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Berlin (hl). Über das Bevölkerungsschutzportal www.bevoelkerungsschutz-portal.de können Interessierte Zugang zu einer Vielzahl von Informationen zu allen wichtigen Themen des Bevölkerungsschutzes erlangen: Angefangen von den spezifischen Gefahren, über die Zuständigkeiten und die Krisenkommunikation, den Möglichkeiten zum Selbstschutz, bis hin zum ehrenamtlichen Engagement werden die Themen vom Allgemeinen hin zum Speziellen dargestellt. Auch sind Verknüpfungen zu den bundesweiten Partnern enthalten. Den Bürgerinnen und Bürger steht damit ein Informationsangebot gebündelt auf einer Internetseite zur Verfügung.

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble: „Bevölkerungsschutz ist wichtig. Bund und Länder nehmen die gemeinsame Aufgabe wahr, unser Land vor Katastrophen, wie zum Beispiel Hochwasser, Pandemien oder dem Ausfall kritischer Infrastrukturen, zu schützen. Dies gilt nicht nur im akuten Krisenfall, sondern jeden Tag. Rückgrat des Bevölkerungsschutzes sind die 1,8 Millionen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die täglich für unseren Schutz trainieren und für den Notfall bereit stehen. Aber auch jeder Einzelne von uns ist aufgerufen, selbst Vorsorgemaßnahmen für den Ernstfall zu treffen.“

Quelle: Pressemitteilung „Bundesministerium des Innern“ vom 14. Juli 2009

(sc). Was haben der Austausch von Viren, wie bspw. SARS-CoV oder die Influenza-Erreger, gemeinsam? Die Art ihrer Verbreitung verläuft sehr ähnlich. Britischer Forscher fanden heraus, dass der inoffizielle Austausch von Wissen – Informationen – ähnlich verläuft, wie die Verbreitung von Viren. Außerdem verändere  die so empfangene Information das Verhalten innerhalb einer bedrohten Bevölkerungsgruppe so stark dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Offizielle Informationen bewirken diesen Effekt in nicht so starkem Maße.

Übersetzt heißt das:  Der inoffizielle Informationsautausch über SMS, Twitter, Mundpropaganda, Telefon etc.  beeinflusst das Verhalten und führt zu einer Anpassung des Verhaltens. [Mehr dazu bei SpiegelOnline, Artikel im Bereich Wissen/Mensch&Technik „Austausch von Wissen kann Epidemien eindämmen“]*.

Ich denke, dieses Verhalten lässt sich mit einer Abwandlung der Nachrichtenfaktortheorie erklären. Besagte Theorie der Kommunikationswissenschaft zählt Faktoren auf, die eine Nachricht (Information) berichtenswert machen, dazu zählen nach Winfried Schulz Zeit, Nähe, Status, Dynamik, Valenz, Identifikation. In diesen Faktoren taucht immer wieder z.B. die soziale oder regionale Nähe auf. Diese journalistischen Auswahlentscheidungen finden aber auch auf der persönlichen Ebene statt, indem wir die Informationen wahrnehmen, die uns eher betreffen. Dazu gehören neben der gleichen Stadt, persönlich bekannten Personen m.E. auch Beziehungen in virtuellen Netzwerken. Je „näher“ nun ein Ereignis beim Empfänger liegt bzw. je mehr er davon betroffen sein könnte, desto eher nimmt er diese Information war und teilt sie auch mit anderen.

* Weshalb ich den Artikel nicht einfach verlinke? Die Antwort steht hier!

Auf der Seite der LFS BaWü ist seit heute eine PDF Datei mit Informationen zum Digitalen Sprechfunk in BaWü in der Version 4.

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Kategorie: Kurznachrichten
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