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In der Feuerwehrausbildung wird die Schubladen-Metapher recht gerne verwendet. Wer sie nicht kennt: mein Wissen ist in ganz vielen verschiedenen Schubladen gespeichert, und je mehr (gefüllte) ich davon habe, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich kniffelige Einsätze bewältigen kann. In anderen Worten: es geht auch um Optionen. Nicht alle Optionen sind zwingend sinnvoll, und aus meiner Sicht gibt es nur sehr wenige Dinge, die man pauschal verteufeln sollte.

Mit dieser mehr oder weniger aussagekräftigen Einleitung wollte ich eine Bilderstrecke vom letzten Jahr nachholen, als im Schwedischen Katrineholm ein nietnagelneuer Volvo mit Kettenzug auseinandergenommen wurde. Mir ist völlig klar, dass alleine das Wort „Kettenzugmethode“ bei einigen eine automatische allergische Reaktion auslösen dürfte. Mein Tipp: erstmal angucken, und zwar live am neuen, sicheren PKW, dann könnten wir gerne diskutieren.

Mit Hinblick auf die Aussage oben: es geht hier nicht um eine allmächtige, alleinige Lösung, sondern um eine Option mehr. Klar, ist sie nicht immer und überall anwendbar. Muss ja nicht sein.

Wer die Methode nicht kennt: von hinten wird eine Kette an beide C- bzw. D-Säulen angebracht (statische Kette). Von vorne geht man dann mit drei verschieden langen Ketten an: die kurze um die Lenksäule, die zweite um die Fahrer-A-Säule und die dritte um die Beifahrer-A-Säule. Man zieht, schaut sich an wo es „zieht“ und macht einen Entlastungsschnitt. Vorteil: es wird an drei Stellen gleichzeitig gezogen. Nachteil: Komplex, erfordert Platz, Erfahrung, und, und.

Soll sich jeder seine Meinung bilden. Ich finde, eine extra Option ist besser als gar keine. Bilderstrecke hier:

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So, wieder Zeit ein Paar mehr oder weniger interessante Details zu zeigen. Immer wieder bestätigt sich: Feuerwehren basteln gerne an eigenen Lösungen, oft, weil man ein- oder mehrere Male mit dem gleichen Problem konfrontiert wird, und eine Lösung am Markt nicht vorhanden ist – oder es ist schlicht einfacher und günstiger, es selbst zu machen.

Gesehen in Schweden: diese Blech mit Kanten passt genau auf eine Steckleiter – so hat man schnell und praktisch bei Bedarf eine Brücke oder Rampe gebaut, beispielsweise um Strassengraben zu überwinden, oder einen Schubkarren in ein Haus zu bringen.

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(iw) THL-mässig für den einen oder anderen vielleicht nicht uninteressant: so sehen verformte Volvos aus. Einmal ein XC90 (glaube ich), nachdem er zweimal von einem Kran fallen gelassen wurde. Aufprallgeschwindigkeit ca 50km/h. Wie man sieht, null Innenraumverformung, und das ist ziemlich erstaunlich, finde ich. Dieses Aussage bezieht sich eher auf moderne (qualitäts-)autos als nur auf Volvos. Für mich im Umkehrschluss: eher sind die Insassen durch Beschleunigungskräfte „matsch“ als eingeklemmt, aber hier geht’s auch nur um den 100% Frontaufprall. Weiterlesen

Kategorie: Ausland
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(iw) Aktuell unterwegs in Schweden. Bei der heutigen Veranstaltung „Skadeplats“ trat das West Coast Rescue Team um Peter Wallin aus Falkenberg mit einer Schauübung an. WCRT dürfte insbesondere den Besuchern der Challenge in Osnabrück 2008 in Erinnerung sein – das Team ist immer noch mehr als aktiv. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik
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(iw) Endlich komme ich dazu, die Eindrücke vom Bus Lift und LKW-Rettung in Schweden zu berichten: im Magazin.

Kategorie: Aktuelles, Ausbildung, Taktik, Heavy Rescue
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Diesen (Bilder)beitrag wollte ich schon länger nachliefern. Im Februar war ich drei Tage zur Ausbildung in Schweden, und zwar bei Jimmy, der in diesem Bereich zumindest in Europa mit hunderten zerlegten, deformierten neuen LKW und Bus Lifts als der Standard gelten dürfte. Hier ein kleiner Eindruck von dieser Ausbildung, die es in dieser Form bei uns alleine wegen den Kosten nie geben wird. Man bekommt das, wofür man zahlt. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung und Taktik
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(iw) Der Standardeinsatz im Innenangriff wird von einem HLF mit 1/4 gefahren. Der Angriffstrupp nimmt ein Hochdruck-Hohlstrahlrohr vor. Der „Rettungsmann“ ist die Schnittstelle nach innen und hält stets eine zweite Leitung einsatzklar. Die Schläuche sind mit Ringen markiert: so lässt sich bereits von aussen einschätzen, welche Schlauchlänge nach innen gezogen wurde. 10 Meter pro Ring. Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Ausland, Rund um die Welt
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(iw) Die Feuerwehr besteht eigentlich fast nur aus polarisierenden Themen. Ganz besonders polarisierend ist die Kettenzug-Thematik. Ein alter, von den Norwegern wieder aufgenommener Trend mit vehementen Wiedersachern und Befürwortern. Weiterlesen

Kategorie: Ausbildung, Taktik, Heavy Rescue
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(iw) So wie jedes Seminar: Grundlagen müssen sein, wenn man auch sofort mit den spannenden Dingen loslegen möchte.

Gottseidank war der Grundlagentag gestern, heute ging’s ans Eingemachte: Bus auf Seite, Bus auf Abhang, Bus auf Dach.

Jeweils so anheben, dass man unter 10 Minuten einen einseitigen Hub von 40-60cm erreicht. Dabei auch eine wichtige Erfahrung gemacht: das Gerät kann mehr als wir, oder mehr als wir denken. Die einzige Begrenzung sind wir selbst. Und deshalb: Ausbildung, Ausbildung, Üben, Üben was das Zeug hält. Bis auf die zwei grossen Kissen bei der zweiten Lage ist das alles Ausrüstung, die in einem HLF mitgeführt wird. Weiterlesen

Kategorie: Aktuelles, Heavy Rescue
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(iw) Heute zu Besuch bei der Feuerwache „Fyrislund“ in Uppsala gewesen. Wenn ich über alles berichten würde, was mir hier gut gefällt, würden zuhause wieder unmögliche Grundsatzdiskussionen entstehen. Aus diesem Grund einfach in aller Ruhe angucken. Dinge sind woanders eben anders. Weiterlesen

Kategorie: Ausland
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