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Auf Feuerwehr.de ist ein Bericht zu einem neuen Urteil im Fall Hanrath.

Hanrath hatte gegen eine Ordnungsverfügung der Bezirksregierung Köln geklagt, in der Hanrath wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel untersagt wurde, die produzierten Stiefel in Umlauf zu bringen und desweiteren alle Käufer, Händler und Benutzer schriftlich über die Mängel zu informieren und die Stiefel zurückzurufen.

Diese Klage wurde abgewiesen.

(sc). Das amerikanische National Institute for Occupational Safety and Health (NIOSH) führt eine Studie über die Auswirkungen des Tragens von Feuerwehrstiefeln auf den Körper des Feuerwehrmannes durch. Die wichtigste Frage ist die nach dem Gewicht der Stiefel.

Konkret geht es um die Frage, ob die schwereren aus Gummi bestehenden Stiefel zu mehr Stress bei der Brandbekämpfung führen, als bspw. Lederstiefel, wie die NFPA befürchtet. Es wird befürchtet, dass die 3 Pfund schwereren aus Gummie bestehenden Stiefel direkt zu einigen der 80.000 Verletzungen im Feuerwehrdienst beigetragen haben.

Eigeninitiative zeigende Feuerwehren haben aus Sicherheits- und Komfortgründen deshalb auf Lederstiefel umgestellt, auch wenn diese teurer sind. Dies zahle sich jedoch in der Verringerung des Arbeitsausfalls und Schadensersatzansprüche  aus. [FireFighter Hourly]

(Übersetzung aus dem Englischen von sc)

Neues Rundschreiben DGUV an die Mitglieder der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung mit Nachtrag zu Untersagungsverfügungen Hanrath-Feuerwehrstiefeln

Der Verband „Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung“ (DGUV) hatte am 22.10.2008 ein Rundschreiben an die Mitglieder der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung herausgegeben.

Darin bekräftigt und erweitert er seine Empfehlungen an die Mitglieder:

Werden die bemängelten Stiefel außer bei der Feuerwehr auch in Hilfeleistungsorganisationen (z. B. Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Wasserrettung, Technisches Hilfswerk) eingesetzt, deren Tätigkeiten vergleichbare Gefährdungen (z.B. Arbeiten auf rutschigem Untergrund, Besteigen von Leitern, Möglichkeit von Zehenverletzungen durch herabfallende Teile, Möglichkeit des Tretens auf spitze oder scharfkantige Gegenstände) wie der Feuerwehrdienst beinhalten, sind die beanstandeten Schuhe hier ebenfalls nicht zu verwenden.

Interessant und neu ist der Hinweis das generell die Feuerwehrstiefel der Fa. Hanrath die seit 2005 produziert wurden nicht mehr verwendet werden sollen:

Wir empfehlen darüber hinaus, generell die Feuerwehrstiefel der Fa. Hanrath die seit dem Jahr 2005 produziert wurden weder bei Ausbildung und Übungen, noch bei Einsätzen der Feuerwehr und der Hilfeleistungsorganisationen zu verwenden, da diese seit 2005 von Prüfstellen bemängelt werden (s. auch Urteilsbegründung Az.: 3 L 383/08).

Quelle: Feuerwehr.de

Da auch ganzer Artikel mit weiteen Links.

Kategorie: Kurznachrichten
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Gerade habe ich auf der Seite der Landesfeuerwehrschule Baden-Württenberg gefunden:

Prüfbescheinigungen von Feuerwehrschutzausrüstungen

26.08.2008

Seitens der Unfallkasse Baden-Württemberg wird aus gegebenem Anlass dringend empfohlen, dass sich Käufer von Feuerwehrschutzausrüstungen vor einer Beschaffung eindeutige und aussagekräftige Zertifizierungsnachweise von Herstellern oder Händlern vorlegen lassen.

Quelle LFS BaWü

Hier die Angehängt PDF Datei der Unfallkasse BaWü

Kategorie: Netzblogger
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