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Herbstabschlussübung der Jugendfeuerwehr Stuttgart im Kraftwerk Stuttgart-Münster.

Die Zeit drängt. Ein Bagger steht in Flammen und ein Arbeiter ist unter einem Stapel Paletten verschüttet. Die Mannschaften springen aus den Fahrzeugen, nehmen die Einsatzbefehle entgegen und beginnen sofort mit der Rettung. In Windeseile werden Schläuche angeschlossen, die Schutzkleidung übergezogen, dann beginnt die Bergung. Doch mitten in der Aktion fällt einem der Retter seine mit Sauerstoff gefüllte Flasche aus der Tragehalterung. Spätestens jetzt ist klar: Es handelt sich nur um eine Attrappe, und es ist auch kein echter Einsatz, sondern die Herbstübung der Stuttgarter Jugendfeuerwehr. 245 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren haben am Samstag, 16. Oktober 2010 auf dem Gelände des Heizkraftwerks Stuttgart-Münster ihre Fähigkeiten als Nachwuchsfeuerwehrmänner erprobt.

Die 22 Abteilungen aus dem gesamten Stadtgebiet trafen sich zur bisher größten Übung, für die von über 100 Helfern 14 Szenarien vorbereitet worden waren: So stand der Bagger selbstverständlich nicht in Flammen, sondern wurde zuvor pyrotechnisch eingenebelt. Zwei Feuerwehrmänner löschten den angenommenen Brand mit einem Schaumteppich. Die Spritze mussten sie gemeinsam halten, der Druck von acht Bar wäre für einen Feuerwehrmann allein zu hoch. Unweit davon wurde ein Verkehrsunfall und ein Unfall mit Gefahrstoffen nachgestellt. An der Gefahrstoffstation waren Michel, Mina und Ivonna eingesetzt (17 und 16 Jahre). „Das war unsere erste richtig große Übung. Während wir in den Gruppenstunden in Ruhe üben können, musste man hier in Sekundenschnelle entscheiden, was zu tun ist“, erklärt Michel die besondere Situation bei der Großübung. Und Mina und Ivonna ergänzen: „Wir haben uns um die Verletztenversorgung an dieser Station gekümmert und einen der Verletzten reanimiert – das war aber nur eine Puppe.“

Rund 100 Betreuer und Helfer der Feuerwehr und Mitarbeiter des EnBW Standorts Stuttgart-Münster sorgten für die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit sich der Nachwuchs konzentriert den Szenarien widmen konnte.

Auch Franz J. Robert, Produktionsleiter am Standort Stuttgart-Münster, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobte vor allem das Engagement und die Disziplin der jungen Leute. „Für eine so gute Sache stellen wir unser Gelände sehr gerne zur Verfügung.“

Bei der Jugendfeuerwehr geht es nicht nur um die technische Ausbildung, so Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Bandtel: “Der soziale Aspekt, mit dem auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird, ist uns sehr wichtig. Wir wollen das Gemeinschaftsgefühl und die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen stärken.” Jede Woche treffen sich die jungen Feuerwehrleute, lernen Arbeitsabläufe bei Einsätzen kennen, unternehmen viele Ausflüge und gehen im Sommer ins Zeltlager. Die gemeinsame Übung soll ihnen zeigen, dass sie ein Teil vom großen Ganzen sind, erklärt Bandtel: Sie sollen sehen, dass sie eine gestellte Aufgabe erfüllen konnten und etwas geschafft zu haben. “Natürlich wollen die Kinder auch Spaß und Action”, weiß der Jugendwart.

Genau das hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Büsnau. Ihre Aufgabe lautete, einen Brand zu bekämpfen und erste Hilfe für die Verletzten zu leisten. Während der Angriffstrupp noch löschte, beobachtete der Wassertrupp das Geschehen. Die Jungen hatten zuvor die Schläuche verlegt und an den Hydranten angeschlossen. Dabei gab es allerdings eine unvorhergesehene Schwierigkeit. “Der Hydrant war defekt. Wir mussten schnell einen anderen Anschluss finden”, erklärte Dennis. So konnten die jungen Feuerwehrmänner ihr Improvisationstalent beweisen und schon bald das Kommando “Wasser marsch” geben. “Die Feuerwehr ist klasse”, so Dennis, der sich besonders für die Abläufe bei Einsätzen interessiert. Tim, mit zehn Jahren der Jüngste in der Gruppe, gefällt der Zusammenhalt: “Es macht Spaß, im Team zu arbeiten.” Für die notärztliche Versorgung war Nina zuständig. Sie reanimierte 20 Minuten lang eines der “Brandopfer” – eine lebensgroße Stoffpuppe. “Für das Engagement in der Feuerwehr braucht man eine soziale Ader”, sagte die 17-Jährige. “Denn mit seinem Einsatz hilft man anderen Menschen.” Warum sie bei der Jugendfeuerwehr mitmacht? “Es ist cool.”

Alle weiteren Berichte und Bilder finden sich auf der Webseite der Jugendfeuerwehr Stuttgart.
http://heab.jugendfeuerwehr-stuttgart.de

Ein 46 jähriger wurde vorläufig festgenommen und verhört. Bei einem der Feuer hat ein Jugendfeuerwehr-Mitglied den Brand gerochen und die Feuerwehr alarmiert. Kieler Nachrichten

Kategorie: Kurznachrichten
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Berlin/Hamburg (hl). Der Verein „AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.“ ermöglicht JF-Leuten das Schuljahr 2011/2012 im Ausland zu verbringen. Mehrere Teilstipendien von jeweils 2.000 Euro können für ein Schuljahr in Asien, Lateinamerika oder Mittelosteuropa zur Verfügung gestellt werden. Der „AFS“ würdigt mit dieser Aktion den zivilgesellschaftlichen Beitrag von JF-Leuten anlässlich des Europäischen Jahres des ehrenamtlichen Engagements. Sie sollen sich durch durch den Auslandsaufenthalt interkulturelle und sprachliche Kompetenzen aneignen. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2010! [ jugendfeuerwehr.de ]

Kategorie: Kurznachrichten
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Leipzig (sn), (hl). Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hatte beim 28. Deutschen Feuerwehrtag zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Man(n) wie sich die Zeiten ändern“ eingeladen. In einer Talkrunde sollte eine Standortbestimmung der Frauen in der Feuerwehr stattfinden. Weiterlesen

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Ankunft der Jugendgruppen auf Agra-Gelände / Mehr als 730 Teilnehmende

Leipzig (sn), (hl). Anlässlich des 28. Deutschen Feuerwehrtages und der Feuerwehr-Weltleitmesse Interschutz findet in Leipzig ein Internationales Jugendfeuerwehr-Zeltcamp auf dem Agra-Gelände statt. Es sind mehr als 730 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 43 Gruppen aus der gesamten Bundesrepublik und Polen (zwei Gruppen) angemeldet. Weiterlesen

Kategorie: Kurznachrichten
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Migranten und Vielfalt Thema beim 28. Deutschen Feuerwehrtag

Leipzig (sn), (hl). Ein zentrales Thema in den Gremien des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) ist die Vielfalt der Feuerwehrmitglieder. Ziel ist es, möglichst vielfältige Zielgruppen wie weibliche Feuerwehrmitglieder oder Migranten für das Ehrenamt zu gewinnen. In verschiedenen Projekten wie etwa „Frauen am Zug“ oder „Unsere Welt ist bunt“ wurden Ergebnisse entwickelt, die den einzelnen Feuerwehren vor Ort als Leitplanken und Entscheidungshilfen dienen können. Weiterlesen

Kategorie: Kurznachrichten
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Nachdem wir uns über den Spielablauf einig waren, ging es daran das endgültige Spielfeld zu zeichnen. Per Zufall sah ich ein Angebot über so genannte Leinwände (Keilrahmen) sowie Acrylfarben. Damit war klar, auf welcher Unterlage das Spielfeld aufgezogen werden soll. Um dem gespannten Papier später etwas mehr Kraft zugeben und Schäden zu vermeiden wird die Leinwand von hinten mit Karton oder Styropor verstärkt. Außerdem ziehen wir es in Erwägung die Leinwände abzufotografieren und dann als Poster ausdrucken zu lassen.

Während der eine Teil der Jugendlichen also begann den skizzierten Spielverlauf auf die Leinwände übertrug, war der andere Teil damit beschäftigt, die Spielfiguren anzumalen. Dazu wurden die bereits vorgesägten Figuren mit Plakafarben angemalt (danke an Jochen Petzinger für den Tipp). Die 9 Figuren wurden in der Farbgestaltung den Trupps nachempfunden. Warum die Kinder den Gruppenfüher grün angemalt haben, wird wohl deren Geheimnis blieben :-)

Jetzt galt es noch den Spielplan anzumalen. Dafür wurden wie bereits eingangs erwähnt Acrylfarben benutzt. Was daraus geworden ist, sieht man dann auf den Bildern, ich denke das muss ich nicht weiter beschreiben.

Leider sind wir nicht ganz fertig geworden diese Woche.

Das Erstellen der Frage und Antwortkärtchen hat dagegen sehr gut funktioniert. Dabei bekamen die Jugendlichen, die immer Paarweise aufgeteilt wurde eine FwDV (1, 3, 10) sowie das Buch „Feuerwehr Grundlehrgang“ von Schott und Ritter.

Die Fragen werden über das Jahr immer wieder ergänzt. Am Anfang nutzen wir auch die Fragen aus dem Feuerwehr-Quiz des Ecomed Verlages.

Dabei kamen Fragen nach der persönlichen Schutzausrüstung, der Aufgaben der Trupps im Feuerwehreinsatz und Fragen zu den verschiedenen Leitern herraus.

Als Name für das Spiel kam von den Kindern der Vorschlag „Wasser marsch“. Ein erste Entwurf des Schriftzuges ist fertig und muss noch auf den Spielplan übertragen werden.

Bis in 2-3 Wochen sollte das Spiel fertig sein. Dann gibt’s natürlich noch einen Bericht (und noch mehr Bilder )

Links:

Teil 1:

Feuerwehrspiel entwickeln Teil 1

Teil 2 und 3

Feuerwehrspiel entwickeln Teil 2 und 3

Kategorie: Kurznachrichten
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Am insgesamt 2. Abend wurde festgelegt wie das Spiel genau ablaufen soll, wie viele Mitspieler das Spiel haben kann und aus welchen Materialien wir verwenden. Außerdem wurde die Skizze des Spielfeldes noch mal genauer gezeichnet, um nicht die störenden Elemente aus Skizze 1 zwischendrin zu haben.

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Kategorie: Kurznachrichten, Netzblogger
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(THST) Welcher Jugendwart kennt das nicht? Es geht auf den Winter zu. Draußen ist es zu nass und zu kalt um Übungen durchzuführen. Früher hieß das: Theorie büffeln; Schlauchlängen, Leiterlängen Strahlrohrdurchmesser und wie sie alle heißen. Das es damit sehr schwer ist einen ansprechenden Unterricht zu gestalten ist wohl jedem klar.
Die großen Wehren sind hier etwas im Vorteil, einiges kann in den Fahrzeughalle auch praktisch gezeigt werden, ohne in die Kälte zu müssen. In einer Fahrzeughalle in der 2 Fahrzeuge und ein Anhänger stehen geht zwar auch vieles, wenn man ein bisschen Phantasie hat, aber man ist stark eingeschränkt. Sollte es mal trocken sein und vielleicht auch nicht zu kalt kann man, sofern vorhanden ein Übung mit Beleuchtung machen.

Da die theoretischen Kenntnisse der Feuerwehr aber auch wichtig sind und auch dem Verständnis dienen sollte man diese nicht vernachlässigen. Wie schafft man es jedoch den Jugendlichen, diese beizubringen ohne den bekannten „Frontalunterricht“ zu verwenden.

Da unsere Jugendlichen auch ab und zu gerne Spielen kam mir die Idee ein eigenes Spiel zu entwerfen. Doch wie macht man das? Einfach ein anderes Spiel 1:1 auf die Feuerwehr umzuschreiben wollte ich nicht.

Also hieß es erstmal das Internet zu durchsuchen, um Informationen zu bekommen, wie man am besten vorgeht. Google warf auch einige Ergebnisse aus, aber die wenigsten waren zu meiner Verwunderung brauchbar. Wenigstens bestätigten diese Seiten, dass das Lernen beim Entwerfen eines Spiels gefördert wird und trotzdem der Spaß nicht zu kurz kommt.

Was macht man wenn man keine Informationen findet? Ganz klar: Man macht sich selbst Gedanken wie man vorgehen könnte.

Zuerst habe ich eine grobe Einteilung gemacht und den Führungskreislauf etwas abgeändert: Planung, Ausführung und Kontrolle.

Darüber hinaus habe ich eine Anfrage im Forum von www.Feuerwehr.de gestartet, in der Hoffnung, dort hat jemand selbiges bereits versucht. Viele Antworten kamen leider nicht, aber dennoch brachte es ein paar gute Tipps ein. (Danke an alle die geantwortet haben, vor allem Jochen Petzinger) Ich hatte so zumindest einen einigermaßen guten Überblick, welche Spiele auf dem Markt sind und was gerade Trend ist und auch was beim Spielen keinen Spaß macht.

Mit diesem Wissen habe ich mich dann langsam an den Punkt Planung herangearbeitet. Meine Idee war es in mehreren Spielabenden herauszufinden, welche Spiele den Jugendlichen am meisten Spaß machen. Hierzu habe ich mir einen Bewertungsbogen entworfen. Hauptkriterien waren die Spieldauer und der Spielspaß. Ich habe die Jugendlichen aufgefordert ihr Lieblingsspiele doch einfach mal mitzubringen.

Geplant war dafür ein Zeitansatz von 2-3 Wochen.

Anhand der Auswertung des Bewertungsbogens sollte sich dann ein Spielkonzept (Laufspiel, Kartenspiel, Wissensspiel) herausstellen.

Sollte…

Bereits am ersten Spielabend hatte eine der Jugendlichen das Spiel Tabu mitgebracht. Das Spiel war allerdings deutlich zu schwer und daher beschloss ich mich vom ersten Teil meiner Planung zu verabschieden du stellte die Frage: „Meint Ihr nicht, das Spiel kann man auch mit Feuerwehrbegriffen spielen?“

Nach kurzem Nachdenken und sich gegenseitigem Anschauen war sie sich einig, dass das sicher funktionieren könnte. Einige Jugendliche brachten Einwände man könnte auch Malen oder „vorturnen“.

Mittlerweile war die Begeisterung so groß, dass wir direkt weiter gingen zum Spielplan. Wir sammelten verschiedene Ideen. An der Tafel zeichneten die Kinder dann ihre Vorschläge. Sie reichten von einem einfachen Oval über einen gerollten Schlauch bis hin zu einer Einsatzstelle mit brennendem Haus und einem Bach als Wasserentnahmestelle. Dieser Vorschlag war der klare Favorit bei allen. Der Spielweg sollte dabei die Schlauchleitung von der Wasserentnahmestelle bis zum Brandhaus. Die Feldgröße auf dem Weg wurde dabei erstmal offen gelassen. Einzig die Größe des Spielplans wurde auf ein Format mind. DIN A2 festgelegt. Damit war der Abend auch schon wieder vorbei. Leider hatte ich keine Kamera dabei.

Weiter geht es in der nächsten Stunde mit der genaueren Skizze des Spielplans, dem Erstellen der Karten mit den Begriffen, Festlegung der Fortbewegungsart (Würfeln, nach Schwierigkeitsgrad, durch ziehen von Karten). So ist es zumindest geplant. Ich lasse mich überraschen.

Die nächsten Fortschritte werde ich hier posten. Sollte jemand fragen zum Gesamtkonzept haben, kann eer sich gerne bei mir melden.

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