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Seit den Anfängen des Feuerwehr Weblog vor über sechs Jahren hatte ich das Privileg, die eine oder andere Feuerwehr hierzulande kennenzulernen. Jenseits der Reportagen lernt man natürlich auch die Leute kennen, und oftmals auch die Kultur in deren Wehr. Technik, Ausbildung oder Motivation in allen möglichen Ausprägungen, positiv wie negativ.

Eines jedoch taucht fast nie auf: ein Blick in die Zukunft. Und zwar ein fundierter. Wenn überhaupt, dann habe ich einen Beschaffungsplan für Fahrzeuge sowie Aktionen zur Gewinnung von Nachwuchs gesehen, aber die Zukunft besteht ja aus viel mehr. Wer hat sich denn mal eingehend damit beschäftigt? Weiterlesen

Darf ich vorstellen? Das ist Pompom. Pompom fehlt ein Arm, und seit Oma’s Strickerei vor gut 30 Jahren hat er auch keine neuen Klamotten bekommen. Was Pompom auszeichnet? Zu meiner Geburt (1968) bekommen und eigentlich das älteste Objekt in meinem „Besitz“. Mit Pompom sind unzählige Erinnerungen an die Kindheit verbunden.

Und so würde ich, sollte mein Zuhause Feuer fangen, nicht nur die Familie, sondern auch Pompom in Sicherheit bringen. Pässe, Versicherungsnachweise und andere Dinge kann man ersetzen. Andere Dinge nicht, aber was, wenn man nur Bruchteile einer Sekunde für eine Entscheidung hat, und vor Allem: was würde einem fehlen?

Das ist die Frage hinter The Burning House, vielleicht ein wenig ähnlich mit Desert Island Discs –  welche Musik würdest Du auf eine verlassene Insel mitnehmen?

The Burning House mag künstlerisch angehaucht sein, aber im Grunde ist es Luxus, wenn man Zeit hat sich zu überlegen was man eigentlich mitnehmen möchte.

Im tieferen Sinne: bei manchen Einsätzen kommt man zum Einsatzort und findet genau solch eine Lage vor. Die Bewohner hatten ihren Aha!-Moment, in dem ihnen bewusst wurde, dass sie raus mussten. Schnell.

Im weiteren Sinne gehört dieser Gedanke zu diesem Thema:  wenn wir irgendwo auftauchen, dann deshalb, weil es jemandem dreckig geht. Mich persönlich interessieren die Paar Sekunden, in denen einem schlagartig klar wird, dass irgend etwas nicht stimmt, und dass es um das Überleben geht.

Schon mal einen Termin vergessen, und 10 Minuten davor daran erinnert? Schlimm? Tausend mal milder als sowas.

Und was würdet ihr mitnehmen?

(sc). Einige Gedanken zum Thema Armut und Feuerwehr, die durch die Studie „Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2010“ der Bertelsmann-Stiftung angestoßen wurde. Die Armut fördert indirekt die Schwächung der Schlagkraft der Feuerwehr. Nicht nur fördert Armut den Verfall der Ausrüstung, sondern auch das Menschliche innerhalb der Feuerwehrgemeinschaft bekommt deutliche Risse. Aber nur eine Feuerwehr, die materiell und menschlich gut gerüstet ist, ist stark.

Teamarbeit bei der Feuerwehr

Teamarbeit bei der Feuerwehr. Für ein gut funktinierendes Team benötigt es zwei Dinge: Gutes Material und Mitglieder, die miteinander auskommen. Diese Feuerwehr-Gemeinschaft gerät durch die Armut aber aus dem Gefüge.

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Kategorie: Aktuelles, Feuerwehr Weblog
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