Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Wiesbaden (HE), (sst). Wie das Hessische Innenministerium mitteilte, sollen die so genannten „Himmelslaternen“ in Hessen zukünftig verboten sein. Erst vor wenigen Tagen kam es in Dieburg durch eine Himmelslaterne zu zwei Wohnungsbränden (FWnetz berichtete). „Wir haben uns aufgrund der zunehmenden Zahl an Bränden, die durch diese Feuerlaternen entstanden sind, dazu entschlossen, ein landesweites Verbot auszusprechen“, sagte der hessische Innenminister Volker Bouffier heute in Wiesbaden.

Das Verbot werde in ein bis zwei Wochen rechtskräftig, sagte ein Ministeriumssprecher. Bislang konnten nur Kommunen zeitlich oder räumlich begrenzte Verbote erlassen. Betroffen sind Fluglaternen aus Papier, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme erwärmt wird. Sie werden oft als Attraktion bei Feiern angezündet. „Wir wollen den Menschen nicht die Freude am Feiern verbieten, aber wir mussten aufgrund der Ereignisse abwägen und dem Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Bränden Vorrang geben“, so Bouffier. Verstöße gegen das Verbot können mit bis zu 5.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

In Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind die Leuchten bereits verboten. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Thüringen ist ein Verbot in Kürze geplant. Durch Himmelslaternen war im Juni in Siegen (Nordrhein-Westfalen) bei einem Feuer ein zehnjähriger Junge ums Leben gekommen.

(ots), (sc). Durch das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) wird die Entschädigung der Sachschäden von Feuerwehrangehörigen neu geregelt. Seit 2005 oblag die Entschädigung von Sachschäden, die Feuerwehrangehörige im Einsatz erlitten hatten, der Unfallkasse Baden-Württemberg. Aus der gesetzlichen Unfallversicherung, die sonst nur für Personenschäden eintrat, wurden in den letzten Jahren auch Uhren, Mobiltelefone, Privatkleidung bis hin zu Schäden an Kraftfahrzeugen gezahlt.

Mit Inkrafttreten des Unfallversicherungsmodernisierungsgesetzes (UVMG) am 5. November 2008 wird der alte Rechtszustand weitestgehend wieder hergestellt. Mit Änderung des § 13 Sozialgesetzbuch (SGB) VII ist die Unfallkasse Baden-Württemberg nur noch dann entschädigungspflichtig (subsidiär), wenn kein anderer öffentlich-rechtlicher Schadenersatzanspruch besteht. Nachdem die Gemeinden als Träger des Brandschutzes zum Schadenersatz für private Sachen der Feuerwehrangehörigen durch des Landesfeuerwehrgesetz Baden-Württemberg verpflichtet sind, entfällt eine Regulierung durch die Unfallkasse Baden-Württemberg in fast allen Fällen. Ab dem 05.11.2008 sind die Schäden an privaten Sachen wieder über die Gemeinden beim Kommunalversicherer (WGV oder BGV) geltend zu machen.

Quelle: Unfallkasse Baden-Württemberg

Ich habe hierzu leider nur einen kaputten Link zum Echo: angeblich soll bei einem Brand im Gerätehaus der Feuerwehr Büttelborn ein Sachschaden von einer Million Euro entstanden sein. Weiss hier jemand mehr?

Kategorie: Aktuelles
Tags: , ,

Bottom