sind viele nahmhafte Nutzfahrzeughersteller ebenso vom Markt und aus dem Bewusstsein verschwunden, wie auch verschiedene Fahrzeugbaureihen. Namen wir Borgward, Henschel oder Büssing sind heute allenfalls eingefleischten Liebhabern alter Fahrzeuge ein Begriff. Dieses Schicksal blieb einem wahren Nachkriegsklassiker der deutschen Nutzfahrzeugindustrie glücklicherweise erspart: Dem Unimog.

Schon kurze Zeit nach seiner Serienreife erblühte der Unimog zu einem modernen Klassiker. Der Markenname Unimog ist inzwischen ein generationenübergreifender Begriff und rangiert in seiner Assoziativkraft noch vor dem Namen des herstellenden Konzerns. Wir reden nämlich nie von einem Mercedes-Benz, sondern immer nur von einem Unimog. Der Begriff Unimog verselbstständigte sich, ähnlich wie der Begriff Tempo für Papiertaschentuch, zu Kennzeichnung einer ganzen Fahrzeugklasse. Dem Erfolg des Originals macht dies trotz Konkurrenz keinen Abbruch. Weiterlesen

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