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Ortsbrandmeister Olaf Thurow hat die ersten Feuerwehrführerscheine im Landkreis Gifhorn an die Feuerwehrmitglieder Anika Schößler und Marc Thurow der Freiwilligen Feuerwehr Brechtorf übergeben. Mit dieser Bescheinigung können die beiden Feuerwehrleute nun Einsatzfahrzeuge mit einem maximalen Gesamtgewicht von 4,75 Tonnen fahren.
Nach einer umfangreichen internen Ausbildung, bei der die Themen „Ladungssicherung“, „Kennenlernen der Gefahrenbereiche“ sowie „Rückwärtsfahren und Rangieren“ auf dem Programm standen, mussten die beiden auf einer Prüfungsfahrt das erlernte Wissen anwenden.

Olaf Thurow wies bei der Übergabe der Fahrberechtigungen auf die Hintergründe hin: „Die seit 1999 geltenden europäischen Vorschriften hatten den Pkw-Führerschein von 7,5 auf 3,49 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht beschränkt. Die jetzige Generation der 20 bis 30-Jährigen verfügte in der Regel nur über die Fahrerlaubnisklasse B und kann damit nur noch Tragkraftspritzenfahrzeuge bis 3,49 to fahren. Bei den kleineren Feuerwehren bestehen deshalb zunehmend Schwierigkeiten, jungen Nachwuchs zu finden, der die neue Generation der Tragkraftspritzenfahrzeuge fahren darf“, so Thurow.

„Wir freuen uns über die neue Regelung, die besonders für das Brechtorfer Fahrzeug mit einem Gewicht von 4,6 Tonnen zugeschnitten ist“, zeigte er sich zufrieden. „Das Land Niedersachsen hat von der Gesetzesänderung des Bundes Gebrauch gemacht und damit den Erwerb einer Sonderfahrberechtigung für Einsatzfahrzeuge bis 4,75 Tonnen ermöglicht.“ Der Feuerwehrführerschein sichert gerade bei den kleinen Feuerwehren die Einsatzfähigkeit und stärkt daneben auch die Motivation.

Nach Mitteilung des DFV ist der Feuerwehrführerschein, in der Vergangenheit heiss diskutiert, nun per Gesetz erlassen. Die Gesetzesänderung soll bis 4,75 Tonnen eine interne Ausbildung und Prüfung sowie bis 7,5 Tonnen Fahrzeuggewicht eine vereinfachte Ausbildung und Prüfung durch reguläre Fahrschulen ermöglichen.
Die Regelung selbst muss durch die Länder erlassen werden.

Quelle: Pressmitteilung DFV

Kategorie: Kurznachrichten
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(iw) Der Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stimmte einem Gesetzentwurf zu, der für Angehörige von Hilfsdiensten die Nutzung von Fahzreugen bis zu 7,5t erlauben würde. Das Gesetz muss noch vom Bundestag verabschiedet werden.

(…)indem unter anderem geregelt wird, unter welchen Bedingungen die zuständigen obersten Landesbehörden den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren, den nach Landesrecht anerkannten Rettungsdiensten und den Technischen Hilfsdiensten Fahrberechtigungen für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen und von 4,75 Tonnen erteilen können und dass diese nur für die Aufgabenerfüllung der Hilfsdienste genutzt werden dürfen.

[theflame]

Kategorie: Kurznachrichten
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fs(iw) Zugegeben, organisiert sein ist nicht eine meiner großen Stärken. Dennoch hatte ich mir vorgenommen, meinen am 12.5. ablaufenden Führerschein Klasse C rechtzeitig zu verlängern. Wäre alles kein Problem gewesen, wäre der Trip in die USA nicht dazwischengekommen, was übrigens zu verkraften ist :) Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles
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(iw) Aber hallo: laut diesem Bericht hat die Union in Bundeskabinett durchgesetzt, dass die Grundlagen für einen Feuerwehrführerschein – auch für andere HiOrgs – geschaffen wurden, und zwar bis 7,5 Tonnen anstatt der geforderten 4,25. Im Wortlaut: Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles
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Bundesminister Wolfgang Tiefensee wird eine Führerschein-Ausnahmeregelung für Feuerwehrfahrzeuge bis zu 4,25 Tonnen schaffen. Tiefensee will so das Problem der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland lösen, dass zu wenig junge Ehrenamtliche einen Führerschein für die Einsatzfahrzeuge besitzen.

„Sich bei der Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren, ist und bleibt für junge Leute attraktiv,“ so Minister Tiefensee beim 4. ´Berliner Abend` des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) heute in Berlin. „Unsere Gesellschaft ist auf das Engagement der vielen Hunderttausend Ehrenamtlichen angewiesen. Um dies nicht zu gefährden, muss der Staat dort helfen, wo seine Hilfe benötigt wird. Das Problem des mangelnden Fahrernachwuchses bei der Freiwilligen Feuerwehr muss gelöst werden. Wir werden die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass junge Ehrenamtliche zukünftig unter vereinfachten Bedingungen neben ihrer Fahrerlaubnisklasse B durch eine spezifische Zusatzausbildung und Prüfung den Führerschein für Einsatzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen erlangen können. Dadurch sollen die Kosten dieses Führerscheins auf ein Drittel reduziert werden.“

Grund für die Probleme bei der Rekrutierung von Nachwuchsfahrern bei der Feuerwehr ist, dass nach der so genannten 2. EG Führerscheinrichtlinie von 1991 das Fahrerlaubnisrecht und insbesondere die deutschen Fahrerlaubnisklassen ab Januar 1999 an die gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben anzupassen waren. Seither dürfen mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B (Pkw) nur noch Kraftfahrzeuge bis zu einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3,5 Tonnen gefahren werden. Für Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 3,5 Tonnen und 7,5 Tonnen ist hingegen seit 1999 eine Fahrerlaubnis der Klasse C1 und für Kraftfahrzeuge über 7,5 Tonnen eine Fahrerlaubnis der Klasse C erforderlich. Lediglich ältere Fahrerlaubnisinhaber, die vor dem 1. Januar 1999 ihren Führerschein erworben haben, können auch diese Fahrzeuge mit der bisherigen (alten) Klasse 3 fahren.

Durch eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) soll nun im Rahmen des EG-Rechts eine Rechtsgrundlage dafür geschaffen werden, dass Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B Einsatzfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 4, 25 Tonnen fahren dürfen. Am Ende der erleichterten Ausbildung wird eine Prüfung stehen, um die Sicherheit bei den Einsätzen voll zu gewährleisten. Bisher kostet der Erwerb des benötigten Führerscheins der Klasse C1 rund 3.000 Euro. Diese Kosten sollen auf ein Drittel reduziert werden.

Tiefensee lud die Vertreter der Feuerwehr außerdem zu einem „Runden Tisch“ am 23. März ein, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten für den Erwerb der erforderlichen Fahrerlaubnis auszuloten.

Quelle: PM BMVBS

Kategorie: Kurznachrichten
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(iw) Alarm an, Hirn aus. Ganz richtig: bei rot über die Ampel und einen Unfall bauen. Folgerichtig: Schein weg. Kleines Geheimnis: Kein Einsatz der Welt ist es wert, auf dem Weg ins Gerätehaus andere ins Verderben zu reiten.

[@yvydryvy]

Kategorie: Kurznachrichten
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(iw) Ich versuche seit geraumer Zeit, eine Erklärung für die plötzlich auftretende Hektik zu finden. Es ist die Rede von einem „Feuerwehrführerschein“ analog dem österreichischen Vorbild, oder eine „Sondererlaubnis“, mit der FS-Klasse B ein Fahrzeug bis 4,25 tonnen fahren zu dürfen.

So sehr ich es versuche (Recherche, Anfragen, usw.) finde ich keinen legislativen Auslöser, also eine Gesetzesänderung oä., die diese Aktivitäten auslöst. Um diesen Auslöser geht es hier. Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles
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http://www.feuerwehr.de/news/2008/07/31/fuehrerschein.php

Sehr interessant!

Ich kann nur hoffen, dass das in die Tat umgesetzt wird (auch wenn ich es nicht glaube. Ein Hoch auf unsere tolle EU!)

Kategorie: Kurznachrichten
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