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Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

Stern eines Mercedes-Benz im Sonnenlicht

(sc). Unter dem Motto „Mercedes/Daimler-Benz Löschfahrzeuge“ stellte der Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg verschiedene Feuerwehr-Oldtimer-Löschfahrzeuge aus den Baujahren 1926–1970 vor. Nach 2008 und 2009 war diese die 3. Sonderausstellung zum Thema Feuerwehren auf der 11. Retro Classics. 2008 präsentierte der Landesfeuerwehrverband unter dem Motto „Entwicklung der fahrbaren Feuerwehrleitern“ u.a. verschiedene Drehleitern. 2009 stand unter dem Motto „Magirus Feuerlöschtechnik“ die Firma und die Person Magirus im Mittelpunkt. Der Landesfeuerwehrverband will in Zukunft jährlich unter wechselndem Motto Fahrzeuge präsentieren. Weiterlesen

Herbstabschlussübung der Jugendfeuerwehr Stuttgart im Kraftwerk Stuttgart-Münster.

Die Zeit drängt. Ein Bagger steht in Flammen und ein Arbeiter ist unter einem Stapel Paletten verschüttet. Die Mannschaften springen aus den Fahrzeugen, nehmen die Einsatzbefehle entgegen und beginnen sofort mit der Rettung. In Windeseile werden Schläuche angeschlossen, die Schutzkleidung übergezogen, dann beginnt die Bergung. Doch mitten in der Aktion fällt einem der Retter seine mit Sauerstoff gefüllte Flasche aus der Tragehalterung. Spätestens jetzt ist klar: Es handelt sich nur um eine Attrappe, und es ist auch kein echter Einsatz, sondern die Herbstübung der Stuttgarter Jugendfeuerwehr. 245 Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren haben am Samstag, 16. Oktober 2010 auf dem Gelände des Heizkraftwerks Stuttgart-Münster ihre Fähigkeiten als Nachwuchsfeuerwehrmänner erprobt.

Die 22 Abteilungen aus dem gesamten Stadtgebiet trafen sich zur bisher größten Übung, für die von über 100 Helfern 14 Szenarien vorbereitet worden waren: So stand der Bagger selbstverständlich nicht in Flammen, sondern wurde zuvor pyrotechnisch eingenebelt. Zwei Feuerwehrmänner löschten den angenommenen Brand mit einem Schaumteppich. Die Spritze mussten sie gemeinsam halten, der Druck von acht Bar wäre für einen Feuerwehrmann allein zu hoch. Unweit davon wurde ein Verkehrsunfall und ein Unfall mit Gefahrstoffen nachgestellt. An der Gefahrstoffstation waren Michel, Mina und Ivonna eingesetzt (17 und 16 Jahre). „Das war unsere erste richtig große Übung. Während wir in den Gruppenstunden in Ruhe üben können, musste man hier in Sekundenschnelle entscheiden, was zu tun ist“, erklärt Michel die besondere Situation bei der Großübung. Und Mina und Ivonna ergänzen: „Wir haben uns um die Verletztenversorgung an dieser Station gekümmert und einen der Verletzten reanimiert – das war aber nur eine Puppe.“

Rund 100 Betreuer und Helfer der Feuerwehr und Mitarbeiter des EnBW Standorts Stuttgart-Münster sorgten für die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit sich der Nachwuchs konzentriert den Szenarien widmen konnte.

Auch Franz J. Robert, Produktionsleiter am Standort Stuttgart-Münster, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und lobte vor allem das Engagement und die Disziplin der jungen Leute. „Für eine so gute Sache stellen wir unser Gelände sehr gerne zur Verfügung.“

Bei der Jugendfeuerwehr geht es nicht nur um die technische Ausbildung, so Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Bandtel: “Der soziale Aspekt, mit dem auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird, ist uns sehr wichtig. Wir wollen das Gemeinschaftsgefühl und die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen stärken.” Jede Woche treffen sich die jungen Feuerwehrleute, lernen Arbeitsabläufe bei Einsätzen kennen, unternehmen viele Ausflüge und gehen im Sommer ins Zeltlager. Die gemeinsame Übung soll ihnen zeigen, dass sie ein Teil vom großen Ganzen sind, erklärt Bandtel: Sie sollen sehen, dass sie eine gestellte Aufgabe erfüllen konnten und etwas geschafft zu haben. “Natürlich wollen die Kinder auch Spaß und Action”, weiß der Jugendwart.

Genau das hatten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Büsnau. Ihre Aufgabe lautete, einen Brand zu bekämpfen und erste Hilfe für die Verletzten zu leisten. Während der Angriffstrupp noch löschte, beobachtete der Wassertrupp das Geschehen. Die Jungen hatten zuvor die Schläuche verlegt und an den Hydranten angeschlossen. Dabei gab es allerdings eine unvorhergesehene Schwierigkeit. “Der Hydrant war defekt. Wir mussten schnell einen anderen Anschluss finden”, erklärte Dennis. So konnten die jungen Feuerwehrmänner ihr Improvisationstalent beweisen und schon bald das Kommando “Wasser marsch” geben. “Die Feuerwehr ist klasse”, so Dennis, der sich besonders für die Abläufe bei Einsätzen interessiert. Tim, mit zehn Jahren der Jüngste in der Gruppe, gefällt der Zusammenhalt: “Es macht Spaß, im Team zu arbeiten.” Für die notärztliche Versorgung war Nina zuständig. Sie reanimierte 20 Minuten lang eines der “Brandopfer” – eine lebensgroße Stoffpuppe. “Für das Engagement in der Feuerwehr braucht man eine soziale Ader”, sagte die 17-Jährige. “Denn mit seinem Einsatz hilft man anderen Menschen.” Warum sie bei der Jugendfeuerwehr mitmacht? “Es ist cool.”

Alle weiteren Berichte und Bilder finden sich auf der Webseite der Jugendfeuerwehr Stuttgart.
http://heab.jugendfeuerwehr-stuttgart.de

Sehr schön, soetwas zu lesen.
Porsche hat sich bei der Feuerwehr, DRK und THW bedankt und mit einer Sonderführung durch das Museum sowie einem Abendessen erkenntlich gezeigt. Grund hierfür war das Hochwasser im Porsche-Werk Zuffenhausen.

Ich finde es einfach nur klasse, soetwas zu lesen (leider gibt es sowas zu selten).

Pressebericht von Porsche:
http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/pressreleases/?lang=none&pool=germany&id=2009-09-17-2

Hat jemand Zugang zum Pressebereich von Porsche? Denn dort gibt es noch Bilder (auch würde mich interessieren, zu wem der schwarze Cayenne Turbo im Hintergrund gehört).

[Edit sc: Pressebild hinzugefügt]

Porsche dankt Feuerwehr und Technischem Hilfswerk für Hochwasser-Einsatz

Von links: Dr. Winfried Wittler (Leiter Arbeitssicherheit und Umweltschutz), Winfried Ellinger (DRK Stuttgart), Jürgen Löhmann (THW Stuttgart), Christian Schwarze (Feuerwehr Stuttgart), Dr. Reinhold Neitzel (Leiter Fahrzeugmontage), Christian Will (Leiter Motorenbau. Bild: Porsche

Kategorie: Kurznachrichten
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Stuttgart (bw), (sc). Nach Mitteilung des Online-Portals Rettungsdienst hat die Berufsfeuerwehr Stuttgart die so genannten Zisch-Hörner nach einjähriger Testpahse außer Betrieb genommen. Ein lautes Zischen sollte die akustische Wahrnehmung eines sich nähernden NEF verbessern, führt aber, so die Feuerwehr Stuttgart, mehr zu Verwirrung als zu Nutzen. [Rettungsdienst (der Artikel bietet Hintergrundinformationen und verweist auch auf ein Hörbeispiel)]

Kategorie: Kurznachrichten
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Stuttgart (Baden-Württemberg) (hl). Unbeschadet überstand heute Vormittag der SPD-Bundesvorsitzende Franz Müntefering eine Notlandung auf dem Stuttgarten Flughafen. Das Hauptfahrwerk der 13 Jahre alten Fokker 100 klappte nicht mehr aus. Nach der Notlandung auf einem Schaumteppich verließen die 82 Passagiere, darunter Müntefering, und fünf Besatzungsmitglieder das Flugzeug über die Notrutschen. Weiterlesen

Kategorie: Kurznachrichten
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(iw) Die Feuerwehr Stuttgart muss sparen, weiss aber nicht genau wo. Gemeint ist übrigens die BF.
[@JAnders]

Kategorie: Kurznachrichten
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Stuttgart (BW), (sc). Die Bürgerinitiative Rettungsdienst will die hinhaltende Taktik der Rettungsdienstträger in Baden-Württemberg nicht tolerieren und plant nun schwarze Listen mit den Trägern zu veröffebntlichen, die sich weigern die 112 als Notruf zu kommunizieren. Das DRK beschwichtigt und bezeichnet den Plan der Bürgerinitiative als überzogen. [Stuttgarter Nachrichten] [FWNetz.de]

Kategorie: Kurznachrichten
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(sc). Gemeinderat lehnt Standort für Funkmast ab

Heilbronn. „Total geschockt“ ist Heilbronns Feuerwehrkommandant über eine Entscheidung des Gemeinderats. Dieser entschied, dass der u.a. von der Feuerwehr favorisierte Standort für einen Funkmast nicht geeignet sei. Anwohner und Gemeinderäte waren sich darin einig, dass der Standort zu Verschlechterungen der Wohnqualität führen könne. [KFV Heilbronn]

Notärzte weiter nicht schnell genug

Stuttgart. Ein externes Gutachten beleuchtete die notärtzliche Versorgung in der Landeshauptstadt und kommt zu dem Ergebnis, dass die Anstrengungen zur Verbesserung auf dem richtigen Weg sind, jedoch noch immer nicht ausreichend sind. [Stuttgarter Nachrichten]

Bundeskabinett beschließt KRITIS-Strategie

Berlin. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die von Innenminister Wolfgang Schäuble vorgelegte „Nationale Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen“ (KRITIS) verabschiedet. Die Nationale Strategie zum Schutz Kritischer Infrastrukturen fasst die Zielvorstellungen und den politisch-strategischen Ansatz des Bundes zusammen. Die Strategie basiert auf dem „Nationalen Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen“ und erweitert diesen Plan im Wesentlichen um den Katastrophenschutz. [heise.de, BMI]

Schönbohm warnt vor Unterwanderung

Brandenburg an der Havel. Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm warnte anlässlich des „Jugendaktionstages des Brand- und Katastrophenschutzes für Freiheit und Toleranz“ vor den Unterwanderungsversuchen extremistischer Elemente. Insbesondere Jugendliche seien im Visier von Rechtsextremen, dem gelte es zu widerstehen. [cop2cop]

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(sc). Zum Thema Notruf ist schon viel gesagt und geschrieben worden (auch im FWNetz/Feuerwehr Weblog). Ich möchte aber auf einen Artikel in der Heilbronner Stimme hinweisen, der sich mit der 19 222 bzw. der 112 beschäftigt. Inhaltlich geht es darum, dass eine Bürgerinitiative in Stuttgart dem DRK mit Anzeige droht, wenn das DRK nicht auf die 112 umstellt. Der Hammer ist die Reaktion des DRK, das offen von einer Verschlechterung der Qualität des Rettungsdienstes spricht, sollte (sofort und „brachial“) auf die 112 umgestellt werden. [Stimme.de]

Links im FWNetz/Feuerwehr Weblog

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Nachdem gestern in München ein RTW aufgrund eines Defektes an der Sauerstoffflasche Feuer fing, brannte heute morgen ein RTH auf dem Flughafengelände in Stuttgart völlig aus. Hierbei zog sich ein 42-jähriger Rettungssanitäter so schwere Brandverletzungen zu, dass er in eine Spezialklinik eingeliefert werden musste. Am Helikopter entstand ein Millionenschaden. Ursache war ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls die Druckgasflasche mit medizinischem Sauerstoff.

Weiter Informationen:
Rettungswagen nach Druckbehälterzerknall zerstört
Rettungshubschrauber ausgebrannt

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