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Mainz (RLP) (hl). Nach verschiedenen Bundesländern, wie beispielsweise Niedersachsen oder Hessen, verbietet nun auch Rheinland-Pfalz die sogenannten Himmelslaternen. Nachfolgend ein Auszug aus der „Gefahrenabwehrverordnung-Himmelslaternen“: Weiterlesen

Berlin (hl). Der DFV teilte eben per Newsflash mit, dass sich das ARD Mittagsmagazin in seiner morgigen Sendung (zwischen 13 und 14 Uhr) mit dem Thema Himmelslaternen beschäftigt. DFV-Vizepräsident Hartmut Ziebs wird die Gefahren und die Sachlage zu diesem Thema darstellen. DFV-Präsidium

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Wiesbaden (HE), (sst). Wie das Hessische Innenministerium mitteilte, sollen die so genannten „Himmelslaternen“ in Hessen zukünftig verboten sein. Erst vor wenigen Tagen kam es in Dieburg durch eine Himmelslaterne zu zwei Wohnungsbränden (FWnetz berichtete). „Wir haben uns aufgrund der zunehmenden Zahl an Bränden, die durch diese Feuerlaternen entstanden sind, dazu entschlossen, ein landesweites Verbot auszusprechen“, sagte der hessische Innenminister Volker Bouffier heute in Wiesbaden.

Das Verbot werde in ein bis zwei Wochen rechtskräftig, sagte ein Ministeriumssprecher. Bislang konnten nur Kommunen zeitlich oder räumlich begrenzte Verbote erlassen. Betroffen sind Fluglaternen aus Papier, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme erwärmt wird. Sie werden oft als Attraktion bei Feiern angezündet. „Wir wollen den Menschen nicht die Freude am Feiern verbieten, aber wir mussten aufgrund der Ereignisse abwägen und dem Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Bränden Vorrang geben“, so Bouffier. Verstöße gegen das Verbot können mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

In Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind die Leuchten bereits verboten. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen ist ein Verbot in Kürze geplant. Durch Himmelslaternen war im Juni in Siegen (Nordrhein-Westfalen) bei einem Feuer ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen.

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Dieburg (HE), (sst). Eigentlich sollten sie dem Hochzeitspaar Glück bringen. Doch im hessischen Dieburg verursachten Himmelslaternen einen Sachschaden von rund 250.000 Euro. Gäste einer Hochzeitsfeier im Fechenbacher Schloss hatten mehrere von Kerzen angetriebene Ballons aufsteigen lassen. Eine der sogenannten Himmelslaternen fing Feuer und landete auf der Terrassenüberdachung eines Wohnhauses.

„Gegen 23.00 Uhr gingen bei der Rettungsleitstelle die ersten Notrufe ein. Eine Balkonüberdachung in dem dicht bebauten historischen Stadtkern hatte Feuer gefangen. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen der Balkon und die Dachstühle zweier angrenzenden Gebäude im Vollbrand. Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine mehr in den Wohnungen, Verletzte konnten glücklicherweise keine verzeichnet werden. Mehrere Trupps mit schwerem Atemschutz bekämpften den Brand im Inneren der beiden Häuser, von außen wurde über die Dieburger Drehleiter und dem Gelenkmast aus Münster der Dachstuhlbrand mit den Wenderohren bekämpft. Ein Übergreifen auf weitere Gebäude konnte verhindert werden. Das THW aus Groß-Umstadt unterstützte bei der Gebäudesicherung.“ [Feuerwehr Stadt Dieburg]

Die Dachstühle mussten zur Bekämpfung von Brandnestern durch die Feuerwehr eingerissen werden, teilte die Polizei mit. Durch Löschwasser entstand auch in darunter liegenden Geschossen mit Wohnungen und Ladengeschäften erheblich Schaden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 250.000 Euro.

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Hannover (NS) (hl). Seit dem 1. Mai ist der Flug von Himmelslaternen in Niedersachsen verboten. Dies teilte das Innenministerium in einer Pressemitteilung mit. Hier der komplette Inhalt: Weiterlesen

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Aus gegebenen Anlaß der Hinweis, dass das Aufsteigenlassen der derzeit bei Feierlichkeiten in den Sommermonaten beliebten „Himmelslaternen“ zumindest in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln untersagt ist. Es droht Geldstrafe bis zu 50.000 EUR beim Aufsteigenlassen, falls nicht sogar eine Straftat wie etwa Brandstiftung vorliegt. Siehe dazu die Allgemeinverfügung im Amtsblatt der Bezirksregierung Köln vom 7.1.2008 auf Seite 19.

Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt mit diesen Laternen? Gefürchtete Flächenbrände schon deswegen gehabt? Abweichende Rechtslage in anderen Bezirken und Ländern bekannt? Öffentlichkeitsarbeit dazu betrieben? Vorgaben des Vorbeugenden Brandschutzes bei Veranstaltungen dazu?

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(iw) Danke an Sven für diesen Hinweis: Eine Himmelslaterne war abgestürzt, ein Haus in Brand gesetzt, bei dem ein 10-Jähriger Junge ums Leben kam (Siegener Zeitung)

Hier hatte ein Zeuge beobachtet, dass diese Himmelslaterne brennend im Bereich des Hauses Gerbereiweg abgestürzt war. Die Ermittler gehen davon aus, dass die brennende Hülle sowie die Brennpaste womöglich auf das Kunststoffdach des Wintergartens gestürzt sind und sich dann durch das Plastikdach gefressen und so die gewaltige Feuersbrunst ausgelöst haben

Mehr im FWnetz zum Thema Himmelslaternen.

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Kurze Auswertung. Das sind die 10 100 meistgelesenen Artikel im FWnetz bislang: Weiterlesen

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